WiSO AP

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D. M.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Themen der Wirtschaft und des Rechts, die für die Berufslehre relevant sind. Sie umfassen Themen wie Kauf, Ware, Gewinne, Verkäufer und Käufer, sowie rechtliche Aspekte wie Steuerklassen und Arbeitsrecht. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Auszubildende und Berufseinsteiger, die sich auf Prüfungen oder den Arbeitsalltag vorbereiten möchten.
Flashcards
121
Students
1
Language
German
Category
Computer Science
Created / Updated
12.09.2023 / 11.09.2024

Flashcards

In einer Kommanditgesellschaft bezeichnet man den Vollhafter auch als …..... , den Teilhafter als …...... .

In einer Kommanditgesellschaft bezeichnet man den Vollhafter auch als Komplementär, den Teilhafter als Kommanditisten.

Beschreiben Sie die Eigenschaften einer OHG nach den folgenden wesentlichen Merkmalen: a) Gesellschafter b) Haftung c) Besteuerung des Gewinns d) Gewinn- und Verlustverteilung e) Rechtspersönlichkeit f) Geschäftsführung und Vertretung

a) Mindestens zwei Gesellschafter b) Gesellschafts- und Privatvermögen c) Einkommensteuer der Gesellschafter (seit 2022 Option zur Körperschaftssteuer möglich) d) Gewinn: 4% vom Kapital, der Rest nach Köpfen. Verlust: nach Köpfen. e) Keine juristische Person f) In der Regel durch die Gesellschafter

Beschreiben Sie die Eigenschaften einer UG (haftungsbeschränkt) nach den folgenden wesentlichen Merkmalen: a) Gesellschafter b) Haftung c) Besteuerung des Gewinns d) Gewinn- und Verlustverteilung e) Rechtspersönlichkeit f) Geschäftsführung und Vertretung

a) Mindestens ein Gesellschafter und minimal 1€ Stammkapital b) Gesellschaftvermögen c) Körperschaftssteuer d) Anteil am Gewinn im Verhältnis der Geschäftsanteile (bis zum Erreichen eines Stammkapitals von 25.000€ muss ein Viertel des Jahresüberschusses in die gesetzlichen Rücklagen eingestellt werden) e) Juristische Person f) Vertretung erfolgt durch angestellten Geschäftsführer (häufig Gesellschaftergeschäftsführer)

Beschreiben Sie die Eigenschaften einer GmbH nach den folgenden wesentlichen Merkmalen: a) Gesellschafter b) Haftung c) Besteuerung des Gewinns d) Gewinn- und Verlustverteilung e) Rechtspersönlichkeit f) Geschäftsführung und Vertretung

a) Mindestens ein Gesellschafter und minimal 25.000€ Stammkapital b) Gesellschaftsvermögen c) Körperschaftssteuer d) Anteil am Gewinn im Verhältnis der Geschäftsanteile e) Juristische Person f) Vertretung erfolgt durch angestellten Geschäftsführer (häufig Gesellschaftergeschäftsführer)

Beschreiben Sie die Eigenschaften einer AG nach den folgenden wesentlichen Merkmalen: a) Gesellschafter b) Haftung c) Besteuerung des Gewinns d) Gewinn- und Verlustverteilung e) Rechtspersönlichkeit f) Geschäftsführung und Vertretung

a) Mindestens ein Gründer und minimal 50.000€ Grundkapital b) Gesellschaftsvermögen c) Körperschaftssteuer d) Anteil am Gewinn ist abhängig von der Anzahl der Aktien. Keine Beteiligung am Verlust. e) Juristische Person f) Vertretung erfolgt durch den Vorstand

Wie nennt man die Organe einer Aktiengesellschaft?

