SB Marketing
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Lernkarten
Benennen Sie eine typische Aussagen zur Denkhaltung/ Ausprägung Mitbewerberorientierung.
Wir wählen Märkte aus, in welchen wir Konkurrenzvorteile besitzen. Wir vergleichen Mitbewerberaktivitäten und richten uns stark danach aus.
Benennen Sie eine typische Aussagen zur Denkhaltung/ Ausprägung Ressourcenorientierung.
Unser Angebot ist ein Resultat unserer Kernkompetenzen, die wir bewusst aufbauen und pflegen.
Benennen Sie eine typische Aussagen zur Denkhaltung/ Ausprägung Finanzorientierung.
Wir maximieren die Rentabilität des eingesetzten Kapitals.
Benennen Sie eine typische Aussagen zur Denkhaltung/ Ausprägung Gesellschaftsorientierung.
Wir erbringen und vermarkten Leistungen, die der Gesellschaft als Ganzes einen Nutzen stiften.
Benennen Sie eine typische Aussagen zur Denkhaltung/ Ausprägung Marktorientierung.
Wir befriedigen die Bedürfnisse der Kunden besser als die Konkurrenz.
Die Marktorientierung wird nicht als eigenständige Ausrichtung verstanden, sondern beinhaltet die gleichzeitige Ausrichtung auf ... und auf die ....
Kundenbedürfnisse und auf die Konkurrenz.
Die meisten Unternehmen haben heute mit wem zu kämpfen?
Die meisten Unternehmen haben heute mit der Konkurrenz zu kämpfen. Damit die Kunden nicht die Konkurrenz berücksichtigen, muss jedes Unternehmen versuchen, für den Kunden den grösseren Nutzen als die Konkurrenz zu erbringen.
Kann die Denkhaltung eines Unternehmens gleichzeitig verschiedenen Ausprägungen verfolgen?
Ja
Die Denkhaltung eines Unternehmens kann gleichzeitig verschiedene Ausprägungen verfolgen und lässt sich aus den Aussagen im Leitbild ableiten. So finden wir zum Beispiel im Leitbild der Migros gegenüber den Kunden folgende Aussage: «Wir bieten Qualitätsprodukte und -dienstleistungen zu günstigen Preisen an.
Benennen Sie die zwei dazugehörigen denkhaltungen.
Produktions- und Produktorientierung
So gewichtet und gestaltet jedes Unternehmen ihre individuelle Marketingphilosophie in Abhängig-keit der spezifischen Bedürfnisse und Herausforderungen.
Was verstehen wir unter Produktorientiertem Marketing? Benennen Sie zusätzlich einige Beispiele.
Bei einer produktorientierten Haltung wird Marketing als Leistungsverwertung nach der Produktion verstanden. Populär ausgedrückt bestimmen beim produktorientierten Marketing die Qualitätsvor-stellungen und Interessen der Techniker und Ingenieure sowie Mitarbeitenden von F&E-Abteilungen und nicht die Entwicklungen des Markts, wie die zu erzeugenden Güter aussehen und welche Pro-dukte überhaupt hergestellt werden. So werden Produkte am Markt vorbeientwickelt. Beispiele fin-den sich genug: ColaC2, Microsoft WebTV, BIC Underware oder unvergessen die von RJ Reynolds entwickelte «Smokeless Cigarette» sowie Windows Vista.
Was verstehen wir unter Bedürfnisorientertem Marketing?
Beim bedürfnisorientierten («kundenorientierten») Marketing wird das gesamte Unternehmen vom Markt her gesteuert. Marketing wird also als «marktgerichtete und marktgerechte Unternehmens-führung» verstanden. Alle wesentlichen Entscheide des Unternehmens berücksichtigen deshalb die Gegebenheiten des Markts, die Wünsche und Bedürfnisse der Käufer. Das Marketingdenken hat hier einzusetzen, bevor der erste Strich in einer Konstruktionsabteilung gezogen wird. Bedürfnisorientier-tes Marketing wird z. B. durch Benetton demonstriert; das Unternehmen ist heute in der Lage, in kürzester Zeit auf Änderungen im Geschmack der Kunden zu reagieren.
