.


M. B.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über betriebswirtschaftliche Grundlagen, mit Fokus auf Schweizer Wirtschaft, Währungspolitik und Marktmechanismen. Sie behandeln Themen wie Inflation, Wechselkurse, Konjunkturpolitik und deren Auswirkungen auf Unternehmen, Arbeitslosigkeit und Preise. Besonders nützlich sind sie für Studierende und Berufstätige, die sich mit volkswirtschaftlichen Zusammenhängen und der Rolle des Staates in der Wirtschaft auseinandersetzen möchten.
Cartes-fiches
165
Utilisateurs
7
Langue
Allemand
Catégorie
Informatique
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
31.01.2023 / 17.11.2023

Cartes-fiches

Wie berechnet man die reale Zuwachsrate

Benenne den fehlenden Teil der Gleichung.

Wie berechnet man die reale Zuwachsrate

Benenne den fehlenden Teil der Gleichung.

Wie berechnet man die reale Zuwachsrate

Benenne den fehlenden Teil der Gleichung.

Wie berechnet man die Preiselastizität.

Benenne den fehlenden Teil der Gleichung.

Wie berechnet man die Preiselastizität.

Benenne den fehlenden Teil der Gleichung.

Wie berechnet man die Preiselastizität.

Benenne den fehlenden Teil der Gleichung.

Was sind die vier Gründe für Arbeitslosigkeit?

1. Konjunkturelle Arbeitslosigkeit. Sie ist die Folge eines Konjunkturabschwungs und sie verschwindet, wenn das BIP das Produktionspotenzial erreicht hat.

2. Strukturelle Arbeitslosigkeit. Sie ergibt sich, weil auf den Arbeitsmärkten das Angebot an Arbeitskräften in qualitativer oder regionaler Hinsicht nicht mit der Nachfrage überein- stimmt.

3. Sucharbeitslosigkeit. Hier ist nur das Suchen das Problem. Sie ergibt sich, weil man beim Stellenwechsel wegen fehlender Transparenz nicht immer sofort wieder eine neue Stelle finden kann.

4. Institutionelle Arbeitslosigkeit. Sie ergibt sich, weil institutionelle Schranken den Struk- turwandel erschweren und den Ausgleich zwischen Angebot und Nachfrage verhindern.

Unsere Wirtschaft befindet sich in einem dauernden Strukturwandel. Das zeigt sich unter anderem daran, dass sich die Beschäftigungszahlen in den drei Wirtschaftssektoren im Laufe der letzten hundert Jahre stark gewandelt haben.

A] Vervollständigen Sie die folgende Tabelle zu den drei Wirtschaftssektoren und leiten Sie aus der Grafik ab, wie sich die Anteile der Beschäftigten in den drei Wirtschafts- sektoren zwischen 1900 und 2000 verändert haben.

B] Wir haben drei Hauptgründe für diese Entwicklung genannt. Welche sind es?

A]

siehe Antwort Bild

B]

1. Dank Produktivitätssteigerung können vor allem im ersten und zweiten Sektor mehr Güter mit weniger Arbeitskraft erzeugt werden.

2. Mit steigendem Einkommen steigen unsere Konsumwünsche nach komplexeren Waren und Dienstleistungen wie Freizeit, Ferien usw.

3. Dank internationalem Handel spezialisieren wir uns auf komplexere Waren und Dienstleis- tungen, bei denen das Wissen eine grosse Rolle spielt.

Wie nennt man den Wechsel von grösserer und kleinerer Wachstumsrate der Produktion in Unternehmen und Staat?

Konjunkturschwankungen.

Das nominelle BIP gibt keine zuverlässige Auskunft über die Entwicklung der Wirtschaft. Welchen Mangel hat es (im Gegensatz zum realen BIP)?

Ein Ansteigen des nominellen BIP bedeutet nicht nur ein Produktionswachstum – auch Preis- steigerungen führen zu einem nominellen BIP-Wachstum.

Das schweizerische BIP nahm 2013 real um 1.8% zu, das Pro-Kopf-BIP aber nur um 0.6%. Finden Sie einen Grund, der diesen Unterschied erklären kann.

