Wetter & Klima

Skript MEN

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M. M.
Diese Lernkarten decken grundlegende Konzepte der Geographie für die Mittelschule ab. Sie konzentrieren sich auf die Themen Wetter und Klima, einschließlich Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wolkenbildung und Niederschlag. Die Karteikarten erklären verschiedene Arten von Regen wie Störungsregen, Steigungsregen und Gewitterregen, sowie Phänomene wie Föhnbildung und Inversionslagen. Sie sind besonders nützlich für Schüler, die ein besseres Verständnis der atmosphärischen Prozesse und ihrer Auswirkungen auf das Wetter und Klima erlangen möchten.
Flashcards
74
Students
5
Language
German
Category
Geography
Created / Updated
28.03.2023 / 06.05.2023

Flashcards

Wetter Definition

  • Kurzfristige Beobachtungen von Klimaelementen an einem Ort.
  • Beobachtungen über kurzen Zeitraum -> 1 Stunde bis 1 Tag.
  • Beobachtungen an einem Ort, als z.B. in einer Stadt/einem Dorf.
  • Wenn es heute hier (z.B. in Solothurn oder Basel oder Bern) regnet, spricht man von Wetter.

Witterung Definition

Wie Wetter, nur mehrere Tage (bis Jahreszeit)

Klima Definition

  • Wetter bzw. Wetterveränderung in einem bestimmten Zeitabschnitt von mehreren Monaten bis zu mehreren Jahren.
  • Das Wort Klima ist ein Sammelbegriff für alle Vorgänge in der Atmosphäre, an einem bestimmten Ort, über einen längeren Zeitraum.
  • Klima darf auf keinem Fall mit Wetter gleichgesetzt werden.
  • Das Wetter ist zwar auch ein Sammelbegriff für meteorologische Vorgänge, jedoch unterscheiden sich diese beiden Begriffe bzgl. Ihrer zeitlichen Gültigkeit.

Mikroklima Definition

Sehr kleines Gebiet (z.B. Zimmer, Wald), höchsten paar km

Makroklima Definition

Grosser Teil der Erde (Kontinente/auch ganze Erde)

Bsp. Passatwinde

Mesoklima Definition

Landschaft/Region (z.B. Mittelmeer, Insel, Tal), paar Hektar bis mehrere 100km

Was sind die fehlenden Begriffe

Video: https://media.ksso.ch/sg_geographie#/login?redirectAsset=8122

In welcher Sphäre findet das Wetter (z.B. Regenfälle) statt?

Troposphäre (0-13km)

Atmosphäre

  • schützt vor schädlicher bzw. tödlicher Strahlung.
  • lässt Sonnenlicht als lebensnotwendige Energiequelle durch.
  • schütz vor Auskühlung und Überhitzung.
  • Durchschnittliche Oberflächentemperatur der Erde ermöglicht. Niederschlagsverteilung.
  • Hauptspeicher für Stickstoff.
  • Reservoir für Kohlenstoffdioxid und Sauerstoff.
  • verteilt und baut Emissionen ab.
  • Schutz vor kleineren Meteoriten.

Ozonschicht

  • Entsteht in 15 und 50 km Höhe auf natürliche Weise.
  • Ultraviolettes Licht spaltet Sauerstoffmoleküle ins einzelne Sauerstoffatome, die sich an andere Sauerstoffmoleküle anklammern und so Ozonmoleküle bilden.
  • Absorbiert die harte ultraviolette Strahlung. Ohne Schutz wäre Leben nicht möglich.

«Ozon – oben zu wenig, unten zu viel!» Was meint diese Aussage?

  • Zu viel Ozon in Troposphäre, zu wenig in Stratosphäre
    • In Troposphäre: verstärkt Treibhausgaseffekt, Ozon in der Lunge führt zu Erkrankungen
    • In Stratosphäre: schützt vor Strahlung (UV), ansonsten zerstörte Zellen  Hautkrebs, Temperatur zunächst tief, nimmt aber zu (Stratopause), da UV-Strahlen absorbiert werden
    • FCKW: geht in Atomsphäre, Verbindungen, die mit O3-Molekülen reagieren und diese abbauen

Klimaelement Definition

  • Das Wort „Klima“ weist darauf hin, dass die in diesem Begriff zusammengefassten Erscheinungen auf die Neigung der Erdachse zur Ekliptik, die Erdumlaufbahn um die Sonne und auf die im Jahresablauf sich somit verändernden Sonnenstrahl-Einfallswinkel zurückzuführen sind.
  • Zu den Klimaelementen zählen wir sechs grundlegende, mit meteorologischen Messinstrumenten erfassbare Wettergrössen:
    • Sonneneinstrahlung
    • Lufttemperatur
    • Luftfeuchtigkeit 
    • Niederschlag
    • Luftdruck 
    • Wind 
    •  
  • Die Klimaelemente sind veränderliche physikalische Grössen der Atmosphäre, deren Entwicklung das Klima eines Gebiets prägt.
  • Mit den Klimaelementen wird das Klima eines Ortes möglichst umfassend beschrieben. 

