P21e - BIO: Fachbegriffe Grundlagen und Zellbiologie
Fachbegriffe aus Buch: Biologie: Grundlagen und Zellbiologie, Glossar ab S. 230
Fachbegriffe aus Buch: Biologie: Grundlagen und Zellbiologie, Glossar ab S. 230
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Lernkarten
Actin
Actin ist das Protein, aus dem die Mikrofilamente des Cytoskeletts aufgebaut sind
ADP
Adenosindiphosphat entsteht bei der energieliefernden Spaltung von ATP zu ADP + P. Aus ADP + P wird unter Energieaufwand wieder ATP hergestellt.
Aerob
Als aerob (lat. aer „Luft“) bezeichnet man Vorgänge und Lebewesen, die Sauerstoff brauchen. Gegenteil ist anaerob.
Aggregatszustand
Der Aggregatszustand ist der Zustand (fest, flüssig, gasförmig), in dem ein Stoff bei bestimmter Temperatur- und Druckwerten vorliegt.
Aktive Stelle
Die aktive Stelle ist der Teil des Enzym-Moleküls, der das Substrat-Molekül bindet. Sie ist so gebaut, dass sie nur eine bestimmte Molekülsorte binden kann.
Aktiver Transport
Beim aktiven Transport wird ein Stoff unter Energieaufwand gegen sein Konzentrationsgefälle transportiert.
Aktivierungsenergie
Die Aktivierungsenergie muss den Edukten zugeführt werden, um sie zur Reaktion zu bringen.
Alkoholgärung
Die alkoholische Gärung ist eine anaerobe Dissimilation, bei der Glucose zu Alkohol und Kohlenstoffdioxid abgebaut wird. Sie verläuft bei Sauerstoffmangel in Hefezellen und wird zur Herstellung alkoholischer Getränke wie Wein und Bier genutzt.
Aminosäuren
Aminosäuren sind die Bausteine der Proteine. In den natürlichen Proteinen kommen 20 verschiedene Sorten vor. Die Aminosäuren-Moleküle enthalten neben C-, H- und O- auch N-Atome. Sie bestehen aus einem Standardteil mit zwei Bindungsstellen, über dies sie mit zwei weiteren Aminosäuren verknüpft werden können, und einem Rest, der je nach Aminosäure verschieden ist.
Anaerob
Als anaerob bezeichnet man Vorgänge und Lebewesen, die keinen Sauerstoff brauchen.
Analyse
Zersetzung einer Verbindung (gr. Analysis „Auflösung“) z. B. Durch Licht (Fotolyse)
Anaphase
Die Anaphase ist die dritte Phase der Mitose, in der jedes Chromosom in seine beiden Schwesterchromatiden geteilt wird. Das Centromer teilt sich und je ein Schwesterchromatid wandert entlang den Spindelfasern zu einem Pol.
Anatomie
Die Anatomie untersucht und beschreibt den inneren Bau der Lebewesen (gr. anatemnein „zerschneiden“).
Anorganisch
Anorganische Stoffe sind Elemente und Verbindungen, die keinen Kohlestoff enthalten, mit einigen Ausnahmen wie Kohlenstoffdioxide, Kohlensäure und Carbonate.
Äquatorialebene
Die Äquatorialebene ist die Mittelebene der Zelle am Äquator zwischen den beiden Polen (lat aequare „gleichmachen“).
Arbeitskern
Interphasenkern
Assimilation
Assimilation ist der Aufbau körpereigener, organischer Stoffe (lat assimilare "angleichen"). Am wichtigsten sind die: Kohlenstoff-Assimilationen und Stickstoff-Assimilationen.
- Autotrophe Assimilationen gehen von anorganischen Stoffen aus und brauchen Energie.
- Bei heterotrophen Assimilationen werden körperfremde organische Stoffe assimiliert
Atmosphäre
Die Atmosphäre (gr. atmos "Dampf, Dunst") ist die Gashülle, welche die Erde umgibt. Sie reguliert den Wärmehaushalt der Erde und ist für das Leben auf der Erde unentbehrlich. Sie schützt die Erdbewohner vor schädlicher Strahlung und ermöglicht ihnen die Atmung
Atome
Atome (gr atmos "unteilbar") sind die kleinsten bei chemischen Vorgängen unteilbaren Teilchen. Sie bestehen aus den Elementarteilchen und sind elektrisch neutral.
