PRISMA

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N. E.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über Projektmanagement auf Universitätsniveau. Sie decken Themen wie Projektorganisation, Risikomanagement, Methoden und Prozesse ab, wobei Begriffe wie "Projekt", "Risiko", "Programm" und "Projektmanagement" zentral sind. Besonders nützlich für Studierende und Fachkräfte, die sich mit der Planung, Durchführung und Steuerung von Projekten befassen, um Risiken zu minimieren und den Projekterfolg zu sichern.
Karten
50
Lernende
0
Sprache
Deutsch
Kategorie
Informatik
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
16.01.2022 / 05.04.2022

Lernkarten

Unterschied Projekt, Programm, Portfolio: Umfang (Grundlagen des Projektmanagements)

  • Projekte
    • Umfassen fest definierte Ziele
    • Vor allem die möglichst genaue Definition der Liefergegenstände und somit des Leistungsumfangs des Projektes auf der einen sowie der Ausarbeitung aller Anforderungen an das Projekt und die Projektorganisation auf der anderen Seite sind wichtige Faktoren zum erfolgreichen Abschluss eines Projektes.
    • Der Scope eines Projektes kann schrittweise über den gesamten Projektlebenszyklus herausgearbeitet werden.
  • Programme
    • Haben einen größeren Umfang, der sich meist über viele Projekte hinweg ergibt.
    • Der Erfolg von Projektprogrammen ist die effektive Koordination der einzelnen Projekte.
  • Portfolios
    • Umsetzung der strategischen Geschäftsziele im Rahmen von Projekten und Programmen.
    • Je nach strategischer Entwicklung variiert auch der Umfang des Portfoliomanagements.

Unterschied Projekt, Programm, Portfolio: Veränderungen (Grundlagen des Projektmanagements)

  • Portfolio
    • Portfoliomanager sind konstant damit betraut, Veränderungen in der Unternehmensumgebung wahrzunehmen, sie zu durchleuchten und entsprechende Anpassungen in der Umsetzung der Unternehmensstrategie vorzunehmen.
  • Projekt/ Programm
    • Dies kann wiederum Auswirkungen auf Programme und einzelne Projekte haben. Vor allem Projektmanager müssen darauf achten, Änderungen in ihr Projekt zu implementieren. Ein Konfigurations-Managementsystem kann dabei helfen, eine Vielzahl an Änderungen zu kontrollieren.

Unterschied Projekt, Programm, Portfolio: Planung (Grundlagen des Projektmanagements)

  • Projekt
    • Entlang des Projektlebenszyklus ist es die Aufgabe des Projektmanagers, High-Level-Anforderungen in detaillierte Planungen umzusetzen.
  • Programm
    • Innerhalb von Projektprogrammen werden übergeordnete Pläne ausgearbeitet, die Planungen auf Projektniveau beeinflussen können, um beispielsweise Ressourcen entlang mehrerer Projekte effizient zu verteilen.
  • Portfolio
    • Im Rahmen des Portfoliomanagements werden die nötigen Prozesse gestaltet, die zur Zielerreichung entlang der Projekte und Programme nötig sind. Eine besondere Herausforderung ist dabei die Gestaltung der Kommunikation innerhalb des Portfolios.

Unterschied Projekt, Programm, Portfolio: Management (Grundlagen des Projektmanagements)

  • Projekt
    • Die Aufgaben eines Projektmanagers sind klar abgegrenzt: Er ist für die Organisation und Führung des Projektteams sowie die Zielerreichung seines Projektes verantwortlich.
  • Programm
    • Programmmanager stellen eine übergeordnete Projektführung dar. Sie haben gegenüber den Programmmitarbeitern und Projektmanagern eine Führungsverantwortung wahrzunehmen.
  • Portfolio
    • Natürlich haben auch Portfoliomanager eine Führungsverantwortung gegenüber ihren Portfoliomitarbeitern, greifen aber vor allem in die Führung von Projekten und Programmen ein, da diese häufig eine Reporting-Verantwortung gegenüber dem Portfoliomanagement haben.

