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Cartes-fiches
A]• Eine Rezession ist ein mittelschwerer Konjunkturabschwung, eine Phase mit unterdurchschnittlichenWachstumsraten des BIP.• In der Hochkonjunktur liegt das tatsächliche BIP über dem Produktionspotenzial.
B]Deflation ist in der Regel eine Folge einer langen Rezession. Werden aber sinkende Preiseerwartet, wird weniger gekauft, die Rezession verstärkt sich.
A] Konjunkturelle Arbeitslosigkeit.B] Wächst das tatsächliche BIP stärker als das Produktionspotenzial, nimmt die Arbeitslosigkeitab. Wächst das BIP schwächer als die mögliche Produktion, steigt die Arbeitslosigkeit.C] 1-3% Denn um so viel wächst in der Schweiz jährlich in etwa das Produktionspotenzial.
A] Je grösser die Marktmacht von Unternehmen, desto leichter gelingt es ihnen, höhereKosten auf die Preise abzuwälzen – und je grösser die gewerkschaftliche Marktmacht, destoerfolgreicher können sich die Haushalte auf den Arbeitsmärkten wehren und bei Preiserhöhungenentsprechend höhere Löhne fordern.
B]• Die Preise steigen.• Die Löhne steigen auch (wegen des Teuerungsausgleichs).• Dem Unternehmen entstehen Mehrkosten.• Dank Marktmacht werden diese dem Konsumenten überwälzt.• Die Preise steigen weiter.
A] In Konjunkturabschwüngen erhöht sich die Arbeitslosigkeit, in Aufschwüngen besteht dieGefahr von Inflation.
B] Eine expansive Konjunkturpolitik betreibt der Staat, wenn die Gesamtnachfrage unter dasProduktionspotenzial sinkt.Eine restriktive, wenn die Gesamtnachfrage darüber steigt.
Mit einer antizyklischen Konjunkturpolitik versucht der Staat (die Regierung und die Notenbank),die Konjunkturschwankungen zu glätten: C] Die Regierung hat vor allem zwei Instrumente zur Inflationsbekämpfung zur Verfügung, die Zentralbank eines. Nennen Sie die drei Instrumente.
C] Die Instrumente der Regierung:• Sie kann die Steuern senken oder erhöhen und• sie kann die Staatsausgaben senken und erhöhen.Die Instrumente der Zentralbank:• Sie kann die Zinsen anheben oder senken.
Im folgenden Diagramm ist schwarz das Produktionspotenzial und rot das tatsächliche BIP
schematisch abgebildet. Die Pfeile 1–3 bezeichnen drei typische Phasen eines Konjunkturverlaufs.
In der folgenden Liste von zwölf Begriffen gehören je vier zu einer dieser drei Phasen.
Ordnen Sie diese zu, indem Sie die Buchstaben (a–l) richtig platzieren:
(a) Hochkonjunktur, (b) Konjunkturabschwung, (c) Konjunkturaufschwung, (d) Gesamtnachfrage
(GN) über Produktionspotenzial, (e) GN steigt stark, (f) GN steigt schwach oder sinkt,
(g) Arbeitslosigkeit steigt, (h) Arbeitslosigkeit sinkt, (i) Arbeitskräftemangel, (j) Inflation nimmt
zu, (k) Inflation nimmt ab, (l) Inflation sinkt oder bleibt tief.
Expansiv
Expansiv
Restriktiv
Restriktiv
Restriktiv
Restriktiv
Restriktiv
Expansiv
Expansiv
Expansiv
Die Entscheidungen – vor allem für Steuererhöhungen – erfolgen langsam und dezentral (vor allem in den Kantonen und Gemeinden). Zudem werden Steuererhöhungen, auch wenn sie notwendig wären, vom Volk oft nicht akzeptiert. Steuersenkungen stossen schneller aufZustimmung. Da bei einer erfolgreichen Konjunkturpolitik dieses Mittel schnell angewendet werden soll, taugt es in einer Referendumsdemokratie wenig.
Bekämpft die Notenbank eine Inflation mit einer restriktiven Geldpolitik, dann sorgt sie für eine Erhöhung des Zinsniveaus. Damit geht die Gesamtnachfrage zurück. Die Verkäufe nehmen ab, es wird weniger produziert, Kapazitäten werden frei, Leute werden entlassen, die Arbeitslosigkeit steigt. Wird die Inflation auch noch bekämpft, wenn die Gesamtnachfrage schon schwach geworden ist, nimmt auch die Arbeitslosigkeit weiter zu.
Wählen Sie die richtigen Varianten aus.
Betreibt eine Notenbank in der Hochkonjunktur eine antizyklische Konjunkturpolitik,
um Exporte zu erschweren / erleichtern und die Importe zu erleichtern / erschweren
um Exporte zu erleichtern und die Importe zu erschweren
Wählen Sie die richtigen Varianten aus.
