MGL 161 Bodyfeet


F. H.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen des aktiven Bewegungsapparats mit Fokus auf Muskeln, Gelenke und deren Funktionen. Sie erklären Aufbau, Ansätze und Bewegungsmöglichkeiten von Muskeln wie Oberschenkel, Hüfte oder Oberarm sowie Gelenkstrukturen wie das Kniegelenk. Besonders detailliert werden Ursprünge, Ansätze und Funktionen wichtiger Muskeln wie M. quadriceps femoris oder M. iliopsoas behandelt. Ideal für Medizinstudierende und Therapeuten, die anatomische Zusammenhänge vertiefen möchten.
Flashcards
78
Students
12
Language
German
Category
Medical
Level
Other
Created / Updated
28.08.2023 / 23.05.2026

Lernkarten

Ringmuskeln des Mundes

M. orbicularis oris

Ringmuskel des Auges

M. orbicularis oculi

Stirnmuskel

M. occiptofrontalis

Augenbrauenrunzler

M. corrugator supercilii

Nasenmuskel

M. nasalis

Oberlippenheber

M. levator labii superioris

Wangenmuskel

M. buccinator

Herabzieher der Unterlippe

M. depressor labii inferioris

Mundwinkelheber

M. levator anguli oris

Herabzieher des Mundwinkels

M. depressor anguli oris

Lachmuskel

M. risorius

Jochbeinmuskel

M. zygomaticus minor und major

Hautmuskel des Halses

M. platysma

M. temporalis 

Schläfenmuskel

M. masseter

Kaumuskel

M. pterygoidus medialis

Innerer Flügelmuskel

Äusserer Flügelmuskel

M. pterygoideus lateralis

Os hyoideum

Zungenbein (Ursprung- und Ansatz Muskulatur)

Tendo (Sehne)

sind die Endstücke der Muskeln

bestehen aus unelastischem, kollagenem Bindegewebe

setzen am Knochen oder am Bindegewebe an

übertragen die Zugwirkung des Muskels auf die Knochen und die verbindenden Gelenke

(langer Verheilungsprozess)

Vagina tendinis (Sehnenscheide)

bilden röhrenförmige Bindegewebshüllen und lange Extremitätssehnen

treten dort auf, wo Sehnen durch vorspringende Knochen gefährdet sind und 

umhüllen auch die Sehnen der langen Finger- und Zehenmuskeln

dienen als Führungskanäle und enthalten eine schleimige Flüssigkeit, die Synovia genannt wird

Synovia erleichtert das Gleiten der Sehne innerhalb der Sehnescheide

(mechanisches scheuern = Entzündung der Sehnescheide)

Aponeurose (flächenhafte Sehne)

befinden sich z.B: am Kopf (oberhalb), Bauch, Rücken, an den Händen (Aponeurosis palmaris) und an den Füssen (Aponeurosis plantaris)

Ligamentum (Band)

Der Mensch besitzt drei Arten von Bändern: Führungsbänder, Verstärkungsbänder und Hemmbänder. Bänder verbinden Knochen miteinander und bestehen au straffem kollagenem Bindegewebe (hat nie Muskeln integriert)

Bursa (Schleimbeutel)

sind dünnwandige Säcke, die mit Synoviaflüssigkeit gefüllt sind

sie liegen zwischen einem Gelenk und den Sehnen/Muskeln oder zwischen Sehnen und der Haut.

wirken als Druckverteiler und erleichtern die Verschiebung der einzelnen Schichten gegeneinander (z.B. Kniescheibe, Ellenbogen, Schultergelenksbereich)

bei zu starker mechanischer Beanspruchung neigen sie zu entzündlichen Veränderungen, der Bursitis (Schleimbeutelentzündung)

Sesambein

In Sehnen oder Gelenkkapseln kommen eingelagerte knöcherne Sesambeine vor, deren Aufgabe es ist, die Reibung der Sehnen zu vermindern und die Drehwirkung der Muskeln auf dei Gelenke zu verbessern. Das grösste Sesambein ist die Patella (Kniescheibe) in der Endsehne des M. quadriceps femoris (vierköpferiger Oberschenkmuskel). Weiter kleine Sesamknochen findet man an den Handwurzelknochen und im Mittelfussbereich. 

Muskelfaszie

Organhüllen, Faszien genannt, bestehen aus straffem Bindegewebe. Im Bewegungsapparat umhüllen sie einzelne Muskeln, Muskelgruppen oder ganze Glieder, zum Beispiel den Arm. Zwischen den Faszien und den Muskeln findet sich eine lockere Verschiebeschicht, welche die Bewegung des Muskels gegenüber seiner Umgebung erleichtert. Zudem fungieren die Faszien als Schutzwände und verhindern die Ausbreitung von Entzündungen. 

Welches sind die Haltemuskeln?

