Osteopathie


M. D.
Diese Karteikarten bieten einen umfassenden Überblick über gynäkologische Themen auf Universitätsniveau, mit Fokus auf Schmerzen, Geburtskomplikationen und Erkrankungen wie Endometriose. Sie eignen sich besonders für Medizinstudenten, die sich auf Prüfungen vorbereiten, da sie sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Anwendungen abdecken.
Flashcards
112
Students
6
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
12.06.2022 / 14.10.2023

Flashcards

Welche Notfälle gibt es (nebst GEU) im ersten Trimester der SS?

  • spontane Fehlgeburt
  • Deciduales Hämatom (an Plazenta)
  • leeres Ei
  • Trophoblastenretention (oft nach Ausschabung)
  • Trophoblastische Krankheit 
  • arterio-venöse Malformation (oft nach Ausschabung)

Aber auch Ovarialzystenruptur, Adnex-Torsion...

Was ist en uterines Myom? Welche Komplikationen können daraus entstehen? Was ist die Klinik?

Uterusmyome sind gutartige Tumoren des Uterus, die aus glattem Muskelgewebe entstanden sind. Sie führen oft zu abnormalen Blutungen aus dem Uterus, Schmerzen und Druckgefühl im Unterbauch, Harnwegs- und Darmsymptomen sowie Schwangerschaftskomplikationen.

Komplikationen:

  • Nekrobiose: hämorrhagische aseptische Nekrose des Myoms
  • oft im Kontext post-partum oder Schwangerschaft

Klinik:

  • aspezifische Schmerzen
  • Fieber
  • inflammatorischer Zustand

=> Diagnostik durch MRI (heterogenes Signal T2 von nicht vaskularisiertem Maxom, mit hämorrhagischer hyperintensiver Krone),

=>Ruptur/Torsion: oft bei einem subserösen Myom mit Pedikel

Wann in der SS ist die erste Konsultation beim Gynäkologen? Was wird gemacht?

6-8 SSW

  • Aktualisierung der jährlichen Kontrolle (PAP, Chlamydien und andere Infektionen, Brustuntersuchung, Auskultation von Herz-Kreislauf und
    Lungenfunktion, Palpation der Schilddrüse)
  • Ultraschall zur Bestätigung der Schwangerschaft (Vitalität, Lokalisation (ausschließen
    GEU), Zwillinge, Trophoblasteninsertion, Uterusmorphologie,
    Adnexmasse

Wann ist etwa die 2. Konsultation in der SS und was wird gemacht?

11-14 SSW: Datierung

  • Bestätigen oder anpassen des Gestationsalters
  • Ersttrimestertest zur Beurteilung des Risikos von Anomalien
    (Chromosomen wie T13/18/21)
    • Nackenfalte, Kontrolle der fetalen Strukturen
    • Mütterliches Alter
    • freies betaHCG und PAPP-A (Blut Mutter, Proteine)

=> Cut-off Wert ist 1/300, dann beunruhigend für Trisomie

Wann ist die dritte Kontrolle in der SS und was wird gemacht?

16-18 SSW

  • Dosierung der Alpha-Foeto-Proteine
  • Bestätigung des Neuralrohrschlusses
  • stoppen von Folsäure

Was wird ca ab der 20. SSW kontrolliert?

  • Grosser Ultraschall: oft in 3D, Kontrolle der Organe, Extremitäten, Gehirn, Geschlecht...
  • 24-26. SSW: Glykämie
  • US des 3. Trimesters: Wachstum, Placenta und Kreislauf, foetale Präsentation, Index der amniotischen Flüssigkeit (Gewicht des Babys)
  • Kontrolle 35-37 SSW: Streptokokken Abstrich, Blutuntersuchung (Thrombozyten), klinischer vaginal Untersuch
  • Schlussuntersuchung: Cariotopogramm (Herztöne des Babies), US, amniotische Flüssigkeit, Bewegungen des Babies..

In welcher Stellung kann ein Kind kurz vor der Geburt im Bauch liegen?

