SB Verkauf und Distribution 2

S B Verkauf und Distribution

S B Verkauf und Distribution


S. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die verschiedenen Aspekte des Verkaufs und der Distribution, insbesondere im Bereich Marketing. Sie behandeln Themen wie die Wahl des richtigen Standorts, die Bedeutung von Messen und die Rolle von Franchisenehmern im Vertrieb. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Unternehmer und Vertriebsmitarbeiter, die ihre Kenntnisse über die Optimierung der Produktverteilung und die Steuerung der Vertriebskosten vertiefen möchten.
Flashcards
196
Students
2
Language
German
Category
Marketing
Level
Other
Created / Updated
29.11.2022 / 13.12.2022

Cartes-fiches

Alle Massnahmen werden anschliessend terminiert und in einem Einsatzplan systematisch aufgeführt. Dieser Einsatzplan bildet das Kernstück eines Messekonzepts. 

Stimmt diese Aussage?

Ja

Zuständigkeiten: 

Keine Frage.

 

Bei der Erstellung des Einsatzplans werden zugleich auch die Zuständigkeiten definiert. Alle Massnahmen werden den einzelnen Verantwortlichen zugeteilt. Dabei müssen selbstverständlich besonders die Einsatztage dieser Mitarbeiter berücksichtigt werden.

Um zu überprüfen, ob sich die Kosten im erwarteten Rahmen bewegen, geschieht was?

Während der Ausarbeitung des Messekonzepts werden laufend die Kosten erfasst. Dabei wird ein Soll-Ist-Vergleich erstellt.

In der Kostenzusammenstellung werden welche kostenrelevanten Massnahmen aufgeführt?

In der Kostenzusammenstellung werden alle – auch die kleinsten – kostenrelevanten Massnahmen aufgeführt. Dies können z. B. sein: Miete Messestand, Mehrkosten Messeaktionsangebot, Kosten Ca-tering, Mietkosten Infrastruktur, Spesen Mitarbeiter, Versicherungskosten, Kosten Werbematerialien usw. 

Warum ist es entscheidend, dass eine detaillierte Kostenübersicht erstellt wird?

Die Teilnahme an einer Messe ist in der heutigen Zeit äusserst kostspielig. Es ist daher entscheidend, dass eine detaillierte Kostenübersicht erstellt wird, um in der Nachbearbeitungsphase eine aussage-kräftige Nutzen-Kosten-Analyse erstellen zu können. 

Erfolgskontrolle: 

In der Nachbearbeitungsphase werden folgende Bereiche kontrolliert.

Benennen Sie drei Punkte.

1. Kontrolle des Messeablaufs 

2. Kontrolle der Messeziele 

3. Kontrolle der langfristigen Umsatz-, Absatz- und Ertragsentwicklung 

Was verstehen wir unter "1. Kontrolle des Messeablaufs"?

Zirka eine Woche nach der Messe werden alle positiven und negativen Ereignisse im Zusammenhang mit dem Messeablauf zusammengefasst und schriftlich festgehalten. Dabei wird eine sogenannte Aus-stellernachbesprechung mit allen beteiligten Mitarbeitern durchgeführt. Verbesserungsvorschläge werden schriftlich erfasst, um eine mögliche nächste Messeteilnahme optimieren zu können. 

Was verstehen wir unter "2. Kontrolle der Messeziele "?

In einem nächsten Schritt werden die Messeziele auf ihre Erreichbarkeit überprüft. Für die qualitativen Ziele werden wo nötig Fragebögen an Kunden, Mitarbeiter usw. verschickt.

 Meist wird die Kontrolle der Messeziele in einer Fachbesprechung durchgeführt. Dabei werden auch die Ergebnisse der Ausstellernachbesprechung diskutiert. Meist wird diese Besprechung ungefähr sechs Monate nach der Messe durchgeführt. 

Was verstehen wir unter "3. Kontrolle der langfristigen Umsatz-, Absatz- und Ertragsentwicklung  "?

