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Flashcards 33 Flashcards
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Language Deutsch
Level Other
Created / Updated 28.04.2022 / 02.05.2022
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Stillen

Definition der folgenden Begriffe: Kolostrum, Übergangsmilch, reife Frauenmilch und Nennung der Bedeutung

Aufzählung der Vorteile des Stillens, d.h. Nennung der schützenden Faktoren in der Muttermilch

Erörterung der Herstellung und Zusammensetzung der Flaschennahrung, d.h. Definition der Begriffe: adaptierte, teiladaptierte Kuhmilch sowie hypoallergene Nahrung

Definition der folgenden Begriffe: Kolostrum, Übergangsmilch, reife Frauenmilch und Nennung der Bedeutung

  • Nach Geburt des Kindes beginnt die Mutter das so genannte Kolostrum zu produzieren, eine gelblich-trübe Milch, die mehr Eiweiss und Mineralstoffe, jedoch weniger Fett enthält als die reife Frauenmilch, welche nach einem Übergang (sog. "Übergangsmilch") in der 3. Woche nach der Geburt gebildet wird.

Aufzählung der Vorteile des Stillens, d.h. Nennung der schützenden Faktoren in der Muttermilch

  • Unter Muttermilchernährung sind Infektionen in der Neugeborenenperiode seltener.
  • Ausserdem fördert der hohe Milch- zuckergehalt (Lactose) die Darmflora des Kindes, welche krankmachende Keime an der Ausbreitung hindert

Erörterung der Herstellung und Zusammensetzung der Flaschennahrung, d.h. Definition der Begriffe: adaptierte, teiladaptierte Kuhmilch sowie hypoallergene Nahrung

  • Sie wird aus Kuhmilch hergestellt, die im Vergleich zu reifer Frauenmilch gleich viel Fett und Energie, weniger Milchzucker, weniger fettlösliche Vitamine, Eisen und Kupfer, aber mehr Eiweiss, Mineralstoffe und wasserlösliche Vitamine enthält.
  • Adaptiert wird Flaschenmilch dann genannt, wenn sie an Kohlenhydraten nur Lactose enthält; teiladaptierte Milch enthält verschiedene Kohlenhydrate.
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Zahnungsprobleme

Kenntnis der Ursachen

Kenntnis der Symptome bei Zahnungsproblemen

Therapie

Kenntnis der Ursachen

  • Aus medizinischer Sicht ist die Ursache der Begleiterscheinungen des Zahnens (Fieber, Durchfall) wie auch die Funktion bzw. Ursache von Durchbruchszysten und Durchbruchs- geschwüren unklar.

Kenntnis der Symptome bei Zahnungsproblemen

  • Schlafstörungen, Unruhe, häufigeres Schreien und vermehrte Speichelbildung
  • Zusätzlich sind Fieber, Durchfall und Hautausschläge

Therapie

  • gekühlte Beissringe
  • beruhigende und desinfizierende Mundpflege mit z.B. Kamillentinktur; bei sonstigen körperlichen Symptomen auf genügende Flüssigkeitszufuhr achten
  • allenfalls Wadenwickel (bei Fieber) und schmerzstillende Zäpfchen (Paracetamol)
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Banaler Atemwegsinfekt

Kenntnis der ungefähren Häufigkeit von banalen Atemwegsinfekten bezogen auf das Kindesalter

 

Kenntnis der ungefähren Häufigkeit von banalen Atemwegsinfekten bezogen auf das Kindesalter

  • Aufgrund der bestehenden funktionellen, anatomischen und immunologischen Besonderhei- ten erkranken Kleinkinder alle 6 8 Wochen, ein 9-jähriges Kind etwa alle 3 Monate und ein 12-jähriges Kind etwa 1- bis 2mal pro Jahr an einem Infekt der Atemwege.
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Pseudokrupp, akute subglottische Laryngitis

  • Definition des Krankheitsbildes
  • Aussage, in welchem Alter Pseudokrupp auftreten kann
  • Nennung der Ursache und Pathogenese des Pseudokrupp
  • Kenntnis der Symptome beim Pseudokrupp mit Nennung der möglichen Komplikationen
  • Kenntnis zur Abklärung sowie Therapie beim Pseudokrupp
  • Prognose bezüglich dem Verlauf mit zunehmendem Alter

Definition des Krankheitsbildes

  • Durch Viren oder Bakterien verursachte akute Erkältungskrankheit, bei der durch Schleim- hautschwellung und Muskelspasmus eine Enge in Rachen, Kehlkopf und oberen Luftröhren- abschnitt entsteht, die zu bellendem Husten, Atemnot, Heiserkeit und pfeifender Einat- mung (inspiratorischer Stridor) führt.

