Ernährung

Grundlagen einer gesunden Ernährung

Grundlagen einer gesunden Ernährung


M. H.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über die Ernährungsempfehlungen für verschiedene Lebensphasen und spezifische Gruppen, wie Schwangere, Sportler und Kinder. Sie behandeln Themen wie Energiebedarf, Makro- und Mikronährstoffe, sowie die Auswirkungen von Ernährung auf Gesundheit und Leistung. Besonders nützlich sind sie für Medizinstudenten und Gesundheitsberufe, die fundierte Ernährungsratschläge geben müssen.
Karten
45
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Medizin
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
29.01.2022 / 03.02.2022

Lernkarten

Wie viel des täglichen Energiebedarfs sollte über Kohlenhydrate gedeckt werden? Und wie viel davon sollten mind. komplexe Kohlenhydrate sein? Wie viel dacon max. als Haushaltszucker/Saccharose?

50-55%, mind. 2/3 komplex, max. 10% Saccharose

Welche beiden Süssstoffe sollten NICHT von Schwangeren und Stillenden konsumiert werden?

Saccharin und Cyclamat

Wie viel Prozent der täglichen Energiezufuhr sollte als Fette zu sich genommen werden? Welche Fettsäuren sind dabei zu bevorzugen?

30-35%, einfach- und noch besser mehrfach-ungesättigte

Wie viel Prozent der täglichen Energiezufuhr sollte als Proteine zu sich genommen werden? Wie viel g/kg/Tag entspricht dies?

10-15% = 0.8-1g/Kg/Tag

Wie vielen Kalorien entspricht 1g Alkohol? Welche Obergrenzen pro Tag und Woche sollten eingehalten werden?

1g Alkohol = 7 kcal, 1 Standartgetränk = 10g reiner Alkohol
=> pro Stunde werden 0.1-0.15 g Alkohol/L Blut metabolisiert

max. 4% des täglichen Energiebedarfs, für Frauen max. 2 Units/Tag und 14 Units/Woche, für Männer max. 3 Units pro Tag und 21 Units/Woche

=> aber: Alkoholfreie Tage schaffen und nie mehr als 4 Units pro Anlass

Nenne die 3 wichtigsten Mikronutrimentklassen.

  • Wasser
  • Vitamine
  • Mineralien

Nenne die wichtigsten fettlöslichen und wasserlöslichen Vitamine. Bei welchen ist eine Hypervitaminose (durch unnötige Suplementierung) gefährlich?

Fettlöslich: A, K, D, E
=> eine zu hohe Zufuhr kann zu verschiedenen Nebenwirkungen führen

Wasserlöslich: C, B-Vitamine
=> werden bei zu hoher Zufuhr über den Urin ausgeschieden

Nenne für die folgenden Mineralien je ein Lebensmittel, indem sie enthalten sind:

  • Kalium
  • Kalzium
  • Eisen
  • Natrium
  • Magnesium
  • Phosphor
  • Iod

Von welchem dieser Mineralien ist eine Über-/ von werlchem eine Unterversorgung am häufigsten?

 

 

  • Kalium: Bananen, Kartoffeln
  • Kalzium: Milchprodukte, Mineralwasser
  • Eisen: Rotes Fleisch, Hülsenfrüchte
  • Natrium: Salz, Mineralwasser
  • Magnesium: Hülsenfrüchte, grünes Gemüse, Vollkorngetreide
  • Phosphor: proteinreiche Lebensmittel
  • Iod: Salz, Meeresfrüchte

Eisen: Männer meistens ausreichend versorgt, jedoch fast 30% der Frauen unter den Richtwerten.

Natrium: Verbrauch im allgemeinen über der Empfehlung => max. sollte 5-6g Salz/Tag und nicht mehr als 2-2.4 g Na/Tag konsumiert werden

Nenne mind. 3 Wichtige Aufgaben von Wasser im Körper. Wie viel Wasser sollte pro Tag zugeführt werden?

