Klassische Massage 1
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Lernkarten
Grundlagen
Allgemeine Wirkung der Massage
Harmonisierung der Körperfunktionen,
Vertiefung des Atems,
Ausgleich der Muskulatur,
Verminderung von Schmerzen,
Psychische Entspannung,
Förderung des Heilungsprozesses infolge Energieausgleich
Grundlagen
Örtliche Wirkung der Massag
Betrifft Haut und Unterhaut mit den darin enthaltenen Nervenendigungen, Blut- und Lymphgefässe.
Wirkt auf Muskulatur, Sehnen, Bänder, Gelenkskapseln und die Knochenhaut (Periost).
Grundlagen
Direkte mechanische Wirkung
Anregung der Hautfunktionen,
Anregung des Stoffwechselaustausches zw. Zellen und umgebenden Millieu,
Förderung des Blut- und Lymphstromes,
Durchblutungsverbesserung in der Muskulatur,
Elastizitätszunahme an Sehnen und Bändern,
Anregung der Bildung von Gelenksflüssigkeit,
Durchblutungsförderung an der Knochenhaut (Periost),
Ausgleich des Energiekreislaufes (Meridiane)
Grundlagen
Massagereaktionen
Unmittelbar nach der Massage: Gefühl der Erwärmung, Entspannung, Lockerung, Müdigkeit
Einige Stunden später: Steifheit, Schmerzen, Ziehen, Schwere in Gliedern, Muskelkater
Reaktionen sollten sich im Laufe des Tages wieder legen.
Wenn starke Schmerzen auftreten, könnte Entzündung vorliegen, in dem Fall NICHT massieren!
Grundlagen
Kontraindikationen
Alle schweren Erkrankungen, bei denen die Abwehrlage so gering ist, dass durch zusätzliche Reize rine Verschlechterung zu erwarten ist.
Entzündungen. Kennzeichen: Rötung, Schwellung, Schmerz, Wärme, Bewegungseinschränkung. Therapie: Kälte und Ruhigstellung.
Krampfadern (Varikosis): Keine Beinmassage
Schwangerschaft: Keine Rückenmassage (L1 - S5)
Fieber (und alle akuten Erkrankungen)
Wunden und Narben
Verletzungen (Verstauchung, Verrenkung, Muskel- Bänder- oder Sehnenriss, Brüche, grosse Blutergüsse, schwere Muskelzerrungen). Kleine Blutergüsse, leichte Zerrungen dürfen vorsichtig massiert werden.
Herz, Kreislauf: Keine Massage bei schweren Herz- und Kreislauferkrankungen, da Massage eine zu grosse Belastung ist.
Grundsatz: Der Kranke gehört zum Arzt!
Indikationen
Verspannungen
Verkrampfungen
Überbelastung
Veränderungen Fett und Bindegewebe mit Verklebung der Schichten untereinander (Cellulite)
Grundlagen
Anwendungsort
Haut (Oberhaut, Lederhaut, Unterhaut aus Fett- und Bindegewebe)
Bindegewebe
Faszien
Muskulatur
Im Bindegewebe verlaufende Blut- und Lymphgefässe und Nerven
Grundlagen
Veränderungen an Haut und Muskulatur
Haut: rheumatische Veränderungen = Pannikulose = Cellulitis. Vor allem in Armen, Beinen und Gesäss. Fehlende Verschieblichkeit von Haut und Unterhaut.
Muskel: Spannungsveränderung, Durchblutungsstörung und Stoffwechselstörung durch erhöhte Dauerspannung und Funktionsbeeinträchtigung (schmerzhafte Steifheit/Müdigkeit).
Spannungserhöhung: durch Dauerbelastung bei Sport oder Arbeit, Haltungsfehler, Verletzungen, psych. Dauerspannung. Als Strang sichtbar oder bei Knetung tastbar. Dumpfer Schmerz bei Druck.
Myogelosen: Ansammlung von Stoffwechselendprodukten infolge schlechter Durchblutung. Spicken unter den Fingern weg. Vorwiegend am Übergang Muskel/Sehne, Sehne/Knochen (Darmbeinkamm, Schulterblattrand)
Muskelkater: