Medientheorie Probeklausur (von 2019/2020)

Paradigmen der Medientheorie 2018/2019 Wahr/Falsch Fragen (zum Großteil

Paradigmen der Medientheorie 2018/2019 Wahr/Falsch Fragen (zum Großteil


B. T.
Diese Lernkarten behandeln grundlegende Konzepte der Medientheorie auf Universitätsniveau. Sie decken zentrale Begriffe wie Medium, Medientheorie und Medienbegriff ab, sowie die Analyse von Medienformen und -techniken. Die Karteikarten beleuchten die Rolle von Medien in Kunst, Film und Computerwissenschaften, und wie sie unsere kognitive Struktur erweitern. Sie eignen sich für Studierende der Philosophie und Medienwissenschaften, die sich auf Prüfungen vorbereiten und ein tiefes Verständnis der medientheoretischen Ansätze und ihrer Anwendung erlangen möchten.
Flashcards
105
Students
3
Language
German
Category
Philosophy
Level
University
Created / Updated
24.01.2022 / 30.01.2022

Flashcards

- versuchen, ein Einzelmedium vollständig zu erfassen

- Was ist das Wesen des Mediums?

- werden mithilfe von anderen Wissenschaften erstellt

- Veränderung des Gegenstandsbereichs ist zweitrangig

-Computer als „Oder-“ Medium, scharfes Ja/Nein Schema"

-______ vs. Brecht => Medien reagieren auf Bedürfnisse

McLuhans Idee, wonach die Medien es sind, die den Informationen, die sie transportieren, charakteristische Eigenschaften hinzufügen, stellt eine der zentralen Grundlagen der gegenwärtigen Medienwissenschaft dar

-Fragmente sind keine Menschen

Es gibt Medien, die überhaupt keine Theoriebildung provozieren.

Ein sehr offener Medienbegriff begünstigt eine Konzeption von Medientheorie als Universaltheorie.

- Philosoph um etwa 1840

- Benutzt als erste den Begriff medium ähnlich wie wir heute

- Ideen -Medien-> "Produkt"

- Sprache ist auch ein Medium, sowie Malerei, Architektur usw.

- Medien aber nicht nur Werkzeuge

- Nähe zum Kunstbegriff

Enzensberger konzentriert sich darauf, die Strukturen des Mediensystems der 70er Jahre zu beschreiben.

Die Dialektik von Euphorie und Apokalypse hängt von der jeweiligen technischen Affinität der führenden kulturellen Eliten ab.

Für Winkler sind Computer erst Medien, seit sie miteinander kommunizieren konnten.

Die Unschärfe des Medienbegriffs bei McLuhan erklärt sich aus seinem Interesse, eine Universaltheorie zu schaffen.

-Massenmedien machen entziehen sich der eigenen Logik indem sie Aussagen über andere Medien machen =>  unterwerfen alles der eigenen Logik"

-Realität immer Konstruktion"

-Komplexitätssteigerung der Realität durch Synchronisationsfunktion

der Medien

- Hierarchien in Künsten (Buch>Film>Videospiel)

- neue Medien werden unten eingeordnet

- neue Medien machen Medien Konkurrenz, die sowieso nicht relevant sind (z.B. (Films ersetzt Pantomime)

-Gesellschaftl. Veränderung beobachten => Medien beobachten"

-Gesellschaft ändern => Medien ändern"

-Medien = Ausdruck der Gesell. Basis"

-Massenmedien = Demokratisierung"

-Massenproduktion von Oben vs. Von Unten => Manipulationspotenzial"

-Repressive vs. Emanzipatorische Mediennutzung"

-Narration in Literatur = Offener Prozess

- Gegenstand ist das Mediensystem

- Auswirkung von Medien auf Politik, Kunst, Ökonomie, Technik usw.

- Aus anderen Wissenschaften geraus wird die Perspektive geschaffen (z.B Sozialwissenschaften, Kommunikation, Ästhetische Theorien usw.

- Dadurch sind Theorien meist nicht kombinierbar

-Medium = lose Kopplung vs. Form = feste Kopplung"

-Transparenz der Medien

-Computer veräußert & mechanisiert unsere wichtigsten kognitiven Strukturen => Markt für Datenverarbeitung

Der Schluss von den formästhetischen Bedingungen eines Mediums auf die Gestaltung und Prägung von Repertoires und Programmen eines Mediums ist nicht nur zulässig, sondern seine Resultate determinieren das kulturelle Erscheinungsbild eines Mediums.

Der Begriff „Fluß des Lebens“ umfaßt also den Strom materieller Situationen und Geschehnisse mit allem, was sie an Gefühlen, Werten, Gedanken suggerieren. Das heißt aber, daß der Fluß des Lebens vorwiegend ein materielles Kontinuum ist, obwohl er definitionsgemäß auch in die geistige Dimension hineinreicht.“ Für Kracauer sind es von daher vor allem Dokumentationen über Biographien wichtiger Persönlichkeiten, die für den Film den zentralen Gegenstand abgeben.