Aussage, in welchem Alter Pseudokrupp auftreten kann

  • Betrifft insgesamt etwa 9 % der Kinder zwischen 9 Monaten bis 6 Jahren und tritt v.a. im Winter auf

Nennung der Ursache und Pathogenese des Pseudokrupp

  • am häufigsten Parainfluenza-Viren, seltener Influenza-, Rhino- oder Masernviren, Diphtheriebakterien, Staphylokokken u.a.; Übertragung via Tröpfcheninfektion (Husten, Niesen)
  • Vorbestehende Allergien oder Tabakinhalation (Eltern!) erhöhen das Risiko.

Kenntnis der Symptome beim Pseudokrupp

  • Beginn mit Husten, Schnupfen, Fieber
  • Abends oder nachts kommt es plötzlich zu trockenem oder bellendem Husten, Heiserkeit und Atemnot mit pfeifender Einatmung (inspiratorischer Stridor), die lebensgefährlich werden kann.
  • Zeichen für schwere Atemnot sind Einziehungen beim Atmen, nasenflügeln, Bläs- se, Zyanose (bläuliche Lippen), rasche Atmung. Oft klingen die Beschwerden von selbst oder nach Lüften, Dampfinhalation ab. Diese Symptome können in den fol- genden Nächten erneut auftreten, wenn auch meist milder.

Nennung der möglichen Komplikationen

  • Tod durch Erschöpfung, Ersticken

Kenntnis zur Abklärung sowie Therapie beim Pseudokrupp

  • kühle, feuchte Luft (Fenster auf)
  • Beruhigung des Kindes
  • Fiebersenkung
  • Flüssigkeitsgabe
  • in schwerwiegenderen Fällen Sauerstoffgabe, Kortison-Zäpfchen, medikamentöse Beruhigung (Sedierung)
  • im Extremfall Beatmung, Adrenalininhalation, Luftröhrenschnitt durch den Notarzt

Prognose bezüglich dem Verlauf mit zunehmendem Alter

  • Meist gutartige Erkrankung, die von selbst ausheilt. In seltenen Fällen kann sie durch ver- spätete Therapie zum Tod führen.
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Epiglottitis

  • Definition des Krankheitsbildes
  • Häufigkeit einer akuten Epiglottitis
  • Nennung des verursachen Erregers
  • Nennung der Pathogenese
  • Symptome sowie mögliche Komplikationen
  • Differenzialdiagnose insbesondere Unterscheidung von Pseudokrupp
  • Abklärung bei Verdacht auf eine Epiglottitis, insbesondere dass dabei kein Spatel verwendet werden darf
  • Kenntnis der Therapie einer Epiglottitis
  • Vornehmen einer Prognose bei Epiglottitis

Definition des Krankheitsbildes

Lebensbedrohliche bakterielle Infektion des Kehldeckels (Epiglottitis); Sonderform des Kruppsyndroms

Häufigkeit einer akuten Epiglottitis

Viel seltener als virales Kruppsyndrom, betrifft meist Kinder zwischen 2 – 6 Jahren; Knaben, besonders übergewichtige, sind häufiger betroffen.

Nennung des verursachen Erregers

meist Haemophilus influenzae Typ b, seltener andere Haemophilus-Arten

Symptome sowie mögliche Komplikationen

  • Innert weniger Stunden wirken die Kinder schwer krank: Nahrungsverweigerung, hohes Fieber, Abgeschlagenheit, Lymphknotenschwellung am Hals, dann rasch starke Schluckschmerzen, klossige Sprache und vermehrter Speichelfluss.
  • Der rasch anschwellende Kehldeckel führt zu ausgeprägter Atemnot, pfeifen- der Einatmung

Differenzialdiagnose insbesondere Unterscheidung von Pseudokrupp

  • klassisches (virales oder bakterielles) Kruppsyndrom inkl. Diphtherie
  • Asthma-Anfall, Fremdkörper in Kehlkopf oder Luftröhre, Insektenstich
  • allergisch bedingte Kehldeckelschwellung

Abklärung bei Verdacht auf eine Epiglottitis, insbesondere dass dabei kein Spatel verwendet werden darf

Kenntnis der Therapie einer Epiglottitis

  • versuchen Kind zu beruhigen
  • sofortiges Aufsuchen eines Spitals oder Alarmierung des Notarztes / Rettungswagens
  • frühzeitige Sicherung der Atemwege (Intubation), antibiotische Infusion, ev. Kor- tisonpräparate
  • Ist nicht sofort ein Arzt verfügbar, Mund-zu-Mund-Beatmung oder Luftröhren- schnitt, falls das Kind am Ersticken ist.

Vornehmen einer Prognose bei Epiglottitis

  • Bei rechtzeitiger Therapie Abheilung ohne Folgeschäden; bei ungenügender oder verspäte- ter Therapie ist auch heute noch der Tod häufig

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Pertussis

Kenntnisse des Erregers und Übertragungsmodus

Kenntnisse der klinischen Stadien und Symptome, insbesondere des Stakkato-Husten

Kenntnisse der möglichen Komplikationen sowie Prognose bei Säuglingen

Kenntnisse des Erregers und Übertragungsmodus

  • Durch Tröpfcheninfektion übertragenes Bakterium Bordatella pertussis, welches das Pertussis-Toxin absondert.