Praxisbeispiel: (Keine Frage)
Steve Jobs, der Gründer von Apple, hat die bedürfnisorientierte Marketingphilosophie wi-derlegt. Es ist zwar nicht bekannt, wie viele Kunden bei der Entwicklung des iPads befragt wurden, aber Jobs Begründung, dass die Konsumenten gar nicht wüssten, was sie wollten, ist legendär. Bedürfnisorientiertes Marketing ist also mit Sicherheit kein Allheilmittel, nur durch ein ausgewogenes Verhältnis der beiden Marketingansätze tritt auch der unterneh-merische Erfolg ein. Eine klare Aussage, welchen Ansatz ein Unternehmen verfolgen soll, ist produkt-, branchen- und situationsabhängig. So erscheint im kostenintensiven Investitions-güterbereich ein produktorientierter Ansatz nachvollziehbar, da Kunden meist gar nicht wissen, was technisch alles möglich ist. Im Konsumgüterbereich hingegen ist der bedürfnis-orientierte Ansatz bestimmt sinnvoller, um mit dem Markt und den sich schnell ändernden Kundenbedürfnissen mithalten zu können.
Was verstehen wir unter Aktivem Marketing?
Aktives Marketing liegt dann vor, wenn Werbung, Verkaufsförderung, Verkauf, Public Relations, Social Media und Guerilla Marketing häufig und intensiv eingesetzt werden. Aktives Marketing ist heute in der Regel in der Konsumgüterindustrie, z. B. bei Getränken, Waschmitteln, Autos, elektroni-schen Haushaltgeräten usw., anzutreffen.
Was verstehen wir unter passivem Marketing?
Im passiven Marketing kommt der Werbung, Verkaufsförderung, Verkauf, Public Relations, Social Media und Guerilla Marketing keine offensive Bedeutung zu. Von passivem Marketing ist beispiels-weise dann zu sprechen, wenn ein Verkäufer auf Bestellungen der Kunden wartet. Ärzte und Rechts-anwälte sind durch die Gesetzgebung zu passivem Marketing verpflichtet, in dem ihnen Werbung untersagt ist.
Was sind Merkmale wie man aktive bzw. passives Marketing erkennt/ unterscheidet?
Die Merkmale von aktivem bzw. passivem Marketing ergeben sich aus der Definition der beiden Aktivitätsgrade und sind am Einsatz der Instrumente Werbung, Verkauf und Preis relativ leicht erkennbar.
Welche MArketingphilosophie soll ein Unternehmen anstreben?
Die Marketingorientierung, die ein Unternehmen zu einem bestimmten Zeitpunkt aufweist, hat sich meist im Verlaufe der Jahre langsam entwickelt.
Wie kann man am "schnell" die Marktorientierung wechseln?
Was wäre
Als Ergebnis eines langen Entwicklungsprozesses lässt sich eine Marketinggrundhaltung darum auch nicht kurzfristig und ohne weiteres ändern. Eine bestimmte Neuorientierung des Marketings ist deshalb ein eher langfristiger Prozess.
Mittels was lässt sich die Marktorientierung wechseln?
Mittels geeigneten internen Marketingmassnahmen die Neuorientierung angestrebt wird.
Welche Marketingphilosophie soll jedoch ein Unternehmen anstreben? Die Extrem-positionen können praktisch ausgeschlossen werden. Warum?
Jede Extremposition ist mit Gefahren verbunden.
Konsequenzen extremer Marketingphilosophien: ➔
Extrem produktorientiertes Marketing birgt welche Gefahr in sich und warum?.
Konsequenzen extremer Marketingphilosophien: ➔ Extrem produktorientiertes Marketing birgt die Gefahr in sich, dass ein Unternehmen am Markt vorbei-produziert, da es die Bedürfnisse und Probleme seiner Käufer nicht kennt.
Extrem bedürfnisorientiertes Marketing, das sich nur am Markt orientiert, berücksichtigt was zu wenig?