Die Erfolgskontrolle wird mit einer zweiten Ausstellerbesprechung abgeschlossen. An diesem Meeting nehmen alle in die Messe involvierten Bereichs- und Abteilungsleiter teil. Dabei werden die Ergebnis-berichte der letzten ca. sechs Monate präsentiert, um die langfristige Ertragsentwicklung kontrollieren zu können. Es wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, ob die Messeteilnahme nur einen kurz-fristigen positiven Effekt für das Unternehmen bewirken konnte oder ob auch langfristig eine Absatz-bzw. Umsatzzunahme erreicht werden konnte. 

Je grösser und bekannter die Messe, desto mehr Möglichkeiten an was?

Im Kapitel 8.2.4 Messemassnahmen wird unter anderem die Wahl des Messestandplatzes sowie die nötige Infrastruktur (Regal, Lichtelemente, Stühle, Tische usw.) festgelegt. Beide Massnahmen sind stark davon abhängig, welche Standvariante gewählt wird. Je grösser und bekannter die Messe, desto mehr Möglichkeiten an Standvarianten bieten die Messeorganisatoren. 

Wir kennen verschiedene Standtypen. Benennen Sie einige.

- Reihenstand

- Eckstand

- Kopfstand

- Blockstand/ Inselstand

- Tandemstand

- 2-Etagen-Stand

- Pavillons

- Stand im Freigelände

Wir kennen den Standtyp Reihenstand. Benennen Sie dazu die..

Erläuterung: 

Vorteile: 

Nachteile: 

Erläuterung: - einseitig offene Front - oft für Kleinstände - meist Modulstände des Veranstalters 

Vorteile: - einfach - günstig - übersichtlich 

Nachteile: - eingeschränkte Präsentationsmöglichkeiten - oft wenig Platz für die Infrastruktur - stark von der Besucherfrequenz eines Ganges abhängig 

Wir kennen den Standtyp, Eckstand. Benennen Sie dazu die..

Erläuterung: 

Vorteile: 

Nachteile: 

Erläuterung: - zwei offene Fronten - oft für kleinere Stände 

Vorteile: - mehr Einblick, weniger Abhängigkeit von der Besucherfrequenz eines Ganges - Kabinen / Infrastruktur gut in den Ecken integrierbar 

Nachteile: - beschränkte Platzverhältnisse - erhöhte Anforderungen an das Standpersonals (zwei Zugänge müssen abgedeckt werden) 

Wir kennen den Standtyp, Kopfstand. Benennen Sie dazu die..

Erläuterung: 

Vorteile: 

Nachteile: 

Erläuterung: - drei offene Fronten - mittelgrosse Stände 

Vorteile: - sehr guter Standeinblick für die Besucher - grosse Gestaltungsfreiheit und gute Präsentationsmöglichkeiten - gute Schwerpunktsbildung 

Nachteile: - erfordert erhöhte Aufmerksamkeit des Standpersonals - höherer Personalbedarf - wenig Wandfläche für Info-Vermittlung 

Wir kennen den Standtyp, Blockstand / Inselstand. Benennen Sie dazu die..

Erläuterung: 

Vorteile: 

Nachteile: 

Erläuterung: - allseits offene Fronten - mittlere bis grosse Stände 

Vorteile: - keine Abhängigkeit vom Besucherstrom eines einzelnen Ganges - ausgezeichnete Präsentationsmöglichkeiten - hoher Aufmerksamkeitsgrad 

Nachteile: - hohe Anforderungen an die Standgestaltung - hohe Aufmerksamkeit des Standpersonals - bedeutender Personalbedarf 

Wir kennen den Standtyp, Tandemstand. Benennen Sie dazu die..

Erläuterung: 

Vorteile: 

Nachteile: 

Erläuterung: - zwei sich an einen öffentlichen Gang angrenzende, gegenüberliegende Stände - nur für Grossstände 

Vorteile: - nochmals erhöhter Aufmerksamkeitsgrad - ausgezeichnete Möglichkeit Schwerpunkte zu bilden - gute Gliederungsmöglichkeiten für z.B. Kommunikation / Produktedemo 

Nachteile: - grosser Personalbedarf - schwieriger Überblick - hohe Anforderungen an die Standgestaltung - verbindliche Gestaltung allenfalls in Frage gestellt (Messevorschriften) 

Wir kennen den Standtyp, 2-Etagen-Stand. Benennen Sie dazu die..

