BK Kapitel 2 Lockergestein
Kapitel 2
Kapitel 2
-
- 1 / 11
-
Lernkarten
2.1 Einführung
Hauptgruppen
Natursteine,
Festgesteine,
Erstarrungsgesteine, Ablagerungsgesteine, Umwandlungsgesteine,
Lockergesteine
Eigenschaften der Lockergesteine
Erddruck
Standsicherheit einer Böschung
Statische Grundbruchsicherheit
Kipp- und Gleitsicherheit
Erdwiderstand
Verwendbarkeit von Aushubmaterial
Durchlässigkeit des Baugrunds
Gefahr von innerer Erosion
Setzungen
Aufbau der Lockergesteine
Die Struktur der Lockergesteine hängt von der Art der Ablagerung der Bodenkörner ab. Je nach Korngrösse und Kornverteilung entstehen mehr oder weniger Hohlräume
Bindiger und Kiesigen Untergrund
Wie entstehen rundes und kantige Körner?
Durch Transportabnutzung
Reihenfolge der Lockergesteine
1. Blöcke, >200mm
2. Steine, 60 - 200mm
3. Kies, 2 - 60mm
4. Sand, 0.06 - 2mm
5. Silt, 0.002 - 0.06mm
6. Ton, < 0.002mm
Ungleichkörnige Böden
Stark unterschiedlich, kann grössere Hohräume mit den kleinen Korngrössen schliessen
Also gute Verdichtbarkeit und kann mehr Druck aufnehmen, da es durch die kleinen Körner mehr Kontaktpunkte aufbauen kann
Gleichkörnige Böden
Alle Körner sind ungefähr gleich gross
Grosse Hohlräume, daher schlechte verdichtbarkeit.
Benötigen mehr platz, da sie Sperriger sind, weil sie die Hohlräume kaum füllen können
Fraktionen der Korngrössen
Ton, Silt, Sand, Kies, Steine
Korngrösse analysierungsarten
Siebanalyse, Schlämmanalyse
Siebanalyse
Das Probematerial wird durch verschiedene Siebsätze vibriert, oben mit grosser Sieböffnung (MW, Maschenweite), dann immer kleiner.
Schlämmanalyse
Der Feinanteil, also Körner unter 0.2mm werden mit Wasser aufgeschlämmt, ca. 50g Material und 1000g Wasser, intensiv gerührt und dann zum natürlichen Absinken gebracht. Die Körner sinken mehr oder weniger schnell ab. Während dem Absinken werden in bestimmten Zeitabständen mit einem Aräometer die Dichte des Boden - Wassergemisch gemessen