Chemie
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Kartei Details
| Zusammenfassung | Diese Lernkarten decken chemische Grundlagen und fortgeschrittene Themen für Universitätsstudenten ab. Sie behandeln Elemente, Verbindungen, Reaktionen und Eigenschaften von Stoffen wie Kunststoffen, Metallen und Salzen. Besonders betont werden die Oxidationszahlen, das Periodensystem und spezifische chemische Prozesse wie der Kalk- und Gipskreislauf. Ideal für Studierende, die ihr Verständnis von chemischen Prinzipien vertiefen möchten, um komplexe Zusammenhänge in der Chemie zu meistern. |
|---|---|
| Karten | 66 |
| Lernende | 3 |
| Sprache | Deutsch |
| Kategorie | Chemie |
| Stufe | Universität |
| Erstellt / Aktualisiert | 13.02.2023 / 14.02.2023 |
| Weblink |
https://card2brain.ch/box/20230213_chemie
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Ionenformel
Kalk
CaCO3
Ionenformel
Kohlensäure
H2CO3
Ionenformel
Saltpetersäure
HNO3
Ionenformel
Phosphorsäure
H3PO4
Ionenformel
Schwefelsäure
H2SO3
Beschreibe Kalkkreislauf
ausgangsstoff Kalkstein CaCO3
1. Brennen CaCO3 -> CaO+CO2
damit erhält man gebrannter Kalk CaO
2. Löschen CaO+H2O -> Ca(OH)2
damit erhält man gelöschter Kalk Ca(OH)2
3. anmachen mit Wasser Ca(OH)2+H2O
damit erhält man Kalkteig Ca(OH)2+H2O
4. Erhärten an Luft
Ca(OH)2 + H2O-> CaCO3 +H2O
Welche Oxidationszahl haben Elemente?
0
Wasserstoff hat Oxidationszahl ... in Verbindung mit Nichtmetallen
+1
Wasserstoff hat Oxidationszahl ... in Verbindung mit Metallen
-1
Was versteht man unter Kieselsäure?
bildet eine vielfältige Klasse von Verbindungen, die in der Natur in Form verschiedener Silikate und als Baustoff der Schalen von Kieselalgen auftreten.
Im Meerwasser kommt Kieselsäure vor. Kieselgur ist ein Pulver das aus Schalen von Kieselalgen (Diatomeen) besteht und sich aufgrund der großen Oberfläche ähnlich wie Kieselgel verhält
Was versteht man unter Silikate?
Salze der Kieselsäure. Grundbaustein aller Silikate sind SiO4-Tetraeder. Neben isolierten SiO4-Tetraedern gibt es ecken- und kantenverknüpfte Strukturen.
Was ist Glas?
eine amorphe, d.h. ohne Kristallisation erstarrte (metastabile) unterkühlte Schmelze, deren Atome eine Nahordnung, aber keine Fernordnung besitzen.
beschreibe Gipskreislauf
CaSO4 . 2H2O (Gipsstein bzw. abgebundener Gips)
1. Brennen
CaSO4 . 1/2H2O (Halbhydrat)
CaSo4 (Anhydrit)
2. Anmachen mit Wasser
CaSO4 . nH2O (Gipsbrei)
3. Erhärten (überschüssiges Wasser entweicht)
Welche verschiedenen Verfahren der Polymerbildung gibt es?
Polymerisation: Verkopplung von vielen kleinen gleichartigen Monomeren durch Aufbrechen einer Doppelbindung. Wärme wird frei. Es werden keine Nebenprodukte gebildet. Für den Start der Reaktion muss Energie in Form eines Anregers (Radikalstarter!) zugegeben werden.
Polyaddition: Moleküle zweier unterschiedlicher Stoffe verbinden sich zu einem großen Molekül.Die Komponenten müssen in einem genauen Mischungsverhältnis stehen. Reaktion läuft nur oberhalb einer bestimmten Temperatur ab (Aktivierungsenergie!). Unterhalb dieser Temperatur wird die Reaktion eingefroren. Es werden keine Nebenprodukte frei.
Polykondensation: Moleküle zweier unterschiedlicher Stoffe reagieren untereinander. Atome werden abgespalten (z.B. H2O) nicht reversibel.
Wodurch unterscheiden sich amorphe und teilkristalline Thermoplasten?
amorphe Thermoplaste: Die Molekülketten sind ungeordnet und der KS ist lichtdurchlässig bis glasklar. Ihre physikalischen Eigenschaften sind nach allen Richtungen hin gleichartig (isotrop). Sie sind bei Raumtemperatur im Glaszustand. Zu diesen Kunststoffen gehören unter anderem Polystyrol (PS), Polyvinylchlorid (PVC) und Polycarbonat (PC).
teilkristalline Thermoplaste: Sie verhalten sich im Glaszustand ähnlich wie amorphe Thermoplaste. Aufgrund des starken Zusammenhalts der Kristallite ist der Festigkeitsabfall bei Erreichen der Erweichungstemperatur nicht so ausgeprägt. Vertreter dieser Gruppe sind z.B. Polyethylen (PE), Polyamid (PA) und Polypropylen (PP).