  • Aussscheiden von Abfallstoffen
  • Temperaturregulation
  • interzellulärer Molekülaustausch 

=> 1-2L/Tag

Nenne für folgende Lebensmittel-Gruppen die täglich empfohlene Verzehrmenge:

  • Wasser/Tee
  • Gemüse/Früchte
  • Kohlenhydrat-Liferanten
  • Milchprodukte
  • Fleisch/Fisch/Eier/Tofu/Hülsenfrüchte
  • Fette/Öle
  • Genussmittel

  • Wasser/Tee => 1-2L
  • Gemüse/Früchte => 3 Port.
  • Kohlenhydrat-Liferanten => 3 Port. 
  • Milchprodukte => 3 Port.
  • Fleisch/Fisch/Eier/Tofu => 1 Port.
  • Fette/Öle => 20-30g
  • Genussmittel => in Massen

Wie berechnet man den BMI?

Welcher wert bedeutet was?

Was wäre der Goldstandart um eine Fettleibigkeit zu bestimmen?

Körpergewicht in Kg / Körpergrösse in m

<16 starkes Unergewicht
< 18.5 leichtes Untergewicht
17.5 - 24.9 Normalgewicht
25 - 29.9 leichtes Übergewicht
30 - 34.9 Adipositas Grad1
35 - 39.9 Adipositas Grad2
=/> 40 Adipositas Grad3
 

=> Bio-Impedanz-Analyse: Mittels elektrischem Strom wird der der Wiederstand des Körpers gemessen und daraus auf die Gewebszusammensetzung geschlossen

Was ist die Ursache für Übergewicht? Was für Risiken bring diese mit sich?

=> langfristig positive Energiebilanz

=> erhöhtes Risiko für unübertragbare Krankheiten: Diabetes Typ2, Cardiovaskuläre Erkrankungen, chronische Atemwegsbeschwerden, muskuloskeletale Erkrankungen, gewisse Arten Krebs
+ enorme psychische Belastung (u.a. durch Stigmatisierung)

Nenne wichtige Risikofaktoren für die Entwicklung einer Essstörung.

Risikofaktoren:

  • weibliches Geschlecht => 10-15x häufiger
  • junges Alter => 12-15j.
  • Sportler => 20%
  • Models => 40%

Nenne Konsequenzen restriktiver Diäten.

  • ständige Beschäftigung mit Gewicht/Essen, ungesundes Essverhalten, Esstörungen
  • Angstzustände, Depressionen
  • Verlust des natürlichen Hunger -und Sättigungsgefühls
  • Geringes Selbstwertgefühl, schlechtes Körpergefühl
  • Jojo-Effekt

Was ist kognitive Restriktion?

  • Bewusste, freiwillige Begrenzung der Nahrungsaufnahme, um Gewicht zu verlieren und/oder zu halten
  • Selbstdefinition von starren Grenzwerten/Regeln zur Regulierung der Nahrungsaufnahme
  • Verneinung physiologischer Regulationsmechanismen (Hunger, Sättigung)
  • Reflektives und nicht mehr intuitives Essverhalten

Welche Empfehlungen helfen zum Gewichtsverlust?

  • keine Lebensmittelberbote (verhindert eine kognitive Einschränkung)
  • leicht negative Energiebilanz (aber nicht zu drastisch)
  • individualisierte Ernährungsstratiegie
  • möglichst auf das Hunger- und Sättigungs-Gefühl hören
  • Erhöhung der körperlichen Aktivität
  • andere Einflussfaktoren verändern (z.B. Stress)

Was ist der Unterschied von einem Typ1 zu einem Typ2 Diabetes?

  • Typ1: Kongenitaler oder früh erworbene Autoimmunerkrankung => absoluge Insulininsuffizienz
  • Typ 2: Meist erst im späten Erwachsenenalter erworbene relative Insulineffizienz (verminderte Insulinproduktion und/oder erhöhte Insulinresistenz)

Was sind Konsequenzen eines Diabetes (beide Typen, wenn schlecht eingestellt)?

