Altklausuren

Diese Lernkarten decken die rechtlichen Grundlagen der Biotechnologie auf Universitätsniveau ab. Sie konzentrieren sich auf Biostoffe, die Biostoffverordnung, Tierversuche und gentechnische Organismen, wobei Gefahren, Risiken und rechtliche Rahmenbedingungen im Mittelpunkt stehen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachkräfte im Bereich Biologie, die sich mit den gesetzlichen Vorgaben und Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit Biostoffen und gentechnischen Arbeiten vertraut machen müssen.
Cartes-fiches
48
Utilisateurs
4
Langue
Allemand
Catégorie
Biologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
26.02.2022 / 06.08.2024

Cartes-fiches

Kriterien für die Beitragshöhe des Arbeitgebers bei Berufsgenossenschaften

Gefahrenklasse & Lohnsumme

Zweck des Tierschutzgesetzes

Zweck dieses Gesetzes ist es, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen.

Auf Basis GG20a:

Der Staat schützt auch in Verantwortung für die künftigen Generationen die natürlichen Lebensgrundlagen und die Tiere im Rahmen der verfassungsmäßigen Ordnung durch die Gesetzgebung und nach Maßgabe von Gesetz und Recht durch die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung.

Welche Inhalte muss ein Antrag auf Versuche mit Tieren abgesehen von einer detaillierten Versuchsbeschreibung haben?

  • aus wissenschaftlicher od. pädagogischer Sicht gerechtfertigt 
  • Unerlässlichkeit
  • Ausschöpfung aller verfügbaren Informationen
  • fachliche Eignung d. verantwortlichen Leiters
  • Geeignetheit der Räume, Personal und verwendeten Arbeitsmittel

2 Voraussetzungen für die Erlaubnis und das Züchten von Wirbeltieren

1. Vorraussetzung ist dass man den Tierversuch nicht mit sinnesphysiologisch niedrigeren Tieren durchführen könnte

2. Vorraussetzung ist, dass der Tierversuch mit Wirbeltieren ethisch vertretbar ist

3. Voraussetzung: Minimierung der Belastung durch Minimierung von Tieranzahl

4. Voraussetzung: Unerlässlichkeit

2 Tätigkeiten nennen, die werdende Mütter nicht tun dürfen

  • Nachtarbeit
  • schwere körperliche Arbeit

3 Arten der arbeitsmedizinischen Vorsorge nennen

  • Pflichtvorsorge: Pflicht beim Betriebsarzt eine Beratung durchzuführen (Überschreitung des Arbeitsplatzgrenzwerts)
  • Angebotsvorsorge: Angebot an den Arbeitnehmer bei Unterschreitung des Arbeitsplatzgrenzwerts
  • Wunschvorsorge: auf Nachfrage (nicht in ArbMedVV spezifizierte Gefahr)

3 Aufnahmewege von Gefahrenstoffen nennen

  • Dermale Aufnahme
  • Orale Aufnahme
  • Inhalative Aufnahme

Was sind Biostoffe?

Biostoffe sind 

1. Mikroorganismen, Zellkulturen und Endoparasiten einschließlich ihrer gentechnisch veränderten Formen,

2. mit Transmissibler Spongiformer Enzephalopathie (TSE) assoziierte Agenzien, die den Menschen durch Infektionen, infektionsbedingte akute oder chronische Krankheiten, Toxinbildung oder sensibilisierende Wirkungen gefährden können.

(2) Den Biostoffen gleichgestellt sind 

1. Ektoparasiten, die beim Menschen eigenständige Erkrankungen verursachen oder sensibilisierende oder toxische Wirkungen hervorrufen können,

2. technisch hergestellte biologische Einheiten mit neuen Eigenschaften, die den Menschen in gleicher Weise gefährden können wie Biostoffe.

Étudier