Quest - Genetik - Glossar
Der Glossar für die Vorbereitung zur Prüfung.
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Lernkarten
Die DNA ist der Träger der Erbanlagen, d.h. der genetischen Information.
besteht aus feinen Fäden, die aus DNA und Eiweissen aufgebaut sind. Die Erbanlagen liegen in der Interphase des Zellzyklus als Chromatin vor. In dieser Phase wird die DNA verdoppelt.
sind die Transportform der DNA während der Kernteilung. Jedes Chromosom besitzt eine charakteristische Gestalt und trägt bestimmte Gene. Zu Beginn einer Zellteilung besteht jedes Chromosom aus zwei Chromatiden (Schwesterchromatiden), am Ende nur aus einem Chromatid.
ist eine spiralisierte, d.h. stark kondensierte / verdichtete Chromatinfaser eines Chromosoms.
sind die beiden durch Verdopplung der DNA entstandenen identischen Längshälften (Chromatiden) eines Chromosoms.
ist die Stelle eines Chromosoms, an der die Schwesterchromatiden bis zur Anaphase verbunden sind. Hier setzen die Spindelfasern an.
sind Chromosomen, die in Gestalt, Größe und Abfolge der Gene für die gleichen Merkmale übereinstimmen. Bsp. Chromosom 1 von Vater und Mutter.
(gones gr. Geschlecht; soma Körper) oder Geschlechtschromosomen sind diejenigen Chromosomen, in denen sich die beiden Geschlechter unterscheiden; beim Mensch X und Y.
(autos gr. der gleiche; soma Körper) sind alle Chromosomen eines Chromosomensatzes, ausser den Gonosomen.
sind Zellen mit einem einfachen Chromosomensatz (n), d.h. es gibt keine homologen Chromosomen in der Zelle. Bei höheren Lebewesen sind nur die Keimzellen, die durch Meiose gebildet werden, haploid.
sind Zellen mit einem doppelten Chromosomensatz (2n), d.h. bis auf die Geschlechtschromosomen (Gonosomen) sind je zwei Chromosomen in Gestalt, Größe und Abfolge der Gene identisch. Alle Körperzellen sind diploid.
ist die Vererbungslehre. Es ist die Wissenschaft von den Gesetzen und materiellen Grundlagen des Vererbungsgeschehens und der Variabilität der Organismen.
ist die Gesamtheit der DNA einer Zelle, welche die genetische Information trägt.
ist ein Abschnitt der DNA, der die genetische Information zur Herstellung eines bestimmten Proteins beinhaltet und damit die Struktur oder Funktion erblicher Merkmale bestimmt.
(hybrida lat. Mischling) sind Nachkommen aus der Kreuzung von reinerbigen Linien bzw. unterschiedlichen Pflanzensorten oder verschiedenen Tiersorten (veraltet -rassen). Es sind Nachkommen erbverschiedener Eltern.
ist eine durch die Wirkung von einem oder mehreren Genen hervorgerufene morphologische, physiologische oder biochemische Eigenschaft im Phänotyp eines Individuums, z.B. z.B. die Augenfarbe oder die Samenform oder die Blutgruppe.
sind Personen oder Lebewesen, die ein Merkmal ausprägen.
bezeichnet die Gesamtheit aller Merkmale oder die Merkmalsform der betrachteten Merkmale eines Individuums, d.h. das äussere Erscheinungsbild eines Lebewesens. Dieses ist bestimmt durch den Genotyp und die Umwelteinflüsse.
umfasst alle Erbanlagen (Gene) und die darin gespeicherte Erbinformation eines Lebewesens. Es ist das Erbbild eines Individuums.
ist eine Varianten eines Gens, die zu einer unterschiedlichen Form desselben Merkmals führt. Allele liegen auf homologen Chromosomen am gleichen Ort. Bsp: Allele für rote oder weisse Blütenfarbe.
bezeichnet man Lebewesen, die in Bezug auf ein bestimmtes Merkmal zwei identische Allele des betreffenden Gens aufweisen. Bsp. zwei Allele für eine weisse Blütenfarbe.
bezeichnet man Lebewesen, die in Bezug auf ein bestimmtes Merkmal zwei verschiedene Allele des betreffenden Gens aufweisen. Bsp. ein Allel für weiss, eins für eine rote Blütenfarbe.
findet nur bei zwittrigen Pflanzen statt. Dabei werden eigene Pollenkörner auf die Narbe übertragen.
ist ein Begriff aus der Pflanzenzüchtung. Zu einer Sorte zählen alle Individuen einer Kulturpflanzenart, die bezüglich mehrerer, gut erkennbarer Merkmale reinerbig sind und diese bei der Vermehrung beibehalten.
bezeichnet man einen Erbgang, bei dem sich die Eltern in zwei Merkmalen, bzw. bei dem zwei Merkmale beachtet werden.
bezeichnet man einen Erbgang, bei dem sich die Eltern nur in einem einzigen Merkmal unterscheiden, bzw. bei dem nur ein Merkmal beachtet wird.
ist die Eigenschaft eines Allels, welche die Ausbildung des Phänotyps bestimmt und das rezessive Allel in seiner Auswirkung unterdrückt. Es bestimmt also die Merkmalsform im heterozygoten Zustand.
ist die Eigenschaft eines Allels, welche die Ausbildung des Phänotyps nicht bestimmt. Es wird in seiner Auswirkung vom homologen dominanten Allel unterdrückt. Es bestimmt die Merkmalsform nur im homozygoten Zustand.
ist die Vererbung, wenn bei Heterozygoten beide Allele, d.h. das dominante und das rezessive Allel, die Merkmalsform beeinflussen. Aa à z.B. rosa Wunderblumen aus roten und weißen Eltern.
siehe reinerbig (AA oder aa)
siehe mischerbig (Aa)
ist eine befruchtete Eizelle.
ist eine Kreuzung mit einem homozygot rezessiven Partner. Eine Rückkreuzung gibt Aufschluss darüber, ob ein Individuum homo- oder heterozygot ist.