Kenntnisse der klinischen Stadien und Symptome, insbesondere des Stakkato-Husten

  • anfänglich Schnupfen, Niesen, ev. Heiserkeit und leichtes Fieber mit uncharakter- istischem Husten
  • später typische, stakkatoartige (mehrere hintereinander) Hustenanfälle, Herauswürgen von zähflüssigem, glasigem Schleim unter gequältem Gesichtsausdruck
  • mehrwöchiger Krankheitsverlauf

Kenntnisse der möglichen Komplikationen sowie Prognose bei Säuglingen

  • Pneumonie
  •  bei Säuglingen plötzlicher Atemstillstand
  • Gehirnentzündung mit Krampfanfällen
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Dreitagefieber

  • Definition des Krankheitsbildes
  • Nennung der Häufigkeit und Prävalenzalter
  • Nennung, dass es sich beim verursachen Erreger um einen Virus handelt, welcher durch Tröpfcheninfektion übertragen wird
  • Kenntnis der Symptome
  • Kenntnis der Differenzialdiagnose
  • Therapie

Definition des Krankheitsbildes

  • akute harmlose Viruserkrankung des Kleinkindes mit dreitägigem hohem Fieber und Haut- ausschlag

Nennung der Häufigkeit und Prävalenzalter

  • typische Kinderkrankheit, weltweit verbreitet, betrifft v.a. Kinder im Alter von 6 Mtn. bis 3 Jah- re

Nennung, dass es sich beim verursachen Erreger um einen Virus handelt, welcher durch Tröpfcheninfektion übertragen wird

  • HHV-6 (Humanes Herpesvirus 6), durch Tröpfcheninfektion übertragen

Kenntnis der Symptome

  • Nach dreitägigem hohem Fieber bis 40°C, ev. mit Erkältung und Fieberkrämpfen verbunden, tritt bei sinkender Temperatur ein blassroter Hautausschlag, ähn- lich Röteln, auf, der typischerweise vom Rumpf ausgeht und das Gesicht ausspart.

Kenntnis der Differenzialdiagnose

  • Fieberkrämpfe

Therapie

  • nur unterstützende Massnahmen nötig: Flüssigkeitshaushalt beachten, Fiebersenkung, bei Bedarf antiepileptische Zäpfchen
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Phimose

  • Kenntnis der Ursachen
  • Kenntnis der Symptome der Phimose
  • Abklärung, insbesondere dass die Vorhaut nie gewaltsam zurückgezogen werden sollte
  • Kenntnis der Therapie einer Phimose
  • Prognose, insbesondere bis wann eine Phimose physiologisch ist und ab welchem Alter verschwindet

Kenntnis der Ursachen

  • Angeborene oder erworbene Verengung der äusseren Vorhaut, wobei ein Zurückziehen der Vorhaut über die Eichel ab dem 3. Lebensjahr noch nicht oder nur schwierig möglich ist.

Kenntnis der Symptome der Phimose

  • Zurückziehen der Vorhaut nicht möglich.
  • Ev. aufgeblähte Vorhaut beim Wasserlassen (Wasserlassen im Strahl nicht o- der nur annähernd möglich), was zu Reizzuständen der Haut führt.
  • bei älteren Knaben schmerzhafte Erektion (Spannung, Rissbildung)
  • Bei Neugeborenen sind die Verklebung von Vorhaut und Eichel sowie eine enge Vorhaut normal! Dennoch ist Wasserlösen im Strahl möglich. Im Kleinkindesalter, spätestens bis zum 10. Lebensjahr löst sich diese Verbindung unter Einfluss von Testosteron von selbst.

Abklärung, insbesondere dass die Vorhaut nie gewaltsam zurückgezogen werden sollte

Kenntnis der Therapie einer Phimose

  • operative Erweiterung oder Entfernung der engen Vorhaut (Beschneidung, Zirkumzision) ab dem 4. Lebensjahr

  • bei wiederholten Entzündungen, Schwierigkeiten beim Wasserlassen oder Nar- benbildung im Bereich der Vorhaut schon früher

Prognose, insbesondere bis wann eine Phimose physiologisch ist und ab welchem Alter verschwindet

  • Bis zum 3. Lebensjahr spontane Besserung möglich. Die Operation ist ein kleiner, kurzer und einfacher Eingriff. Rückfälle oder anhaltende Beschwerden sind selten.
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Vesikouretraler Reflux

  • Definition des Krankheitsbildes mit Nennung der Ursachen
  • Nennung der Symptome sowie der möglichen Komplikationen
  • Prognose, insbesondere Voraussage bezüglich spontaner Ausheilung

