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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 05.08.2022 / 30.09.2022
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Bitte beurteilen Sie, welche Aussagen richtig sind.

 

Die Pflegestärkungsgesetze …

… haben für alle Pflegebedürftigen zu höheren Leistungssätzen geführt.

… enthalten in PSG I eine Neudefinition des Pflegebegriffs.

… dienen primär der Kosteneinsparung im Gesundheitswesen.

… verbessern auch die Lage der pflegenden Angehörigen.

… führten zu einer Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade.

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Paloma T. ist 94 Jahre alt. Seit einem Oberschenkelhalsbruch im vergangenen Herbst ist sie bettlägerig. Um sich umzudrehen, braucht sie die Unterstützung einer Pflegekraft, die ihr bei der Lagerung behilflich ist. Alleine sitzen und stehen kann sie inzwischen nicht mehr. Berechnen Sie ihren Pflegegrad-Punktewert im Bereich Mobilität und gewichten Sie die Punkte.

Frau T. kann sich offenbar nur noch mit Hilfe umdrehen, ist also überwiegend unselbstständig (2 Punkte). Alleine sitzen kann sie nicht (3 Punkte). Da sie nicht sitzen und nicht stehen kann, kann sie sich auch nicht alleine umsetzen, innerhalb des Wohnbereichs bewegen oder gar Treppen steigen (je 3 Punkte, also 9 Punkte). Das ergibt im Bereich Mobilität 14 Punkte, gewichtet 10 Punkte.

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Herzstücke des PSG II waren die Einführung eines neuen ____________________ ab 01.01.2017 und die Umwandlung eines bis dato auf drei ______________________ aufgebauten Pflegesystems in ein Modell mit ____________________ . Die Beurteilungskriterien werden nun in ____________________  unterteilt, zur Begutachtung wurde das _______________ eingeführt.

Herzstücke des PSG II waren die Einführung eines neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs ab 01.01.2017 und die Umwandlung eines bis dato auf drei Pflegestufen aufgebauten Pflegesystems in ein Modell mit 5 Pflegegraden. Die Beurteilungskriterien werden nun in Module unterteilt, zur Begutachtung wurde das Neue Begutachtungsassessment eingeführt.

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Bitte beurteilen Sie, welche Aussagen richtig sind.

Infolge der Pflegestärkungsgesetze …

… ist die Eigenbeteiligung ab Pflegegrad 2 für alle Pflegegrade gleich.

… wurden die Kommunen stärker in die Pflegeversorgung eingebunden.

… sind nunmehr privat pflegende Angehörige immer auch privat krankenversichert.

… erhalten alle Pflegebedürftigen – unabhängig vom Pflegerad – mehr finanzielle Leistungen.

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Was versteht man unter „Hilfsmitteln“ und wovon sind sie abzugrenzen?

Sachleistungen der GKV, niedergelegt in der Hilfsmittel-Richtlinie gemäß § 92 Abs. 1 S. 2 Nr. 6 SGB V (z. B. Hörgeräte, Brillengläser). Sie sind abzugrenzen von

• Arznei- und Verbandmitteln nach § 31 SGB V,

• Heilmitteln nach § 32 SGB V,

• nicht erstattungsfähigen Gebrauchsgegenständen des täglichen Lebens.

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Durch die Pflegestärkungsgesetze _________________________ wurden insbesondere auch Rechte der _____________ gestärkt, die der Vermeidung von zum Teil schon systematischem ______________________ dienen sollen. Neben den bislang schon existierenden jährlichen Qualitätsprüfungen führt der __________________  nunmehr im Auftrag der Kranken- und _________________ auch sogenannte _______________________, z. B. bei Verdacht auf Vernachlässigung von Pflegebedürftigen, durch. Außerdem ist er nunmehr nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet, ____________________ zu kontrollieren.

Durch die Pflegestärkungsgesetze I–III wurden insbesondere auch Rechte der Pflege- und Krankenkassen gestärkt, die der Vermeidung von zum Teil schon systematischem Abrechnungsbetrug dienen sollen. Neben den bislang schon existierenden jährlichen Qualitätsprüfungen führt der Medizinische Dienst der Krankenkassen nunmehr im Auftrag der Kranken- und Pflegekassen auch sogenannte unangemeldete Anlassprüfungen, z. B. bei Verdacht auf Vernachlässigung von Pflegebedürftigen, durch. Außerdem ist er nunmehr nicht nur berechtigt, sondern auch verpflichtet, Abrechnungen zu kontrollieren.

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Bitte beurteilen Sie, welche Aussage richtig ist.

Bei der häuslichen Pflege unterscheidet man zwischen Krankenhausvermeidungspflege und der Sicherungspflege.

Häusliche Krankenpflege und häusliche Pflege sind identisch.

Leistungen der Pflegeversicherung und Leistungen der Krankenversicherung können nicht nebeneinander gewährt werden.

Die SAPV soll sterbenden Menschen eine größtmögliche Selbstbestimmung ermöglichen.

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Was ist die „SAPV“ und wer kann sie in welchem Umfang verordnen?

SAPV ist die „Spezialisierte ambulante Palliativversorgung“. Die Leistungen der SAPV sind von einem Vertragsarzt der Krankenkasse (für maximal 30 Tage) oder einem Krankenhausarzt (für maximal sieben Tage) zu verordnen.