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Lernkarten
Was ist der Unterschied zwischen Mikro- und Makroökonomie?
Mikroökonomie: Einzelentscheidungen, Märkte
Makroökonomie: Gesamtwirtschaft, agregierte Zusammenhänge
Insgesamt kann man sagen, dass die Mikroökonomie sich auf die "Bäume" im Wald der Wirtschaft konzentriert, während die Makroökonomie sich auf den "Wald" selbst konzentriert. Während die Mikroökonomie die Entscheidungen von Einzelpersonen und Unternehmen auf einem Markt untersucht, untersucht die Makroökonomie die Wirtschaft im Allgemeinen und ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft.
Wie lauten die Grundlagen des wirtschaftlichen Handelns?
Das Leben besteht aus umfassenden Knappheiten
Die Knappheit eines Gutes bestimmt dessen Preis
Wir haben das Bedürfnis, Knappheiten zu beseitigen
Wie wir Menschen mit Knappheiten umgehen, ist die Grundfrage der Volkswirtschaftslehre
Was bedeutet Effektivität?
Was bedeutet Effizienz?
Ökonomisches Prinzip: Was ist der Homo Oeconomicus?
Der Modellmensch der Volkswirtschaft
Der Homo Oeconomicus ist ein typischer Marktteilnehmer, der seinen Nutzen maximieren möchte und Opportunitätskosten bei seinen Entscheidungen berücksichtigt.Er trifft rationale Entscheidungen, das heisst er macht Fehler aber nicht immer die gleichen, weil er aus seinen Fehlern lernt.
Ökonomisches Prinzip: Beschreibe das Optimumprinzip
Es ist weder Input noch Output vorgegeben. Input und Output werden demnach so aufeinander abgestimmt, dass diese in einem optimalen Verhältnis zueinander stehen.
"Optimales Preis- Leistungsverhältnis"
Ökonomisches Prinzip: Beschreibe das Minimumprinzip
Ein gegebener Output soll mit einem möglichst kleinen Input an Produktionsfaktoren realisiert werden
"Ich will mir ein Auto kaufen und dafür möglichst wenig Geld ausgeben."
Oder mit möglichst wenig Zutaten 50 Kekse backen.
Ökonomisches Prinzip: Beschreibe das Maximumprinzip
Mit einem gegebenen Input an Produktionsfaktoren soll ein möglichst hoher Output erzielt werden
"800.- für Fernseher zur Verfügung, ich will den besten Fernseher für dieses Geld."
Oder mit 2kg Zutaten möglichst viele Kekse backen
Was ist ein Kuppelprodukt?
Beschreibe und mache ein Beispiel.
Kuppelprodukte sind Produkte, die bei (technologisch) verbundener Produktion (Kuppelproduktion) simultan in einem Produktionsprozess entstehen, d.h. aus naturgesetzlichen oder technischen Gründen zwangsläufig anfallende Produkte unterschiedlicher Art und Güte.
Beispiel: Zuckerrohr --> Rohrzucker --> Melasse
Metzgerei >> Tierfutter aus Schlachtabfällen
Molkerei >> Molke bei der Herstellung von Käse
Was ist ein Komplementärprodukt?
Beschreibe und mache ein Beispiel.
Produkt, dessen Verwendung zwangsläufig oder gewöhnlich die Verwendung eines anderen Gutes bedingt.
Beispiel: Drucker und Tinte. Zigarette und Feuerzeug, Motor und Kraftstoff
Was ist ein Substitutionsprodukt?
Beschreibe und mache ein Beispiel.
Konsum- oder Investitionsgüter, die einander in ihrer Verwendungsfunktion ersetzen können.
Beispiel: Butter und Margarine, Öl und Gas
Nenne 3 Voraussetzungen damit Bedürfnisse für die Wirtschaft interessant werden.
Das Bedürfnis muss mit einem herstellbaren Gut (in Form von Produkten oder Dienstleistungen) befriedigt werden können
Der potenzielle Käufer muss bereit sein, Geld dafür auszugeben
Der potenzielle Käufer muss über genügend finanzielle Mittel verfügen, um das entsprechende Gut kaufen zu können (Kaufkraft).
