Naturheilkunde

Naturheilkunde lernen

Naturheilkunde lernen

Martina Brönnimann
Lernen

Martina Brönnimann
Diese Lernkarten bieten einen Überblick über die Naturheilkunde für den Mittelschulbereich. Sie konzentrieren sich auf Pflanzen wie Brennnessel, Kamille und Weißdorn, deren Anwendungen bei verschiedenen Beschwerden sowie die Herstellung von Tinkturen und Auszügen. Die Karteikarten erklären auch die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Heilpflanzen, die Rolle von Kohlenhydraten und Schleimstoffen in der Naturheilkunde. Ideal für Schüler, die sich für die traditionelle Pflanzenheilkunde interessieren und deren praktische Anwendung kennenlernen möchten.
Karten
104
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Naturkunde
Stufe
Mittelschule
Erstellt / Aktualisiert
08.10.2021 / 10.05.2025

Flashcards

Was ist die Abkürzung von; Nullmonografie der Kommission E?

(0)

Was sind Terpene?

Terpene sind Sekundärstoffe die die Bäume zur Kommunikation nutzen. (Duft)

Was sind Phenylpropanoide?

Ist die eine (von zwei) grossen Stoffpflanzen die als Sekundärstoff in einer Pflanze sind.

Fiebersenkend (lat.)

Antipyretisch

Entzündungshemmend (lat.)

Antiphlogistisch

Schmerzstillend (lat.)

Analgetisch

Blutverdünnung (lat.)

Agglutinationshemmung

Weide (lat.)

Salix

Was bedeutet zweihäusig?

Die Pflanze ist entweder weiblich oder männlich aber nicht beides zusammen

Trifolium repens, hohe Menge an östrogenähnlichen Stoffen

Weissklee

Salvia pratensis, Lippenblütler

wiesensalbei

Feuer= wärme, = Leber warm-trocken - gelbe galle

Melancholiker = tiefgründig, nachdenklich, detailiert

 

Luft= Atem = Herz warm-feucht / Blut

Sanguiniker = unbekümmert, energiegeladen

 

Wasser = Blut =Gehirn kalt-feucht / Schleim

Phlegmatiker= ruhig, genussvoll, konsequent

 

Erde= Fleisch = Milz kalt-trocken / schwarze Galle

Choleriker = einsatzfreudig, beherzt, energisch

4-Säfte Lehre

Akute Krankheit= feurig/luftig

Chronische Krankheit = erdhaft/wässrig

Feuer: kräuter mit Herzwirkung, stärken Selbstwahrnehmung & Ich-Bewusstsein 

Wasser: Leberheilpflanzen regenerieren den Organismus

Luft: Nierenmittel wirken auf unsere Gefühlssphäre

Erde: Lungenmittel stärken die physische Konstitution

Mittelzuweisung 4-Elemente Lehre

Haselblüte

1. Vorfrühling

Forsythie blüht

2. Erstfrühling

Apfelblüte 

3. Vollfrühling

Holunderblüte

4. Frühsommer

Sommerlinde blüht

5. Hochsommer

Frühapfelreif

6. Spätsommer

Holunderbeerenreife

7. Frühherbst

Kastanienreife

8. Vollherbst

Stieleichenlaub färbt sich

9. Spätherbst

Stieleichenlaub fällt ab und Lärchennadeln fallen ab

10. Winter

Welche Menge an Pflanzen , die nicht besonders geschützt sind, darf in freier Natur gesammelt werden?

Handstraussregel, Pilze 2 Kg (GR) 1 Kg (ZH) pro Tag und Person, Beeren für Eigenbedarf, kommerziell muss vom Grundeigentümer genehmigt werden

Schweiz:

Grosses Windröschen

Schwarznessel

Weisse Zaunrübe

Winterlieb

Echtes Löffekraut

Schlangenwurz

Wanderheide

Hohldotterl

Mäuseschwanz

Österreichische Anemone

Strand-Ampfer

Alpen-Weide

Bunge

Gewürzdolde

Grosser Merk

Sumpf Sternmiere

Wassernuss

Kuhnelke

Nenne ein Beispiel für eine streng geschützte Pflanze in deiner Region und nenne die Region