Die Bevölkerungszahl der Schweiz wuchs 2000 um 1.2%.

BIP und BNE messen die Aktivitäten im Wirtschaftskreislauf. Was ist der Hauptgrund, dass das BNE in der Schweiz grösser ist als das BIP?

Das BNE misst nicht die Werte, die wir produziert haben, sondern die Werte, die den Bewohnern der Schweiz zur Verfügung stehen. Im BNE (aber nicht im BIP) berücksichtigt ist, dass uns in grossem Umfang Zinsen und Gewinne aus dem Ausland zufliessen. (Genau: Die Erträge schweizerischen Kapitals im Ausland übertreffen die Erträge ausländischen Kapitals in der Schweiz und die Löhne der Grenzgänger in der Schweiz bei Weitem.)

Wovon ist in den folgenden beiden Gesprächen vor allem die Rede? Von Preisänderungen aufgrund von Kräften auf einzelnen Märkten, von Inflation oder von beidem?

A] «Die einheimischen Kirschen sind in diesem Jahr besonders teuer.» – «Kein Wunder, bei diesem Unwetter im Frühling.»

B] «Wie alles, sind auch die Früchte dieses Jahr wieder teurer.»–«Mir ist aber aufgefallen, dass die Kirschen besonders teuer geworden sind.»

A] Beide Aussagen beziehen sich auf einen einzelnen Markt.

B] Der Erste spricht über Inflation, der Zweite über einen einzelnen Markt.

Von den folgenden Aussagen sind zwei ganz richtig – die übrigen sind falsch oder nur teil- weise richtig. Kreuzen Sie die zwei richtigen an.

Die Statistik der «registrierten Arbeitslosen» und der «registrierten Stellensuchenden» des SECO und der Arbeitsämter findet immer noch mehr Beachtung als die Statistik der «Erwerbs- losen» des BFS. Nun gibt es aber Zehntausende von «verdeckten» Arbeitslosen, die nicht in der Arbeitslosenstatistik des SECO erfasst sind.

A] Weshalb gibt es trotz aufwendiger Statistik verdeckte Arbeitslose?

B] Nennen Sie mindestens zwei Gruppen von Personen, die zu den verdeckten Arbeitslosen gehören.

A] Die Statistik erfasst nicht alle Personen, die gerne arbeiten würden. Erfasst sind in der offi- ziellen Statistik nur die Arbeitslosen, die bei der Arbeitslosenkasse gemeldet sind, und die Stellensuchenden, die in einem Arbeitsprogramm oder einem Umschulungs-/Weiterbil- dungskurs sind oder die einen Zwischenverdienst haben.

B] Nicht erfasst sind: 1. ausgesteuerte Arbeitslose; 2. Jugendliche, die lange kein Arbeitslo- sengeld erhalten; 3. in den Haushalt «zurückgeschickte» Frauen; 4. Bezüger von Invalidenren- ten, die in Boomzeiten arbeiteten; 5. die aufgrund der Beschäftigungslage Frühpensionierten; 6. Arbeitslose, die Arbeit suchen und nicht finden, aber den Gang aufs Arbeitsamt scheuen.

Wieviel Infaltion ist nützlich?

Wichtig ist, dass die Nachteile von Inflation nicht direkt proportional zur Inflationsrate steigen oder sinken. Der Schaden von 3% Inflation ist nicht einfach ein Fünftel des Schadens von 15% Inflation.

Vielmehr kann eine kleine Inflation sogar nützlich sein. Vorerst muss berücksichtigt werden, dass die Inflation durch die offiziellen Preisindizes überzeichnet wird. Zwar mögen Abweichungen von 0.5 bis 1 Prozentpunkt pro Jahr gering erscheinen – sie fallen aber stark ins Gewicht, sobald wir uns im Bereich von geringen Inflationsraten bewegen.

Und darum definieren ja die meisten Notenbanken Preisstabilität bei 1 bis 2% offiziell gemessener Inflation. Mit etwas Inflation ist man auch weiter weg vom Schreckgespenst einer Deflation.