Was versteht man unter:
Produktionsfaktor Umweltgüter
Die Umweltgüter sinde eine endliche Ressource und gehören zu den 4 Produktionsfaktoren.
sauberes Wasser, frische Luft, Sonnenschein, eine schützende Atmosphäre, schöne Landschaften mit einer Vielfalt von
Pflanzen und Tieren, ein klarer Sternenhimmel, Nachtruhe.
Umweltgüter konsumieren wir ganz direkt: Wir atmen gerne frische Luft und brauchen
sie für den Motor unseres Autos.
Umweltgüter setzen wir aber auch für die Produktion ein: So ist z. B. die wichtigste
Ressource für den Tourismus die Schönheit der Landschaft.
Was versteht man unter:
Produktionsfaktor Boden
Der Boden ist eine endliche Ressource und gehört zu den 4 Produktionsfaktoren.
Eine von der Natur gegebene Ressource ist der Boden. Auf ihm wird angepflanzt und auf ihn
stellen wir unsere Gebäude und legen Strassen, Wege und Spielplätze an. Zum Boden zählen
wir auch die Bodenschätze, die sich noch im Boden befinden.
Was versteht man unter:
Produktionsfaktor Kapitalgüter
Die Kaputalgüter sind eine endliche Ressource und gehören zu den 4 Produktionsfaktoren.
Kapitalgüter sind alle Güter, die wir herstellen, um damit weitere Güter (Konsum- oder wieder
Kapitalgüter) zu produzieren.
Diesen Aufbau von neuen Kapitalgütern nennt man Investitionen
und Kapitalgüter heissen entsprechend auch Investitionsgüter.
Dazu gehören Gebäude, Maschinen, Lastwagen, Leitungen und Strassen. Zu den Kapitalgütern gehören auch das
Wissen, das in Büchern und Datenbanken gespeichert ist, sowie die Patente, die oft geheim
gehaltenen Produktionsverfahren und die Organisationssysteme der Unternehmen. Solch
firmeneigenes Know-how kann für ein Unternehmen wertvoller sein als seine Maschinen.
Was versteht man unter:
Produktionsfaktor Arbeitskraft
Die Arbeitskraft ist eine endliche Ressource und gehört zu den 4 Produktionsfaktoren.
Zur Arbeitskraft zählen wir jede Form von körperlicher und geistiger Arbeit. Dazu gehört das
sog. Know-how: das organisatorische, das technische und das erfinderische Talent sowie das
vielfältige Wissen, das sich die Arbeitskräfte angeeignet haben und einsetzen. Auch unternehmerische
Tätigkeit können wir hier hinzuzählen.
Nenne die 4 Ressourcen (Produktionsfaktoren)
Arbeitskraft
Kapitalgüter
Boden
Umweltgüter
Bei der Preiselastizität des Angebots spielt die Zeit eine grosse Rolle. Weshalb ist das so?
(Tipp: Überlegen Sie sich, was der Hersteller von Kaugummi und der Produzent von Kirschen tun, wenn die Nachfrage nach Kaugummi und Kirschen im Herbst plötzlich stark zunimmt.)
Der Kirschenproduzent hat wenig Möglichkeiten, um auf die gestiegene Nachfrage zu reagieren, weil die Kirschbäume nur im Frühling Früchte tragen. Er wird sein Angebot ein wenig ausdehnen können, wenn er Kirschen aus anderen Ländern für teures Geld importiert. Kurzfristig ist das Angebot von Kirschen also preisunelastisch.
Der Kaugummiproduzent kann dagegen vergleichsweise rasch auf die Nachfragesteigerung reagieren. Kaugummi kann gelagert werden und vermutlich kann man auch die Produktion recht rasch vergrössern. Daher reagiert hier das Angebot preiselastisch.
Nachdem man mit der bekannten Formel (prozentuale Mengenveränderung durch die prozentuale Preisveränderung) die Preiselastizität ausgerechnet hat, erhält man einen Wert.
Ab welchem Wert sprechen wir von einer preiselastischen Nachfrage und ab welchem von einer preisunelastischer Nachfrage?
Wenn das Resultat der Rechnung einen Betrag von mehr als 1 ergibt, handelt es sich um eine preiselastische Nachfrage. Ist der Betrag kleiner als 1, spricht man von einer preisunelastischen Nachfrage.