  • Schädellage (Kopf nach unten)
  • Steisslage (Kopf oben; bei Frühgeburten, Hydrocephalie, multiple SS, uterine Malformationen, Beckenanomalien, Hydro-/Oligoamnios)
    • Sitz (Beine gekreuzt)
    • inkompletter Sitz (ein Bein nach kranial gestreckt)
    • dekompletter Sitze (beide Beine nach kranial gestreckt, va bei Frühgeburten)
  • Querlage

Ab welcher SSW wird eine äussere Wendung angewendet? Was wird genau gemacht? Was sind die Risiken?

Die „äußere Wendung“ ist ein Begriff aus der Geburtshilfe, der die Veränderung der kindlichen Lage in der Gebärmutter aus der Steiß- oder Querlage in die Schädellage beschreibt. Dabei versucht ein erfahrener Geburtshelfer das Kind von außen durch die Bauchdecke zu drehen (unter Echographie).

  • wird zwischen der 36 und 37 SSW gemacht
  • Erfolgsquote: ca 60%

Risiken:

  • transitorische Bradykardie: 10%
  • Blutung: 1%
  • Notfallkaiserschnitt: 0.5%
  • Foeto-maternelle Transfusion: 1-2%
  • Nabelschnurvorfall: 1-2%

=> Anti-D-Prophylaxe bei rhesusnegativen Patientinnen nicht vergessen 

 

In welchen Fällen wird ein Kaiserschnitt geplant?

  • Steisslage
  • Placenta praevia (Placenta im unteren Gebärmutterhalsabschnitt)
  • Foetale Makrosomie (4500g, 4250 bei Diabetes)
  • komplizierte Schulterdistokie (komplizierte Schulterlage des Kindes im Becken) 
  • frühere uterine Ruptur
  • HIV bei erhöhter viraler Last
  • HSV bei Arbeit

Was sind Indikationen für einen Notkaiserschnitt?

  • Plazentäre Pathologie
  • Versagen der Zangengeburt
  • Plazentaablösung
  • Eklampsiekrise
  • uterine Hämorrhagie
  • Wehenmisserfolg
  • Stopp der Zervixöffnung
  • Fetales Leiden
  • Dystoziale Präsentation während der Wehen
  • Verdacht auf Uterusruptur

Wie genau wird ein Kaiserschnitt gemacht? Wo verläuft die Narbe?

  • Öffnung der querverlaufenden Bauchwand über 12-14 cm. 
  • 2-3 cm oberhalb des Schambeins
  • Eröffnung der Aponeurose des M. rectus und des Peritoneums mit dem Finger
  • Transversale Uterotomie im unteren Segment (Ende)
  • Extraktion des Fötus
  • Ablösung der Plazenta
  • Naht Uterotomie/ Peritoneum/ Aponeurose/ Subkutis/ Haut 

 

Welche Risiken gibt es bei einem Kaiserschnitt?

  • Hämorrhagie (Hämatome...)
  • Infektion (Abszess, Endometritis,..)
  • Vernarbung
  • Läsionen der Nachbarorgane (Blase, Darm, ...)
  • Placenta praevia, Uterine Ruptur bei der nächsten SS
  • Lungenembolie

Wie gross ist der biparietale und subokzipitale Durchmesser des Fötus?

Biparietal: 9.5cm

subokzipital-bregmatisch: 9.5cm

zu 57% liegen die Babies mit den Gesicht nach rechts (l’occipito-iliaque gauche antérieure OIGA (57%))

Was besagt der Bishop-Score?

Der Bishop-Score wurde ursprünglich von E.H. Bishop 1964 entwickelt, um zu untersuchen, wie Mehrgebärende auf die Einleitung mit Oxytocin ansprechen, also mit welchem vaginalen Befund Schwangere auf eine Geburtseinleitung mit Oxytocin mit geburtswirksamen Wehen reagieren.

Welche 3 Phasen gibt es bei einer natürlichen Geburt?

