Kinderheilkunde

MGL 450 beinahe alle LZ

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C. M.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über häufige Krankheiten und Symptome bei Kindern. Sie behandeln Themen wie plötzlicher Kindstod, Legasthenie, ADHS, Bettnässen, Meningitis, Zerebralparese, vesikoureteraler Reflux und banale Atemwegsinfekte. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Eltern, Erzieher und medizinisches Personal, die sich mit den Ursachen, Symptomen, Therapien und Prognosen dieser Erkrankungen vertraut machen möchten.
Cartes-fiches
33
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Histoire naturelle
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
28.04.2022 / 12.10.2022

Cartes-fiches

Psycho-Organisches Syndrom / ADHS

  • Definition des Krankheitsbildes
  • Kenntnis der Ursache
  • Nennung der möglichen Symptome

Definition des Krankheitsbildes

Kombination verschiedener Verhaltensauffälligkeiten mit Störungen von Aufmerksam- keit und Konzentration, Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Gedächtnis- funktion, die von zusätzlichen Symptomen wie motorischer Hyperaktivität, Impulsivität, dis- sozialem Verhalten, Frustrationsintoleranz und mangelhafter emotionaler Steuerung beglei- tet sein kann und deren Ursache bis heute nicht vollständig geklärt ist.

Kenntnis der Ursache

  • biochemische Funktionsstörungen in der Signalübermittlung zwischen einzelnen Hirnabschnitten
  • Früher diskutierte Schädigungen wie z.B. Sauerstoffmangel während der Geburt
  • Es scheinen vorwiegend diejenigen Hirnareale betroffen zu sein, die für Aufmerk- samkeit, Konzentration, Gedächtnisbildung und Wahrnehmung verantwortlich sind
  • Psychologen postulieren z.T. eine gestörte Hirnfunktionsentwicklung in den ersten Lebensmonaten aufgrund eines Fehlverhaltens der Eltern.

Nennung der möglichen Symptome

  • Ablenkbarkeit
  • Rasche Ermüdbarkeit und verminderte Belastungsfähigkeit
  • Bewegungsunruhe
  • Schwankungen in der Leistungsfähigkeit
  • Ungenügend kontrolliertes Sozialverhalten
  • Soziale Isolation
  • normale Intelligenz!

Legasthenie

  • Definition des Krankheitsbildes
  • Kenntnis der Symptome der Legasthenie, insbesondere dass es sich um ein normal intelligentes Kind handelt
  • Kenntnis der Therapie
  • Prognose bei Legasthenie

Definition des Krankheitsbildes

  • Entwicklungsstörung der Lese- und Schreibfähigkeit

Kenntnis der Symptome der Legasthenie, insbesondere dass es sich um ein normal intelligentes Kind handelt

  • Startschwierigkeiten beim Vorlesen, langes Zögern, Verlieren der Zeile im Text, langsames Lesen, ungenaue Betonung des Gelesenen, Vertauschen von Buchstaben in den Wörtern oder von Wörtern im Satz.
  • Auch Zusammenhänge werden schlechter erkannt, das Kind kann sich das Gelesene schlechter merken.
  • Bei der Rechtschreibung fallen viele unterschiedliche Schreibfehler auf; typisch ist, dass auch nach angestrengtem Üben ein Wort immer wieder auf verschiedene Weise falsch geschrieben wird.

Kenntnis der Therapie

  • Sollte so früh wie möglich beginnen: Umfassende Beratung und Information, Hilfsmass- nahmen für Eltern und Lehrer im Verhalten dem Kind gegenüber, spezielle Förderung (z.B. Computer, Rhythmik, Handzeichensprache, spez. Legasthenietherapie etc.), Berücksichti- gung bei Benotung, Erlernen von Techniken zur Fehlerkontrolle und Selbstbestärkung.

Prognose bei Legasthenie

Die Zusammenarbeit von Kind, Eltern, Lehrern, Psychologen, Logopäden und Arzt ermög- licht in einem Viertel der Fälle eine gleiche schulische Leistungsfähigkeit wie bei den Klas- senkameraden

Plötzlicher unerwarteter Kindstod

Definition des plötzlichen Kindstods

Häufigkeit und Epidemiologie beim plötzlichen Kindstod

Ursachen des plötzlichen Kindstods

 

Definition des plötzlichen Kindstods

  • plötzlicher und unvorhersehbarer Tod eines gesunden Kindes unter 1 Jahr durch Herz- und Atemstillstand unklarer Ursache während des Schlafs

Häufigkeit und Epidemiologie beim plötzlichen Kindstod

Häufigste Todesursache im Säuglingsalter jenseits der Neugeborenenperiode in Industrie- ländern. Tritt vorwiegend in den Wintermonaten und häufiger bei Knaben auf. Durch ver- besserte Elternaufklärung konnte die Häufigkeit der Todesfälle seit 1990 um zwei Drittel ge- senkt werden (aktuell: 1/2’000 Lebendgeborene).

Ursachen des plötzlichen Kindstods

  • Man nimmt eine Störung oder Verzögerung der Entwicklung bestimmter Hirnzellen in dem Hirnareal an
  • Als Risikofaktoren gelten: Schlafen in Bauchlage (Risiko 10fach erhöht), Rau- chen der Mutter während der Schwangerschaft / Stillzeit (Risiko 8fach erhöht), junge Mütter mit geringer Schulbildung