Unterschied Projekt, Programm, Portfolio: Erfolg (Grundlagen des Projektmanagements)

  • Projekt/ Programm
    • Innerhalb von Projekten und Programmen wird der Erfolg vor allem an der Erfüllung der Produkt- und Projektqualität gemessen, ob zeitliche Beschränkungen sowie das Budget eingehalten wurden und in welchem Umfang die Anforderungen erfüllt wurden, die an das Projekt/ Programm gestellt worden waren.
  • Portfolio
    • Im Rahmen von Projektportfolios wird der Erfolg jedoch über den Investitionserfolg gemessen sowie über die Gewinnrealisierung entlang des Portfolios. Finanzwirtschaftliche Kenngrößen stehen hierbei im Vordergrund.

Unterschied Projekt, Programm, Portfolio: Controlling (Grundlagen des Projektmanagements)

  • Projekt/ Programm
    • Im Projekt- sowie Programmmanagement übernimmt das Controlling klassische Aufgaben. Es soll sichergestellt werden, dass das Projekt oder das Programm ein Erfolg wird, dass es die Anforderungen erfüllt und dass Terminpläne und das Budget eingehalten werden. Programme legen dabei den Fokus auf eine projektübergreifende Kontrolle bezüglich der Terminpläne, des Budgets und der Ziele des Projektprogramms.
  • Portfolio
    • Im Rahmen des Portfoliomanagements muss vor allem der Einfluss strategischer Veränderungen überprüft werden. Ressourcenallokation entlang des Portfolios, Risiken sowie die Leistungsergebnisse der einzelnen Projekte und Programme müssen dabei ständig überwacht werden.

Differenzierung: Projekt-

  • Ziel
  • Zweck
  • Nutzen

(Grundlagen des Projektmanagements)

  • Ziel
    • Projektergebnis (Output)
  • Zweck
    • "Weg zum Nutzen"
  • Nutzen
    • Immer geschäftlich - Monetärer Mehrwert

Inhalte einer "Projektakte" (Grundlagen des Projektmanagements)

  • Kontaktliste
  • Logbuch
  • Kaufmännische Dokumentation
  • Lieferanten
  • Technische Dokumentation
  • PM Dokumentation

Definition: Projekttyp "Organisationsentwicklung" (Grundlagen des Projektmanagements)

Organisationsentwicklung ist ein geplanter, systematischer und langfristiger Prozess der Veränderung und Weiterentwicklung eines Unternehmens (einer Organisation) unter größtmöglicher Beteiligung aller Betroffenen. Die Themen der OE umfassen unter anderem Strategieentwicklung, Change-Management (das planvolle Management von Veränderungsprozessen) sowie gezielte Kulturveränderung.
Durch den Prozess der Organisationsentwicklung soll das Unternehmen insgesamt effizienter und erfolgreicher werden.

Was sind META Phasen der meisten Projekte? (Grundlagen des Projektmanagements)

  • IST Aufnahme
  • SOLL Konzept
  • Prof of Concept
  • Einrichtung /Konfiguration
  • Rollout
  • Funktionstest
  • Dokumentationserstellung
  • Abnahme

Definition "Tailoring" (Initialisierung)

  • Auswahl der Produkte und Aktivitäten, die im konkreten Projekt benötigt werden, und das Weglassen von Aspekten, die nicht benötigt werden
  • Kein "one size fits all"

Ist der Stakeholder potentielles Mitglied des Lenkungsausschusses? (Umfeld und interessierte Parteien)

  • Ist der Stakeholder ein Entscheider? Ist die Person jemand, der nein sagen kann, wenn alle andren ja sagen?
  • Immer im Lenkungsausschuss:
    • Geschäftsführer / IT-Leiter der Auftraggeberorganisation
  • Muss der Betriebsratvorsitzende in den Lenkungsausschuss?
    • Nein, besser restriktiv behandeln
  • Sollte ein Vertreter der Key-User Group in den Lenkungsausschuss?
    • Ideal: ja | in der Praxis eher selten

Messgrößen für Stakeholderzufriedenheit (Umfeld und interessierte Personen)

  • Erwartungen (z.B. an funktionale Anforderungen)
  • Wirtschaftlichkeit

Was sind die "Vier Prinzipien des Harvard Konzepts"? (Umfeld und interessierte Parteien)