  1. Engagement (Abrutschen des Kopfes in Becken)
    • Palpation des Kopfes intravaginal möglich
    • wenn das nicht klappt: Nichtübereinstimmung zwischen der Schubachse der Gebärmutter und der Achse des oberen Endes (Körperhaltung, falsche Beugung des Kopfes)
  2. Abstieg und Drehung
    • Schwenkbewegung um Schambeinsymphyse
    • antero-posteriore Achse subokzipito-bregmatische Achse bestimmend
  3. Lösen und Expulsion
    • Ausstossen des Kopfes und der restlichen Teile des Körpers aus den Genitalien
    • Deflexion des Kopfes, Änderung der Richtung
    • Hilfestellung: Die Beugung durch den Zeigefinger der linken Hand verstärken. Die rechte Hand drückt das Kinn durch den Damm hindurch. 
       Schützen Sie das Perineum vor einem plötzlichen Schub, indem Sie das Ausstoßen des Kopfes kontrollieren. Schulter nacheinander herausziehen.
       

Die Orientierung: Der größte Durchmesser des fetalen Kopfes orientiert sich in einer der Hauptachsen des Beckens. Problem: Beugung des Kopfes (Scheitelbeinstellung, Asynklitismus)

Wie ist eine Fehlgeburt definiert? Wie eine Frühgeburt?

frühzeitige Fehlgeburt: bis und mit 12 SSW

späte Fehlgeburt: 12-24 SSW

Frühgeburt: Geburt vor 37 SSW

=> Grenze der Lebensfähigkeit: ~22-23 SSW

Wie zeigt sich eine drohende Fehlgeburt?

Vor der vollendeten 37. SSW

  • kontraktile und schmerzhafte Kontraktionen des Uterus während ≥2/10 Minuten
  • Veränderung des Gebärmutterhalses

=> führt bei nicht-behandlung zur Fehlgeburt

10% 22-27 SSW

10% 28-31 SSW

80% 32-37 SSW

Welche Komplikationen können bei einem Frühgeborenen auftreten?

  • Infekte
  • Lungenprobleme
  • Verdauungsprobleme
  • Ophthalmologische Probleme
  • neurologische Probleme
  • Wachstumsrückstand bis zum 8. LJ, normaler IQ
  • Aufmerksamkeitsprobleme, Fehlverhalten, Verhaltensstörungen und soziale Probleme

Was sind die Gründe einer Frühgeburt?

Uterin

  • uterine Hypertrophie
  • doppelter Uterus
  • Korporale Synhechien (Verklebungen im Uterus)
  • Fibromyome
  • uterine Vernarbungen (Kaiserschnitt, Myomectomie)
  • Zerviko-isthmische Fehlstellung
    • Angeboren
    • Erworben: traumatische Halsverletzung (Collum)
  • genitale Infektionen
    • viral, bakteriell, mycelin, parasitär (Vaginitis, Cervicitis)

Ovulär

  • Foetus
    • multiple SS
    • fötale Infektion (Septikämie, Chorio-amniotitis)
  • Placenta
    • Placenta praevia
    • retroplazentäres Hämatom
    • Chorioangiom
  • Membrane
    • Vorzeitiger Blasensprung
  • Amniotische Flüssigkeit
    • Hydramnios
    • Oligoamnios
    • Amniotische Infektion

Allgemein

  • vaskulo-renales Syndrom
  • Diabetes mit Hydramnios
  • Infektionen: Pyelonephritis, Listeriose, virales Hepatitis, Paludismus (Malaria), Toxoplasmose, Cytomegalovirus, Parodontitis (Zähne!)

Sozio-psychologische Faktoren

  • kleine Grösse (<150cm)
  • mager, Herzvolumeninsuffizienz
  • Mutteralter < 18j, >35j

Sozio-ökonomische Faktoren

  • Malnutrition
  • Benachteiligter Hintergrund
  • Schwere Arbeit, Pendeln
  • Legitimität, Vernachlässigung
  • Rauchen

=> 40% bleiben ungeklärt!

 

Was ist eine Tokolyse? Was ist das Ziel?