Was heisst Inflation?

Es gehört zu einer Marktwirtschaft, dass die Preise für einzelne Güter fallen und für andere, die knapper werden, steigen. Wir beobachten, dass die Preise für Computer und Telefon- gespräche fallen und die Preise für Fahrstunden steigen. Daneben gibt es aber immer wieder Zeiten, in denen die grosse Mehrheit der Preise steigt. Eine solche generelle Preissteigerung nennt man Inflation, Teuerung oder auch Geldentwertung.


Das Gegenteil von Inflation ist Deflation. Hier sinkt das allgemeine Preisniveau. Die Mehrheit der Preise sinkt. Bei Inflation und Deflation spricht man auch von Geldwertstörungen.

Was ist Arbeitslosigkeit?

Als arbeitslos gilt, wer keine Beschäftigung findet, obwohl er eine Anstellung sucht und arbeitsfähig ist. Da es sich bei der gesuchten Arbeit immer um eine bezahlte Beschäftigung handelt, würde man genauer von Erwerbslosigkeit sprechen.

Der Staat möchte mit Subventionen Solarmobile fördern.

A] Erstellen Sie auf einem Blatt Papier ein Preis-Mengen-Diagramm. Zeichnen Sie darin die mögliche Wirkung der Subvention ein, wenn Anbieter und Nachfrager gleich preiselastisch reagieren. Wie verändern sich die produzierte und die verkaufte Menge? Welchen Anteil der Subvention erhalten die Anbieter bzw. die Nachfrager?

B] BeiwelchenPreiselastizitätenbewirktdieSubventioneinebesondersgrosseZunahmevon Solarmobilen?

C] BeiwelchenPreiselastizitätenkämedieSubventionpraktischnurdenProduzentenzugute?

A] Reagieren Kunden und Produzenten gleich preiselastisch, teilen sie sich die Subvention je zur Hälfte. (Bild)

B]  Die Menge nimmt umso stärker zu, je preiselastischer Anbieter und Nachfrager reagieren.

C]  Die Produzenten müssten viel unelastischer reagieren als die Käufer, das Angebot müsste praktisch vollkommen preisunelastisch sein – und / oder die Nachfrage praktisch vollkommen preiselastisch.

Ein Ziel der schweizerischen Politik ist aus verschiedenen Gründen, einen leistungsfähigen Bauernstand zu erhalten. Um den Milchbauern ein genügendes Einkommen zu sichern, hat die Schweiz bis vor Kurzem einen Abnahmepreis für Milch garantiert, der höher war, als es
der freie Marktpreis gewesen wäre.


A] Handelt es sich dabei um einen Höchstpreis oder um einen Mindestpreis?

B] Wie reagierten die Milchbauern auf die erhöhten Milchpreise? Welches waren wohl die Folgen der hohen Abnahmepreise für die angebotene Milchmenge?

C] Wie reagierten die Milchtrinker auf die erhöhten Milchpreise? Welches waren wohl die Folgen für die nachgefragte Milchmenge? (Tipp: Denken Sie wieder an den Preismechanismus und hier speziell auch noch an die Preiselastizität.)

D] Welches war das Resultat aus den Reaktionen von Angebot und Nachfrage?

A] Mindestpreis.

B] Beim künstlich hoch gesetzten Preis produzierten die Bauern mehr Milch. Es lohnte sich, mehr Kühe mit grösserer Milchleistung anzuschaffen. Und damit kam es zu einer grossen Ausweitung der Milchproduktion und damit der Milchprodukte wie Joghurt, Käse und Butter.

C] Aber auch die Konsumenten reagierten auf die höheren Preise. Da es für Milch und Milch- produkte wenige Alternativen gibt, schränkten sie die nachgefragte Menge nur wenig ein (die Milchnachfrage ist wenig preiselastisch).

D] Resultat war eine Überschussproduktion an Milch und Milchprodukten wie Butter und Käse.

Der Staat erhebt aus drei Gründen Steuern. Welche sind es?

Finanzierung der eigenen Ausgaben, Umverteilung von Einkommen, Eindämmung von Pro- duktion und Konsum bestimmter Güter.