Die Organe der Aktiengesellschaft sind der Vorstand, der das Unternehmen leitet (Leitungsorgan), der Aufsichtsrat, der die Geschäftsführung des Vorstandes überwacht (Überwachungsorgan) und die Hauptversammlung, in der die Aktonätre ihre Interessen vertreten (Beschlussfassungsorgan)

Bei welchen der folgenden Aufgaben handelt es sich um eine Aufgabe der Hauptversammlung (1), des Aufsichtsrates (2) oder des Vorstandes einer Aktiengesellschaft (3)? ( ) Leitung der Gesellschaft ( ) Entscheidung über die Verwendung des Bilanzgewinnes ( ) Prüfung des Jahresabschlusses ( ) Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens ( ) Beschlüsse von Satzungsänderungen ( ) Wahl der Vorstandsmitglieder

3, 1, 1, 2, 3, 1, 2 Die Aktiengesellschaft hat drei Organe: den Vorstand, der sie leitet, den Aufsichtsrat, der die Geschäftsführung des Vorstandes überwacht und die Hauptversammlung als Interessenvertretung der Anteilseigner.

Erläutern Sie den Grundaufbau einer GmbH & Co.KG.

Bei der GmbH & Co.KG. Handelt es sich um eine Kommanditgesellschaft, also eine Personengesellschaft. Der Komplementär (Vollhafter) ist in diesem Fall eine GmbH, die in sich wiederum nur beschränkt haftet. Kommanditist (Teilhafter) sind in der Regel die Gesellschafter der GmbH.

Unterscheiden Sie natürliche und juristische Personen.

Natürliche Personen sind alle Menschen. Juristische Personen sind Personenvereinigungen oder Vermögensmassen, z.B. Kapitalgesellschaften, eingetragene Vereine, Gemeinden, Krankenhäuser etc.

Mit der Vollendung welchen Lebenjahres erlang der Mensch die folgenden Rechte? a) Religionsmündigkeit b) Rechtsfähigkeit c) Beschränkte Geschäftsfähigkeit c) Unbeschränkte Strafmündigkeit e) Recht, an Betriebsratswahlen teilzunehmen

a) 14 b) Geburt c) 7 d) 21 e) 16

Unterscheiden Sie Rechts- und Geschäftsfähigkeit.

Rechtsfähigkeit ist die Fähigkeit, Träger von Rechten und Pflichten zu sein. Sie beginnt bei natürlichen Personen (Menschen) mit Vollendung der Geburt undendet mit dem Tod. Bei juristischen Personen (z.B. einer GmbH oder einer AG) beginnt sie mit der Gründung und endet mit der Auflösung. Bei einer AG besteht die Rechtsfähigkeit also ab der Eintragung ins Handelsregister bis zur Löschung. Geschäftsfähigkeit ist die Fähigkeit, Willenserklärungen rechtswirksam abzugeben. Alle Volljährigen sind voll geschäftsfähig, 7- bis 17-Jährige sind nur beschränkt geschäftsfähig. Regelungen dazu befinden sich im GBG (§§ 104-113)

Unterscheiden Sie zwischen Geschäftsunfähigkeit, beschränkter und unbeschränkter Geschäftsfähigkeit.

Die Willenserklärung eines Geschäftsunfähigen ist nichtig, also eigentlich gar nicht vorhanden. Das gilt für alle Personen bis zum vollendeten 7. Lebensjahr bis zum vollendeten 18. Lebensjahr. Deren Willenserklärungen bedürfen in der Regel der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters. Die Willenserklärung von unbeschränkt Geschäftsfähigen ist voll wirksam. Das gilt für alle Volljährigen.

Welche Art von Geschäften können auch von beschränkt Geschäftsfähigen voll rechtswirksam ausgeführt werden?

Beschränkt Geschäftsfähige können Willenserklärungen in folgenden Ausnahmen voll rechtswirksam abgeben: - Geschäfte, die lediglich einen rechtlichen Vorteil erbringen (z.B. Annahme einer Geldschenkung). - Geschäfte, die mit Mitteln erfüllt werden, die vom gesetzlichen Vertreter zu diesem Zweck oder zur freien Verfügung überlassen wurden (Taschengeldpargraf). - Geschäfte, die im Zusammenhang mit einem vom gesetzlichen Vertreter erlaubten Dienst- oder Arbeitsverhältnis stehen - Geschäfte, die im Zusammenhang mit dem Betreiben eines genehmigten Erwerbsgeschäftes stehen.