Unter Tokolyse versteht man die medikamentöse Behandlung von Patientinnen mit vorzeitiger Wehentätigkeit und/oder Zervixinsuffizienz. Die Tokolyse soll die Wehentätigkeit verringern oder bestenfalls zum Stillstand bringen, um einer Frühgeburt vorzubeugen.

 

Welche gynäkologischen Krebsarten gibt es?

  • Brustkrebs
    • häufigster Krebs bei Frauen
    • 1/8 Frauen haben im Leben einmal Brustkrebs
  • Ovarial- und Eileiterkrebs
  • Uteruskrebs
  • Krebs der Vulva
  • Vaginalkrebs

Welche adjuvanten Therapien gibt es bei Brustkrebs (nebst Mastektomie)?

  • Chemotherapie
    • 6-8 3-Wochenzyklen
    • Polychemotherapie: Anthracycline, Taxane
    • Asthenie, Alopecie, Übelkeit, Zytopenie
  • Radiotherapie
    • 5-6 Wochen 1/2 des Behandlung 
    • tangentielles Feld
    • intraoperativ
  • Hormontherapie
    • Während 5 Jahren
    • Aromatase Inhibitoren für die Frauen in Menopause
    • Tamoxifen für die nicht-menopausalen Frauen 

Wie ist die Epidemiologie von Ovarialkrebs? Was sind die klinischen Zeichen? Was sind die Risikofaktoren?

  • 7. häufigste Ursache für Krebs bei Frauen
  • Medianes Alter bei der Diagnose: 65 Jahre
  • 4. häufigste Todesursache bei Krebs 
  • 5-Jahres-Überleben in allen Stadien: 45 %

Klinische Zeichen

  • Abdominale Schmerzen, abdominale Volumenzunahme (Pat. können Hosen nicht mehr schliessen)
  • Verdauungsstörungen
  • Dyspnoe
  • Müdigkeit, veränderter Allgemeinzustand

Risikofaktoren

  • Familienanamnese (BRCA Gen)
  • Nulliparität, verfrühte Pubertät, verspätete Menopause
  • Alter

=> Behandlung: Chirurgie!, Chemotherapie (6 Zyklen alle 3 Wochen)

=> häufige Krankheit, späte Diagnose, hohe Rezidivrate

 

Welche Krebsarten des Uterus gibt es? Wie ist die Epidemiologie? Wie wird es behandelt?

  • Sarkom (selten): Uteruswand
  • Adenokarzinom des Endometriums: Mukus des Uterus

Epidemiologie

  • ältere (75% nach 50J)
  • Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Östrogenüberschuss

Behandlung

  • Chirurgie! (Hysterektomie)
  • Brachytherapie in der Vagina (kurze Strahlentherapie)
  • Strahlentherapie: je nach Stadium 

Was ist die Epidemiologie/Risikofaktoren von Gebärmutterhalskrebs? Was sind die klinischen Zeichen?

  • Durchschnittsalter bei der Diagnose 53 Jahre

  • Hochrisiko-HPV (16-18): verantwortlich für 60% der Zervixkarzinome

  • Risikohintergrund für HPV-Infektion (ungeschützter) Geschlechtsverkehr mit mehreren Partnern, früher Beginn des sexuellen Lebens, multiple SS

  • Andere sexuell übertragbare Infektionen (Chlamydia trachomatis /HSV)

  • Tabak

  • Orale Verhütungsmittel

Klinische Zeichen

  • Blutungen außerhalb der Menstruation 

  • Blutungen nach dem Geschlechtsverkehr 

  • Anomalien, die bei einer gynäkologischen Untersuchung festgestellt werden

  • Schwere Anomalien, die bei Zervixabstrichen festgestellt wurden

Welche 3 Typen von Ovarialzysten gibt es?