Definition des Krankheitsbildes mit Nennung der Ursachen

  • zurückfliessen des Urins aus der Blase in den Harnleiter und das Nierenbecken

Nennung der Symptome sowie der möglichen Komplikationen

  • Der Reflux allein macht meist keine Symptome.
  • Bei Auftreten eines Harnwegsinfekts oder massivem Rückstau des Urins mit Ausbildung sog. Hydronephrosen (stark vergrösserte Nieren mit ausgeweitetem Nierenbeckenkelchsystem) treten Flanken- und Bauchschmerzen, Gedeihstörung, Schmerzen / Brennen beim Wasserlassen, häufiges Lösen kleiner Mengen Urin (Pollakisurie) sowie Bettnässen auf.
  • Gelegentlich werden die wiederkehrend auftretenden Bauchschmerzen als psy- chisch bedingt missgedeutet.

Prognose, insbesondere Voraussage bezüglich spontaner Ausheilung

  • Bei leichter Ausprägung ist eine spontane Ausheilung möglich.
  • Regelmässige Urinkontrollen und Überprüfung des Nierenwachstums mittels Ultraschall sind nötig. Manchmal ist eine antibiotische Dauerprophylaxe nicht zu umgehen.
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Infantile Zerebralparese

Definition des Krankheitsbildes

Definition des Krankheitsbildes

  • Bei Kindern auftretende, nicht fortschreitende, meist spastische Störung des Nerven- und Muskelsystems, die Tonus, Stärke, Koordination und Bewegungsabläufe betrifft und ver- schiedene Ursachen hat. (Hirn hatte einen Sauerstoffmangel)
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Meningitis bei Säuglingen

Nennung der speziellen Ursachen beim Säugling, insbesondere welche Infektionen beim Säugling gehäuft zu Meningitis führen können

Nennung der Symptome der Meningitis beim Säugling

Nennung der speziellen Ursachen beim Säugling, insbesondere welche Infektionen beim Säugling gehäuft zu Meningitis führen können

  • Meist entsteht eine Meningitis aus einer Sepsis, d.h. von einem Infektionsherd an einer anderen Körperstelle, von dem aus die Bakterien über den Blutkreislauf in das Gehirn gelangen.

Nennung der Symptome der Meningitis beim Säugling

  • Die Kinder fallen durch Lethargie, Erbrechen und Trinkschwäche auf; erst spät entwickeln sich Symptome wie schrilles Schrei- en, Krämpfe, Nackensteife und gespannte Fontanellen.
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Bettnässen

Definition des Begriffes Enuresis

Kenntnis der Ursachen der Enuresis

Definition des Begriffes Enuresis

  • Regelmässiges, d.h. mindestens einmal monatlich vorkommendes Einnässen im Alter von über 5 Jahren.
  • Man unterscheidet ein Einnässen tagsüber (Enuresis diurna) von nächtlichem Einnässen: Enuresis nocturna sowie eine primäre Enuresis (das Kind war noch nie trocken) von einer sekundären Form (das Kind war schon einmal mindestens 6 Monate trocken).

Kenntnis der Ursachen der Enuresis

  • Bis zum 6. Lebensjahr wird Einnässen jedoch (nach Ausschluss körperlicher Ursachen) noch als normal betrachtet und klingt meist von selbst ab.
  • Bei der primären Enuresis liegt meist eine unkomplizierte Entwicklungsstörung im Sinne einer hormonellen Fehlregulation vor; dabei kann die Sekretion von Vasopressin noch gestört sein
  • Das sekundäre Einnässen wie auch Einnässen tagsüber wird eher auf psychische Ursachen zurückgeführt (z.B. Geburt eines Geschwisters, Spannungen zwi- schen Eltern, Umzug, Trauma etc.).
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Psycho-Organisches Syndrom / ADHS

  • Definition des Krankheitsbildes
  • Kenntnis der Ursache
  • Nennung der möglichen Symptome

Definition des Krankheitsbildes

Kombination verschiedener Verhaltensauffälligkeiten mit Störungen von Aufmerksam- keit und Konzentration, Wahrnehmung, Informationsverarbeitung und Gedächtnis- funktion, die von zusätzlichen Symptomen wie motorischer Hyperaktivität, Impulsivität, dis- sozialem Verhalten, Frustrationsintoleranz und mangelhafter emotionaler Steuerung beglei- tet sein kann und deren Ursache bis heute nicht vollständig geklärt ist.

Kenntnis der Ursache

  • biochemische Funktionsstörungen in der Signalübermittlung zwischen einzelnen Hirnabschnitten
  • Früher diskutierte Schädigungen wie z.B. Sauerstoffmangel während der Geburt
  • Es scheinen vorwiegend diejenigen Hirnareale betroffen zu sein, die für Aufmerk- samkeit, Konzentration, Gedächtnisbildung und Wahrnehmung verantwortlich sind
  • Psychologen postulieren z.T. eine gestörte Hirnfunktionsentwicklung in den ersten Lebensmonaten aufgrund eines Fehlverhaltens der Eltern.