  • Trennen von Sach- und die Beziehungsebene
    • So kommt es im Konfliktfall oft dazu, dass die Beteiligten ihre Emotionen mit der objektiven Sachlage des Problems vermischen. Deswegen sollten Führungskräfte zuerst die menschliche Situation ansprechen, bevor es um die Klärung der Sachlage geht.
  • Konzentration auf Interessen
    • Interessen beider Parteien müssen herausgearbeitet werden. Ganz gleich, ob es sich dabei um Wünsche, Motive, Ängste oder Bedenken handelt – Menschen offenbaren diese selten und bestehen lieber auf die eigene Position. Zur Konfliktlösung ist es wichtig, dass mit Mitarbeitern über deren Beweggründe gesprochen und gemeinsam konstruktiv auf die jeweiligen Interessen eingegangen wird.
  • Entwicklung von Optionen
    • Bereits im Vorfeld zum konfliktlösenden Gespräch nach Möglichkeiten suchen, die beider Parteien einen gegenseitigen Nutzen bieten. Also Ideen entwickeln, die die Interessen aller Beteiligten befriedigen. Auf der Grundlage kann dann im gemeinsamen Gespräch eine optimale Lösung erzielt werden. Hilfreich ist es auch, durch eine gute Vorbereitung mit Entscheidungsalternativen aufwarten zu können.
  • Anwendung neutraler Bewertungskriterien
    • Lösung eines Konfliktes müssen mit fairen Maßstäben bestimmt werden. Deswegen legt das Harvard-Konzept viel Wert auf neutrale und objektive Bewertungskriterien. Das können beispielsweise gesetzliche Richtlinien aus dem Arbeits- oder Steuerrecht sein, das interne Unternehmensleitbild, ein Jahreszielplan oder eine Expertenmeinung.

Was sind die "Drei Ebenen der Projektorganisation nach PRIMSA"? (Projektorganisation)

  • Entscheiden
  • Managen
  • Liefern

Aufbau- vs. Ablauforganisation (Projektorganisation)

  • Aufbauorganisation
    • Legt die Rahmenbedingungen fest
      • Welche Aufgaben werden von welchen Personen und/oder Sachmitteln übernommen
      • Mit welchen Rechten werden Personen ausgestattet
  • Ablauforganisation
    • Regelt die innerhalb dieses Rahmens ablaufenden Arbeits- und Informationsprozesse

Unterschiede projektorientierter Unternehmen zu linienorientierten Unternehmen (Projektorganisation)

  • Der Umsatz von projektorientierten Unternehmen kann sehr starken Schwankungen unterliegen. Extrembeispiel hierfür sind die Werften.
  • Es gibt keine vorgezeichneten Karrierewege für die Angestellten
  • Unternehmensabteilungen oder Business Units werden zu Ressourcenpools oder internen Dienstleistern.
  • Die Unternehmen sind entweder sehr klein oder sehr groß mit weitgehend selbstständig arbeitenden Organisationseinheiten. Zusammenarbeit findet projektbezogen statt.

Definition: "Projekt Management Office (PMO)" (Projektorganisation)

Ein Project Management Office hilft, den Überblick über die gesamte Projektlandschaft zu bewahren. Es betreibt also Multiprojektmanagement. Das PMO ordnet Informationen über alle Projekte, Programme und Portfolios eines Unternehmens. Somit können Unternehmensprozesse besser bewertet werden.

Aufgaben des PMOs (Projektorganisation)

  • Projektportfoliomanagement: Projekte werden nach ihrem Nutzen für das Unternehmen bewertet. Es werden nur Projekte gestartet, die auch bewältigt werden können.
  • Multiprojektmanagement: Das PMO bringt Transparenz in den Status der laufenden Projekte. Das erleichtert dem Management, Entscheidungen zu treffen.
  • Entwicklung und Implementierung von Methoden und Prozessen: Eine Standardisierung der Methoden und Prozesse in den Projekten eines Unternehmens beschleunigt die Kommunikation, erleichtert die Strukturierung und ermöglicht einheitliche Statusberichte.
  • Etablierung und Durchführung eines Ressourcenmanagements: Das PMO macht die verfügbaren Ressourcen transparent. Das erleichtert die Steuerung und Optimierung.
  • Anforderungsmanagement: Das PMO sorgt dafür, dass die Anforderungen vollständig und verständlich formuliert und dokumentiert werden. Auch die Priorisierung von Projekten wird vom PMO zur Entscheidung in einem entsprechenden Gremium vorbereitet.
  • Professionalisierung des Projektgeschäfts: Das PMO sorgt dafür, dass in allen Projekten ein einheitliches „Lessons-Learned“ durchgeführt wird und die gewonnenen Erkenntnisse in zukünftige Projekte einfließen. Strukturelle Probleme können somit in Zukunft vermieden werden.