  • Augen: diabetische Retinopathie und Katarakt
  • Nieren: diabetische Nephropathie
  • Füsse: diabetisches Fussyndrom (Polyneuropathie + Angiopathie)
  • Zähne: chronische Zahnfleischentzündungen
  • Sexuell: Erektions- und Sensibilitätsstörungen
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen

=> ist der Blutzucker gut eingestellt und die Pat. aufgeklärt können 80-90% der komplikationen verhindert werden

Wie ist das Ernährungmanagement bei einem Diabetes Typ2?

  • ausgewogen und abwechslungseich, keine strenge Diät, keine verbotenen Lebensmittel
  • Verteilung der Kohlenhydrate über den Tag, komplexe Kohlenhydrate bevorzugen (Vermeiden von Blutzuckerspitzen)
  • Ballaststoffreche Diät
  • ev. normalisieren des Körpergewichts durch angepasste Energiebilanz (verminderte Insulinressistenz und verbessertes Lipidprofil)
  • regelmässige körperliche Aktivität

Was sind die Ernährungsempfehlungen bei Gicht?

  • Purin-reiche Nahrungsmittel limitieren (Innereien, Wild, Muscheln, Krebse, Sardellen, Hering, Makrele, Fischkonserven, Räucherfisch, Bouillon) => Hyperurikämie lindern
  • ev. erhöhter Flüssigkeitsbedarf
  • Normalisieren des Körpergewichts => Gelenke entlasten und Risiko für ein metabolisches Syndrom mindern
  • regelmässige physische Aktivität

Was sind die Ernährungsempfehlungen bei Osteoporose?

  • Vitamin-D-Bedarf decken (ev. Supplementieren)
  • Kalzium-Bedarf decken
  • Protein-Bedarf decken
  • Regelmässige körperliche Aktivität
  • Koffein- und Alkoholkonsum begrenzen

Welche beiden Arten von Lebensmittelallergien gibt es?

  • IgE-Vermittelte: Hautreaktionen, Atembeschwerden, Gefahr eines anaphylaktischen Schocks
  • Zell-Typ-Reaktion: Durchfall, starkes Erbrechen (häufig bei Kindern)

Nenne die 14 häufigsten Nahrungsmittel-Allergene

Gluten, Krustentiere, Eier, Fisch, Erdnüsse, Soja, Milch, Haselnüsse, Sellerie, Senf, Sesamsamen, Schwefeldioxid und Sulfite, Lupine, Weichtiere

Was ist eine Lebensmittelintoleranz?

Partielle oder totale Unfähigkeit, eine Substanz zu verdauen (metabolisieren), was zu Symptomen führt. Sehr kleine Mengen sind oft unproblematisch.

Was ist eine Laktoseintoleranz und was sind die Ernährungsempfehlungen?

Laktase-Mangel => Laktose kann nicht aufgespalten werden => wird im Dickdarm bakteriell verdaut (Gährung) => Blähungen, Bauchschmerzen/Krämpfe, Durchfall, selten Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen, etc.

  • individuelle Bestimmung der Toeranzschwelle in 3 Schritten:
    • Vermeidungsphase: 2 Wochen strikter Verzicht
    • Testphase: Laktosemenge schrittweise erhöhen, Toleranzschwelle finden
    • Übergang zur Dauerernährung: Laktose-Konsum gemäs persönlicher Toleranz

Was ist eine Zöliakie und was sind die Ernährungsempfehlungen?

Eine autoimmune (nicht allergische) Überreaktion auf Gluten, die die Dünndarmschleimhaut schädigt und die Absorption von Makro- und Mikronährstoffen beeinträchtigt => Mangelzustände und Verdauungsbeschwerden, kann aber auch zu Laktoseintoleranz, Osteoporose, Darmlymphom führen

=> vollständiger Verzicht auf Gluten (ev. nur zertifizierte Produkte)

 

Was sind die Ernährungsempfehlungen bei kardiovaskulären Erkrankungen?

  • Salzkonsum reduzieren => nicht mehr als 5g/Tag
  • Dekung des Mineralstoff-Bedarfs => insb. Kalium, Magnesium und Kalzium
  • erhöhte Balaststoffaufnahme
  • begrenzter Alkohol-Konsum
  • Normalisierung des Körpergewichts
  • regelmässige körperliche Aktivität

Welches sind die beiden wichtigsten Ernährungsempfehlungen bei Artherosklerose?