Wie in vielen anderen Ländern ist auch in der Schweiz die Höhe der Wohnungsmieten nicht allein den Marktkräften überlassen. Durch Mietzinskontrollen sind viele Wohnungen billiger,
als sie es sonst wären.


A] Handelt es sich dabei um einen Höchstpreis oder um einen Mindestpreis?

B] WelchessindwohldieFolgenfürdieangeboteneunddienachgefragteMenge?

C] WerkönntevontieferenMietenprofitieren?

D] Wer könnte durch tiefere Mieten verlieren?

A] Höchstpreis.

B] Werden Mietpreise unter dem Marktpreis festgesetzt,

• steigt die Nachfrage (viele leisten sich jetzt eine grössere Wohnung, ziehen früher aus dem Elternhaus weg, wohnen eher allein usw.),

• verknappt sich das Angebot (der Wohnungsbau leidet, ebenso wie die Pflege bestehender Wohnungen).

Resultat ist ein Mangel an Wohnungen.

C] Gewinner: wer schon eine sichere Wohnung hat, wer gute Beziehungen hat, Kinderlose, Ruhige, Schweizer, Ehepaare.

D] Verlierer: Hauseigentümer, wer erst eine Wohnung sucht, wer ohne gute Beziehungen ist, Immigranten, wer Haustiere liebt und laute Musik spielt.

Welches der folgenden Güter eignet sich zur Spekulation?

Kreuzen Sie an.

Folgende Güter eignen sich für Spekulation:

 

Mit CDs eines verstorbenen Künstlers kann nicht spekuliert werden, weil die Musikindustrie bei Bedarf einfach die CD nachdrucken kann. Dasselbe gilt für Nike-Turnschuhe. Auch alte Modelle können ohne Weiteres wieder hergestellt werden.

Warum sollte das Aufkommen aus einer reinen Umweltabgabe entweder vollumfänglich der Bevölkerung ausbezahlt werden oder ungebunden in die Staatskasse fliessen, um andere
Steuern zu senken?

Eine Umweltabgabe soll Anreize schaffen, die betroffene Ressource effizienter zu nutzen. Die Einnahmen daraus sollen vollumfänglich zurückbezahlt werden, weil sonst neben dem öko- logischen Ziel noch ein anderes Ziel verfolgt würde, nämlich die Erhöhung der Fiskalquote.

Wenn der Staat Unternehmen besteuert, überlegen sich diese, ob sie die Steuern über die Preise auf ihre Kunden abwälzen können.

Nehmen Sie an, dass eine Erhöhung der Mehrwertsteuer beschlossen wird. Die Geschäfts- leitung Ihres Unternehmens überlegt sich, ob eine Anhebung der Preise um die erhöhte Mehr- wertsteuer Konsequenzen für den Absatz hat.

Geben Sie an, welche der folgenden Aussagen zu dieser Frage richtig sind. Beachten Sie, dass zwei oder mehr Aussagen richtig sein können.

Steuerüberwälzung:

Schwarzmärkte können die Folge von nichtmarktkonformen Staatseingriffen in den Markt- mechanismus sein.
Geben Sie an, welche der folgenden Aussagen zur Bildung von Schwarzmärkten richtig sind. Beachten Sie, dass zwei oder mehr Aussagen richtig sein können.

Schwarzmärkte:

 

Höchstpreise und Mindestpreise führen zu einem a) Nachfrageüberschuss oder b) Angebots- überschuss. Ordnen Sie die folgenden Aussagen korrekt zu.

Wirkungen von Höchst- und Mindestpreisen:

Mit Höchstpreisen versucht der Staat, Güter billiger zu machen.


Geben Sie an, welche der folgenden Aussagen zu Höchstpreisen richtig sind. Beachten Sie,
dass zwei oder mehr Aussagen richtig sein können.

Höchstpreis:

Mit Höchstpreisen, Mindestpreisen und Steuern beeinflusst der Staat das Marktgeschehen.
Welche dieser Massnahmen gelten

a) als marktkonform bzw.

b) als nichtmarktkonform?