Kurzwellige Strahlung

  • Auch solare Strahlung genannt.
  • Der von der Sonne ausgehende Strahlungsstrom und alles, was durch Reflexion und Streuung hervorgeht.
  • Umfasst vor allem die UV-Strahlung.
  • Schädlich, wird aber in Atmosphäre abgeschwächt (ca. 50% wird absorbiert und in langwellige Wärmestrahlung umgewandelt)

 

Videos: https://media.ksso.ch/sg_geographie#/asset/8125 und https://media.ksso.ch/sg_geographie#/asset/8126

Langwellige Strahlung 

  • Auch terrestrische Strahlung oder Wärmestrahlung genannt.
  • Der von der Erdoberfläche oder von Bestandteilen der Atmosphäre (Wolken, Wasserdampf, Kohlendioxid etc.) ausgehende Strahlungsform.
  • Umfasst vor allem die infrarote Strahlung.

 

Videos: https://media.ksso.ch/sg_geographie#/asset/8125 und https://media.ksso.ch/sg_geographie#/asset/8126

Absorption 

Das Aufnehmen der Strahlungsenergie (kurzwellige Strahlung) und Umwandeln in Wärmeenergie bzw. Wärmestrahlung (langwellige Strahlung).

 

Videos: https://media.ksso.ch/sg_geographie#/asset/8125 und https://media.ksso.ch/sg_geographie#/asset/8126.

Albedo

  • Das Mass für das Rückstrahlvermögen von nicht selbst leuchtenden Oberflächen.
  • Wird in Prozentzahlen ausgedrückt.
  • Hellere Oberflächen besitzen normalerweise ein höheres Rückstrahlvermögen als dunklere Oberflächen.
  • Reflexionsvermögen von nicht selbst-strahlenden Objekten, Verhältnis einfallende zu reflektierter Strahlung (je höher Zahl, desto mehr wird reflektiert)

 

Videos: https://media.ksso.ch/sg_geographie#/asset/8125 und https://media.ksso.ch/sg_geographie#/asset/8126.

Beschreibe den Treibhauseffekt in Bezug auf die Wärmestrahlungen.

Videos: https://media.ksso.ch/sg_geographie#/asset/8125 und https://media.ksso.ch/sg_geographie#/asset/8126.

Solarkonstante

  • Die Energie für das gesamte Wettergeschehen stammt von der Sonne.
  • Die an der Atmosphärenoberfläche zur Verfügung stehende eingestrahlte Energie beträgt, senkrecht zur Einfallsrichtung der Sonnenstrahlen gemessen, 1370 W/m2.

Höchste Intensität

  • Die Energie der Sonne weist ihre höchste Intensität im kurzwelligen Bereich auf.
  • Das heisst, die Erde erhält die Energie als UV- und Lichtstrahlung.

Treibhauseffekt

  • Sonnenstrahlung wird von der Erde aufgenommen und trägt zur Erwärmung der Erdoberfläche bei.
  • Dabei wird ein Teil der Strahlung (kurzwellig) von der Atmosphäre absorbiert, während ein anderer Teil direkt oder indirekt bis zum Boden gelangt.
  • Die Erde strahlt dann Wärmeenergie in Form von langwelligen Strahlen ab, die von der Atmosphäre aufgenommen werden.
  • Es wird auch erwähnt, dass die Verdunstung von Wasser und Turbulenzen in der Atmosphäre ebenfalls Energie in die Atmosphäre transportieren.
  • Dieser Prozess wird als natürlicher Treibhauseffekt bezeichnet.

Wärme/Kälte

  • Je steiler der Winkel der Sonneneinstrahlung, desto wärmer ist es.
  • Der Winkel ist im Sommer steiler
  • im Winter ist er flacher und die Fläche pro eintreffende Strahlung breiter ⇒ Energie nimmt ab, schmaleres Strahlenbündel, längerer Weg durch Atmosphäre.

Nacht

  • Bei klarem Nachthimmel kann die Wärmestrahlung leichter ins Weltall ausgestrahlt werden, da wenig Wasserteilchen die langwellige Wärmestrahlung absorbieren und zur Erde reflektieren.
  • Die Nacht ist damit kälter, als bei bedecktem Nachthimmel.
  • Bei bedecktem Nachthimmel wird die langwellige Wärmestrahlung bei der Ausstrahlung aus der Atmosphäre durch die Wasserteilchen absorbiert und zur Erde reflektiert.
  • Die Nacht ist damit wärmer als bei klarem Nachthimmel.

Rotation

Drehung der Erde von West nach Ost, um die eigene Achse. Wechsel von Tag und Nacht.

Revolution

Die Erde wandert im Verlaufe eines Jahres um die Sonne. Besonders: Erdachse ist unter einem Winkel von 23.5° schräg zur Senkrechten auf der Ekliptik.

