Anatomie/ Pathologie BMA21-24

Diverses Anatomie und PathologieExkl. Nierenanatomie

Diverses Anatomie und PathologieExkl. Nierenanatomie


X. V.
Diese Lernkarten behandeln zentrale Themen der Nierenfunktion, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Blutgerinnungsstörungen auf universitärem Niveau. Im Fokus stehen Pathomechanismen wie Niereninsuffizienz, Schockformen, Thrombosen sowie deren Auswirkungen auf Organe, Gewebe und Zellen, wobei Schlüsselbegriffe wie Druck, Entzündung, Mutation und Organfunktion systematisch verknüpft werden. Ideal für Medizinstudierende, die pathophysiologische Zusammenhänge vertiefen und klinische Symptome fundiert verstehen möchten.
Flashcards
153
Students
8
Language
German
Category
Medical
Level
University
Created / Updated
12.11.2021 / 16.10.2026

Flashcards

infektiös 

Organismus der Keime ausschüttet ist infektiös

Pathogenität

pathogen

apathogen 

pathogen= krank machend

apathogen= nicht krank machend

Endemie

Dauernde Durchseuchung einer Bevölkerungsgruppe mit bestimmter Infektionskrankheit. Ist örtlich aber nicht zeitlich begrenzt. 

Endogene Infektion

Erreger stammt aus körpereigener Flora. 

Beispiel: Cystitis: Keime aus dem Darm gelangen die Harnröhre und so in die Blase. 

Hyperämische Entzündung 

Es kommt zu einer Hyperämie im Entzündungsgebiet ohne anschliessende Exsudation. 

Beispiel: leichter Sonnenbrand

seröse Entzündung

Akute Entzündung mit Exsudat aus Serumsflüssigkeit 

Beispiel: Blasenbildung wenn die Schuhe drücken 

serös-schleimige Entzündung

Dem serösen Exsudat ist Schleim aus Becherzellen und Schleimdrüsen beigemengt. --> Schleimhautentzündung 

Beispiel: Rhinitis (Schnupfen) 

 

fibröse Entzündung 

Exsudat stark fibrinhaltig. 

Beispiel: Pleuritis, Perikarditis 

fibrös-schleimige Entzündung

Dem fibrösen Exsudat ist noch Schleim aus Becherzellen oder Schleimdrüsen beigemengt. 

Auf der Schleimhautoberfläche gerinnt Exsudat zu einem festen, gelb-grauen Belag= Schorf, Pseudmembran

eitirige Entzündung 

Exsudat enthält viele neutrophile Granulozyten. Diese gehen nach Phagozytose des Erregers zu Grunde, verfette und bilden mit Zelltrümmern und den Erregern den Eiter. 

Werden durch pyogene Keime verursacht. Die wichtigsten sind: Staphyolokokken und Streptokokken 

Abszess

Eiter in einem neu entstandenen Hohlraum. Holraumembran besteht aus Fibrin und Granulationsgewebe

Phlegmone

Eiter verteilt sich (v.a. in lockerem Bindegewebe)  diffus. Es ensteht kein Hohlraum. 

Empyem

Eintrige Entzündung in einem körpereigenen Hohlraum (z.B Pleura) 

Hämorrhagische Entzündung

Exsudat enhält viele Erythrozyten. Der Gefässschaden ist sehr gross. 

Endokard 

Aufgabe? 

Kleidet die Hohlräume des Herzens aus. 

Bestehend aus sehr glatter Epithelschicht, die durch Bindegwebe mir der darunterliegenden Muskelschicht verbunden ist. 

Aufgabe: Ermöglicht reibungsfreien Blutfluss und verhindert so Bildung von Gerinsseln. 

Myokard

Aufgabe?

besteht aus Herzmuskelzellen. Bildet die Hauptmasse des Herzens. 

Aufgabe: Durch Kontaktion ermöglicht es den Blutfluss. Linker Ventrikel leistet mehr Arbeit als der Rechte, deshalb ist dort das Myokard dicker. 

Epikard

Aufgabe? 

Liegt aussen am Myokard. Bildet die Innere Hülle des herzbeutels. Besteht aus flachen Epithelzellen.

Bildet mit dem Perikard den Herzbeutel, welcher eine kleine Menge Flüssigkeit enthält. Dies ermöglicht eine reibungsarme Herztätigkeit. 

Perikard

Aufgabe? 

Entsteht aus dem Epikard: Epikard faltet sich am Ort an dem die grossen Blutgefässe aus dem Herzen/ in das Herz treten und überzieht das Herz nochmals als Perikard. 

Epikard und Perikard bilden gemeinsam den Herzbeutel. Darin ist eine geringe Menge Flüssigkeit, um eine reibungsarme Herztätigkeit zu ermöglichen. 

Arterien 

führen vom Herzen weg. 

Im Körperkreislauf: Transport von O2 reichem Blut

im Lungenkreislauf: Transport von O2 armen Blut

Venen

Führen zum Herzen hin

Im Körperkreislauf: transport von CO2 reichem Blu

Im Lungenkreisluf: Transport von CO2 armen/ O2 reichem Blut

Körperkreislauf

Aus der linken Herzhälfte. 

Aus dem linken Ventrikel wird Blut in den Körper gepumpt. Im Körper geschieht der Stoffaustausch. Über die Venen gelangt das Blut in über rechtes Atrium in den Rechten Ventrikel und in den Lungenkreislauf

Lungenkreislauf

rechte Herzhälfte zuständig.