Aufgaben Projektassistenz (Project Office - PO) (Projektorganisation)

  • Im Gegensatz zum Project Management Office arbeitet eine Projektassistenz bzw. ein Project Office (PO) genau einem einzigen Projekt zu. Die Projektassistenz ist eng an den Projektmanager angebunden und soll diesen direkt entlasten.
  • Nach Abschluss des Projekts wird das Project Office wieder aufgelöst. Der zuständige Projektassistent wendet sich neuen Projekten zu.
  • Die Projektassistenz entlastet Projektmanager in operativen und administrativen Aufgaben. Diese können sich somit auf ihre Kernaufgaben Management, Mitarbeiterführung und Problemlösung konzentrieren.
  • Ein Projektassistent hilft also beim Aufbau und der Durchführung des operativen Projektmanagements. Er verfolgt Statusreports und übernimmt Teile des Projektcontrollings.
  • Das Projektbüro verwaltet die Projektkommunikation und organisiert Meetings und Workshops. Das Projektbüro kann außerdem Projektunterlagen erstellen und diese an die Projektmitarbeiter verteilen.
  • Ein Projektassistent beschränkt sich jedoch nicht auf die Planung und Vorbereitung von Meetings: Sofern dies vom Projektmanagement gewünscht wird, kann ein erfahrener Projektassistent diese auch eigenständig durchführen. Das ermöglicht der Projektleitung, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.

Was ist der "Prozess der Ablaufplanung"? (Zeit- und Ablaufplanung)

  • Schrittweise Gliederung des Projekts in überschaubare Arbeitsschritte
  • Logische Verknüpfung der Arbeitsabläufe zum Ablaufplan
  • Ermittlung der Termine und der zeitlichen Spielräume
  • Analyse der Ursachen und der Auswirkungen bei Abweichungen vom geplanten Verlauf
  • Schaffen von Handlungsalternativen für die Projektleitung zur Gegensteuerung sowie ein auf die Bedürfnisse der Projektbeteiligten ausgerichtetes Projekt Berichtswesen

Was sind "Methoden der Terminplanung"? (Zeit- und Ablaufplanung)

  • Vorgangstabelle
    • Ergebnis der Ablaufplanung
    • Beinhaltet
      • Identifikationsnummer (ID) des Vorganges (Arbeitspaketes)
      • Kurzbeschreibung des Vorgangs
      • Dauer
      • Vorgänger und/oder Nachfolger
      • Frühesten Anfangszeitpunkt (FAZ) oder spätesten Endzeitpunkt (SEZ)
      • Verantwortlichen
  • Balkendiagramm (Gantt-Chart)
  • Verfahren der Netzplantechnik
  • Meilensteinplan
    • Wichtige Zwischenergebnisse werden im Projektablauf als Meilensteine definiert. Wird ein Meilenstein erreicht, findet eine Überprüfung der Ergebnisse statt und es wird über den weiteren Verlauf des Projekts entschieden

Was sind "Arten der Terminplanung"? (Zeit- und Ablaufplanung)

  • Progressiv
    • Starttermin und Dauer sind gegeben, der Endtermin wird berechnet (Vorwärtsrechnung)
  • Retrograd
    • Endtermin liegt fest (Rückwärtsrechnung)

Crashing (Zeit- und Ablaufplanung)

  • Methode zur Verkürzung der Projektgesamtdauer
  • Wird dadurch erzielt, dass die einzelnen Vorgänge weniger Zeit in Anspruch nehmen sollen
  • Dadurch, dass mehr Ressourcen auf sie gesetzt werden

Wie ist der "Ablauf von Postmortem"? (Risiken)