Unterscheiden Sie einseitige und mehrseitige Rechtsgeschäfte.

Bei einseitigen Rechtsgeschäften ist nur eine Willenserklärung (WE) erforderlich. Sie kann empfangsbedürftig sein(z.B. Mahnung oder Kündigung) oder nicht empfangsbedprftig (z.B. Testament). Bei mehrseitigen Rechtsgeschäften sind mindestens zwei WE erforderlich. Beispiele: Kauf-, Werk-, Schenkungs-, Darlehens-, Mietverträge, Eigentumsübertragungen und Eheverträge.

Nennen Sie je zwei Beispiele für anfechtbare und für nichtige Rechtsgeschäfte oder Willenserklärungen.

Anfechtbar: - Inhaltsirrtum - Erklärungsirrtum - Unrichtige Übermittlung - Irrtum über wesentliche Eigenschaft - Arglistige Täuschung - Widerrechtliche Drohung. Nichtig: - Scherzgeschäfte - Scheingeschäfte - Verstoß gegen die guten Sitten - Wucher - Verstoß gegen Formvorschriften - Verstoß gegen ein gesetzliches Verbot.

Nennen Sie vier nichtige Rechtsgeschäfte.

Willenserklärung geschäftsunfähiger Personen - Scheingeschäfte - Scherzgeschäfte - Geschäfte, die gegen die guten Sitten verstoßen - Geschäfte, die gegen zwingende Formvorschriften verstoßen - Willenserklärungen, die im Zustand der Bewusstlosigkeit oder vorübergehender Störung der Geistestätigkeit abgegeben worden sind - Rechtsgeschäfte, die gegen ein gesetzliches Verbot verstoßen

Was sind anfechtbare Rechtsgeschäfte?

Anfechtbar nach § 119 ff. BGB sind Rechtsgeschäfte, die aufgrund eines/einer - Inhalts- oder Erklärungsirrtums - falschen Übermittlungen - arglistigen Täuschung - widerrechtlichen Drohung zustande gekommen sind. Werden sie angefochten, so sind sie von Anfang an nichtig.

Bei welchen der folgenden Sachverhalte ist ein Vertrag zustande gekommen? 1. Kunde bestellt Ware aus Katalog 2. Lieferer versendet unbestellte Ware 3. Kunde bezahlt unbestellte Ware 4. Angebotwird in veränderter Form angenommen 5. Ein 6-jähriger bestellt telefonisch ein Computerspiel

Richtige Lösung: 3. Die Lieferung ist ein Antrag seitens des Zulieferers. Der Empfänger nimmt den Antrag an, indem er die Ware bezahlt und gebraucht. Es ist also ein Vertrag zustande gekommen. Bei den Beispielen 1, 2 und 4 handelt es sich um Anträge. Die Willenserklärung des 6-Jährigen ist nichtig.

Wodurch unterscheiden sich Eigentum und Besitz?

Eigentum ist die rechtliche, Besitz die tatsächliche Verfügungsgewalt. Der Mieter eines Mietautos besitzt das Auto also nur, während die Vermietungsgesellschaft weiterhin der Eigentümer ist.

Was versteht man unter einem Pachtvertrag?

Beim Pachtvertrag werden Sachen und Rechte zum Gebrauch und Fruchtgenuss gegen Entgelt überlassen. Z.B. pachtet ein Koch ein Restaurant mit allen Einrichtungsgegenständen wie Mobiliar und Küche oder ein Landwirt pachtet Felder von einem Kollegen, um diese zu bestellen. Der Unterschied zur Miete liegt also darin, dass der Pächter die erzielten Früchte, also z.B. den geernteten Weizen behalten kann.

