HF Bauplanung; Bauleitung

Gibb, HF Bauplanung, Prom. 15, Modul Bauleitung 1

Gibb, HF Bauplanung, Prom. 15, Modul Bauleitung 1


D. S.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Grundlagen der Bauplanung und Bauleitung für Mittelschüler. Sie decken Themen wie Projektorganisation, Leistungsmodelle, Honorare und Ausschreibungen ab, wobei verschiedene Rollen wie Bauherr, Planer und Unternehmer sowie deren Vor- und Nachteile behandelt werden. Besonders nützlich für Schüler, die sich auf Prüfungen im Bereich Bauwesen vorbereiten und ein Verständnis für die Abläufe und Verantwortlichkeiten in Bauprojekten erlangen möchten.
Flashcards
17
Students
3
Language
German
Category
Technology
Created / Updated
16.05.2023 / 09.09.2025

Lernkarten

Projektorganisation

Merkmale  Totalunternehmer

Bauherr hat einen Vertrag, mit TU

TU sucht sich selbst die Planer und die Unternehmer

Projektorganisation

Nenne die drei häufigsten Leistungsmodelle

  • Totalunternehmer (TU)
  • Gerneralunternehmer (GU)
  • Einzelleistungsträger (ELT)

Projektorganisation

Merkmale  Generalunternehmer

Bauherr hat mind. zwei Verträge (Generalplnaer und Generalunternehmer)

Der Generalplaner sucht sich selbst die Fachplaner und der Generalunternehmer sucht sicht selbst die Unternehmer

 

 

Projektorganisation

Merkmale  Einzelleistungsträger

 

Der Bauherr hat mit jedem Unternehmer und Planer einen Vertrag

Der Bauherr kann sich jeden Planer und Unternehmer auswählen

 

Projektorganisation

Vorteile beim Totalunternehmer

  • professionelle Betreuung
  • geringer Aufwand für Bauherr
  • geringes Risiko 
  • hohe Kostensicherheit
  • eine Ansprechsperson für alle Themen (wenige schnittschtelle, z.B. bei Garantie)

Projektorganisation

Nachteile Totalunternehmer

  • höhere Baukosten (± 5-7% Risikozuschlag auf Bausumme)
  • sehr gringes / kein Mitsprachrecht Unternehmer wahl
  • Projektdefinition ist sehr früh abzuschliessen (bei der TU-Ausschreibung)
  • geringe Preistransparenz / Optimierungen schlagen sich nicht im Preis nieder
  • Klumpenrisiko
  • TU-Ausschreibung kann erst nach Bauentschei erstellt werden

Projektorganisation

Vorteile beim Generalunternehmer

  • gegenseitige Kontrolle (Planer plant, GU realisiert)
  • Qualitätsbewusstsein ist höher
  • Bauherr kann sich ein Projektteam zusammenstellen 
  • höhere Planungsflexibilität als TU-Model

Projektorganisation

Nachteile beim Generalunternehmer

  • Bauherr muss GU und Planer selbst wählen
  • Bauherr muss höhere Riskiken als beim TU-Model tragen
  • kein Anrecht auf Vergabeerfolg
  • Klumpenrisiko bei Konkursen (kleiner bei TU-Model)

Projektorganisation

Vorteile beim Einzelleistungsträger

  • maximale Preistransparenz
  • Planungsprozess ist rollend möglich
  • Flexibeel in der bildung des Projektteams
  • keine Risikozuschläge

Projektorganisation

Nachteile beim Einzelleistungsträger

  • Kostenrisiko trägt der Bauherr
  • Verantwortlich bei Schnittstellen jeder Art
  • grösster Aufwand für Bauherr
  • Bauherr muss sich führen lassen, wenn nicht selber Baufchkundig

Normen für Leistungen der Architeckten und/oder Ingenieren

  • SIA 102 Ordnung für Leistungen und Honorare der Architektinnen und Architekten
  • SIA 103 Ordnung für Leistungen und Honorare der Bauingenieurinnen und Bauingenieure

Nenne die 6 SIA Phasen 

1. strategische Planung

2. Vorstudie

3. Projektierung

4. Ausschreibung

5. Realisierung

6. Bewirtschaftung

Kostengenauigkeit
 

Genauigkeit bei Kostenschätzung und Kostenvoranschalg

Kostenschätzung ± 15% im Hochbau / ±20% im Tiefbau (Vorprojekt)

Kostenschätzung ± 10% (Bauprojekt)

 

Was sind Grundleistungen?

Auftrag / Leistungen die der Archtekt im Rahmen des Honorars zu erbringen hat.

Was sind "Besonders zu vereinbarenden Leistungen"?

Leistungen die nicht im Honorarvertrag entahlten sind und die der Bauherr seperat bestellt und zusätzlich entgelten muss.

Zweck eines Baujournals?

  • Baudokumentation 
  • Beweismittel (inkl. Weisungen)

Was soll / kann ein Baujournal enthalten:

  • Wetter und Temperatur
  • auf der Baustelle tätige Unternehmer
  • Namen der Vorarbeiter und Gruppenleiter
  • Anzahl der Arbeiter
  • Hinweise auf Photographien des Bauablaufes
  • Telefonnotizen
  • Detailskizzen
  • Massaufnahmen
  • Ausmasse
  • ...

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