VWL - Einkaufsfachmann

Vorbereitung Prüfung

Vorbereitung Prüfung


D. S.
Diese Lernkarten vermitteln grundlegende volkswirtschaftliche Konzepte wie Preisbildung, Nachfrage, Angebot, Marktmechanismen und die Rolle des Staates. Sie erklären zentrale Begriffe wie BIP, Produktionsfaktoren und Preiselastizität sowie Marktversagen durch externe Effekte oder asymmetrische Informationen. Ideal für Auszubildende im Einkauf, die wirtschaftliches Grundwissen für Preisverhandlungen und Marktanalysen benötigen.
Flashcards
61
Students
15
Language
German
Category
Macro-Economics
Level
Other
Created / Updated
10.03.2022 / 29.08.2026

Flashcards

Ziel der Verhaltensökonomie

Wirtschaftliche Entscheide und deren Folgen besser zu verstehen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen

In der Volkswirtschaftslehre werden wir mit einer Vielzahl von Meldungen konftrontiert:

Beispiel:

  • Hypothekarzinsen sinken
  • Arbeitslosigkeit steigt
  • Gewerkschaften verlangen höhere Löhne und drohen mit Streik
  • Börse boomt
  • Staatsdefizit wächst
  • Nationalbank erhöt Zinsen
  • Inflation steigt
  • Baubranche kriselt
  • Landwirte demonstrieren gegen sinkende Milchpreise
  • Computerpreise fallen
  • Unternehmen verlagern ihre Produktion ins Ausland
  • Schweiz verliert an Wettbewerbsfähigkeit

Die volkswirtschaftlichen Produktionsfaktoren

Arbeit - Menschliche Arbeitskraft

Boden - Das Land "Boden" was gebraucht wird, Rohstoffe, Fläche

Kapital - Investitionsgüter (Zb. Stühle, Beamer, Tische bei NBW)

Wissen - Managementprozess

Dilemma der Knappheit

Knappheit

Güter sind endlich

Bedürfnisse sind unendlich

 

Allokation von Mitteln

Wie werden die begrenzten Produktionsfaktoren verwendet?

Welche Güter sollen hergestellt werden?

 

Verteilung der Güter

Wie werden Güter gerecht verteilt?

 

Ökonomisches Prinzip

Minimalprinzip:

Vorgegebenes Ziel soll mit möglichst geringem Mitteleinsatz erreicht werden

Ziel ist fix vorgegeben

 

Maximalprinzip:

Mit vorgegebenen Mitteleinsatz soll ein grösstmögliches Ziel erreicht werden.

Mittel sind fix vorgegeben.

Wovon hängt es ab, wie viel von einem bestimmten Gut nachgefragt wird?

Von der Nutzenvorstellung

Vom Preis des Gutes

Vom Preis anderer Güter

von den Preiserwartungen 

Vom Einkommen (bzw. Vermögen)

Wieso verlöuft de Nachfragekurve im Normalfall von Links oben nach Rechts unten?

  1. Abnehmender Grenznutzen mit steigender Menge und damit einhergehend sinkender Kaufbereitschaft
  2. Preissenkungen führen zu höheren Realeinkommen und damit zur Möglichkeit des höheren Konsums
  3. Preissenkung für ein Gut bedeutet gleichzeitig relativ teurer werdende andere Güter. Der Grenznutzen pro Franken für das im Jahr sinkende Gut steigt, deshalb wird mehr nachgefragt

Drei Blickwinkel - drei Arten von Messungen

Produktionsseite - Angebot

Verwendungsseite - Nachfrage

Einkommensseite - Bezahlung der Produktionsfaktoren

Kennzahlen aus den 3 Blickwinkel

BIP (GDP) - Gesamtwert aller Güter, die während eines Jahres innerhalb der Landesgrenzen einer Volkswirtschaft hergestellt wurden, nach Abzug aller Vorleistung

Nominales BIP - BIP berechnet zu laufenden Preisen (inkl. Inflation)

Reales BIP - BIP berechnet zu Preisen eines Basisjahres (ohne Inflation)

Internationaler Vergleich - BIP pro Kopf

Welche Gründe können für eine Linksverschiebung der Nachfragekurve verantwortlich sein?