  • Szenario "Blick in die Zukunft"
    • Der Moderator der Premortem Session weißt die Beteiligten an sich ein Szenario vorzustellen, dass das Projekt grandios gescheitert ist.
  • "Brainstorming Session of Doom"
    • Alle Projektverantwortlichen sollten teilnehmen
    • Jeder Beteiligte schreibt auf, was schief gehen könnte (10 Minuten)
    • Vorstellung aller identifizierten Risiken (25 Minuten)
  • Eingrenzen
    • Fragen stellen
      • Wovor sollten wir am meisten Angst haben?
      • Was ist am wahrscheinlichsten?
      • Welche Probleme liegen in unserer Hand?
      • Was hat die größten negativen Auswirkungen?
    • Abschließend sollten 5-10 Risiken übrig bleiben
  • Lösungen finden
    • Lösungsideen finden
    • Aufgaben verteilen

Was sind Vorteile von "Postmortem"? (Risiken)

  • Mögliche Erkenntnisse vorab berücksichtigen
    • Bei einer vorausschauenden Betrachtung stellen Sie sich vor, dass eine mögliche Situation bereits eingetreten ist. Laut einer Studie verbessert eine vorausschauende Betrachtung die Fähigkeit, die Gründe für künftige Ergebnisse richtig zu erkennen, um 30 %.
  • Selbstüberschätzung reduzieren
    • Manchmal wollen Sie so sehr, dass ein Projekt Erfolg hat, dass Sie sich unbewusst von Voreingenommenheit leiten lassen und Risiken ignorieren. Das kann jedem passieren, selbst wenn Sie eine Risikoanalyse für Ihr Projekt durchführen. Bei einem Premortem stellen Sie sich vor, dass das Projekt bereits gescheitert ist . Das ermöglicht es Ihnen, ein Brainstorming durchzuführen, ohne dass Selbstüberschätzung die Wahrheit trübt.
  • Abteilungsübergreifende Teams miteinbeziehen
    • Da ein Premortem mit vielen verschiedenen Beteiligten durchgeführt wird – nicht nur mit dem inneren Kreis des Projektteams – eröffnet es neue Perspektiven und bietet wertvolle Einblicke in potenzielle Projektrisiken, die Sie sonst nicht erkennen würden.
  • Projektrisiken berücksichtigen
    • Wie die meisten Risikomanagementpläne weist ein Premortem auf potenzielle Projektrisiken hin. Wenn Sie dann an dem Projekt arbeiten, haben Sie und Ihr Team ein stärkeres Bewusstsein für etwaige Hindernisse. Außerdem können Sie die Risiken schneller erkennen, wenn sie tatsächlich eintreten.

Wie funktioniert die "5-Why-Methode"? (Risiken)

Es wird so lange mit "Warum"-Fragen nachgehakt, bis der fehlerverursachende Prozessschritt eindeutig identifiziert und nicht mehr weiter aufteilbar ist

Wie ist der Ablauf von "Ishikawa"? (Risiken)

  • Das Ursachen-Wirkungs-Diagramm zeichnen und die Haupteinflussgrößen eintragen
    • Der Ausgangspunkt ist ein horizontaler Pfeil nach rechts, an dessen Spitze das möglichst prägnant formulierte Problem steht, wie z.B. „schlechte Kundenberatung“. Darauf stoßen schräg die Pfeile der Haupteinflussgrößen, die zu einer bestimmten Wirkung führen. Die Pfeile stehen für „bedeutet ...“, „trägt dazu bei, dass...“. Die ursprünglichen Haupteinflussgrößen wie z.B. die 4 Ms (Material, Maschine, Methode, Mensch) bzw. die 7 Ms (die 4 Ms ergänzt um Management, Mitwelt und Messung) werden um sonstige notwendige Einflussgrößen (z.B. Prozesse, Umfeld, etc.) erweitert.
  • Haupt- und Nebenursachen erarbeiten
    • Unter Verwendung von Kreativitätstechniken werden potenzielle Ursachen erforscht. In Form von kleineren Pfeilen werden diese auf der Linie der jeweiligen Haupteinflussgröße dargestellt. Liegen diesen Ursachen wiederum weitere Ursachen zugrunde, können weitere Zweige eingezeichnet werden, wodurch sich eine immer feinere Verästelung ergibt.
  • Vollständigkeit überprüfen
    • Überprüfen, ob wirklich alle möglichen Ursachen berücksichtigt wurden. Durch die Visualisierung ist es oft einfacher, weitere Ursachen zu finden.
  • Wahrscheinlichste Aussage auswählen
    • Potenzielle Ursachen werden entsprechend ihrer Bedeutung und Einflussnahme auf das Problem gewichtet. Weiters wird die wahrscheinlichste Ursache bestimmt.
  • Die wahrscheinlichste Ursache auf ihre Richtigkeit überprüfen
    • Anhand der Kenntnisse und Erfahrungen von Fachkräften wird abschließend analysiert, ob auch tatsächlich die richtige Ursache für das Problem ermittelt wurde.