Ordne zu.

Marktkonforme und nichtmarktkonforme Eingriffe:

 

Fünf Marktformen

Vollständige Konkurrenz
Oligopol
Absprache / Kartell
Monopol
Monopolistische Konkurrenz

Hier sind Elemente von Monopolen und Konkurrenz enthalten, wie das Beispiel von Nestlé mit Frigor zeigt: Nestlé hat ein Monopol über die einzigartige Frigor-Schokolade, für Schokoladen- kenner gibt es wichtige Unterschiede etwa zwischen Frigor, Lindor oder Giandor. Doch die Unterschiede sind nicht so gross, dass die Kunden nicht ausweichen könnten, und so steht Nestlé in Konkurrenz mit Lindt und Frey.

Fünf Marktformen

Vollständige Konkurrenz
Oligopol
Absprache / Kartell
Monopol
Monopolistische Konkurrenz

In extremer Form eingeschränkt ist der Wettbewerb beim Monopol («allein» heisst auf Grie- chisch «monos» und «verkaufen» «polein»). Hier gibt es nur einen einzigen Anbieter. Die alte PTT war Alleinanbieterin von Telefongesprächen! Wer telefonieren wollte, hatte keine Mög- lichkeit, zu einem anderen Anbieter auszuweichen.

Fünf Marktformen

Vollständige Konkurrenz
Oligopol
Absprache / Kartell
Monopol
Monopolistische Konkurrenz

Eine überblickbare Zahl von Unternehmen kann sich leicht absprechen. Eine Absprache ist eine informelle, ein Kartell eine vertragliche Abmachung zwischen Unternehmen, um zwi- schen ihnen den lästigen Konkurrenzkampf auszuschalten.

Fünf Marktformen

Vollständige Konkurrenz
Oligopol
Absprache / Kartell
Monopol
Monopolistische Konkurrenz

Oligopol


Häufig sind Märkte, auf denen nur einige wenige Unternehmen gleiche oder ähnliche Produkte anbieten, z. B. Migros, Coop und Aldi oder Pirelli, Michelin und Goodyear. Ein Markt mit wenigen Anbietern heisst Oligopol («wenig» heisst auf Griechisch «oligos»). Dabei muss ein Oligopolist nicht unbedingt gross sein; ein Oligopol bilden auch drei oder vier ähnliche Restaurants in einer kleinen Stadt.

Fünf Marktformen

Polypol & Vollständige Konkurrenz
Oligopol
Absprache / Kartell
Monopol
Monopolistische Konkurrenz

Polypol & Vollständige Konkurrenz, vollständiger Wettbewerb herrscht, wenn die folgenden vier Bedin- gungen erfüllt sind:


1. Viele Teilnehmer: Anbieter wie Nachfrager sind zahlreich.

2. Homogene Güter: Die Güterqualität und auch der Verkaufsservice sind gleich, sodass es
den Käufern gleichgültig ist, wo sie kaufen.

3. Vollständige Information: Alle Marktteilnehmer sind über Qualität und Preise der gehan-
delten Güter informiert.

4. Keine Markthindernisse: Für neue Anbieter gibt es keine Hindernisse, keine Markt-
zutrittsbarrieren.

 

BEISPIEL: Weizen, der Bauer kann diese nur zum Weltmarktpreis verkaufe

Auf dem schweizerischen Markt für Tafelkirschen reagiere sowohl das Angebot wie auch die Nachfrage recht preisunelastisch.

A] Zeichnen Sie auf einem Blatt Papier ein Preis-Mengen-Diagramm und tragen Sie die beschriebene Situation ein. Achten Sie auf eine korrekte Beschriftung.

B] Nun werden immer mehr Kirschen zu Kirsch gebrannt. Skizzieren Sie (in einer anderen Farbe) die Folgen für den schweizerischen Markt für Tafelkirschen.

Preis-Mengen-Diagramm des Markts für Tafelkirschen und Folgen der Verknappung der

angebotenen Menge durch vermehrtes Brennen:

In der Folge geht es um den Markt für Offroader in der Schweiz. Dabei gehen wir von folgen- den Annahmen aus: Das Angebot ist preiselastisch. Die Nachfrage ist preisunelastisch.