  • Tiefere Nutzeneinschätung
  • sinkende Preise von Substitutionsgütern
  • steigende Preise von Komplemäntergütern
  • tieferes Einkommen
  • erwartete Preissenkungen

Einflussfaktoren auf die Nachfrageelastizität

Anzahl Substitutionsgüter

Wichtigkeit des Produktes

Anteil der Ausgaben für dieses Gut am Budget

die betrachtete Zeitspanne

Anhängigkeit der angebotenen Menge

Vom Preis, den die Nachfrager für dieses Gut zu zahlen bereit sind

Der Preis, zu dem das Gut angeboten wird, hängt von den Kosten ab, die bei der Produktion entstehen.

Entscheidend für die angebotene Menge ist der Verlauf der Grenzkosten

Wieso verläuft die Angebotskurve im Normalfall von Rechts oben nach Links unten?

Da das Gewinnmaximum beim Ausgleich von Preis und Grenzkosten liegt, wird bei steigendem Preis auch das Angebot erhöht und zwar solange bis der neue Preis wieder den Grenzkosten entspricht.

(Ab einer bestimmten Produktionshöhe beginnen die Grenzkosten, aufgrund des Ertragsgesetzes, zu steigen)

Wieso tendieren Preise und Mengen immer zum Marktgleichgewicht?

Nur im Schnittpunkt von Nachfrage- und Angebotskurve stimmen die angebotene und die nachgefragte Menge überein. In allen anderen Fällen herrscht ein Nachfrage- oder ein Angebotsüberschuss, die Preisanpassungen auslösen.

Wie gross ist die Konsumentenrente bei einem perfekten Dynamic Pricing?

Im Vergleich zur Situation mit einem einheitlichen Preis schöpft der Anbieter die Konsumentenrente bei einem perfekten Dynamic Pricing vollständig ab und kann dadurch seinen Gewinn steigern.

4 Bedingungen im Modell der vollkommenen Konkurrenz

Homogene Güter

grosse Anzahl von Marktteilnehmer

freier Zutritt zum Markt

vollständige Information

Welche Unterschiede ergeben sich in der Preisbildung im Monopol im Vergleich zur Situation der vollkommenen Konkurrenz?

In der vollkommenen Konkurrenz muss der einzelne Anbieter den Marktpreis "akzeptieren" 

(Gewinnmaximum: Preis = Grenzkosten)

Der Monopolist kann die Marktsituation beeinflussen

(Gewinnmaximum: Grenzerlös = Grenzkosten)

Bei vollkomener Konkurrenz ergibt sich der Preis und die Menge im Schnittpunkt der Nachfrage- Angebotskurve. Beim Monopol ergeben sich der Preis und die Menge aus dem Schnittpunkt der Grenzerlös- mit dre Angebotskurve. In der Monopolsituation wird eine kleinere Menge zu einem höheren Preis umgesetzt als bei vollkommener Konkurrenz.

Warum braucht die Schweiz einen Preisüberwacher?

Weil der Wettbewerb nicht überall spielt oder spielen kann und weil das Volk es so will. So spielt der Wettbewerb z.B. bei Monopolen oder administrierten Preisen nicht. Rund ein Viertel der Preise werden nicht durch den Wettbewerb bestimmt.

Veränderung der Preisfunktion

Preisänderung: Bewegung auf der Kurve wegen Änderung des Preises

Änderung eines anderen Faktors: Verschiebung der Kurve, da sich etws anderes ändert als der Preis

Verlassen der ceteris paribus-Klausel

 

Gründe für eine Verschiebung der Nachfragekurve

Die Kurve kann sich nach links oder rechts verschieben:

Rechtsverschiebung

  • höhere Nutzeneinschätzung
  • steigende Preise von Substitutionsgütern
  • sinkende Preise von Komplementärgütern
  • höhere Einkommen
  • erwartete zukünftige Preissteigerung

 