Nennung der möglichen Symptome

  • Ablenkbarkeit
  • Rasche Ermüdbarkeit und verminderte Belastungsfähigkeit
  • Bewegungsunruhe
  • Schwankungen in der Leistungsfähigkeit
  • Ungenügend kontrolliertes Sozialverhalten
  • Soziale Isolation
  • normale Intelligenz!
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Legasthenie

  • Definition des Krankheitsbildes
  • Kenntnis der Symptome der Legasthenie, insbesondere dass es sich um ein normal intelligentes Kind handelt
  • Kenntnis der Therapie
  • Prognose bei Legasthenie

Definition des Krankheitsbildes

  • Entwicklungsstörung der Lese- und Schreibfähigkeit

Kenntnis der Symptome der Legasthenie, insbesondere dass es sich um ein normal intelligentes Kind handelt

  • Startschwierigkeiten beim Vorlesen, langes Zögern, Verlieren der Zeile im Text, langsames Lesen, ungenaue Betonung des Gelesenen, Vertauschen von Buchstaben in den Wörtern oder von Wörtern im Satz.
  • Auch Zusammenhänge werden schlechter erkannt, das Kind kann sich das Gelesene schlechter merken.
  • Bei der Rechtschreibung fallen viele unterschiedliche Schreibfehler auf; typisch ist, dass auch nach angestrengtem Üben ein Wort immer wieder auf verschiedene Weise falsch geschrieben wird.

Kenntnis der Therapie

  • Sollte so früh wie möglich beginnen: Umfassende Beratung und Information, Hilfsmass- nahmen für Eltern und Lehrer im Verhalten dem Kind gegenüber, spezielle Förderung (z.B. Computer, Rhythmik, Handzeichensprache, spez. Legasthenietherapie etc.), Berücksichti- gung bei Benotung, Erlernen von Techniken zur Fehlerkontrolle und Selbstbestärkung.

Prognose bei Legasthenie

Die Zusammenarbeit von Kind, Eltern, Lehrern, Psychologen, Logopäden und Arzt ermög- licht in einem Viertel der Fälle eine gleiche schulische Leistungsfähigkeit wie bei den Klas- senkameraden

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Plötzlicher unerwarteter Kindstod

Definition des plötzlichen Kindstods

Häufigkeit und Epidemiologie beim plötzlichen Kindstod

Ursachen des plötzlichen Kindstods

 

Definition des plötzlichen Kindstods

  • plötzlicher und unvorhersehbarer Tod eines gesunden Kindes unter 1 Jahr durch Herz- und Atemstillstand unklarer Ursache während des Schlafs

Häufigkeit und Epidemiologie beim plötzlichen Kindstod

Häufigste Todesursache im Säuglingsalter jenseits der Neugeborenenperiode in Industrie- ländern. Tritt vorwiegend in den Wintermonaten und häufiger bei Knaben auf. Durch ver- besserte Elternaufklärung konnte die Häufigkeit der Todesfälle seit 1990 um zwei Drittel ge- senkt werden (aktuell: 1/2’000 Lebendgeborene).

Ursachen des plötzlichen Kindstods

  • Man nimmt eine Störung oder Verzögerung der Entwicklung bestimmter Hirnzellen in dem Hirnareal an
  • Als Risikofaktoren gelten: Schlafen in Bauchlage (Risiko 10fach erhöht), Rau- chen der Mutter während der Schwangerschaft / Stillzeit (Risiko 8fach erhöht), junge Mütter mit geringer Schulbildung

 

 

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Hydrozephalus

Definition des Krankheitsbildes

Aufzählung der möglichen Ursache, insbesondere Meningitis

Erweiterung der Liquorräume.

Verminderung der Liquorzirkulation führt zu einem erhöhten Hirndruck. (zum Beispiel nach einer Meningitis)

 

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Lippen-Kiefer-Gaumenspalten

Definition des Krankheitsbildes

Definition

Der Begriff Lippen-Kiefer-Gaumenspalten umfasst alle Fehlbildungen (Anomalien) der Lippen, des Oberkiefers und/oder des Gaumens.

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Spina bifida

Definition

Nennung der Prophylaxe, insbesondere wie lange vor Konzeption eine Folsäuren-Substitution angezeigt ist

Spina bifida

Definition:

  • Fehlbildung im Bereich der Wirbelsäule und des Rückenmarks (spina bifida = lat. "gespalte- nes Rückgrat"), bei der die beiden Bogenanteile der Wirbel während der 3. – 4. Embryo- nalwoche nicht zu einem Ring verschmelzen.

