D.1

Pflege

Pflege


L. C.
Diese Karteikarten decken grundlegende medizinische Konzepte auf Berufslehre-Niveau ab, mit Fokus auf Blutdruck, Puls und Vitalzeichen. Sie erklären Messmethoden, Fehlerquellen und Einflussfaktoren wie Alter, Geschlecht und Stress. Die Karteikarten sind ideal für Pflegefachleute und Medizinstudenten, die ihr Verständnis von lebenswichtigen Körperfunktionen vertiefen möchten.
Karten
32
Lernende
7
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Berufslehre
Erstellt / Aktualisiert
14.06.2022 / 01.03.2024

Lernkarten

Puls bei Neugeborene 

70-190

Puls bei 1 Jahr

80-160

Puls bei 5-6 Jahre 

75-155

Puls bei 10 Jahre

70-110

Puls bei mehr als 10 Jahre

50-100

Erwachsene Puls

60-80

Entstehung vom Puls

Unterschied zwischen Maximalen und minimalen Druck auf die Gefässwand = tastbare Pulswellen durch palpitation 

Herz wirft pro Schöag ca. 70ml Blut aus (pro min / 5liter)

Messorte des Pulses

Zentrale: 

A. Carotis communis, A. Subclavia, A. Femoralis, Fontanelle bei Babys

periphere:

A. Branchialis, A. Cubitalis, A. Radialis, A. Poplitea (Kniekehlen), A. Tibialis (Fuss - anterior und posterior)

 

 

Einflussfaktoren von Puls

Geschlecht & Alter ( je älter desto tiefer & Frauen haben eine erhöhte Herzfrequenz als Männer )

Körperliche Aktivität

Stoffwechsel (Metabolismus) 

Gefühlslagen, Stresszustände , SZ

Fieber

Mögliche Abweichungen für Puls

Der Ruhewer kann sehr tief sein jedoch ist er physiologisch. Spitzensportler haben sogar eine Herzfrequenz unter 45Schläge/min 

Unter Belastung kann der Puls bis auf 180 steigen

Fehlerquellen bei Puls

Messung mit Daumen (eigenen Puls)

Leichter/starker Druck - nicht alle Schläge werde nicht alle gefühlt / Pulswelle wird unterdrückt ( GEFAHR KREISLAUFREALTION)

Pulsdifferenz an beiden Armen werden nicht festgehalten

Definition von Vitalzeichen

Geben Auskunft über lebensnotwendigen Systeme und Organe im Körper. Ist eine Beurteilung von der Körperfunktion. 

Vitalzeichen

Puls

Blutdruck 

Atem-Frequenz

Temperatur

Bewusstsein

Bedeutung für den Menschen (Vitalzeichen)

Definition + wenn ein Vitalwert fest von den Normwerte abweicht ist dies eine Notfallsituation, wenn Vitalzeichen nicht mehr missbraucht sind bedeutet dies der Tod

Einflussfaktoren auf die Vitalzeichen 

Körperlich: - SZ, - Hormonelle Veränderungen, - Alter & Gewicht, - anatomische/physiologische Veränderungen 

Seelisch: - Gefühlslage, - Stress, - Angst/Panik, - psychische Erkrankungen

Sozial: - Lebensstil, - Essverhalten, - Berufstätigkeit, - substanzgebunden (nicht) z.B Alkohol oder Rauchen

Ökologisch: - Tempratur, - Höhe, - Lärm, - Luftfeuchtigkeit 

 

Indikationen zum Erfassen von Vitalzeichen ( Eintritt, nach Sturz & bei Schwindel )

Beobachtung: - Diagnose ( Gefäss & Herzkreidlauf), - medikamentöse Wirkung beobachten.

Routine: - täglich kontrollieren, - bei Erstuntersuchungen

Besonderheiten: - Post / Prä - operativ, - Notfallversorgung, - Herzkreislauferkrankungen, - Intensivpatienten

Erfassung von Körpertempratur (wo?)

- Sublingual, - Rektal, - Ingunal, - Oral (Mundhöle), - Gehörgang, - Schläfe/Stirn, - Axsillär, - Vaginal

Entstehung von Blutdruck

Der Blutdruck ist der Vergleich zwischen Blutfluss und Gefässwandelastität. Dies bedeutet wie fest sich die Wand ausbreitenlässt. (Systolisch und diastolisch)

Einflussfaktoren Blutdruck

- Alter (je älter desto höheren Blutdruck), Geschlecht ( Frauen haben nach der Pubertät niedrigere Blutdruckwerte als die Männer ), - Körpergewicht ( Adipositas = erhöhten Blutdruck ), - Gefühlslage ( Sz & Stress lassen den Blutdruck steigen ), - Tageszeit ( Blutdruck steigt am Tag, ist niedriger während dem Schlafen)

Systole & Diastole

Systole ist der obere Wert ( Auswurfs / Austreibungs - phase ) 

Distole ist der untere Wert ( Füllungsphase / Enspannungsphase ) 

 

Neugeboren Blutdruckwert

60/35 - 80/50

Blutdruckwert 1 Jahr

90/60

Blutdruckwert 5 - 6 Jahre

95/60

Blutdruckwert 10 Jahre

100/60

Blutdruckwert mehr als 10 Jahre

Systolisch: 110 - 114

Diastolisch 70 - 80

Blutdruckwert Erwachsene 

120/80

Blutdruckwert alte Menschen

150/90

Hypertonie Grad 1

 

Systolisch: 140 - 159

Diastolisch 90 - 99

Hypertonie Grad 2

Systolisch: 160 - 179

Diastolisch: 100 - 109

Hypertonie Grad 3

Systolisch: mehr als 180

Diastolisch: mehr als 110 

Abweichungen von Blutdruck

Der Blutdruck schwangt im Verlsufe des Tages und kann sich von einem Moment auf den anderen ändern. ( Hat auch mit dem Ragulationssysthem zu tun der von den Organen beeinflusst wird ) 

Weisskittelsyndrom ist wenn man der Blutdruck kontrolliert und er automatisch durch nervösität erhöht ist. 

Fehlerquellen bei Bludruck

- Schnelles ablassen von der Luft ( Systole zu niedrig / diastole zu hoch ), - Stethoskop wird zu fest angedrückt ( vermehrte Geräusche ), - Messwerte werden falsch abgelesen ( falsche Werte ), - Ärmel schnürren den Oberarm ein ( Venöse Stauung in der Extrimität führt zu falschen niedrigen Werte ), - Falsche Manchettengrösse ( falsche Werte )

Lernen