Die vom Unternehmenspotenzial (finanzielles, personelles, anlagemässiges Potenzial, Produktions- und Marketing-Know-how usw.) und die von den Unternehmenszielen (Gewinn usw.) gesetzten Grenzen bzw. Anforderungen. Die Folgen sind mangelnde Rentabilität und Überforderung des vorhandenen Un-ternehmenspotenzials
Die vom Unternehmenspotenzial (finanzielles, personelles, anlagemässiges Potenzial, Produktions- und Marketing-Know-how usw.) und die von den Unternehmenszielen (Gewinn usw.) gesetzten Grenzen bzw. Anforderungen. Die Folgen sind was?
Mangelnde Rentabilität und Überforderung des vorhandenen Unternehmenspotenzials
Ähnlich verhält es sich mit extrem aktivem Marketing: Ein übertriebener Einsatz von Werbung, Verkaufsförderung, Verkauf, Public Relations, Social Media und Guerilla Marketing ist weshalb nicht rendabel?
Es wird auf die Dauer zu teuer und ist aufgrund der bekannten Wirkungsverflachung z. B. in der Werbung kaum sinnvoll.
Warum ist ein extrem passives Marketing nicht gut?
Bei zu passivem Marketing geht dagegen der Kontakt zum Markt verloren. Die Gefahr, von aktiveren Konkurrenten überrundet zu werden, ist gross.
Was verstehen wir unter Marketing als wissenschaftliche Disziplin?
Bei diesem Ansatz geht es darum, dass das Marketing mit wissenschaftlichen Methoden untersucht wird, um Trends und Marktbedürfnisse rechtzeitig erkennen zu können, um das Risiko falscher Mar-ketingmassnahmen zu minimieren und um Potenziale zu ermitteln.
Marketing als wissenschaftliche Disziplin:
Um das Risiko von subjektiven Fehlentscheiden zu ver-kleinern miss man was tun
Erfahrungswissen muss regelmässig durch systematische Marktforschung überprüft, ergänzt und korrigiert werden, um das Risiko von subjektiven Fehlentscheiden zu ver-kleinern. Wir benötigen also Informationen aus dem Markt und über den Markt, um das Marktgeschehen jederzeit zu erkennen und zu verstehen.
Was verstehen wor unter Marketing als praktische Aufgabe?
In den heutigen gesättigten Märkten mit geringen Differenzierungsmöglichkeiten in der Leistungsge-staltung steigen die Anforderungen an das Marketing, sei dies in Grossunternehmen oder sei dies auf Stufe KMU (kleine und mittlere Unternehmen). Den Unterschied zur Konkurrenz erreicht das Unter-nehmen schliesslich oft nur noch über die Intensität der Kundenbeziehung. Der Kunde wünscht heute vermehrt individuelle Leistungen, welche exakt seinen Bedürfnissen und Wünschen entsprechen. Dies bedeutet, dass der Kunde von Beginn an in die unternehmerische Wertschöpfungskette inte-griert wird und sich die Beziehung vom einzelnen Kundenkontakt zu einem kontinuierlichen Prozess entwickelt. Nur durch zufriedene Kunden und langfristige Kundenbeziehungen können die ökonomi-schen Ziele eines Unternehmens erreicht werden.
Im Zusammenhang mit "Marketing als praktische Aufgabe" kennen wir einige beispiele. Was verstehen wir unter Mehr Umsatz durch bessere Kundenorientierung im Detailhandel
Kundenbindung durch Kundenkarte und Kundenclub. Analyse der Warenkörbe und der Kaufgewohn-heiten der Kunden. Bessere Ausrichtung des Angebots an der Nachfrage und am Einkaufsverhalten der Kunden. Professionelles Beschwerdemanagement zur Senkung der Abwanderungsrate.
Im Zusammenhang mit Marketing als praktische Aufgabe kennen wir ein Beispiel: "Besseres Ergebnis durch Vertriebsoptimierung der Finanzdienstleister".
Erläutern Sie.
Segmentierung der Kunden nach Profitabilität und Attraktivität. Fokussierung auf die hochprofitablen Kundensegmente mit optimierter Kundenansprache. Ausschöpfung des Cross- und Up-Selling-Potenzials. Kostengünstigere Kontaktmassnahme wie Telefon, Internet und Direct Mail für weniger profitable Kunden.