Erläuterung: 

Vorteile: 

Nachteile: 

Erläuterung: - Stand auf zwei Etagen - Grossstände

Vorteile: - gute, diskrete Kommunikationsmöglichkeiten (Besprechung und Bewirtschaftung) - gute Möglichkeit um Schwerpunkte zu bilden 

Nachteile: - hohe Kosten - hoher Personalbedarf - schwieriger Überblick 

 

Wir kennen den Standtyp, Pavillons. Benennen Sie dazu die..

Erläuterung: 

Vorteile: 

Nachteile: 

Erläuterung: - Miete eines separaten Pavillons auf dem Messegelände - ideal für Grossunternehmen, welche mit ihren Vertriebspartnern ausstellen 

Vorteile: - grösste Gestaltungsfreiheit 

Nachteile: - psychologische Eintrittsbarrieren (der Besucher kommt oder er kommt nicht) - Kosten 

Wir kennen den Standtyp, Stand im Freigeländ. Benennen Sie dazu die..

Erläuterung: 

Vorteile: 

Nachteile: 

Erläuterung: - gute Präsentationsmöglichkeiten für Produkte der Bereiche: - Bau - Landwirtschaft - Freizeit 

Vorteile: - gute Präsentationsmöglichkeiten für Produkte der Bereiche: - Bau - Landwirtschaft - Freizeit 

Nachteile: - den Witterungsbedürfnissen ausgesetzt - sep. Besprechungsräumen müssen geschaffen werden 

Die Ausgestaltung der Distribution definiert im Marketingmix den Submix Place (dt. Distributionsmix). 

Wo ist die Distribution im Marketingmix 4P's zu finden?

Diagramm S93 folgt

Während die Submixe Product und Price die Marktleistungsgestaltung (welche Produkte werden zu welchen Preisen angeboten?) bestimmen, legen die Submixe Promotion und Place die Massnahmen für die .....  fest. 

Marktbearbeitung

Was gestaltet der Distributionsmix?

Der Distributionsmix, auch Distributionspolitik genannt, gestaltet demnach innerhalb der Marketing-vorgaben (wie z. B. Absatzziele, Kundengruppen, -segmente, Teilmärkte usw.) alle Entscheidungen und Distributionsaktivitäten auf dem Weg einer Marktleistung vom Hersteller zum Kunden. 

Die Aufgaben der Distribution sind deshalb ... 

Diagramm S94 folgt

zur Verfügung zu stellen. 

Das Ziel des Distributionsmixes ist folglich..... 

Das Ziel des Distributionsmixes ist folglich die ständige Verfügbarkeit der Marktleistung für alle poten-ziellen Kunden. Sie soll über die Wahl von geeigneten Vertriebswegen und -kanälen eruiert werden, sodass die Transport- und Lagerkosten minimiert werden können. 

Das Ziel des Distributionsmixes ist folglich die ständige Verfügbarkeit der Marktleistung für alle poten-ziellen Kunden. Sie soll über die Wahl von geeigneten Vertriebswegen und -kanälen eruiert werden, sodass die Transport- und Lagerkosten minimiert werden können. 

Um dies erreichen zu können, ist die Ausarbeitung der drei folgenden Kerninstrumente des Distributionsmixes massgebend.

Erläutern Sie diese.

Diagramm S94 folgt

Das Distributionskonzept bildet das Fundament für eine strukturierte Ausarbeitung und Planung der Distributionspolitik. 

Benennen Sie die 10 Konzeptteile.

Diagramm S95 folgt

Bezüglich des Distributionskonzeptes kennen wir als "1. Vorgaben".

Erläutern Sie.

Die Wahl der Absatzwege und die Bearbeitung möglicher Absatzkanäle müssen zwingend die Vorgaben aus dem Unternehmens- und dem Marketingkonzept erfüllen.

Bezüglich des Distributionskonzeptes kennen wir als 1, "Situationsanalyse". 