Linksverschiebung

  • tiefere Nutzeneinschätzung
  • sinkende Preise von Substitutionsgütern
  • steigende Preise von Komplementärgütern
  • tiefere Einkommen
  • erwartete zukünftige Preissenkungen

Gründe für eine Verschiebung der Angebotskurve

Die Kurve kann sich nach rechts oder links verschieben

Rechtsverschiebung

  • Kosten der Produktionsfaktoren sinken
  • Produktionsverfahren können verbessert werden
  • positive externe Einflussgrössen (gute Ernte etc.)
  • staatliche kostensenkende Massnahmen (Zollreduktion etc.)
  • erwartete zukünftige Preissenkungen

 

Linksverschiebung

  • Kosten der Produktionsfaktoren steigen
  • Rückschritte bei Produktionsverfahren
  • Negative externe Einflussgrössen (Streik, Unwetter etc.)
  • Staatliche kostensteigernde Massnahmen (Steuern etc.)
  • erwartete zukünftige Preiserhöhungen

Das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage

Marktmechanismus:

  • Ist das Angebot grösser als die Nachfrage, sinkt der Marktpeis so lange, bis Angebot und Nachfrage übereinstimmen
  • Ist das Angebot zu gering, steigt der Marktpreis, bis sich früher oder später ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage einstellt

Elastizitäten Nachfrage und Angebot

Um wieviel ändert sich die Nachfrage, wenn..

  • sich der Preis des Gutes ändert?
  • sich das Einkommen der Konsumenten ändert?
  • sich der Preis eines anderen Gutes ändert?

Um wieviel ändert sich das Angebot, wenn...

  • sich der Preis des Gutes ändert?
  • sich die Inputpreise ändern?
  • sich der Preis anderen Gutes ändert?

Elastizitäten sind ein Mass, das Verhalten aufgrund einer Änderungen aufzeigt

Wie flexibel = elastisch verhält sich das Wirtschaftssubjekt?

 

 

Preiselastizität Nachfrage und Angebot

Nachfrage

Wie stark reagieren die Nachfrager (der Konsument) auf Preisveränderungen?

 

Angebot

Wie stark reagieren die Anbieter auf Preisänderungen?

Nachfragekurven und Elastizitäten

Preiselastizität der Nachfrage bestimmt also die Neigung der Nachfragekurve

Je flacher die Nachfragekurve, desto elastischer die Preiselastizität der Nachfrage

 

Die Höhe der Preiselastizität der Nachfrage ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

  • Möglichkeit der Substitution: Je mehr Substitute, desto grösser Elastizität
  • Wichtigkeit des Produktes: Je wichtiger, desto kleiner die Elastizität
  • Anteil an totalen Ausgaben: Je kleiner, desto kleiner die Elastizität
  • Zeitaspekt: Je länger der betrachtete Zeithorizont, desto grösser die Elastizität

Angebotskurven und Elastizitäten

Preiselastizitäten des Angebots bestimmt also die Neigung der Angebotskurve

Je flacher die Angebotskurve, desto elastischer die Preiselastizitäten des Angebots

 

Die Höhe der Preiselastizität des Angebots ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

  • Mobilität des Inputs: Je höher die Faktormobilität, desto grösser die Elastizität
  • Lagermöglichkeit: Je höher die Lagermöglichkeiten / die Haltbarkeit des Produktes, desto grösser die Elastizität
  • Zeitaspekt: Je länger der betrachtete Zeithorizont, desto grössr die Elastizität

Vorgehen zur Analyse der Marktveränderungen

  • Identifikation des betroffenen Objekts
  • Nachfragekurve
  • Angebotskurve
  • beide Kurven

 

  • Identifikation der Verschiebungsrichtung des Obejktes
  • Rechtsverschiebung
  • Linksverschiebung

 

  • Auswirkungen auf Marktgleichgewciht analysieren
  • Gleichgewichtspreis
  • Gleichgewichtsmenge

Drei zentrale Fragen der wirtschaftlichen Ordnung

Was wird produziert? 