Nennung der Prophylaxe, insbesondere wie lange vor Konzeption eine Folsäuren-Substitution angezeigt ist

  • die Einnahme von Fohlsäure kurz vor und während der Frühschwangerschaft kann das Risiko für einen Neuralrohrdefekt jedoch um bis zu 70 % verringern. (4 Wochen)
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Hodenhochstand

Definition des Krankheitsbildes

Definition des Krankheitsbildes

Fehlender oder unvollständiger Abstieg des Hodens (= Hodendeszensus) aus dem Abdomen in den Skrotalsack.

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Herzfehler

Definition des Begriffes Herzfehler sowie klinische Zeichen von Herzfehlern

Definition des Begriffes Herzfehler sowie klinische Zeichen von Herzfehlern

Herzfehler (Synonym: Herzvitium) ist ein Oberbegriff für angeborene Fehlbildungen des Herzens und angeborene oder erworbene Herzklappenfehler.

Leichtere Herzfehler machen sich durch rasche Ermüdbarkeit, vermehrtes Schwitzen und Trinkschwierigkeiten bemerkbar, wobei bei chronischem Bestehen oft begleitend Trom- melschlegelfinger und Uhrglasnägel gefunden werden. Bei schwereren Herzvitien treten nach der Geburt Atemnot in Ruhe und Zyanose, Ödeme und Lebervergrösserung auf. Ein Teil der angeborenen Herzfehler ist mit dem Leben nicht oder kaum vereinbar (z.B. Trans- position der grossen Gefässe, bei der Aorta und Lungenschlagader vertauscht sind); diese Kinder müssen in ihren ersten Lebensstunden operiert werden.

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Down-Syndrom

Definition des Krankheitsbildes

Ungefähre Nennung der Häufigkeit sowie deren Risiko bezogen auf das Alter der Mutter

Ursachen des Down-Syndroms

Aufzählung der möglichen Symptome des Down-Syndroms

Definition des Krankheitsbildes

  • Durch überzähliges Chromosom 21 bedingtes Syndrom mit typischen körperlichen und geistigen Fehlbildungen.

Ungefähre Nennung der Häufigkeit sowie deren Risiko bezogen auf das Alter der Mutter

  • Je älter die Mutter desto grösser ist die Wahrscheinlichkeit ist die Chance für ein Downy.

Ursachen des Down-Syndroms

  • genetisch bedingt: dreifaches Chromosom 21.

Aufzählung der möglichen Symptome des Down-Syndroms

  • Das überzählige Chromosom führt zu einer intra- und extrauterinen Fehlentwicklung fast sämtlicher Gewebe und Organe, die langsam wachsen, unreif bleiben, schneller altern und Fehlbildungen aufweisen können.
  • Beim Neugeborenen finden sich u.a. ein Brachyzephalus ("Rundkopf'; flaches Hinterhaupt), nach aussen oben schräge Lidspalten, eine verdickte Zunge, die meist aus dem offenen Mund heraus geschoben wird, eine Vierfingerfurche und überstreckbare Gelenke bei allgemeiner Muskelhypotonie.
  • Meist besteht eine (individuell sehr unterschiedlich ausgeprägte) geistige Behinderung.
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Definition des Begriffes Perzentilenkurve

Perzentilenkurven geben einen Überblick über die al-tersentsprechenden Normwerte und Normbereiche von Körpergewicht, Körperlänge und Kopfumfang eines Kindes.

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Nennung der häufigsten Ursachen einer primären Wachstumsstörung

Die häufigsten Ursachen für eine primäre Wachstumsstörung, d.h. eine Störung, deren Ursache im Skelettsystem selbst liegt, sind:

  • angeborene Skelettdysplasien, z.B. Osteogenesis imperfecta = Glasknochen- krankheit
  • Chromosomenanomalien, z.B Trisomie 21
  • Knochenstoffwechselstörungen
  • intrauterine Wachstumsstörungen durch Infektionen, Alkohol, Nikotin
  • familiärer Minderwuchs (kleine Eltern)
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Nennung der häufigsten Ursachen beim sekundären Minderwuchs

Ursachen für einen sekundären Minderwuchs können sein:

  • Fehl- / Mangelernährung: Vitaminmangel, Hunger
  • Darmerkrankungen, z.B. Morbus Crohn, Zöliakie
  • Nierenerkrankungen, z.B. chronische Nierenbeckenentzündung
  • Herzfehler
  • körperliche und emotionale Vernachlässigung
  • hormonelle Störungen, z.B Schilddrüsenunterfunktion, Wachstumshormonmangel
  • konstitutionelle Entwicklungsverzögerung, z.B. familiär gehäuft sehr spät auftre- tende Pubertät
  • Störungen des Eiweiss-, Kohlenhydrat- oder Fettstoffwechsels, z.B. Enzymmangel
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Nennung der möglichen Gründe für grosses Wachstum

  • Zu grosse Kinder sind häufig einfach überernährt, dementsprechend auch übergewichtig und in ihrer körperlichen Entwicklung anderen Kindern voraus.
  • Andere Ursachen können zu frühe Pubertät, Schilddrüsenüberfunktion, gross gewachsene Eltern, Chromosomenanoma- lien (z.B. Klinefelter-Syndrom), wachstumshormonbildende Tumoren und andere Gründe sein. Insgesamt ist Grosswuchs jedoch seltener als Minderwuchs.
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Fieber

Erörterung des physiologischen Sinns von Fieber

Nennung des Grenzwertes, wann Fieber aus schulmedizinischer Sicht gesenkt werden soll.

