BMA 26-29_Medizinische Terminologie_Arzneimittelklassen

Mit Hilfe dieser Kernkartei kann die terminologische Bedeutung der Arzneimittelklassen gelernt werden

Mit Hilfe dieser Kernkartei kann die terminologische Bedeutung der Arzneimittelklassen gelernt werden


S. F.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen der medizinischen Terminologie mit Fokus auf wichtige Arzneimittelklassen und deren Wirkstoffe, etwa bei der Behandlung von Blutdruckstörungen, Zuckerkrankheit oder Muskelverspannungen. Sie erklären zentrale Begriffe wie Antikoagulantien, Analgetika oder Spasmolytika und deren Einsatzgebiete, etwa bei Koliken oder Krämpfen. Ideal für Berufslernende, die sich medizinisches Fachwissen aneignen möchten, um Wirkmechanismen und Anwendungen von Medikamenten besser zu verstehen.
Cartes-fiches
25
Utilisateurs
99
Langue
Allemand
Catégorie
Médecine
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
07.11.2022 / 16.10.2026

Cartes-fiches

Laxantien

Abführmittel (bspw. Dulcolax®, Laxoberon®)

Narkotika

Medikament zur Erzeugung einer allgemeinen oder lokalen Betäubung. Sie werden entweder über den Atmungsapparat zugeführt (Gase) oder in die Venen gespritzt (Bspw. Opioide) / griechisch: narkotikos = betäubend

Analgetika

Schmerzmittel (bspw. Ibuprofen, Paracetamol)

Antihistaminika

Anwendung bei allergischen Erkrankungen, hemmt den körpereigenen Botenstoff Histamin (bspw. Zyrtec®)

Mukolytika

Mittel zur Verflüssigung von Schleim und Sekreten (bspw. Fluimucil, Mucofluid®)

Vakzine

Impfstoffe

Zytostatika

Werden in der Tumortherapie verwendet, hemmen die Zellteilung

Thrombolytika

Substanzen welche zur Auflösung von Blutgerinnseln eingesetzt werden (Bspw. Liquemin®)

Spasmolytika

Dies sind Wirkstoffe, welche krampflösende Eigenschaften haben, welche die glatte Muskulatur (Magen-Darm-Trakt, Gallenwege, Urogenitaltrakt) entspannen. Sie werden bspw. bei Koliken eingesetzt (bspw. Atropin, Buscopan®)

Muskelrelaxanzien

Sie entspannen die Muskeln und werden bei Spastiken (Krämpfen) der Skelettmuskulatur eingesetzt. Sie bringen die Muskulatur zum Erschlaffen.

Psychopharmaka

Medikamente welche das zentrale Nervensystem und damit das Erleben und Verhalten beeinflussen (bspw. Sertralin, Doxepin)

Immunsuppressiva

Vermindern die Funktion des Immunsystems (bspw. Prednison, Imurek)

Diuretika

Harntreibende Mittel

Antipyretika

Fiebersenkende Mittel (bspw. Algifor®)

Chemotherapeutika

Stoffe zur möglichst spezifischen Hemmung bzw. Abtötung von Tumorzellen oder Krankheitserregern

Sedativa

Beruhigungsmittel (bspw. Benzodiazepine, Antidepressiva) / lateinisch: sedare – sinken lassen, beruhigen

Anorektika / Antiadiposita

Appetitzügler, Schlankheitsmittel

Betablocker

Senken einen zu hohen Blutdruck

Vasodilatatoren

Medikamente welche eine Gefässerweiterung bewirken und so den Blutdruck senken.

Antibiotika

Medikamente welche Bakterien abtöten oder deren Wachstum hemmen (bspw. Bactrim, Penicillin)

Antidiabetika

Dies sind Medikamente welche zur Behandlung eines Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) eingesetzt werden (bspw. Insulin).

Antikoagulantia

Dies sind Wirkstoffe welche die Blutgerinnung (Bildung von Blutpfropfen) hemmen = Gerinnungshemmer. Sie werde auch Blutverdünner genannt (bspw. Cumarine, Marcoumar).

Kontrazeptiva

Empfängnisverhütende Mittel (Eve 20, Marvelon, Diane 35, circlet®)

Antiallergika

Arzneimittel zur Vorbeugung, gegen und zur Behandlung von Allergien

Antiseptika

Keimreduzierende Wirkstoffe, welche bakterielle, virale und andere mikrobielle Erreger zerstören. Wird zur Wundbehandlung eingesetzt.

Étudier