Was versteht man unter Leasing?

Unter Leasing versteht man das Mieten von langlebigen beweglichen oder unbeweglichen Wirtschaftsgütern. Beispiele sind: - Industrieanlagenleasing, also die Vermietung kompletter Gebäude incl. der Ausrüstung - Ausrüstungsleasing, also die Vermietung von Maschinen, Computeranlagen, Kopiergeräten, Fahrzeugen etc. - Konsumgüterleasing insbesondere bei Autos

Nennen Sie Vor- und Nachteile von Leasingverträgen aus Sicht des Leasingnehmers.

Vorteile: - Gleichmäßige Liquiditätsbelastung - Kein einmaliger hoher Kapitalabfluss - Steuerliche Absetzbarkeit der Leasingraten - Anpassung der Anlagen an den neuesten technischen Stand - Schonung vorhandener Kreditlinien - Wartungs- und Reparaturkosten werden meist vom Leasinggeber übernommen. Nachteile: - Hohe monatliche Kostenbelastung - Meist längere Vertragsdauer, dadurch höhere Aufwendugen als durch den Kauf - Kündigung vor Ablauf der Grundmietzeit ist wirtschaftlich meist sehr nachteilig - Keine freie Verfügung über den Leasinggegenstand

Unterscheiden Sie Miete, Darlehen und Leihe.

Leihe ist die unentgeltliche Gebrauchsüberlassung, bei der man dieselbe Sache zurückgibt. (Man leiht sich ein Buch aus.). Miete ist die entgeltliche Gebrauchsüberlassung einer Sache. Auch hier muss man dieselbe Sache zurückgeben. (Man mietet ein Auto). Darlehen ist die entgeltliche oder unentgeltliche Überlassung von vertretbaren Sachen, insbesondere Geld. Man muss Sachen gleicher Art, Menge und Güte zurückgeben. (Man nimmt einen Kredit auf)

Unterscheiden Sie die im Beschaffungsbereich üblichen Vertragsformen "Kaufvertrag" und "Werkvertrag".

Beim Kaufvertrag wird die Lieferung einer bestimmten Sache vereinbart. Beim Werkvertrag wird die erforderliche Herstellung einer bestimmten Sache vereinbart.

Was versteht man unter dem Erfüllungsort?

Der Erfüllungsort ist der Ort, an dem der Schuldner durch rechtzeitige und mangelfreie Leistung ovn seiner vertraglichen Verpflichtung frei wird. Hier geht die Gefahr vom Verkäufer auf den Käufer über. Bei Streitigkeiten zwischen Verkäufer und Käufer wird durch den Erfüllungsort der Gerichtsstand bestimmt. Kaufleute können vertraglich einen besonderen Gerichtsstand vereinbaren. Der gesetzliche Erfüllungsort ist in der Regel der Wohn- bzw. Geschäftssitz des Schuldners zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses. Beim vertraglichen Erfüllungsort wird dieser durch Vereinbarung festgelegt.

Unterscheiden Sie die folgenden Störungen bei der Abwicklung eines Kaufvertrages. - Mangelhafte Lieferung (Schlechtleistung) - Lieferungsverzug (Nicht-Rechtzeitig-Lieferung) - Annahmeverzug ( Nicht-Rechtzeitig-Annahme) - Zahlungsverzug (Nicht-Rechtzeitig-Zahlung)

Bei der mangelhaften Lieferung oder auch Schlechtleistung liefert der Verkäufer fehlerhafte Produkte. Beim Lieferverzug liefert dr Verkäufer nicht rechtzeitig. Beim Annahmeverzug nimmt der Käufer die Lieferung des Verkäufers nicht oder nicht rechtzeitig an. Beim Zahlungsverzug bezahlt der Käufer den vereinbarten Kaufpreis nicht oder nicht rechtzeitig.

Unterscheiden Sie die Begriffe Sach- und Rechtsmangel.