Atomsorten
Atome eines Elements haben die gleiche Protonenzahl. Jede Atomsorte wird durch ein Symbol aus einem oder zwei Buchstaben bezeichnet (Elementsymbole)
ATP
Adenosintriphosphat ist eine energiereiche Verbindung, die vor allem bei der Dissimilation aus ADP + P aufgebaut wird. ATP liefert als rasch verfügbarer Energieträger Energie für energieverbrauchende Vorgänge und wird dabei in ADP + P gespaltern
Auflösung
Das Auflösungsvermögen ist die entscheidende Grösse für die Leistung eines Mikroskops. Es gibt an, wie kleinder minimale Abstand zwischen zwei Punkten ist, die noch getrennt abgebildet werden. Die physikalische Grenze ist die halbe Wellenlänge der verwendeten Strahlen. Sie beträgt im Lichtmikroskop 300 nm, im Elektronenmikroskop 0.3 nm
Autotroph
Als autotroph bezeichnet man Zellen und Lebewesen, die ihre organischen Stoffe aus anorganischen selbst aufbauen können (gr. autos "selbst", gr. trophe "Nahrung"). Die dafür nötige Energie beziehen sie meist aus dem Licht (Fotosynthese)
Bakterien
Bakterien sind sehr kleine Einzeller, die praktisch überall vorkommen. Sie gehören zu den Prokaryoten, ihre Zellen sind Procyten
Befruchtung
Bei der Befruchtung verschmelzen die haploiden Kerne von zwei Gameten zum diploiden Kern der Zygote
Betriebsstoffe
Betriebsstoffe werden bei der Dissimilation zur Freisetzung ihrer Energie abgebaut. Der wichtigste ist Glucose
Bildungsgewebe
Bei Pflanzen teilen sich nur die Zellen der Bildungsgewebe (Meristeme). Die Zellen der Dauergewebe sind differenziert und nicht mehr teilungsfähig
Biologie
Die Biologie ist die Lehre vom Leben (gr. bios "Leben")
Biotop
Lebensraum einer Lebensgemeinschaft (Biozönose), in dem bestimmte Umweltbedingungen herrschen (gr topos "Ort").
Biozönose
Die Biozönose ist die Lebensgemeinschaft aller Lebewesen in einem Lebensraum (gr. koinos "gemeinsam")
Boten-RNA
Die Boten-Ribonucleinsäure (mRNA) dient als Rezept für die Bildung eines Proteins an den Ribosomen. Sie wird im Kern als Abschrift eines DNA-Abschnitts (Gens) hergestellt
Brenztraubensäure
Brenztraubensäure (C3H6O3) ist eine organische Verbindung, die bei der Glykolyse im Plasma entsteht. Sie wird entweder in den Mitochondrien zu Kohlenstoffdioxid und Wasser oxidiert oder bei Gärungen in Milchsäure oder Alkohol umgewandelt
C-...
Kohlenstof
Carrier
Ein Carrier (engl. carrier "Beförderer") ist ein Membranprotein, das bestimmte Teilchen bindet und durch die Membran transportiert, indem es seine Gestalt ändert. Der Transport ist sehr selektiv und kann aktiv oder passiv sein
Cellulose
Cellulose ist ein Polysaccharide, den Pflanzen als Baumaterial für die Zellwände verwenden. Ihre Makromoleküle sind unverzweigte Ketten aus bis zu 10'000 Glucose-Molekülen. Cellulose ist für uns und viele Tiere nicht verdaubar.
Centromer
Das Centromer ist die Stelle des Chromosoms, an der die beiden Schwesterchromatiden bis zur Anaphase verbunden sind. Hier setzen die Spindelfasern an
Chemisch
Als chemisch werden Vorgänge bezeichnet, bei denen sich Stoffe in andere umwandeln, indem ihre Teilchen miteinander reagieren. Edukte reagieren zu Produkten
Chemosynthese
Die Chemosynthese ist eine Form der Kohlenstoff-Assimilation, bei der die Energie für den Aufbau der Glucose durch Oxidation anorganischer Stoffe (aus der Umgebung) gewonnen wird. Chemosynthetisch autotroph sind nur einige Bakterien
Chlorophyll
Das Chlorophyll ist der grüne Farbstoff (gr. chloros "grün") in den Chloroplasten, der Licht absorbiert für die Lichtreaktionen der Fotosynthese
Chloroplasten
Chloroplasten sind die Plastiden für die Fotosynthese. Ihre innere Oberfläche ist stark vergrössert durch Einstülpungen der inneren Membran. Membranstapel (Grana) tragen das Chlorophyll, zwischen ihnen liegt Plasma (Stroma)