  • Erhöhung des Gemüse, Früchte und Vollkorngetreide Konsums => Deckung des Bedarfs an Ballaststoffen, Mineralsalzen, Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen (Polyphenole). 
  • Normalisierung des Körpergewichts und regelmässige körperliche Aktivität

Was sind die Ernährungsempfehlungen bei Krebserkrankungen?

  • ausreichende, ausgewogene Ernährung (den Tumor nicht aushungern wollen, funkitoniert nicht)
  • ev. Alkoholkonsum wegen Medikamenteninteraktion möglichst gering halten
  • individuell angepasste Ernährung gemäss Nebenwirkungen:
    • bei Appetitlosigkeit
    • bei Übelkeit/Erbrechen
    • bei Durchfall
    • bei Verstopfung
    • bei Geschmacks-/Geruchsveränderung
    • bei Kau- oder Schluckschwierigkeiten
    • bei Mukositis (entzündeter Mundschleimhaut)

Wovon ist die Gewichtszunahme während der Schwangerschaft abhängig?

=> sehr individuell und vom Gewicht der Frau vor der Schwangerschaft abhängig

=> bei Normalgewicht 11.5 - 16 Kg

Welche beiden Infekitonen sind für Schwangere und ihr ungeborenes Kind besonders gefährlich? Welche Nahrungsmittel sollten deshalb gemieden werden?

  • Toxoplasmose => Risiko von Augen- und Hirnschäden beim Kind
    => (via Katzenkot):
    Fleisch von Gras-fressenden Tieren, rohes Gemüse (gut waschen), kontaminiertes Wasser
  • Listeriose => Risiko von Frühgeburt, Fehlgeburt, intrauterinem Tod oder Tod des Neugeborenen
    => 
  • Rohmilch, Weich- und Schnittkäse aus roher oder pasteurisierter Milch Rohes oder leicht gegartes Fleisch, Rohwurst, roher Fisch, rohe Schalentiere, geräucherter Fisch, Gerichte mit rohen Eiern

Was sind die Ernährungempfehlungen während einer Schwangerschaft?

 

  • 1-3 Monat: einige kcal mehr
  • 4-6 Monat: ca. 250 kcal mehr
  • 7-9 Monat: ca. 550 kcal mehr

 

  • Koffeinkonsum limitieren
  • Früchte- und Gemüse gut waschen
  • ev. + 1 Prt. Kohlenhydrate pro/Tag, möglichst komplex
  • ev. + 1 Port. Milchprodukte pro/Tag, keine Rohmilch oder Rohmilchkäse
  • Fleisch und Fisch gut durchgaren, Thunfisch, Hecht, Wild, Leber, Schwertfisch, Marlin, Hering und Ostseelachs vermeiden
  • kein Alkohol, keine Energy-Drinks, keine Tonic-Getränke

+ Fohlsäure (Vitamin B9) Suplement, möglichst bereist beim Kinderwunsch und über die gesamte Schwangerschaft

Was ist ein Schwangerschaftsdaibetes? Was sind die Risikofaktoren und Folgen?

Anormaler Anstieg des Blutzuckerspiegels während der Schwangerschaft => die Plazenta-Hormone erhöhen den Insulinbedarf => wenn die Pankreas der Schwangeren nicht genügend Insulin produziert, kann ein Teil der Glukose nicht in die Zellen gelangen => der Blutzucker ist erhöht

Risikofaktoren:

  • Alter > 30j.
  • Übergewicht
  • Vererbung
  • Schwangerschaftsdiabetes in einer früheren Schwangerschaft
  • Wiederholte Fehlgeburten
  • Baby mit einem Gewicht von mehr als 4kg bei einer früheren Geburt

Folgen: 

  • Präeklampsie (Auftreten einer Hypertonie und Proteinurie in der Schwangerschaft)
  • Kaiserschnitt und Vorzeitige Entbindung
  • Hohes Geburtsgewicht des Kindes (Risiko für 
  • Schulterdystokie)
  • Neonatale-Hypoglykämie
  • Langfristig für die Mutter: Metabolisches Syndrom, Typ-2-Diabetes, Risiko für wiederholte Schwangerschaftsdiabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Auf lange Sicht für das Kind: Fettleibigkeit und Typ-2-Diabetes bei Kindern

Was sind die Ernährungsempfehlungen während des Stillens?