Was bewirkt ein Weichmacher?
Sie setzen die Erweichungstemperatur, Härte und Sprödigkeit der KS herab.
Was bewirken Stabilisatoren?
Stabilisatoren sollen KS vor Veränderung und Schäden infolge Sonneneinstrahlung schützen (z.B. Radikalfänger)
Nennen Sie die 4 Zustandsbereiche des thermoplastischen Verhaltens der Kunststoffe und erkläre sie.
Glaszustand: Die Kunststoffe sind hart und spröde, weil die Molekularbewegung bei niedrigen Temperaturen sehr gering ist
Glasübergang/Erweichungsbereich: Bei ansteigender Temperatur nimmt die Steifigkeit ab und die Verformbarkeit zu.
Plastischer Zustand: Unvernetzte Kunststoffe zeigen oberhalb des Fließtemperaturbereichs viskoses Fließen.
Zersetzung: Oberhalb einer Temperatur zwischen 200°C und 400°C zersetzen sich alle Kunststoffe.
Rost besteht aus
FeO , Fe2O3 , H2O
Worin unterscheiden sich Ione, Atome und Moleküle?
Ion:
- sind immer geladen
- Protonenanzahl ungleich mit Elektronenanzahl
- hinter Element steht bswp. +/2+/-
Atome
- ein Teilchhen
- immer ungeladen
- gleiche Elektronenanzahl wie Protonenanzahl
Molekül:
- mehrere Teilchen
- immer ungeladen
- zwei oder mehrere Atome miteinander verbbungen (H2O)
- nur ein Element oder verschiedene (O2)
Wie ist ein Atom aufgebaut?
positiv geladener Atomkern
negativ geladene Atomhülle
Was gibt die Massezahl und was dier Ordnungszahl an?
Ordnungszahl: Anzahl Protonen im Kern
Massenzahl: Anzahl Summe Protonen und Neutronen
Verhältnisformel von Natriumsulfat
Na2SO4
Verhältnisformel Kaliumoxid
K2O
Eisen(3)Carbonat
Fe2(CO3)3
Ammoniumsulfit
(NH4)2SO3
Calciumnitrit
Ca(NO2)2
Trivialname von SO42-
Sulfat
Trivialnahme von NO3-
Nitrat
Oxidationszahl von Na2CO3
+1 +4 -2
Oxidationzahl von Mg(NO2)2
+2 +3 -2
Oxidationszahl von Cl2
0
Oxidationszahl von CO2
+4 -2
Oxidationszahl von Al2O3
+3 -2
Nenne drei unterschiedliche Möglichkeiten des Korrosionsschutzes und begründe die Wirkung.
1.) Passivierung durch eine Oxidschicht, die sehr kompakt ist und das beschichtete Eisen vor weiterer Korrosion schützt, z.B:
verchromen mit CrO Oxidschicht
verzinken mit ZnO Oxidschicht
Cr und Zn werden durch Galvanisierung, also durch elektrochemisches Abscheiden einer dünnen Metallschichten aufgebracht.
2.) Legierungsbildung
Die Elemente der Legierung sind über das gesammte Material gleichmäßig verteilt. An der Oberfläche entsteht verteilen, entsteht eine passivierende Oxid-Schicht, z.B.
V2A (säurebeständiger Chrom-Nickel-Stahl
Feuerverzinken (Legierung! - bei450°C)
3.) Opferanode (Kathodischer Korrosions Schutz KKS)
Ein undles Metall steht mit dem zuschützenden Eisen in Kontakt. Das unedle Matall wird wird zuerst oxidiert und schützt somit das edlere Eisen. (z.B. Mg-Stab in Heizkesseln)
Weshalb wird Beton mit Bewehrungseisen versehen?
Beton ist druckfest, aber nicht zugfest, Bewehrungseisen ist zugfest!
Erläutern Sie wie man von gelöschtem Kalk zu einem Kalkputz kommt und geben Sie die entsprechende Reaktionsgleichung für den Abbindevorgang an
anmachen mit Wasser und Trocknen an der Luft Ca(OH)2 + CO2 -> CaCO3 + H2O (Baufeuchte!)
Chemische Formel für: Gipsstein
CaSO4-2H2O
Chemische Formel für: Anhydrit
CaSO4
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- 1 / 66
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