  • Welche Güter?
  • Welche Mengen?
  • Wer entscheidet?

Wie wird produziert?

  • Wo?
  • Mit welchen Verfahren?
  • Wer entscheidet?

Für wen wird produziert?

  • Wer erhält etwas?
  • Was erhält derjenige?
  • Wie viel erhält er?
  • Wer entscheidet?

 

 

Die Marktwirtschaft - Übersicht

Was wird produziert?

  • Geldstimme der Konsumenten
  • Anreiz: Gewinne

Mechanismen:

  • Vermittlung und Verarbeitung von Informationen
  • Allokation der Mittel
  • Koordination der Aktivitäten
  • "Unsichtbare Hand" führt zum Optimum

Wie wird produziert?

  • Kostensenkung der Produzenten durch möglichst effiziente Verfahren
  • Billigere Verfahren verdrängen die teuren

Voraussetzungen

  • Privateigentum
  • Vertragsfreiheit und Rechtssicherheit
  • Freier Marktzugang
  • Grosse Anzahl vom Marktteilnehmern

Für wen wird produziert?

  • Auf den Märkten für Produktionsfaktoren wird der Preis für die Faktoren festgelegt (z.B. Lohn)
  • Somit steht den Anbietern von Produktionsfaktoren Geld zur Verfügung

 

Aufgaben des Staates

  • Funktionsfähigkeit der Marktwirtschaft sichern
  • Verteilungsgerechtigkeit
  • Korrektur von Marktversagen ohne Staatsversagen
  • Wirtschaftliche Stabilität

Vollständige Konkurrenz - eine Modellannahme

Vollkommene Konkurrenz, perfekte Konkurrenz

 

Atomistische Marktstruktur

  • Im Verhältnis zur Marktgrösse
  • viele (kleine) Anbieter
  • viele Nachfrager

 

Homogene Güter

  • gleiche Qualitäten
  • gleicher Service

 

Vollständige Information

  • betreffend Qualität
  • betreffend Preise
  • betreffend Marktteilnehmern

Keine Markteintrittsbarrieren

  • Zutritt zum Makrt für alle möglich

Marktversagen

 

Ein Marktversagen liegt immer dann vor, wenn es dem Markt nicht gelingt, die Preisbildung nach der Gesetzmässigkeit des Zusammenspiels von Angebot und Nachfrage entstehen zu lassen

Es gibt verschiedenste Gründe für das Versagen eines Marktes:

  • Versagen wegen Wettbewerbsbeschränkungen
  • Versagen bei öffentlichen Gütern
  • Versagen bei externen Effekten
  • Versagen bei asymmetrischer Information

Marktversagen wegen Wettbewerbsbeschränkungen

Massnahmen (vn Anbietern), um den freien Markt einzuschränken und den Konkurrenzkampf zu umgehen

  • Bildung von Monopolen
  • Preis- und Mengenabsprache (Kartell)
  • Zutrittsschranken

Durch künstliche Knappheiten entstehen überdurchscnittliche Gewinne

  • Rent seeking: Suche nach "unverdienten" Einkommen

Gebote und Verbote durch den Staat

  • Preiskontrollen (Preisüberwacher)
  • Gesetzgebung (Kartellgesetz, WEKO)
  • Zulassung internationaler Normen (Cassis de Dijon Prinzip)

Marktversagen bei öffentlichen Gütern (Kollktivgütern)

Ausschluss von Konsum ist unmöglich oder nicht praktikabel.

Güter können gleichzeitig von mehreren Konsumenten genutzt werden

  • Ausschlussprinzip funktioniert nicht
  • Es herrscht Nicht-Rivalität im Konsum

Konsumenten sind nicht bereit, für die Nutzung einen Preis zu zahlen.

Güter werden nicht oder zu wenig produziert.

  • Free Rider - Trittbrettfahrer profitieren, ohne zu bezahlen

Staat produziert öffentlich Güter selber oder subventioniert die Produktion.

  • Evt. Ausschliessbarkeit schaffen

Marktversagen bei externen Effekten

Das Handeln eines Marktteilnehmers wirkt sich auf den Nutzen von unbeteiligten Personen aus.