Das Blut verlässt den rechten Ventrikel in den Truncus pulmonalis. Dieser zweigt in 2 Lungenarterien auf (je eine pro Lungenflügel). CO2 wird abgegeben, O2 aufgenommen. Über die Lungenvene fliesst das O2 reiche Blut in das linke Atrium. 

Trikuspidalklappen

= Segelklappe/ AV-Klappe

Zwischen dem rechten Atrium und rechten Ventrikel. 

Mitralklappe

=Segelklappe/ AV-Klappe

Zwischen dem linken Atrium und linken Ventrikel.

Aortenklappe

= Taschenklappen

Zwischen dem linken Ventrikel und der Aorta

Pulonalklappe

= Taschenklappe

Zwischen dem rechten Ventrikel und Truncus pulmonalis 

Reihenfolge Herzzyklus

1. Anspannungsphase (sehr kurz)

2. Austreibungsphase (wenn Druck in den ventrikeln grösser wird als in Aorta und Truncus pulmonalis öffnen die Taschenklappen)

3. Entspannungsphase (kurz) (Wird durch schliesssen der Klappen eingeleitet) 

4. Füllphase (Durch Druckabfall öffnen die Segelklappen) 

(5. Kontraktion der Vorhöfe, kurz vor Systole. Teil des Blutes wird aktiv in Ventrikel gepresst) 

Die Herztöne

1. Herzton= Anspannungston, ensteht durch die Anspannungsphase. Schwingung des Blutes

2. Herzton= Klappenton. Entsteht durch das Zuschlagen der Taschenklappen am Ende der Systole. 

Verlauf Reizleitungssystem 

1. Sinusknoten (= primärer Schrittmacher) 

2. AV-Knoten (= sekundärer Schrittmacher) 

3. His-Bündel

4. Taware-Schenkel (Aufteilung der His-Bündel in der Kammerscheidenwand) 

5. Purkinje-Fasern 

Refraktärzeit

Pause von ca 0.3 Sekunden nach einem Herzschlag. In dieser Zeit kann die Herzmuskulatur nicht erregt werden. 

Dadurch ist das Herz von einer zu schnellen Folge von Kontraktionen geschützt. Und es kann sih wieder mit Blut füllen. 

Kammerflimmern

Kurz vor Ende der Refraktärzeit sind die Fasern im Erregungssystem teilweise schon erregt. Kommt jetzt ein Reiz, entsteht ein zu schneller Herzschlag. Diese bewegt sehr kleine Blutmengen in den Körper, Puls nicht fühlbar. --> potentiell lebensbedrohlich

Kalium fürs Herz

Ist wichtig für die Erregbarkeit des Herzens. 

Hypokaliämie: Führt zur Übererregbarkeit. 

Hyperkaliämie:  eine mässige führt auch zu Tachykardie. Eine Übermässige dann aber zu einer Bradykardie. 

Beide bewirken eine Rhythmusstörung und können schlussendlich zum Herzstillstand führen. 

 

Wandaufbau der Blutgefässe

1. Intima (Tunica interna) Endothel, Basalmembran, Bindegewebe, Schicht mit elastischen Fasern

2. Media (Tunica media): glatte Muskelzellen, elastische Fasern

3. Externa (Tunica externa oder Adventitia): Bindegewebe, elastische Fasern

Aorta

Hauptschlagader. Verbindung von Herz zum Körper

Bauchaorta

= abdominale Aorta. Sobald Aorta vom Herzen weg ist und durch das Zwerchfell hindurch in den Bauchraum eintritt, wird sie als Bauchaorta bezeichnet.

Von hier gehen alle Arterien zu den Bauchorganen und Beine ab.  

Truncus pulmonalis

Geh ^t vom rechten Ventrikel aus. Teilt sich dann in zwei Arterien. Je eine für einen Lungenflügel. 

Kapillaren

Hier findet der Stoff- und Gasaustausch zwischen Blut und Gewebe statt.

Wand ist sehr dünn und semipermeable. 

Blut fliesst sehr langsam, das begünstigt den Stoffaustausch. 

Sind für Wasser, O2, Co2, Ionen und sonstige kleine Moleküle durchlässig. Proteine können nicht passieren. 

 

Kapilläre Filtration

Flüssigkeit gelangt von den Kapillaren ins Gewebe. 

Flüssigkeitsmenge beträgt ca 20 l/Tag

(nur 18l werden reabsorbiert, die restlichen 2 l gehen über die Lymphgefässe ab). 

Kapilläre Reabsorption 

Flüssigkeit gelang vom Gewebe in die Kapillaren. 

Flüssigkeitsmenge beträgt ca 18 l/Tag 

(die 2 l die nicht reabsorbiert werden, gehen durch die Lymphegfässe ab) 


Kolloidosmotischer Druck

Druck der durch osmotisch wirksamen Teilchen bestimmt wird. 

dieser Druck ist im Blut höher als im Interstitium, da im Blut mehr Kolloide vorhanden sind. 

Im Blut sind die Kolloide v.a. Albumin. Dieses kann nicht selbst dur die semipermeable Membran diffundieren, deshalb versucht Wasser diese Teilchen zu verdünnen. So das auf beiden Siten der Membran die gleiche Konzentration herrscht. 

 

 

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