Rückenmuskulatur

Brustmuskulatur

Bauchmuskulatur

Gesässmuskulatur

Beckenbodenmuskulatur

Hintere Obescherschenkelmuskulatur

Vordere Oberschenkelmuskulatur

Wadenmuskulatur

Schienbeinmuskulatur

Fussmuskulatur

Haltemuskeln

Haltemuskeln sind statisch tätig, das heisst, sie halten unseren Körper in einer bestimmten Stellung. Die Fasern der Haltemuskeln kontrahiern sich isometrisch. Die einzelnen Muskeln werden nicht gesamthaft sondern asynchron (abwechslungsweise) erregt. Auch in Ruhe sind somit die Haltemuskeln in einem unwillkürlichen Spannungszustand, dem Muskeltonus. Da die Haltemuskeln, bspw. die Rückenmuskulatur, über längere Zeiträume beansprucht werden, sind sie über viele Blutgefässe besonders gut mit Sauerstoff versorgt. Sie werden deshalb als rote oder aerobe (mit Sauerstoff arbeitende) Muskeln bezeichnet. 

Bewegungsmuskeln

dienen dynamischen Vorgängen, das heisst Bewegungen. Dabei ziehen sich die Muskelfasern durch isotonische Kontraktionen zusammen und ermöglichen uns damit, unseren Körper zu bewegen. Da die Bewegungsmuskeln jeweils nur kurzfristig, jeodch intensiv genutzt werden, besitzen sie viel Glykogen als Energiespeicher. Sie sind aber relativ schlecht durchblutet und werden deshalb auch als weisse oder anaerobe (nicht auf Sauerstoff angewiesen; verarbeiten bei grosser Muskellast und Sauerstoffmangel Glucose zwecks Energiegewinnung zu Lactat) Muskulatur bezeichnet. 

M. erector spinae superficialis Ursprung, Ansatz und Funktion

Ursprung: Os sacrum und Os ilium

Ansatz: zieht über die Costae und über die Processus transversi bis zum Os occipitale 

Funktion: Wirbelsäule einseitige Innervation: Lateralflexio  zur gleichen Seite

                                     beidseitige Innervation: Extension/Stabilisation

M. erector spinae profundus

Ursprung: Processus transversi

                 Processus spinosi der gesamten Wirbelsäule

Ansatz: Processus transversi

             Processus spinosi  der gesamten Wirbelsäule

             Costae 

Funktion: einseitige Innervation: Lateralflexion zur gleichen Seite

                Rotation zur Gegenseite 

                beidseitige Innervation: Extension/Stabilisation

M. erector spinae superficialis und seine Anteile

Os occipitale

M. longissimus capitis

M. longissimus cervicis

M. iliocostalis cervicis

M. iliocostalis thoracis

M. longissimus thoracis

M. iliocostalis lumborum

Os ilium

Os sacrum

M. erector spinae profundus und seine Anteile

Mm interspinales

Mm. semispinales

Mm. rotatores longi

Mm. rotatores breves

Mm. spinales

Mm. intertransversarii

Mm. multifidi

M. deltoideus (Deltamuskel)

Pars clavicularis

Pars acromialis 

Pars spinalis

M. deltoideus (Deltamuskel)

Pars clavicularis (vorderer Teil)

Ursprung: laterales Drittel der Clavicula (äusseres Drittel des Schlüsselbeins)

Ansatz: Tuberositas deltoidea humeri (Rauhigkeit an der Aussenseite des Oberarmknochens)

Funktion: Art humeri: -Abduktion ab 60° bis 90° - Abduktion unterhalb 60° im Zusammenspiel mit der Pars spinalis - Anteversion, Innenrotation

M. deltoideus (Deltamuskel)

Pars acromialis (mittlerer Teil)

Ursprung: Acromion (Schulterhöhe)

Ansatz: Tuberositas deltoidea humeri (Rauhigkeit an der Aussenseite des Oberarmknochens)

Funktion: ausschliesslich Abduktion bis 90° - Anteversion/innenrotation (vorderer Teil) - Retroversion/Aussenrotation (hinterer Teil)

M. deltoideus (Deltamuskel)

Pars spinalis (hinterer Teil)

Ursprung: Spina scalpulae 

Ansatz: Tuberositas deltoidea humeri (Rauhigkeit an der Aussenseite des Oberarmknochens)

Funktion: Art. humeri - Abduktion ab 60° bis 90° - Adduktion unterhalb 60° im Zusammenspiel mit der Pars clavicularis - Retroversion, Aussenrotation

M. trapezius (Kapuzenmuskel)

die drei dazugehörigen Muskeln sind: 

Pars descendens (absteigender Teil)

Pars transversa (querverlaufender Teil) 

Pars ascendens (aufsteigender Teil)

M. trapezius (Kapuzenmuskel)

Pars descendens

Ursprung: Os occipitale 

                 Processus spinosi C2-C7

Ansatz: laterales Drittel der Clavicula (äusseres Drittel der Clavicula)

             Acromion

Funktion: Schultergürtel - Elevation (cranio-lateral) - Elevation des Armes über die Horizontale (gemeinsam mit der Pars ascendens)

                HWS/Kopf: beim vertauschtem Punctum fixum/mobile: - Lateralflexion zur gleichen Seite - Rotation zur Gegenseite

M. trapezius (Kapuzenmuskel)

Pars transversa (querverlaufender Teil)

 

Ursprung: Processus spinosi Th1-Th4

Ansatz: Acromion

Funktion: Schultergürtel - Retraktion

M. trapezius 

Pars ascendens

Ursprung: Processus spnosi Th5-Th12

Ansatz: Spina scalpulae

Funktion: Depression (caudal) - Elevation des Armes über die Horizontale (gemeinsam mit der Pars descendens)

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