Winkel

Die Licht- und Schattenhalbkugeln richten sich nach dem einfallenden Licht: Sie wandern bezüglich des Äquators um 23.5° auf und ab – nordwärts und südwärts, im Verlaufe eines Jahrs also um 47°

Jahreszeiten

Zwischen 21.3 und 21.6 Nordfrühling/Südherbst. 21.6 bis 23.9 Nordsommer/Südwinter. 23.9 bis 21.12 Nordherbst/Südfrühling. 21.12 bis 21.3 Nordwinter/Südsommer.

N./S. Polarzone

Die Polarzonen sind durch Erdoberflächenpunkte charakterisiert, die einen Tag bis zu einem halben Jahr ganztägig von der Sonne bestrahlt (Polartage) und die einen Tag bis zu einem halben Jahr ganztägig im Dunkeln sind (Polarnächte).

N./S. Tropenzone

Die Tropenzonen weisen Punkte auf, die zweimal jährlich zur Mittagszeit senkrecht bestrahlt werden und den täglichen Wechsel von gleich langen Tagen und Nächten aufweisen.

N./S. gemässigte Zone

Die gemässigten Breiten beinhalten Punkte, die nie senkrecht bestrahlt werden, keinen Polartag und keine Polarnacht haben und vom täglichen Wechsel stark unterschiedlich langer Tage und Nächte geprägt sind.

Jahreszeiten

Die Jahreszeiten heissen auf der      Nordhalbkugel          und der Südhalbkugel:

  • Vom 21.3. bis 20.6.                     (Nord-)Frühling           (Süd-)Herbst
  • Vom 21.6. bis 22.9.                     (Nord-)Sommer          (Süd-)Winter
  • Vom 23.9. bis 20.12.                   (Nord-)Herbst             (Süd-)Frühling
  • Vom 21.12. bis 20.3.                   (Nord-)Winter             (Süd-)Sommer

Wie heissen die 6 solaren Klimazonen

  • nördliche und südliche Polarzone
  • nördliche und südliche gemässigte Zone
  • nördliche und südliche Tropenzone

Wie teilen die Breitenkreise die Erde in die solaren Klimazonen ein?

  • Äquator auf                                  0° (Nord/Süd)
  • Nördlicher Wendekreis auf          23.5°Nord
  • Südlicher Wendekreis auf           23.5° Süd

Auf den Wendekreisen liegen die nördlichsten bzw. südlichsten Punkte der nördl. bzw. südl. Tropenzone, über denen die Sonne nur an einem Tag im Jahr senkrecht steht.

 

  • Nördlicher Polarkreis auf             66.5° Nord
  • Südlicher Polarkreis auf              66.5° Süd

Auf ihnen liegen die südlichsten bzw. nördlichsten Punkte der nördl. bzw. südl. Polarzone, über denen die Sonne nur an einem Tag nicht mehr auf- bzw. untergeht.

Wie beeinfluss die geographische Breite die Lufttemperatur?

Je weiter ein Ort vom Äquator entfernt liegt, desto geringer ist aufgrund des Einfallswinkels der Strahlung die eingestrahlte Sonnenenergie, und desto geringer ist damit die mittlere Jahrestemperatur.

(Strahlung)

Wie beeinflusst die Jahreszeit die Lufttemperatur?

Die Ekliptikschiefe der Erdachse bedingt eine jahreszeitlich unterschiedliche Einstrahlung und damit ausserhalb der äquatorialen Regionen einen Jahresgang der Temperaturen.

(Strahlung)

Wie beeinflusst die Tageszeit die Lufttemperatur?

Der Tagesgang der Sonne schlägt sich auch in tageszeitlich unterschiedlichen Temperaturen nieder. Dabei wird an einem vollen Strahlungstag das Maximum 1 bis 2 Stunden nach dem Sonnenhöchststand erreicht, das Tagesminimum in einer klaren Nacht kurz vor Sonnenaufgang.

(Strahlung)

Wie beeinflusst die Höhe die Lufttemperatur?

Die Temperatur nimmt in der Troposphäre mit zunehmender Höhe ab.

(Erdoberfläche)

Wie beeinflusst die Exposition die Lufttemperatur?

Südexponierte Hänge erwärmen sich in den Gebirgsräumen der Nordhalbkugel stärker als Talböden und nordexponierte Hänge.

(Erdoberfläche)

Wie beeinflussen die Luftmassen die Lufttemperatur?

Durch die globale Zirkulation wird ein grossräumiger Luftmassenaustausch bewirkt, sodass vor allem für Orte, die im Einflussbereich der Polarfront liegen, rasche Temperaturwechsel möglich sind. Aber auch die kleinräumige Luftzirkulation (z.B. Seewind) vermag die Temperatur eines Ortes zu beeinflussen.

(Erdoberfläche)

Wie beeinflussen Mehresströmungen die Lufttemperatur?

 

Kalte Meeresströmungen reduzieren die Jahrestemperatur, warme erhöhen sie.

(Erdoberfläche)

Wie beeinflusst die Kontinentalität (Lage zum Meer) die Lufttemperatur?

 

Ein kontinentales Klima zeichnet sich durch hohe Temperaturdifferenzen v.a. im Jahresgang der Temperaturen aus. Ein ozeanisches Klima wirkt temperaturausgleichend.

(Zirkulation)

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