  • funktionelle Zysten
    • follikuläre Zysten, Gelbkörperzysten (>3cm)
    • verschwinden meist nach der Menstruation oder nach einer Ovarialblockade (Pille)
    • sehr häufig (20%), schwangere Frauen im 1. Trimester
    • häufig asymptomatisch, teilweise Sz
    • Echo: pure Flüssigkeit, feine Wand; Kontrolle nach 3 Mtn
    • Chirurgie nur bei Komplikationen, Grösse ++, diagnostische Zweifel
    • Behandlung: Abstinenz oder Ovarialblockade
  • organische Zysten
    • = Endometriose-, Serosa-, Verdauungs- und Hautderivate (aus Gewebederivaten unterschiedlicher Herkunft)
    • Endometriome (Endometrisches Gewebe in Ovar, Chocolat-Zyste), seröse Zysten (aus serösem Gewebe), muköse Zysten (aus Verdauungsderivaten), Teratome (aus Hautderivaten)
  • Oviarialkarzinom

Wie wird eine Zyste operativ entfernt?

  • Koelioskopie
    • Öffnung der zystischen Schale
    • Extraktion der Zyste
  • Laparotomie
    • selten
    • für grosse Tumore, Krebs
    • Fortgeschrittene SS (funktionelle Zysten)

Was ist eine Ovarialdystrophie? Wie ist die Klinik und die biologische Definition? Behandlung?

Fehlwachstum der Ovarien

Klinik:

  • Zyklusstörungen
  • Übergewicht
  • Hirsutismus (übermässige Behaarung)

biologische Definition

  • Elevation des LH Hormons (LH/FSH >1)

=> Multizystischer Aspekt

Behandlung

  • Hormonbehandlung
  • Behandlung Hirsutismus, Übergewicht, Diabetes, Infertilität
  • Chirurgie: selten

Wie ist die Klassifizierungen des Dammrisses?

  • einfacher Perineumsriss
    • 1. Grad: Haut und vaginale Mukosa betroffen
    • 2. Grad: Haut, vaginale Mukosa und Perinealmuskulatur (M. transversus) betroffen
  • kompletter, nicht komplizierter Dammriss
    • 3. Grad: Haut, vaginale Mukosa, Perinealmuskulatur  und Analsphinkter betroffen
  • kompletter, komplizierter Dammriss
    • 4. Grad: Haut, vaginale Mukosa, Perinealmuskulatur, Analsphinkter (auch intern) und rektale Mukosa betroffen

Was sind favorisierende Faktoren für einen Dammriss?

  • Primiparität

  • Fetale Makrosomie

  • Schulterdystokie

  • Periduralanästhesie (PDA)

  • Hintere Präsentationen, Gesicht, Steißlage

  • instrumentale Extraktion (Zange > Saugglocke)

  • EMLD (?)

  • Vernarbtes Perineum, "Textur" des Perineums

  • Kurzer ano-vulvärer Abstand

  • Schnelle natürliche Geburt und stehende Position

Was ist eine Episiotomie? Wann wird sie gemacht, was sind die Risiken?

Was wird alles zerschnitten?

Eine Episiotomie ist eine chirurgische Inzision des Perineums, um den Scheidenausgang sub partu zu erweitern. Empfohlen wird sie, wenn der Kopf des Kindes durchschneidet.

 

  • Prävalenz < 30% der Entbindungen wird empfohlen.
  • Große Variabilität hinsichtlich der Technik und der weltweiten Inzidenz.
  • Wird nicht mehr `routinemäßig' oder präventiv durchgeführt.
  • Risiko von Verletzungen des Rektums und des analen Schließmuskels.
  • Indikationen: kurzer Damm (ano-vulvärer Abstand < 3 cm) oder fetales Leiden
  • (Verringerung der Austreibungsbemühungen)
  • Sektion: Haut, Vagina, M. bulbo-cavernosus (spongiosus), M. transversus superficialis, M. puborectalis

Welche Komplikationen kann ein Dammriss oder eine Episiotomie mit sich bringen?

 

  • Anale Läsion
  • Hämorrhagie (Hämatome)
  • Oedeme und Schmerzen
  • Infektion und Narben
  • Dyspareunie (in den ersten Wochen, langfristig keinen Unterschied)

Study