A] Zeichnen Sie auf einem Blatt Papier ein Preis-Mengen-Diagramm und tragen Sie die beschriebene Situation ein. Achten Sie auf eine korrekte Beschriftung.

B] Skizzieren Sie anschliessend (in einer anderen Farbe), welche Auswirkungen ein Ansteigen der Benzinpreise auf den Schweizer Markt für Offroader hat.

Preis-Mengen-Diagramm des Markts für Offroader und Reaktion der Nachfrager auf einen Anstieg der Treibstoffpreise:

Die Familie Hugentobler verbraucht zu einem Preis von CHF 0.22 pro kWh monatlich 100 kWh elektrischen Strom. Nach einem Preisanstieg auf CHF 0.25 beträgt der monatliche
Stromverbrauch der Familie Hugentobler 98 kWh.

A] Berechnen Sie für den Stromverbrauch der Familie Hugentobler die Preiselastizität der Nachfrage.

B] EntscheidenSie,obdieNachfragepreiselastischoderpreisunelastischist,underläuternSie mit eigenen Worten, was dies bedeutet.

Nach dem Markt- und Kreislaufschema kaufen Haushalte Kapitalgüter und stellen sie den Unternehmen zur Verfügung. Nun kennen Sie aber kaum eine Privatperson, die eine
Maschine, einen Kran usw. kauft und sie einem Unternehmen zur Verfügung stellt.


Erklären Sie in zwei bis drei Sätzen, wie die Haushalte die Kapitalgüter indirekt zur Verfügung stellen. In Ihrer Antwort sollten die beiden Begriffe Sparen und Investieren vorkommen. Ausgezeichnet haben Sie die Aufgabe gelöst, wenn darin zusätzlich noch die Begriffe Geld und Wertpapiere (Aktien, Obligationen) vorkommen.

Die Haushalte sparen und stellen den Unternehmen ihr Erspartes gegen Zins zur Verfügung. Die Unternehmen investieren dieses Geld, indem sie die benötigten Kapitalgüter kaufen. Spargelder kann man zur Bank bringen, die diese dann an die Unternehmen ausleiht, oder man kann Wertpapiere (Aktien und Obligationen) von Unternehmen kaufen.

Das einfache Markt- und Kreislaufschema beschreibt die Wirtschaft als System.

A] Welches sind darin die beiden Hauptakteure?

B] Was sind Faktormärkte undwelcheMärktegehörendazu?

C] Die beiden Hauptakteure sind im Markt- und Kreislaufschema durch weitere Märkte ver- bunden. Welche sind es?

A] Die zwei Akteure sind: Haushalte und Unternehmen.

B] Faktormärkte sind Märkte, auf denen die Unternehmen Produktionsfaktoren einkaufen: Arbeitsleistung, Kapitalgüter und Boden. Zu den Faktormärkten gehören die Arbeitsmärkte, die Kapitalmärkte und die Bodenmärkte. (Zusätzlich fliessen noch Gewinne für Unternehmer- leistung von den Unternehmen zu den Haushalten.)

C] Haushalte und Unternehmen sind auch über die Gütermärkte verbunden: Dort fliesst ein Güterstrom von den Unternehmen zu den Haushalten, zurück zu den Unternehmen fliesst ein Geldstrom.

Bei Preissteigerungen von Butter reagieren die Nachfrager preiselastisch, bei Preissteigerungen von Brot preisunelastisch. Mit welchem Schlüsselwort würden Sie begründen, dass die
Nachfrager bei zwei Gütern des täglichen Bedarfs so unterschiedlich reagieren?

Das Schlüsselwort heisst: Alternative. Bei der Butter haben die Nachfrager eine eng ver- wandte Alternative. Sie können auf Margarine umsteigen, wenn die Butterpreise steigen. Bei Brot gibt es dagegen keine so nahe liegende Alternative. Deshalb werden die Nachfrager bei teureren Brotpreisen nach wie vor Brot kaufen, aber vielleicht etwas weniger.

Étudier