Ein Sachmangel liegt vor, wenn die sache nicht die vereinbarte oder gewöhnliche Beschaffenheit hat, ebenso bei Falsch- oder Minderlieferungen. Ein Rechtsmangel liegt vor, wenn Dritte dem Käufer gegenüber Rechte geltend machen können.

Wie kann man Mangel im Hinblick auf die Erkennbarkeit unterscheiden?

Offene Mängel: offensichtlich erkennbar. Versteckte Mängel: treten i.d.R. erst bei Ingebrauchnahme der Sache zutage. Arglistig verschwiegene Mängel: Der Verkäufer verschweigt Mängel absichtlich.

Was versteht man unter einem Sachmangel (im Sinne des § 434 BGB)?

Ein Sachmangel liegt vor, wenn - eine Sache bei Gefahrenübergang nicht die vereinbarte Beschaffenheit hat - eine andere Sache oder eine zu geringe Mege geliefert wurde - eine Sache nicht für die nach dme Vertrag vorausgesetzte Verwendung geeignet ist - die Montage oder die Montageanleitung magelhaft ist.

Welche Rechte hat der Käufer, wenn ein Sachmangel im Sinne des BGB vorliegt?

Vorrangig: - Nachbesserung - Nachlieferung. Nachrangig: Rücktritt vom Vertrag - Minderung des Kaufpreises - Schadenersatz statt Leistung. Die Geltendmachung der Rechte ist teilweise an weitere Voraussetzungen geknüpft.

Beschreiben Sie die gesetzlichen Regelungen des Annahmeverzuges (Nicht-Rechtzeitig-Annahme).

Annahmeverzug liegt vor, wenn der Käufer die Ware oder der Verkäufer die Zahlung nicht oder nicht rechtzeitig annimmt. Voraussetzung ist die Fälligkeit der Leistung und das tatsächliche Anbieten der Ware oder des Geldes. Der Schuldner kann auf Abnhame klagen, die Ware einlagern oder einen Selbsthilfeverkauf vornehmen. Während des Annahmeverzuges des Käufers hat der Lieferer nur noch Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit zu vertreten. Die Gefahr des zufälligen Unterganges der Ware geht auf den Käufer über.

Beschreiben Sie die gesetzlichen Regelungen des Lieferverzuges (Nicht-Rechtzeitig-Lieferung).

Lieferverzug liegt vor, wenn der Verkäufer schuldhaft nicht oder nicht rechtzeitig liefert, die Lieferung aber noch möglich ist. Voraussetzung sind in der Regel Nichtlieferung trotz Fälligkeit, Mahnung (es sei denn der Lieferzeitpunkt ist kalendaricsh bestimmbar) und Verschulden. Rechte des Käufers sind insbesondere Lieferung, Schadenersatz statt Leistung und Rücktritt vom Vertrag. Die Geltendmachung der Rechte ist teilweise an weitere Voraussetzungen geknüpft. Beim Handelskauf nach HGB gibt es ergänzende Vorschriften.

Beschreiben Sie die gesetzlichen Regelungen des Zahlungsverzuges (Nicht-Rechtzeitig-Zahlung).

Zahlungsverzug liegt vor, wenn der Käufer den vereinbarten Kaufpreis schludhaft nicht oder nicht rechtzeitig begleicht. Voraussetzung sind in der Regel Nichtzahlung trotz Fälligkeit, Mahung (es sei denn der Zahlungszeitpunkt ist kalendarisch bestimmbar) und Verschulden. Automatisch kommt der Schuldner 30 Tage nach Fälligkeit und Zugang der Rechnung im Verzug. Rechte des Gläubigers sind insbesondere Bezahlen der Ware, Bezahlung und Schadenersatz wegen Nichterfüllung. Die beiden letztgenannten Rechte können nur nach einer angemessenen Nachfrist ausgeübt werden.