- erste systematische Analysen

- Versuche, nicht nur andere Medien zu imitieren, sondern eigene "Sprache" zu entwickeln

- Die Technik bestimmt die Ausdrucksmöglichkeiten

(z.B. Radio ist perfekt für Lyrik)

- 2 Mediensorten: Steuerungsmedien und generalisierte der Kommunikation

- Steuerungsmedien: z.B. Geld in der Wirtschaft, Macht in der Politik

   -> Subsysteme in unserer Lebenswelt, lösen Sprache ab

- generalisierte Formen der Kommunikation ersetzen die sprachliche Kommunikationen nicht, aber Vereinfachen sie (z.B. ich liebe dich)

- Gesellschaft funktioniert über die Strukturen der Sprache

- Rechner wurden zum Medium, als sie anfingen zu kommunizieren

- "universelle diskrete Maschine": klar getrenntes Denken (1/0)

- Computer verlieren Einheiten, Isolationsmedium

- Bildmedien: " Und-Medien; Computer= "Oder-Medien"

- erstmals die Idee von eine Mediensystem

- Medien übernehmen die Ordnungsaufgabe von Religion

- Massenkultur ist identisch, man kann das Skelett erkennen

- die Standards kommen aus den Bedürfnissen der Konsumenten

- technische Analyse von Werken (z.B. James Bond Analyse)

- kritisiert Frankfurter Schule -> Sie machen nur Elitekunst

- sieht Popkultur optimistisch -> Massen können an Kunst heangeführt werden

- schreibte seine eigenen Romane, sodass sie einfach zu lesen sind, aber vielschichtig und clever

- Massenkultur ist kein kapitalistisches Phänomen

- Dialektik als universelle Methode

- Konflikt/Kontrast als Grundprinzip

- Bildausschnitt/Montage sollen immer Konflikte erzählen

- Filme sind nicht Interpretationsoffen

-> Au dem Grundrinzip (Dialektik) wird auf das neue Medium geschlossen

- Medium ist vermittelnd

- nur mit Medien kann man Kunst machen

- Die "Mitte", materiell gebunden

- Künstler -Medium-> Betrachter

-Erste Kritik an kulturpessimistischer Position der Frankfurter Schule"

-Antikultur im 19. Jhd. => Massenkultur verachten angesagt

Was versteht Walter Benjamin im „Kunstwerk“-Aufsatz unter Aura?

-Gesetze der Gestalpsychiologie"

-Film: Kunst resultiert aus internationaler Verfremdung, nicht aus Realität"

-Je weniger Realität im Film herrscht, desto größer das Pol. Potenzial"

-Bedeutung entsteht durch Abweichung von Realität

• Analyse des Mediensystems
– Integration des neuen Mediums ins System der traditionellen Medien wird analysiert
– Analysieren einen systematischen Zusammenhang von Medien
– bedienen sich wissenschaftlicher Modelle und Paradigmen anderer Wissenschaften (Geistes-u. Sozialwissenschaften)
– Paradigmen entstehen nicht in den Medienwissenschaften
– Inkompatibilität der unterschiedlichen Ansätze
– Theorienpluralismus
– Die Entwicklung der generellen Medientheorien und der Einzelmedienontologien ist abhängig von der Entwicklung der jeweiligen Bezugsdisziplinen.
– Der Paradigmenwechsel in der Medientheorie ist dem anderer geisteswissenschaftlicher Disziplinen vergleichbar.

- Bewegung als filmischer Gegenstand (z.B. Tanz, Action...)
- Film hat enthüllende Funktion (Sachen, die man in Echt nicht wahrnimmt)

- Der "Fluss des Lebens": filmische Filme (S.Arnheim) sind realer als die, die einfach nur die Realität abbilden

• medientheoretischen Ansatz für multimediale Verknüpfungen und Hybridbildungen von Medien
1. rekonstruieren am Material Verbindungen u. Interferenzen von unterschiedlichen Medienprodukten (Medienanalyse)
2. bestimmen generell die Relation von unterschiedlichen Medien (wie primäre Intermedialitätskonzepte)
3. Intermedialität als generelle Medienqualität

• Medienbegriff wird durch den Intermedialitätsbegriff substituiert
• Intermedialität als generelle Medientheorie ist eine besondere oder aktuelle Variante einer generellen Medienontologie
• Eigenständiger medienwissenschaftlicher Ansatz zur Wesensbestimmung von Medialität
• Beschränkung auf einen bestimmten Gegenstandsbereich reduziert dies Aussagemöglichkeiten von Intermedialitätskonzepten

-Frühe Filmtheorie erfasst Medium an sich "

-Spätere Filmtheorie erfasst Repertoire & Inhalte"

-Medienentwicklungen durch Ökonom. /Soz. Bedürfnisse"

-_____ vs. Brecht

Medientheoretische Reflexionen sind unabhängig davon, ob ein Medienbegriff entworfen wird, sie existieren nur solange ein medientheoretisches Problem analysiert wird

- Der Überbau (Kunst) hinkt der Basis (Ökonomie) hinterher, technisch reproduzierbare Medien passen in das kapitalistische System

- das Kunstwerk konnte schon immer reproduziert werden, die technische Reproduktion ist neu

- Das Hier und Jetzt (Aura) eines Werkes geht verloren

Horkheimer und Adorno operieren bei Ihrer Analyse der Mediengesellschaft mit einem normativen Konzept.

Bei der Rationalisierung von Medienpraktiken zielt man auf die vollständige Erfassung eines neuen Mediums.

-Ornament der Masse = Produkte & Struktur der Massenmedien"

-3 Wesentliche Enthüllungen des Film"

- Dinge, die man normalerweise nicht sieht"

- Phänomene, die das Bewusstsein überwältigen"

- Sonderformen der Realität"

-Filmische vs. Unfilmische Filme"

-Affekt ist nicht dem Intellekt unterstellt"

-passive Anwesenheit des Zuschauers"

-Bewusstseinschwächung / Hypnotische Wirkung

Der Medienbegriff ist in der Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Propaganda entstanden

-Ambivalenz des M. zw. pol. Diskurs & kommerziellem Massenmedium"

-Charakteristisch für Übergang von Elite zu MassM. = Wirkungsfragen

Study