Erläutern Sie Cross-Selling.
Cross-Selling: Verkauf von weiteren Produkten eines Unternehmens an einen Kunden. Zum Beispiel unterhält ein Bankkunde ein Lohnkonto und nimmt neu auch eine Hypothek bei der gleichen Bank auf (Zusatzverkäufe).
Erläutern Sie Up-Selling.
Cross-Selling: Verkauf von weiteren Produkten eines Unternehmens an einen Kunden. Zum Beispiel unterhält ein Bankkunde ein Lohnkonto und nimmt neu auch eine Hypothek bei der gleichen Bank auf (Zusatzverkäufe). Up-Selling: Der Umsatz mit dem Kunden kann erhöht werden, weil er auf teurere Varianten wechselt (z. B. Umstieg vom 3er-BMW auf den 5er-BMW).
Die praktischen Aufgaben im Marketing lassen sich nach zeitlichen Dimensionen unterscheiden. Das Handeln und Denken im Marketing findet auf drei Ebenen statt. Welche?
• auf der normativen Ebene
• auf der strategischen Ebene
• auf der operativen Ebene
Eine pragmatische Unterscheidung zwischen der strategischen und der operativen Ebene heisst ...?
Dass es bei Strategien darum geht, die richtigen Dinge zu tun («doing the right things»). Im Operativen hingegen geht es darum, die Dinge richtig zu tun («doing things right»)
Wie Zeichnen Sie die Erfolgreichen Unternehmen im Zusammenhang mit der strategischen und operativen Ebenen aus?
Erfolgreiche Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie beides können («doing the right things right»).
Wir kennen die drei Ebenen des Marketings. Beantworten Sie folgende Fragen zum nominativen Marketing.
Benennen Sie eine/ein:
- eine Fragestellung:
- Beispiele :
- Entsprechende Marketingbegriffe:
- eine Fragestellung: Woran orientiert sich das Marketing?
- Beispiele: Kundenorientierung, Verkaufsorientierung, Produktorientierung
- Entsprechende Marketingbegriffe: Marketing als Denkhaltung/ Philosophie
Wir kennen die drei Ebenen des Marketings. Beantworten Sie folgende Fragen zum strategischen Marketing.
Benennen Sie eine/ein:
- eine Fragestellung:
- Beispiele :
- Entsprechende Marketingbegriffe:
- eine Fragestellung: In welchen Märkten und mit welchen Strategien kann das Unternehmen erfolgreich sein?
- Beispiele : Innovationsstrategien, Kundenbindungsstrategien, Nischenpolitik oder selektive Spezialisierung usw.
- Entsprechende Marketingbegriffe: Marketingkonzepte für einzelne strategische Geschäftsfelder (SGF) (SGF = <Markt im Markt> z.B. im Fahrzeugmarkt der Markt für Nutzfahrzeuge)
Wir kennen die drei Ebenen des Marketings. Beantworten Sie folgende Fragen zum operativen Marketing.
Benennen Sie eine/ein:
- eine Fragestellung:
- Beispiele :
- Entsprechende Marketingbegriffe:
- eine Fragestellung: Wie werden die Strategien in den Märkten umgesetzt?
- Beispiele: Werbeauftritt, Preispolitik, Lagerhaltungspolitik usw.
- Entsprechende Marketingbegriffe: Marketingmixkonzepte
Das Marketing hat zahlreiche Einzelaufgaben zu erfüllen. Dabei wird zwischen verschieden gerichtete Aufgaben unterschieden.
Nach innen und aussen gerichtete Aufgaben.
Das Marketing hat zahlreiche Einzelaufgaben zu erfüllen. Dabei wird zwischen nach innen und aussen gerichteten Aufgaben unterschieden. Die Massnahmen der Produkt- und der Preispolitik, der Kom-munikations- und der Distributionspolitik zielen auf die Marktteilnehmer und sind folglich nach aussen oder innen wirksam?
Das ganze hat auch einen speziellen Begriff. Welchen?
Nach aussen
Marketingmix