Eiche

Kann bis 1400 Jahre alt werden

Früchte (Eicheln) können gewässert und gekocht werden und sind sehr Nahrhaft dank Stärke (viele Bitterstoffe wenn nicht eingeweicht, gekocht)

gibt Traubeneichen ( Eicheln sitzen direkt am Zweig) aber gestielte Blätter

und Stieleichen (Eichen sind gestielt) aber ungestielte Blätter

wechselständige gelappte Blätter

buchengewächs

einhäusig

Beschreibe einen Baum, mind. 5 Fakten

Zweihäusig: (tragen nur entweder männliche  oder weibliche Blüten)

Sanddorn

Hopfen

Eibe

Stechpalme

Ginkgo

 

 

Einhäusig: männlein und weiblein berunden sich im selben Haus - Pflanze hat also männliche und weibliche Blüten auf sich

 

Kiefer

Hasel

Walnuss

Birke

Lärche

 

 

Nenne zwei einhäusige Pflanzen und zwei Zweihäusige Pflanzen

Drogen sind trockene Pflanzen, Pflanzenorgane oder Teile davon

Was bedeutet Droge

Herba

Hyperici herba (Johanneskraut)

Gesamtes Grüne, oberirdische Kraut

Blätter, Blüten, Stengel (sofern nicht verholzt)

Wenn ganze Pflanze verwendet wird z.B.  Johanniskraut

Krautdroge lat.*

Folium

Salviae Folium

Laubblätter mit Blattstiel und Nebenblätter

Z.B. Salbeiblätter

Blätter lat.* , Salbeiblätter

Flos

Blüten, ganzer Blütenstand

Z.B. Malven Malvae Flos

Oder nur Teile einer Blüte z.B. Ringelblüte (Zungenblüten) I 

Blüten lat. *

Fructus

Rosae pseudo-fructus

Früchten die aus einer Blüte entstanden sind z.B. Hagenbutten

Fruchtdrogen lat. *

Radix (verdickter Wurzelstock = rhizoma

Süssholz = liquiritiaea radix

Geschälte oder ungeschälte Wurzeln

Z.B. Baldrian

Wurzeldrogen lat.*

Cortex

Bestehen aus der äusseren Rinde

Z.B. Weidenrinde

Salicis cortex

Rindendrogen lat.*

Semen

Bestehen aus befruchteten Samenanlagen von Pflanzen z.B. Leinsamen

Lini Semen

Samendrogen lat.*

Lignum

Besteht aus innerem Kerngewebe von Bäumen/Sträuchern wie z.B. Wachholderholz

Juniperi Lignum

Holzdrogen lat.*

Bärlauch - Allium ursinum

Kornelkirsche - cornus mas

Schafgarbe - achillea millefolium

Veilchen - viola

Schlehdorn - prunus spinosa

Holunder - Sambucus nigra

Frauenmantel - alchemilla vulgaris

Mohn - papaver somniferum

Arnika - arnica montana

Rose - Rosa

Apfel - Malus sylvestris

Nenne 5 Pflanzen mit ihren wissenschaftlichen Namen

Alles Leben der Erde beruht darauf dass die Pflanzen Sauerstoff und Zucker bilden.

Chloroplasten fangen Lichtenergie (Photone) ein

Diese wandeln die Lichtenergie in chemische Energie um und speichern sie in Form von Zucker

Findet in allen grünen Teilen der Pflanze statt, am meisten in den Blättern

 

Licht+ H2O + CO2 = O2 + Zucker

Erkläre die Photosynthese

Kommt ursprünglich vom niederländischen Wort droog (trocken)

Damit gemeint sind trockene Pflanzenteile

Woher stammt das Wort Droge?

Blätter = vor der Blütenentwicklung

Blüte = während der Blütezeit

Kraut = mit der Blüte

Wurzel = vor der Entwicklung des Blütenstengels

 

Jahreszeiten

Frühjahr= junge Blätter, Rinden, Bitterstoffwurzeln

Sommer = Hauptsammelzeit für Kräuter und Blüten

Herbst = Früchte, Smaen, Wurzeln

Winter= Knospen

Wann erntet man die verschiedenen Pflanzenteile?

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