Aufzählung der Gründe, wann Kinder mit Fieber medizinisch abgeklärt werden sollten.

Erörterung des physiologischen Sinns von Fieber

  • Fieber ist ein häufiges Phänomen bei Kindern und eine gesunde Reaktion des Körpers in der Auseinandersetzung mit Viren, Bakterien, Allergien oder Fremdkörpern.
  • Es ist ein Zeichen, dass sich der Körper gegen etwas Fremdes wehrt und dabei Ruhe braucht (Bettlägrigkeit) und kann für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes wichtig sein.

Nennung des Grenzwertes, wann Fieber aus schulmedizinischer Sicht gesenkt werden soll.

  • Bis 38°C ist Fieber nicht besorgniserregend, die Temperatur sollte nachkontrolliert werden. Generell gilt: Fieber ab 39°C sollte gesenkt (z.B. durch fiebersenkende Wadenwickel, "Es- sigsöckli" oder Paracetamol-Zäpfchen (Dafalgan®, Panadol®, Ben-u-ron®) und engmaschig nachkontrolliert werden.

Aufzählung der Gründe, wann Kinder mit Fieber medizinisch abgeklärt werden sollten.

  • bei Fieber über 40°C
  • Wenn das Fieber länger als 3 Tage dauert.
  • Wenn das Kind jünger als 3 Monate alt ist und über 38°C Fieber hat. Bei zusätzlichen Zeichen:
    • Schüttelfrost
    • zunehmende Hals- oder Ohrenschmerzen
    • Brechdurchfall
    • Hautausschlag
    • starke anhaltende Kopfschmerzen mit Lichtscheu, Brechreiz, Nackensteife bei speziellen Veranlagungen (z.B. Asthma, Fieberkrampfneigung)
  • bei Unsicherheit der Eltern bezüglich Schwere der Erkrankung

 

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Fieberkrämpfe

Definition des Krankheitsbildes

Ungefähre Häufigkeit

Symptome eines Fieberkrampfes

Differenzialdiagnose des Fieberkrampfs

Therapie eines Fieberkrampfes

Definition des Krankheitsbildes

  • Meist harmlose Sonderform von Krampfanfällen, die bei sonst gesunden Kindern im Alter von 6 Monaten bis 4 Jahren bei Fieber auftreten können, ohne dass eine Entzündung des Zentralnervensystems (Meningitis, Enzephalitis) vorliegt.

Ungefähre Häufigkeit

  • ca. 4% aller Kleinkinder weisen die Neigung zu Fieberkrampfen

Symptome und Formen eines Fieberkrampfes

  • ist abhängig von der Dauer und der Häufigkeit des Anfalles

Differenzialdiagnose des Fieberkrampfs

  • echte Epilepsie-Erkrankung
  • Meningitis, Enzephalitis
  • Hypoglykämie
  • Elektrolytstörungen

Therapie eines Fieberkrampfes

  • einfache Fieberkrämpfe können mit Fiebersenkung (Wickel, Paracetamol-Zäpfchen) therapiert werden.
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Husten

Nennung der Ursachen beim chronischen sowie akuten Husten

Therapie des Hustens, insbesondere wenn zusätzlich Atemnot auftritt

Nennung der Ursachen beim chronischen sowie akuten Husten

Chronischer Husten

  • Keuchhusten
  • chronische Bronchitis (länger als 2 – 3 Monate), Reizhusten nach Bronchitis
  • Asthma bronchiale
  • Inhalationsnoxen (Tabakrauch!), Fremdkörper
  • Mukoviszidose
  • Tuberkulose
  • chronische Bronchitis (länger als 2 – 3 Monate)
  • anatomische Fehlbildungen der Atemwege oder Kompression derselben
  • durch Gefässe, Lymphknoten, Tumoren oder eine vergrösserte Schilddrüse o Herzfehler
  • psychogener Husten

Akuter Husten

  • am häufigsten viraler, seltener bakterieller Infekt der mittleren und unteren Atemwege
  • Bronchiolitis, Pneumonie, Brustfellentzündung (Pleuritis) o allergische Bronchitis, Asthmaanfall
  • Fremdkörperaspiration, Reizgase

Therapie des Hustens, insbesondere wenn zusätzlich Atemnot auftritt

  • Kopfteil des Bettes höher stellen, Kleinkind aufrecht auf Schoss nehmen
  • Hustensirup ist bei unproduktivem, nächtlichem Reizhusten empfehlenswert.
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Erbrechen