Der Kauf …....... Probe ist ein endgültiger Kauf. Eventuell folgen weitere Käufe, falls der Käufer mit der Ware zufrieden ist. Der Kauf …....... Probe ist ein Kauf mit Rückgaberecht innerhalb einer vereinbarten Frist. Der Kauf …...... Probe (Muster) ist ein endgültiger Kauf aufgrund einer Warenprobe. Die gelieferte Ware muss dem Muster entsprechen.

Der Kauf zur Probe ist ein endgültiger Kauf. Eventuell folgen weitere Käufe, falls der Käufer mit der Ware zufrieden ist. Der Kauf auf Probe ist ein Kauf mit Rückgaberecht innerhalb einer vereinbarten Frist. Der Kauf nach Probe (Muster) ist ein endgültiger Kauf aufgrund einer Warenprobe. Die gelieferte Ware muss dem Muster entsprechen.

Unterscheiden Sie Kauf auf Abruf und Spezifikationskauf.

Kauf auf Abruf: Der Käufer bestimmt den Zeitpunkt der Lieferung. Er muss die bereits vorher nach Menge und Ausführung bestimmte Ware jedoch innerhalb einer vereinbarten Frist ganz oder teilweise abrufen. Spezifikationskauf: Beim auch Bestimmungskauf genannten Kauf kann der Käufer eine nach der Menge bereits bestimmte Ware zu einem späteren Zeitpunkt noch spezifizieren, z.B. nach Form, Farbe, Größe etc.

Unterscheiden Sie verschiedene Arten des Eigentumsvorbehalts.

Ein Eigentumsvorbehalt soll verhindern, dass das Eigentum an einer Sache vor der vollständigen Bezahlung auf den Kaufer übergeht. Der einfache Eigentumsvorbehalt geht aber z.B. durch Verarbeitung oder Weiterveräußerung der Sache unter. Beim verlängerten Eigentumsvorbehalt wird deswegen zusätzlich die durch den Weiterverkauf entstehende Forderung zur Sicherheit abgetreten. Beim erweiterten Eigentumsvorbehalt beziehen sich die Vorbehaltsrechte auch auf andere vom selben Lieferanten an den Käufer gelieferte Waren.

Unterscheiden Sie die Begriffe - Kulanz - Gewährleistung - Garantie

Kulanz ist die freiwillige Übernahme der Kosten für die Beseitigung von Mängeln durch den Verkäufer. - Gewährleistung (Mängelhaftung) ist im BGB geregelt. Der Verkäufer muss dafür einstehen, wenn er eine magelhafte Leistung erbringt. Im einseitigen Handelskauf (Verbrauchergeschäft) ist eine Gewährleistung von 2 Jahren gesetztlich festgelegt. - Garantie ist eine freiwillig übernommene vertragliche Verpflichtung, die Kosten für die Beseitigung aller innerhalb einer bestimmten Frist auftretenden Mängel entweder ganz oder zumindest teilweise zu übernehmen.

Wie lange ist ein Lieferant an sein mündlich gemachtes Angebot gebunden?

Sofern er sich nicht bis zu einem bestimmten Termin bindet, nur solange die Anwesenheit oder das Telefongespräch noch andauert.

Was ist bei der Warenannahme zu prüfen?

Haben wir die Ware bestellt? - Anzahl und Richtigkeit der Stücke - Unversehrtheit der Verpackung - Unversehrtheit der Ware, falls unverpackt.

Grenzen Sie die folgenden Preisminderungensarten voneinander ab: - Naturalrabatt - Mengenrabatt - Bonus - Skonto - Wiederkäuferrabatt

Naturalrabatt: Es wird eine höhere als die bestellte und berechnete Menge geliefert. Mengenrabatt: sofortiger Nachlass für die Abnahme bestimmter Mindestmengen. Bonus: nachträglicher Preisnachlass, wenn ein vorher vereinbartes Umsatzvolumen erreicht wird. Skonto: Nachlass für schnelle Zahlung vor dem eigentlichen Fälligkeitsdatum. Wiederverkäuferrabatt: sofortiger Preisnachlass für die Funktion als Zwischenhändler

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