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Crée / Actualisé 28.04.2022 / 12.10.2022
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Psycho-Organisches Syndrom / ADHS

  • Definition des Krankheitsbildes
  • Kenntnis der Ursache
  • Nennung der möglichen Symptome

Definition des Krankheitsbildes

Kombination verschiedener Verhaltensauffälligkeiten mit Störungen von Aufmerksam- keit und Konzentration, Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Gedächtnis- funktion, die von zusätzlichen Symptomen wie motorischer Hyperaktivität, Impulsivität, dis- sozialem Verhalten, Frustrationsintoleranz und mangelhafter emotionaler Steuerung beglei- tet sein kann und deren Ursache bis heute nicht vollständig geklärt ist.

Kenntnis der Ursache

  • biochemische Funktionsstörungen in der Signalübermittlung zwischen einzelnen Hirnabschnitten
  • Früher diskutierte Schädigungen wie z.B. Sauerstoffmangel während der Geburt
  • Es scheinen vorwiegend diejenigen Hirnareale betroffen zu sein, die für Aufmerk- samkeit, Konzentration, Gedächtnisbildung und Wahrnehmung verantwortlich sind
  • Psychologen postulieren z.T. eine gestörte Hirnfunktionsentwicklung in den ersten Lebensmonaten aufgrund eines Fehlverhaltens der Eltern.

Nennung der möglichen Symptome

  • Ablenkbarkeit
  • Rasche Ermüdbarkeit und verminderte Belastungsfähigkeit
  • Bewegungsunruhe
  • Schwankungen in der Leistungsfähigkeit
  • Ungenügend kontrolliertes Sozialverhalten
  • Soziale Isolation
  • normale Intelligenz!
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Legasthenie

  • Definition des Krankheitsbildes
  • Kenntnis der Symptome der Legasthenie, insbesondere dass es sich um ein normal intelligentes Kind handelt
  • Kenntnis der Therapie
  • Prognose bei Legasthenie

Definition des Krankheitsbildes

  • Entwicklungsstörung der Lese- und Schreibfähigkeit

Kenntnis der Symptome der Legasthenie, insbesondere dass es sich um ein normal intelligentes Kind handelt

  • Startschwierigkeiten beim Vorlesen, langes Zögern, Verlieren der Zeile im Text, langsames Lesen, ungenaue Betonung des Gelesenen, Vertauschen von Buchstaben in den Wörtern oder von Wörtern im Satz.
  • Auch Zusammenhänge werden schlechter erkannt, das Kind kann sich das Gelesene schlechter merken.
  • Bei der Rechtschreibung fallen viele unterschiedliche Schreibfehler auf; typisch ist, dass auch nach angestrengtem Üben ein Wort immer wieder auf verschiedene Weise falsch geschrieben wird.

Kenntnis der Therapie

  • Sollte so früh wie möglich beginnen: Umfassende Beratung und Information, Hilfsmass- nahmen für Eltern und Lehrer im Verhalten dem Kind gegenüber, spezielle Förderung (z.B. Computer, Rhythmik, Handzeichensprache, spez. Legasthenietherapie etc.), Berücksichti- gung bei Benotung, Erlernen von Techniken zur Fehlerkontrolle und Selbstbestärkung.

Prognose bei Legasthenie

Die Zusammenarbeit von Kind, Eltern, Lehrern, Psychologen, Logopäden und Arzt ermög- licht in einem Viertel der Fälle eine gleiche schulische Leistungsfähigkeit wie bei den Klas- senkameraden

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Plötzlicher unerwarteter Kindstod

Definition des plötzlichen Kindstods

Häufigkeit und Epidemiologie beim plötzlichen Kindstod

Ursachen des plötzlichen Kindstods

 

Definition des plötzlichen Kindstods

  • plötzlicher und unvorhersehbarer Tod eines gesunden Kindes unter 1 Jahr durch Herz- und Atemstillstand unklarer Ursache während des Schlafs

Häufigkeit und Epidemiologie beim plötzlichen Kindstod

Häufigste Todesursache im Säuglingsalter jenseits der Neugeborenenperiode in Industrie- ländern. Tritt vorwiegend in den Wintermonaten und häufiger bei Knaben auf. Durch ver- besserte Elternaufklärung konnte die Häufigkeit der Todesfälle seit 1990 um zwei Drittel ge- senkt werden (aktuell: 1/2’000 Lebendgeborene).

Ursachen des plötzlichen Kindstods

  • Man nimmt eine Störung oder Verzögerung der Entwicklung bestimmter Hirnzellen in dem Hirnareal an
  • Als Risikofaktoren gelten: Schlafen in Bauchlage (Risiko 10fach erhöht), Rau- chen der Mutter während der Schwangerschaft / Stillzeit (Risiko 8fach erhöht), junge Mütter mit geringer Schulbildung