P21e - BIO: Fachbegriffe Grundlagen und Zellbiologie

Fachbegriffe aus Buch: Biologie: Grundlagen und Zellbiologie, Glossar ab S. 230

Fachbegriffe aus Buch: Biologie: Grundlagen und Zellbiologie, Glossar ab S. 230


C. P.
Diese Lernkarten decken grundlegende biologische Konzepte und zellbiologische Prozesse ab, die für die Mittelschule relevant sind. Sie behandeln Themen wie die Struktur und Funktion von Zellen, Energieumsatz, Stoffwechselvorgänge, sowie die Rolle von Molekülen wie Aminosäuren und Glucose. Die Karteikarten erklären auch die Bedeutung von Chromosomen, Mitose und die Unterschiede zwischen verschiedenen Zelltypen. Sie eignen sich für Schüler, die ein solides Verständnis der Grundlagen der Biologie und Zellbiologie aufbauen möchten, um komplexere biologische Prozesse besser zu verstehen.
Karten
90
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
03.11.2021 / 17.12.2021

Lernkarten

Chrmatid

Ein Chromatid ist eine mehrfach spiralisierte Chromatinfaser während der Mitose.

Chromatin(fasern)

Das Chromatin ist das Erbmaterial im Interphasenkern. Es besteht aus feinen Fäden, die aus DNA und Proteinen aufgebaut sind. Die Chromatinfasern werden in der Interphase verdoppelt und in der Prophase zu Chromatiden spiralisiert.

Chromoplasten

Chromoplasten sind farbige Plastiden (gr. chroma "Farbe") mit gelben bis roten Farbstoffen, z. B. in Blütenblättern und Früchten

Chromosomen

Chromosomen sind die Transportform des Erbguts während der Mitose. Jedes Chromosom hat eine charakteristische Gestalt, Grösse und (nach Färbung) ein typisches Bandenmuster. Jedes Chromosom trägt bestimmte Gene

Zweichromatiden-Chromosom

Zu Beginn der Mitose besteht jedes Chromosom aus zwei Chromatiden

Einchromatidchromosom

Am Ende der Mitose besteht jedes Chromosom aus einem Chromatid

Homologe Chromosome

Homologe Chromosome sehen gleich aus und tragen die Gene für die gleichen Merkmale

Cofaktor

Ein Cofaktor ist ein Teilchen, das für die Aktivität eines Enzyms erforderlich ist

Cytologie

Die Cytologie erforscht den Bau und die Funktionsweise der Zellen (nlat cytus "Zelle").

Cytoplasma

Das Cytoplasma ist der Protoplast ohne Zellkern. Es besteht aus dem Grundplasma und allen Organellen ausser dem Zellkern

Cytoskelett

Das Cytoskelett stabilisiert die innere Struktur der Zellen, hält wandlose Zellen in Form und ermöglicht zusammen mit Motorproteinen die Bewegungen (in) der Zelle. Es besteht aus feinen Proteinröhrchen (Mikrotubuli) und -stäbchen (Mikrofilamente) im Cytoplasma

Dauergewebe

Pflanzen bestehen zur Hauptsache aus Dauergewebe mit differenzierten, nicht mehr teilungsfähigen Zellen

Denaturierung

Bei der Denaturierung ändern Protein-Moleküle ihre Form (Raumstruktur). Sie verlieren dabei meist ihre biologische Wirkung. Enzyme werden durch Denaturierung inaktiviert. Denaturierung wird  z.B. durch hohe Temperaturen oder durch Stoffe wie Säuren verursacht

Desoxyribonucleinsäure

Die DNA kommt hauptsächlich im Kern (im Chromatin) vor. Ihre fadenförmigen unverzweigten Makromoleküle bestehen aus vielen Nucleotiden. Die Reihenfolge der vier Nucleotidsorten (A, C, G, T) enthält die Erbinformaiton.

Die DNA enthält die Informaiton für den Aufbau der Proteine. Die Reihenfolge der Nucleotide in einem Gen bestimmt die Reihenfolge der Aminosäuren im entsprechenden Protein

Dictyosomen

Dictyosomen (gr. dictyon "Netz", gr. soma "Körper") sind Stapel von scheibenförmigen durch eine Membran begrenzten Hohlräumen mit wulstigem Rand. Sie nehmen laufend Vesikel auf und schnüren neue ab. Die Dictyosomen einer Zelle sind zum Golgi-Apparat verbunden und dienen als Lager- und Verpackungsorganellen

Differenzierung

Durch die Differenzierung (lat differe "abweichen") entstehen während der Entwicklung eines Vielzellers aus einer Zelle die verschiedenen Zellsorten. Die Differenzierung im Bau verbessert bestimmte Leistungen der Zelle und ist mit einer Spezialisierung auf bestimmte Aufgaben verbunden. Differenzierte Zellen sind nicht mehr totipotent. Sie besitzen zwar noch alle Informationen, können aber nicht mehr auf alle zugreifen