Die Basis für ein Distributionskonzept bildet die Situationsanalyse. Dafür werden vier Bereiche analysiert?

• Distributionsobjekt

• Zielmärkte der Distribution

• Distributionskanal-Analyse

• Umfelder der Distribution

Im zusammenhang mit dem Distributionskonzept kennen wir "Distributionsobjekt".

Was verstehen wir darunter?

Welche Produkte werden vertrieben und welche Eigenschaften müssen dabei besonders berücksichtigt werden (Gewicht, Grösse, Erklärungsbedarf, Qualität, Preislage usw.)? • Zielmärkte der Distribution: Erfassen die Absatzkanäle die Zielgruppe lückenlos und ohne Streuverluste. 

Im zusammenhang mit dem Distributionskonzept kennen wir "Situationsanalyse".

Was verstehen wir unter "Zielmärkte der Distribution" ?

Erfassen die Absatzkanäle die Zielgruppe lückenlos und ohne Streuverluste. 

Im zusammenhang mit dem Distributionskonzept kennen wir "Situationsanalyse".

Was verstehen wir unter "Distributionskanal-Analyse?

Wie attraktiv ist der gewählte Vertriebskanal und haben die Ver-triebspartner und die Hersteller gemeinsame Interessen? 

Im zusammenhang mit dem Distributionskonzept kennen wir "Situationsanalyse".

Was verstehen wir unter "Umfeld der Distribution?

Alle mit dem Distributionskanal in Verbindung stehenden Einflussfak-toren müssen hierbei berücksichtigt werden (ökonomisches Umfeld, technologisches Umfeld, rechtliches Umfeld usw.) 

Alle Erkenntnisse werden anschliessend als Stärken / Schwächen (interne Faktoren) und Chancen / Risiken (externe Faktoren) formuliert und in einer ..... zusammengeführt. Die internen Fak-toren lassen dabei Rückschlüsse zur Marktfähigkeit und die externen Faktoren zur Marktattraktivität zu. 

SWOT-Analyse

Distributionsziele: 

Basierend auf den vorangehenden Schritten, werden die Distributionsziele festgelegt. Auch im Distri-butionskonzept wird dabei zwischen qualitativen und quantitativen Zielen unterschieden. 

Mögliche Distributionsziele der quantitativen Seite können welche sein?

- Numerischer Distributionsgrad

 - Gewichteter Distributionsgrad

 - Anzahl Händler (Fachhändler, Grosshändler, Detailhändler) 

- Distributionskosten in % vom Umsatz

 - Lagerumschlag*

 - Ø Lagerbestand** 

Distributionsziele: 

Basierend auf den vorangehenden Schritten, werden die Distributionsziele festgelegt. Auch im Distri-butionskonzept wird dabei zwischen qualitativen und quantitativen Zielen unterschieden. 

Mögliche Distributionsziele der qualitativen Seite können welche sein?

- Kanalselektion

 - Imageziele im Handel

 - Wissensziele im Handel

 - Verhaltensziele im Handel

 - Standort

 - Verkaufsfläche

 - Reklamationsquote bzgl. Distribution

 - Optimierung des Lieferservice 

Was verstehen wir unter Lagerumschlag?

*Lagerumschlag = wie oft wird der durchschnittliche Lagerbestand ganz aus dem Lager entnommen und wieder ersetzt wurde 

Was verstehen wir unter Lagerumschlag?

*Lagerumschlag = wie oft wird der durchschnittliche Lagerbestand ganz aus dem Lager entnommen und wieder ersetzt wurde 

Was verstehen wir unter Lagerumschlag?

*Lagerumschlag = wie oft wird der durchschnittliche Lagerbestand ganz aus dem Lager entnommen und wieder ersetzt wurde 

Was verstehen wir unter Lagerumschlag?

*Lagerumschlag = wie oft wird der durchschnittliche Lagerbestand ganz aus dem Lager entnommen und wieder ersetzt wurde 

Aus was lässt sich der Lagerbestand berechnen?

Ø Lagerbestand = berechnet sich aus dem Anfangsbestand + Endbestand : 2 

Étudier