  • Negative externe Effekte = externe Kosten - nicht alle Kosten, die bei der Produktion oder dem Konsum anfallen, werden vom Verursacher getragen

 

  • Positive externe Einflüsse = externe Nutzen - Güter befridiegen mehr Bedürfnisse, als mit dem Preis bezahlt werden

 

Preis gibt falsche Signale, was zu einer falschen Allokation und somit zu Verschwendung führt.

  • Bei negativen externen Effekten: Preis zu tief, darum zu hoher Konsum und Produktion
  • Bei positiven externen Effekten: Zu geringe Produktion und Konsum.

 

Staat versucht externe Kosten zu reduzieren

  • Marktkonforme Massnahmen - Internalisierung von externen Kosten
  • Nicht marktkonforme Massnahmen - Gebote und Verbote

Marktversagen bei asymmetrischer Information

Information bei den Marktteilnehmern sind sehr unterschiedlich verteilt

  • Anbieter haben mehr Informationen als Nachfrager
  • Nachfrager haben mehr Informationen aös Anbieter

Wenn nicht alle Marktteilnehmer über denselben Informationsstand verfügen, kommt es zu keiner effizienten Verteilung der Güter.

  • Prinzipal-Agent-Problem - Auftraggeber hängt von Auftragnehmer ab
  • Adverse Selection - Verborgene Eigenschaft vor Vertragsabschluss
  • Moral Hazard - Verborgenes Verhalten nach Vertragsabschluss

 

Staat versucht asymmetrische Information zu reduzieren

  • Deklarationspflicht
  • Vertragsvorschriften
  • etc.

Staatsaktivitäten zur Korrektur von Marktversagen

Voraussetzungen schaffen

Wettbewerbspolitik

Produktion / Finanzierung öffentlicher Güter

Umweltpolitik

Sozialpolitik

Information und Prohibition

Konjunkturpolitik

Zentrale Fragen einer Wirtschaftsordnung

Was soll produziert werden?

Wie soll produziert werden?

Für wen soll produziert werden?

Die drei wesentlichen Markt- und Preisfunktionen sind:

Signalfunktion:

Preise sind wichtige Informationsträger, die signalisieren, ob und wie viel es sich lohnt von einem bestimmten Gut anzubieten oder nachzufragen; sie zeigen, in welcher Verwendungsrichtung die Mittel den hächsten Nutzen bzw. Etrag bringen.

Steuerungs- und Allokationsfunktion:

Der Markt- Preismechanismus löst die Zuweisung der Mittel der Herstellung bestimmter Güter (=Allokationsfunktion) in der Weise, dass die knappen Mittel dorthin gelenkt werden, wo die Verwendung am dringendsten ist. Wo das ist, zeigen die Nachfrager durch ihre Kaufentscheide für bestimmte Güter an.

Ändern sich die Bedingungen, passen sich die relativen Preise an, wodurch wiederum eine Reallokation der Mittel ausgelöst wird. So werden die vorhandenen Mittel ihrer produktivsten Verwendung eingesetzt, so dass das Gesamtprodukt maximiert wird.

 

Koordinationsfunktion:

Der Preis- und Marktmechanismus koordiniert die Pläne von Millionen Individuen, ohne dass eine Institution mir grosser Bürokratie benötigt wird.

Voraussetzungen der Marktwirtschaft

Privateigentum

Vertragsfreiheit und Rechtssicherheit

Freier Marktzutritt

Sicherstellung des Wettbewerbs

Unsichtbare Hand

Um einen optimalen Gewinn zu erzielen, bietet jeder Produzent das an, was der Konsument kaufen will. Durch den Kauf bzw. Verkauf steigert der Konsument als auch der Produzent seinen Nutzen. Die Maximierung des EIgennutzens maximiert so auch das gesellschaftliche Wohl, welches eine unbeabsichtigte Folge der individuellen Handlungen ist, durch den Markt- Preismechanismus - die unsichtbare Hand - aufeinander abgestimmt werden.

Study