RSL - Verschiedene Medikamentengruppen
Medikamentenlehre Antibiotika, Antihistaminika, Lokalanästhetika, Peripartale Medikamente
Medikamentenlehre Antibiotika, Antihistaminika, Lokalanästhetika, Peripartale Medikamente
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Lernkarten
Ceftriaxon
- Dosierung
- i.v.
- < 12 Jahre bzw. < 50kg: 50-100 mg/kg KG
- > 12 Jahre bzw. > 50kg: 1-2 g
Ceftriaxon
- Nebenwirkung
- Verändertes Blutbild
Thrombozytopenie, Leukopenie - Diarrhoe
- Ausschlag
Ceftriaxon
- Kontraindikationen
- Überleitungsstörungen
- akut dekompensierte Herzinsuffizienz
- Frühgeborene
Ceftriaxon
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- V.a. Meningokokkensepsis, ggf. in Rücksprache mit Zielklinik
- Wirkung
- Antibiotikum
Ceftriaxon
- Spezielles
- Fatale Ausfällungen in Organen möglich, wenn gleichzeitige calciumhaltige Lösungen (z.B. parenterale Ernährung) infundiert werden
Antihistaminika
- Was sind Histamine?
- Welche Wirkungen haben diese?
- Gewebshormone (Mediatoren)
Mit einer vielzahl an parakriner Effekte. - Wirkung
- Urtikaria (Nesselfieber, Juckreiz)
- allergisches Asthma
- anaphylaktischer Schock
Clemastin
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- Allergische Reaktion
- Wirkung
- Kompetitiver H1-Antagonist
H1 Rezeptor = Gefässdilatation, Permeabilitätserhöhung und Bronchokonstriktion
- Kompetitiver H1-Antagonist
Clemastin
- Kontraindikationen
- Porphyrie (Häm-Bildungsstörung)
- Stillzeit (Risiko-Nutzen-Abwägung!)
- Kinder <1Jahr (stattdessen Feniallerg per os)
Clemastin
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- 2-5 min
- Wirkdauer
- 12 h
Clemastin
- Nebenwirkung
- Müdigkeit/Sedierung
- Mundtrockenheit
- Kopf-SZ
- Schwindel
- Tachykardie
Clemastin
- Dosierung
- Ampulle SRZ
- Dosierung
- i.v. 2 mg langsam (2-3 min)
- Ampulle
- 2 mg / 2 ml
Clemastin
- Spezielles
- Bei Kindern kann es statt zur Sedierung auch zu Erregungszuständen kommen
Lidocain
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- Lokalanästhesie
- Reanimation
- Wirkung
- Na-Kanal-Blocker
Lokalanästhetika bewirken eine reversible Blockade der Impuls-Ausbreitung entlang der Nervenfa-ser. Dies geschieht durch die Blockade des Natrium-Einstromes durch die Zellmembran, wodurch die Entstehung eines elektrischen Potentials (Aktionspotential) unterbleibt.
Lidocain
- Kontraindikationen
- Bekannte Überempfindlichkeit gegen Lokalanästhetika des Amid-Typ
- Infektion an Punktionsstelle
Lidocain
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- 1-2 min
- Wirkdauer
- keine Angabe
Lidocain
- Nebenwirkungen
- Bradykardie
- Arrhythmie
- Hypotonie
- Nausea
- neurologische Symptome
- Schwindel
- Konvulsionen (Krampfanfall)
- Sehstörungen
- ZNS Depression
Lidocain
- Dosierung
- Ampulle SRZ
- Lokalanästhesie
- 0.25-0.5 mg/kg KG, max. 40 mg
ggf. Repetition der halben Initialdosis
- 0.25-0.5 mg/kg KG, max. 40 mg
- Reanimation
- 100 mg nach 3. Defibrillation
- 50 mg nach 5. Defibrillation
- Dosierung
- 100 mg / 10 ml
Lidocain
- Spezielles
- Bei unbeabsichtigter intravaskulärer Injektion ZNS-Toxizität bis zum Krampfereignis und kardiovaskuläre Effekte (Hypotonie, Bradykardie, Arrhythmien)
Oxytocin
- Indikation
- Wirkung
- Indikation
- Peripartale Hämorrhagie
kurz vor, während und kurz nach der Geburt
- Peripartale Hämorrhagie
- Wirkung
- Stimulation der glatten Uterusmuskulatur
Durch das mit dem endogenen Hormon identische Oxytocin wird die glatte Muskulatur des Uterus stimuliert und die Wehentätigkeit gefördert. Oxytocin kommt daher präpartal zur Geburtseinleitung zum Einsatz. Es wird auch nach der Geburt (z.B. nach Kaiserschnitt) zur Vermeidung bzw. Therapie postpartaler Uterusatonie/-hämorrhagie verwendet.
Oxytocin
- Kontraindikationen
- Innerhalb 6 h nach vaginaler Prostaglandin-Applikation
Oxytocin
- Wirkeintritt
- Wirkdauer
- Wirkeintritt
- 1 min
- Wirkdauer
- 30 - 60 min
Oxytocin
- Nebenwirkungen
- Kopf-SZ
- Herzrhythmusstörungen
- Nausea
- Emesis
Oxytocin
- Dosierung
- Ampulle SRZ
- Dosierung
- Postpartal bzw. nach Ausstossung der Plazenta:
i.v. 3-5 I.E. in Kurzinfusion über 5 min
- Postpartal bzw. nach Ausstossung der Plazenta:
- Ampulle
- 5 I.E. / 1 ml
Syntocinon
- 5 I.E. / 1 ml
Oxytocin
- Spezielles
- Kann auch i.m. verabreicht werden
- Bei Überdosierung zu starke Uterusstimulation möglich