Sozialversicherungen

Sachbearbeiter/in Personalwesen edupool.ch

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F. W.
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Sozialversicherungen in der Schweiz, speziell für die Berufslehre. Sie decken Themen wie Altersgutschriften, BVG-Grenzbeträge, koordinierten Lohn, Versicherungsleistungen und Anspruchsvoraussetzungen ab. Besonders nützlich sind sie für Lernende und Berufstätige, die sich mit den Grundlagen der Sozialversicherungen vertraut machen möchten, um ihre Rechte und Pflichten besser zu verstehen und finanzielle Sicherheit zu gewährleisten.
Cartes-fiches
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3
Langue
Allemand
Niveau
Apprentissage
Créé / Mis à jour
26.10.2021 / 29.03.2024

Cartes-fiches

Welche Rahmenfristen kennt die ALV?

  • Rahmenfrist für den Leistungsbezug = Beginnt am 1. Tag wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind
  • Rahmenfrist für die Beitragszeit = begintn 2 Jahre vor Beginn der Rahmenfirst für den Leistungsbezug

Wer ist obligatorisch nach UVG versichert?

  • Alle in der Schweiz beschäftigten AN
  • arbeitslose Personen, die Anspruch auf Arbeitslosenentschädigung haben

Was sind die Leistungen der UV?

  • Sachleistungen
    • Pflegeleistungen
      • med. Behandlung
      • Hauspflege
    • Kostenvergütungen
      • Hilfsmittel
      • Rettungs-, Transportkosten etc.
      • Kosten Leichentransporte
      • Bestattungskosten
  • Geldleistungen
    • Taggeld
    • Invalidenrenten
    • Hinterlassenenrenten
    • Besondere Entschädigungen
      • Hilfslosenentschädigung etc.

Wie wird der versicherte Verdienst der UV festgelegt?

  • AHV massgebender Lohn
  • max. vers. Lohn = CHF 148'200.- / max. Tagessatz CHF 406
  • inkl. KiZu (zählen aber nicht zum prämienpflichtigen Lohn)

 

Definition Unfallbegriff

  • Plötzlich
  • Unfreiwillig
  • Körperschädigung
  • Äusserer Faktor
  • Ungewöhnlich

Von wem wird die Prämie bezahlt?

  • BU = AG
  • NBU = AN, kann zu Gusten des AN geänder werden.

Welche Mind. Stunden müssen vorliegen, damit ein AN versichert ist?

  • BU immer versichert
  • TZ MAs mit weniger als 8 Stunden pro Woche sind nicht NBU versichert, hier zählt der direkte Arbeitsweg jedoch ebenfalls als BU

Was ist eine Abredeversicherung?

Die Versicherung endet 31 Tage nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses.

Für Personen die auch gegen NBU versichert waren, besteht die Möglichkeit den Versicherungsschutz um max. 6 Monate mittels Einzelabredeversicherung zu verlängern.

Wie wird das UV-Taggeld berechnet?

Anspruch besteht ab dem 3.Tag nach dem Unfalltag.

  • 80% des letztversicherten Verdienstes (max. CHF 406)
  • Berechnung: Jahresverdienst /356 x 80%

Wie werden die FamZ finanziert?

  • AG (& Selbständige) zahlt prozuental von ihrer gesamten Bruttlohnsuppe einen Beitrag in dei Familienausgleichskasse.
  • Kein AN-Beitrag

Wann entsteht der Anspruch aumf FamZ?

  • Anspruch entsteht und erlischt mit dem Lohnanspruch
  • Bei Unfall und Krankheit für 3 weitere Monate
  • Bei Mutterschaftsurlaub max. 16 Wochen
  • Pro Kind eine Zulage

Wer muss sich gem. KVG obligatorisch (Grundversicherung) versichern?

  • allen in der Schweiz wohhaften Persone
    • Frist zur Anmeldung = 3 Monate
  • Ausländer mit Aufenthaltsbewilligung von länger als 3 Monaten
  • Auslander mit Aufenthaltsbewilligung von weniger als 3 Monaten, wenn sie über keinen ausländischen Versicherungsschutz verfügen

Was ist die Leistungspflicht einer Krankentaggeldversicherung?

Bezahlung von Taggelder nach Ablauf der vereinbarten Wartezeit bis zur Genesung oder der in der Police aufgeführten Leistungsdauer.

Sind KTG AHV-pflichtig?

Nein.

Welche Formen der Leistungspläne der PKs werden unterschieden?

  • Beitragsprimat
    • Vorsorgeleistungen aufgrund des angesparten Kapitals
    • Berechnung mittels Umwandlungssatz (aktuell 6.8%)
  • Leistungsprimat
    • Vorsorgeleistungen in einer bestimmten Höhe des letztversicherten Lohns

Was sind die Vor- und Nachteile des Beitragsprimats?

Vorteile: 

  • Keine Einkaufssummen oder Nachzahlungen
  • gute Übersicht

Nachteile

  • Vorsorgegrad sinkt bei Erhöhung des versicherten Verdiensts laufend
  • i.d.R. tieferer Vorsorgegrad als beim Leistungsprimat

Was sind die Vor- und Nachteile des Leistungsprimats?

Vorteile: 

  • klare lohnprozentuale Leistung
  • Leistungserhalt bei Inflation
  • i.d.R. höhere Leistungen als beim Beitragsprimat

Nachteile: 

  • Einkaufssummen, Nachzahlungen
  • Austrittsleistungen sind nicht einfach zu berechnen
  • grösserer Adminaufwand.

Welche Risiken sind versichert (BVG)?

 

  • 18-24-Jährige: Tod & Invalidität
  • 25-64 bzw. 65-Jährige: Tod, Invalidität & Alter

Was ist der Koordinierte Lohn?

AHV-Lohn abzüglich Koordinationsbetrag.

Welche BVG-Grenzbeträge kennen wir?

  • CHF 21'510.- = Eintrittsschwelle
  • CHF 25'095.- = Koordinationsabzug
  • CHF 86'040.- = obere Lohngrenze Obligatorium
  • CHF   3'585.- = min. koordinierter Lohn
  • CHF 60'095.- = max. koordinieter Lohn
  • CHF 860'400.- = obere Lohngrenze Überobligatorium

Was sind Altersgutschriften?

BVG

  • Sparbeiträge in % des koordinierten Lohns
  • Ist jeder versicherter Person jährlich gutzuschreiben
  • Ist zu verzinsen

Étudier