Wie ist der Ablauf der "Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA)"? (Risiken)

  • Beschreibung des Prozesses/Systems
    • Modellierung des Prozesses
    • Dokumentation
    • Identifizierung der betroffenen Teilprozesse
  • Analyse potentieller Fehler, Folgen und Ursachen
    • Welche Fehler können passieren?
    • Welche potentiellen Fehler können in den identifizierten Teilprozessen auftreten (Anhaltspunkt: Fehler der Vergangenheit)?
    • Welche Folgen hätte der Eintritt der Fehler?
    • Zu jedem potentiellen Fehler wird anschließend geprüft, gegebenenfalls unter Einbeziehung der Leistungsempfänger, zu welchen Auswirkungen er führen könnte, welche potentiellen Folgen er haben könnte.
    • Wodurch können die Fehler entstehen?
  • Bewertung von Fehlern und Folgen
    • Ermittlung der folgenden Daten für jeden Fehler:
      • Auftrittswahrscheinlichkeit (A) – Wie wahrscheinlich ist es, dass dieser Fehler vorkommt beziehungsweise das Risiko eintritt?
      • Bedeutung (B) – Welche Wirkung entsteht durch das Auftreten des Fehlers/das Eintreten des Risikos?
      • Entdeckungswahrscheinlichkeit (E) – Wie wahrscheinlich ist es, dass das Auftreten des Fehlers beziehungsweise der Eintritt des Risikos bemerkt wird?
    • Jeder dieser Größen bekommt einen Wert 1-10
    • Bestimmung der Risikoprioritätszahlen (RPZ)
      • RPZ = A*B*E
      • RPZ immer ein Wert zwischen 1 und 1000
    • Bestimmung von Maßnahmen

Tragweite vs. Schadenshöhe (Risiken)

  • Tragweite eines Risikos ist die qualitative Prognose des Umfangs, den die Auswirkungen des Risikoereignisses haben, wenn es eintritt. Üblicherweise wird die Tragweite eines Risikos in Kategorien angegeben, z.B. "niedrig", "mittel" und "hoch".
  • Im Gegensatz zur Tragweite ist die Schadenshöhe die quantitative, monetäre Prognose des Schadensausmaßes infolge des eingetretenen Risikoereignisses.

Was sind externe Produkte? (Begriffe)

Vom Kunden gestellte Vorleisungen, die zur Verrichtung der Arbeit benötigt werden

Wie viele Meilensteine sind in der Regel in einem Projekt? (Projekt)

3-5

Was sind die drei Komponenten eines Services? (Projekt)

  • Plattform
    • Auf der der Service betrieben wird
  • Servebetreiber (User)
    • Der den Service betreibt
  • Service für den Service
    • Zum Warten des Services

Wofür steht RASCI? (Projekt)

  • Resposible
    • Setzt um
  • Accountable
    • Nimmt ab
  • Supported
  • Consulted
    • Asked before done
  • Informed
    • Informed after done

Was bedeutet "ROI"? (Begriffe)

Return on Investment

Definiert immer einen Zeitraum

Was sind Motivatoren von Managern? (Soft Skills)

  • Sicherheit
  • Bequemlichkeit
  • Profit
  • Prestige (Machtgewinn)

Was ist das wichtigste Ziel im Projektmanagement? (Soft Skills)

Stakeholderzufriedenheit

Merksatz: "Es gibt immer einen Projektwert" (Begriffe)

  • Aufgewandte Arbeit * kalkulatorischer Stundensatz
  • (Kein Projekt ohne Kalkulation - ob intern oder extern)

OPEX (Begriffe)

  • Operational Expenditures
  • Betriebskosten

CAPEX (Begriffe)

  • Capital Expenditures
  • Anschaffungskosten

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