Betreibt eine Notenbank in der Hochkonjunktur eine antizyklische Konjunkturpolitik,
lässt sie zu, dass der Wert der eigenen Währung sinkt / steigt,
lässt sie zu, dass der Wert der eigenen Währung steigt,
Wählen Sie die richtigen Varianten aus.
Betreibt eine Notenbank in der Hochkonjunktur eine antizyklische Konjunkturpolitik,
hebt / senkt sie die Zinsen, um die Investitionen und den Konsum zu beleben / dämpfen
hebt sie die Zinsen, um die Investitionstätigkeit u. den Konsum zu dämpfen.
Wählen Sie die richtigen Varianten aus.
Betreibt eine Notenbank in der Rezession eine antizyklische Konjunkturpolitik,
um Exporte zu erschweren / erleichtern und Importe zu erschweren / erleichtern
um Exporte zu erleichtern und Importe zu erschweren.
Wählen Sie die richtigen Varianten aus.
Betreibt eine Notenbank in der Rezession eine antizyklische Konjunkturpolitik,
lässt sie zu, dass der Wert der eigenen Währung steigt / sinkt,
lässt sie zu, dass der Wert der eigenen Währung sinkt,
Wählen Sie die richtigen Varianten aus.
Betreibt eine Notenbank in der Rezession eine antizyklische Konjunkturpolitik,
senkt / hebt sie die Zinsen, um die Investitionstätigkeit zu dämpfen / beleben,
senkt sie die Zinsen, um die Investitionstätigkeit zu beleben,
Was trifft zu? Niedrigere Zinsen der Notenbank 2 von 2
Was trifft zu? Niedrigere Zinsen der Notenbank 1 von 2
Die Schweizerische Nationalbank kann auf den Devisenmärkten Schweizer Franken anbieten und Euros nachfragen. Damit sinkt der Frankenwert gegenüber dem Euro. Oder über die Zinsen argumentiert: Kauft die SNB Euros gegen Franken, erhöht sie ihre Geldmenge und die Frankenzinsen sinken. Mit niedrigeren Frankenzinsen wird der Franken weniger attraktiv,womit er gegenüber anderen Währungen an Wert verliert.
C] Die SNB könnte korrigieren, indem sie eine restriktivere Geldpolitik betreibt. Sie würdeSchweizer Franken zurückkaufen (gegen Euro) und so den Franken stützen.
B] Die schweizerische Exportwirtschaft erhält mehr Aufträge. Vielleicht so viele, dass die Lieferfristensteigen.
A] Werden vermehrt Gelder in Euro angelegt, steigt die Nachfrage nach Euro und sinkt dieNachfrage nach Franken. Der Wert des Franken sinkt gegenüber dem Euro.
Was geschieht mit dem Schweizer Franken gegenüber dem Euro, wenn folgende Ereignisse eintreten (und sich jeweils sonst nichts ändert). Gewinnt der Franken an Wert oder verliert er?: Ausländische Anleger verkaufen in Panik schweizerische Aktien und ziehen ihr Geld in ihre Heimatländer zurück.
Was geschieht mit dem Schweizer Franken gegenüber dem Euro, wenn folgende Ereignisse eintreten (und sich jeweils sonst nichts ändert). Gewinnt der Franken an Wert oder verliert er?: Die schweizerische Aktienbörse boomt, was viele ausländische Anleger anzieht.
Was geschieht mit dem Schweizer Franken gegenüber dem Euro, wenn folgende Ereignisse eintreten (und sich jeweils sonst nichts ändert). Gewinnt der Franken an Wert oder verliert er?: In der Schweiz wird viel weniger investiert als letztes Jahr, sodass Spargelder in Europa lohnende Anlagen suchen.
Was geschieht mit dem Schweizer Franken gegenüber dem Euro, wenn folgende Ereignisse eintreten (und sich jeweils sonst nichts ändert). Gewinnt der Franken an Wert oder verliert er?: Verunsicherte Sparer aus ganz Europa legen einen grösseren Teil ihrer Ersparnisse in Franken an.
Nehmen Sie an, der Schweizer Franken gewinne gegenüber ausländischen Währungen an Wert. Kreuzen Sie an, welche der folgenden Aussagen richtig bzw. falsch sind: Unsere Importe nehmen zu.
Nehmen Sie an, der Schweizer Franken gewinne gegenüber ausländischen Währungen an Wert. Kreuzen Sie an, welche der folgenden Aussagen richtig bzw. falsch sind: Unsere Exporte werden erschwert.
Nehmen Sie an, der Schweizer Franken gewinne gegenüber ausländischen Währungen an Wert. Kreuzen Sie an, welche der folgenden Aussagen richtig bzw. falsch sind: Güter, die in Dollar oder Euro bezahlt werden, werden billiger.