Nennung der ungefähren Häufigkeit bei Erbrechen bei Kleinkindern und seinen Krankheitswert

Aufzählung der Gründe, wann Erbrechen weiter abgeklärt werden sollte

Aufzählung der Gründe für wiederkehrendes, persistierendes Erbrechen bei Neugeborenen und Säuglingen

Aufzählung der Ursachen für wiederkehrendes Erbrechen bei älteren Kindern

Nennung der ungefähren Häufigkeit bei Erbrechen bei Kleinkindern und seinen Krankheitswert

  • Je jünger ein Kind ist, umso leichter und häufiger erbricht es. Etwa die Hälfte aller Säuglinge spuckt oder erbricht gelegentlich, aber nur bei 5 % lässt sich eine zugrunde liegende Erkrankung nachweisen.

Aufzählung der Gründe, wann Erbrechen weiter abgeklärt werden sollte

  • Treten bei einem Neugeborenen Brechepisoden mehr als zweimal täglich oder schwallartig auf, sollte es abgeklärt werden, da es sich um Missbildungen des Magen-Darmtrakts handeln könnte (z.B. Pylorusstenose).

Aufzählung der Gründe für wiederkehrendes, persistierendes Erbrechen bei Neugeborenen und Säuglingen

  • Missbildungen im Magen-Darm-Trakt, Hiatushernie
  • nekrotisierende Enterokolitis (Darmnekrose unklarer Ursache)
  • Infektionen des Magen-Darm-Trakts, des Nabels, der Harnwege; auch Sepsis
  • Ernährungs- und Fütterungsfehler
  • Erbrechen bei erhöhtem Hirndruck oder Hirnhautentzündung (Meningitis)
  • Allergien (Kuhmilchallergie, Zöliakie)
  • Enzymdefekte (Disaccharidasemangel)
  • Stoffwechselstörungen (Galaktosämie, Phenylketonurie, Fructoseintoleranz)
  • reflektorisches Erbrechen bei Appendizitis, Hodentorsion, Nierensteinkolik
  • Rumination ("Wiederkäuen"): bei emotional vernachlässigten Kindern auftretendes Hochwürgen, erneutes Kauen und Verschlucken der Nahrung

Aufzählung der Ursachen für wiederkehrendes Erbrechen bei älteren Kindern

  • oft viraler Infekt des Magendarmtrakts ("Grippe", Gastroenteritis)
  • nahrungsbedingt
  • Streptokokken-Angina
  • Blinddarmentzündung (Appendizitis)
  • Harnwegsinfekt
  • Hirnerschütterung (Commotio)
  • Meningitis
  • Hirntumor
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Durchfall

Nennung der möglichen Ursachen bei Durchfall im Kindesalter

Therapie bei Durchfall

Erörterungen von Gründen, wenn weitere medizinische Abklärungen und Interventionen bei Durchfall angezeigt sind.

Nennung der möglichen Ursachen bei Durchfall im Kindesalter

  • virale Infektionen ("Darmgrippe", 2/3 der Fälle), z.B. durch Rotaviren, Adenoviren, Coxsackieviren u.a.
  • bakterielle Infektionen (1/5 der Fälle), z.B. bestimmte E.coli-Bakterien, Staphylo- kokken, Salmonellen u.a. (Schmierinfektion, verunreinigte Nahrung)
  • Pilzinfektionen (Candida albicans)
  • Parasiten (Giardia lamblia, Amöben)
  • Nahrungsumstellung (Abstillen)
  • Kuhmilchallergie oder -unverträglichkeit
  • Enzym- und Resorptionsdefekte, z.B. Mukoviszidose, Zöliakie, Disaccharidase- mangel
  • gestörte Darmflora nach antibiotischer Therapie
  • Infektionen ausserhalb des Magendarmtraktes: Infektionen des Nabels, Mittel-
  • ohrs, Mastoides, der Atem- und Harnwege oder des ZNS

Mögliche Komplikationen bei Durchfall

  • Es ist wichtig, verlorene Flüssigkeit und Elektrolyte zu ersetzen

Erörterungen von Gründen, wenn weitere medizinische Abklärungen und Interventionen bei Durchfall angezeigt sind.

  • bei schwerer Beeinträchtigung des Allgemeinzustandes (Schwäche, Schlaff- heit, Erschöpfung, Schläfrigkeit)
  • bei Auftreten von zusätzlichen Symptomen wie hohem Fieber, Schmerzen (auch in anderen Körperregionen), Bewusstseinsstörungen, Krämpfen
  • bei blutigem, schleimigem oder mit Gewebsfetzen vermischtem Stuhl (bakte- rielle / parasitäre Durchfallerkrankung)
  • bei mangelnder Urinausscheidung oder Auftreten von stehenden Hautfalten z.B. an Bauch, Handrücken (Zeichen für Dehydratation = Flüssigkeitsmangel)
  • falls die Diarrhoe über eine Woche anhält