Diffusion

Diffusion (lat diffundere "ausbreiten") ist die Durchmischung von Stoffen durch die ungerichtete Eigenbewegung ihrer Teilchen. Jeder Stoff diffundiert - unabhängig von anderen Stoffen - seinem Konzentrationsgefälle folgend. Die Diffusionsgeschwindigkeit eines Stoffs ist umso höher, je grösser sein Konzentrationsgefälle und je höher die Temperatur ist

Erleichterte Diffusion

Die erleichterte Diffusion ist eine selektive und regelbare Diffusion bestimmter Ionen und hydrophiler Moleküle durch Proteintunnel oder Carrier der Membran

Diploid

Als diploid (gr diploos "doppelt") bezeichnet man einen Kern bzw eine Zelle mit doppeltem Chromosomensatz. Je zwei Chromosomen sind homolog. Sie sehen gleich aus und enthalten die Gene für die gleichen Merkmale. Die Körperzellen der meisten Vielzeller sind diploid

Disaccharide

Disaccharide sind Kohlenhydrate, deren Moleküle aus zwei Monosacchariden bestehen, z. B. Rohrzucker aus Glucose und Fructose

Dissimilation

Die Dissimilation (lat dissimilis "unähnlich") ist der Teil des Zellstoffwechsels, bei dem die Energie aus organischen Betriebsstoffen wie Glucose freigesetzt und zum Aufbau von ATP aus ADP + P genutzt wird. Sie kann aerob (Zellatmung) oder anaerob (Gärung) sein

DNA

Desoxyribonucleinsäur

Doppelzucker

Disacchari

Dunkelreaktionen

Lichtunabhängige Reaktionen der Fotosynthes

Edukte

Edukte sind Stoffe, die sich bei einer chemischen Reaktion in Produkte umwandeln

Einfachzucker

Monosacchari

Einzeller

Einzeller sind Lebewesen, die aus einer einzigen Zelle bestehen. Sie pflanzen sich durch Teilung fort und kennen darum keinen Alterstod. Es gibt autotrophe und heterotrophe Arten

Eiweisse

Protein

Eizelle

Die Eizelle ist der grosse, unbewegliche weibliche Gamet, der bei der geschlechtlichen Fortpflanzung mit dem männlichen Gameten (Spermium) zur Zygote verschmilzt

Elektrolyte

Elektrolyte sind Stoffe, deren wässrige Lösung den Strom leiten, weil sie Ionen enthalten, z.B. Salze

Elektron

Ein Elektron ist ein Elementarteilchen mit einer negativen Ladung

Elektronenmikroskope

Elektronenmikroskope arbeiten mit Elektronenstrahlen, die viel kürzere Wellenlängen haben als das sichtbare Licht. Die Elektronenstrahlen werden durch Magnetfelder gelenkt und gesammelt und auf einem Leuchtschirm sichtbar gemacht. Biologische Objekte müssen zur Beobachtung entwässert und z. B. durch Bedampfen mit Metallen präpariert werden. Die Beobachtung lebender Objekte ist darum im EM nicht möglich

Elementarladung

Kleinste Portion der elektrischen Ladung. Ein Elektron trägt eine negative Elementarladung, ein Proton eine positive

Elementarteilchen

Elementarteilchen sind die Bausteine der Atome: Protonen, Neutronen und Elektronen

Elemente

Elemente sind Reinstoffe, die sich mit chemischen Methoden weder in andere Elemente umwandeln noch aus solchen herstellen lassen. Jedes Element besteht aus Atomen mit einer bestimmten Protonenzahl. Von den über 100 Elementen kommen die meisten in der Natur nicht elementar, sondern in Verbindungen vor

Elementsymbole

Jedes Element hat ein Symbol aus einem Grossbuchstaben oder aus einem Gross- und einem Kleinbuchstaben, z.B. C: Kohlenstoff, N: Stickstoff, H: Wasserstoff

EM

Elektronenmikroskope

Endocytose

Durch Endocytose (gr. endon „innen“) nehmen Zellen ohne Zellwand körperfremde Stoffe in eine Vakuole auf. Das Material wird vom Cytoplasma umflossen und durch ein Stück Zellmembran in eine Vakuole eingeschlossen. Es bleibt dabei ausserhalb des Plasmas.

Endoplasmatisches Reticulum (ER)

Das endoplasmatische Reticulum (gr. endon „innen“, lat reticulum „Netzchen“) ist ein System von Kanälen und sackartigen Hohlräumen, die durch eine Membran begrenzt sind. Es durchzieht das ganze Cytoplasma und ändert seine Gestalt ständig.

Raues ER

Das raue ER trägt die Ribosomen, an denen Aminosäuren zu Proteinen verknüpft werden. Es produziert vor allem Membranproteine, die Enzyme der Lysosomen und Proteine für den Export.

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