  • stark erhöhter Energiebedarf: + 500kcal/Tag
  • stark erhöhter Flüssigkeitsbedarf: 2-3L/Tag
  • ev. + 1 Prt. Kohlenhydrate pro/Tag, möglichst komplex
  • ev. + 1 Port. Milchprodukte pro/Tag, erhöhter Kalziumbedarf
  • vorsicht bei Thunfisch, Hecht, Wild, Leber, Schwertfisch, Marlin, Hering und Ostseelachs
  • kein Alkohol, keine Energy-Drinks, keine Tonic-Getränke
  • starke Gewürze je nach Reaktion des Kindes

Ab welchem Alter sollte einem Kind zusätzlich zu Milch noch andere Nahrung angeboten werden? Was ist dabei zu beachten?

=> zwischen dem 4. und 6. Monat, spätestens ab dem 7., je nach Verlangen des Kindes

=> nur 1 Nahrungsmittel auf einmal testen (Allergien und Unverträglichkeiten aufdecken)
=> püriert oder in grossen, gekochten Stücken (Kaureflex muss erst trainiert werden)

Für Kinder <1j.:

  • kein Salz- oder Zuckerzusatz, keine Süssungsmittel
  • hochwertige Fette
  • ruhige Essatmosphäre, ohne Radio/Bildschirm
  • Tischgetränk ist Wasser

Wie ist die Empfehlung im Bezug auf vegetarischer/vegane Ernährung bei Kinder <1j.?

  • vegetarisch: Unter Aufsicht des Kinderarztes
  • vegan: Völlig kontrainidiziert

Was sind die Ursachen für die Verweigerung eines Nahrungsmittels bei Kindern?

  • Rebellische Phase gegen die Eltern
  • Verbindung mit einer schlechten Erfahrung (z.B. sensorisch, verdauungsfördernd)
  • Darstellung von etwas Ungeniessbarem für das Kind
  • Angst vor Neuem: Neophobie

Wie verändern sich die Ernährungsempfehlungen im Alter?

  • Bedarf an Makronährstoffen nimmt ab, Bedarf an Mikronährstoffen aber zu
    => Achtung: Das Risiko für Unterernährung nimmt zu!
  • ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Bleibt bei 1-2L/Tag
  • Alkohol in Masse => Gefahr für Wechselwirkungen mit Medikamenten
  • auf eine ausreichene Kalziumzufuhr achten und ev. VitaminD substituieren
  • regelmässig körperliche Aktivität nach Möglichkeit

Welche Ernährungsempfehlungen gelten für Amateur-/Freizeitsportler?

=> bei regelmässige körperliche Aktivität, ca 3-4h pro Woche mit einem Energieverbrauch von <2500kcal/Tag bedarf es keine Anpassung in der Ernährung

Lediglich:
=> + 0.4-0.8 L Wasser/Stunde Sport
=> ev. etwas grössere Kohlenhydratportionen ab 1h Sport/Tag

Welche Ernährungsempfehlungen gelten für Sportler (>3-4h Sport/Woche, täglicher Energiebedarf >2500kcal)?

=> erhöhter Energiebedarf: Mikro- und Makronährstoffe (100-600 kcal/h, je nach Sportart und Intensität)

  • Getränke: + 0.4-0.8 L Sportgetränk/h Sport
    => Sportgetränk: Wasser + Kohlenhydrate + Salz
  • Früchte/Gemüse => gleich
  • Kohlenhydrate: + 1 Port./Stunde Sport
    => ab >2h Sport am Stück Aufnahme während der Aktivität
  • Milchprodukte und Protein  => gleich
    => für Spitzensportler max. 2-3g Protein / Kg Körpergewicht
    => max. 1/3 durch Proteinpräparate und wenn mit reichlich Wasser eingenommen
  • Fette => + 1/2 Port. (10-15g) pro Stunde Sport

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