Block 1 - 3


V. J.
Diese Lernkarten behandeln das Thema Prozessmanagement auf einem fortgeschrittenen Niveau. Sie konzentrieren sich auf verschiedene Aspekte wie Prozessoptimierung, Qualitätsmanagement und die Rolle des Prozessmanagers. Die Karteikarten erläutern Konzepte wie Lean Management, Kaizen und Business Process Reengineering, die für Unternehmen nützlich sind, um ihre Abläufe zu verbessern und effizienter zu gestalten. Sie richten sich an Fachleute und Manager, die ihre Prozesse optimieren und die Effizienz ihrer Organisation steigern möchten.
Flashcards
18
Students
5
Language
German
Category
Career Studies
Level
Other
Created / Updated
31.08.2021 / 02.03.2024

Flashcards

St. Galler Management Modell 3. Gen. 

 

Managementprozess (Führungsprozess)

  • Normativer Orientierungsprozess - Vorgaben für Unternehmensgestaltung erarbeiten 
  • Strategieentwicklungsprozess - BPR 
  • operative Führungsprozesse  - Prozess und Ergebnisqualität sicherstellen und verbessern 

 

Geschäftsprozess (Wertschöpfungsprozess) 

  • Leistungsinnovation 
  • Marktentwicklung und Kundenprozesse 
  • Leistungserstellung 

 

Unterstützungsprozess 

  • Finanzen, Personalwirtschaft, IT 

 

Prozessreife 

  • bestens dokumentiert - kann gut kontrolliert und gesteuert werden 

Reife Organisation: festgelegte Rollen und Verantwortlichkeiten - Prozessleistung ist hoch 

Unreife Organisation: unreife Prozesse, Produktqualität kann nicht vorhergesagt werden 

Qualität- und Qualitätsmanagement 

Strategien 

Rationale Strategie: 

Expertengruppen analysieren Ist-Situation und unterbreiten Vorschläge für Optimierungen (top-down)

 

Bombenwurf, Machtstrategie:

Veränderung wird durch Druck umgesetzt (top-down)

 

Entwicklungs- bzw. Evolutionsstrategie:

Veränderungen von Innen heraus (bottum-up) 

Qualität und Qualitätsmanagement 

Q-Planung - Q-Prüfung - Q-Lenkung

Qualitätsziele definieren und berücksichtigen (Q-Planung)

Qualität messen und bewerten (Q-Prüfung)

Qualität sichern und verbessern (Q-Lenkung) 

Prozess- und Qualitätsmanagement 

Unterschiedliche Aspekte 

  • Prozessmanagement fokussiert auf Prozesseffizienz: Zeit und Kosten 
  • QM fokussiert auf Effektivität: vollständige Erfüllung Kundenanforderung 

 

Gemeinsame Aspekte 

  • Erwartungen wichtiger Kundengruppen 
  • End-to-End Prozesse, Aufbauorganisation soll Ablauforganisation fördern 
  • KVP und Qualität wird angestrebt 

Instrumente des Prozess- und Qualitätsmanagements 

Ansätze der prozessorientierten Reorganisation 

GPO (Geschäftsprozess-Optimierung 

Ziel: permanente Verbesserung der bestehenden Prozesse 

Vorgehen: botton up 

 

BPR (Business Process Reengineering)

Ziel: radikale Veränderung / Neugestaltung der Prozesse 

Vorgehen: top down 

Business Process Reengineering 

Strukture follows process follows strategy 

1. Ausganslage Unternehmensstrategie 

2. Unternehmensprozesse werden neu gestaltet 

3. Strukturen werden auf die neuen Geschäftsprozesse ausgerichtet 

 

Ziel:

  • Transformation des Unternehmens von einer funktionalen zu einer prozessorientierten Organisation mit Kundenausrichtung 
  • Optimierung von Qualität, Kosten, Zeit 
  • Ablauf in 4 Phasen: Renewing (Erneuerung), Revitalizing (Revitalisierung), Reframing (Einstellungsänderungen), Restructuring (Restrukturierung)  

 

Geschäftsprozess-Optimierung 

1. Ausgangslage bestehende Abläufe 

2. Untersuchung nach Schwachstellen und schrittweise Optimierung 

3. Bestehende Stärken werden genutzt und schrittweise ausgebaut 

Voraussetzung: Deffinierte Prozesse im Unternehmen 

KAIZEN / kontinuirlicher Verbesserungsprozess 

  • stetige Optimierung unter Einbindung aller MA (bottom-up Ansatz) 
  • Ständige Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten 
  • KVP 

Merkmale: 

  • Prozessorientierung
  • Einführung des QM 
  • Betriebliches Vorschlagswesen 
  • Investition in die Weiterbildung der MA
  • Mitarbeiterorientierte Führung 

Lean Management 

 

Japanisches Führungskonzept, zeichnet sich durch schlanke Unternehmensführung und flache Hierarchien aus 

Strukturen und Prozesse werden so weit als möglich optimiert - MA können sich auf wesentliche Arbeiten konzentrieren 

 

Verschwendung weglassen: 

  • Überproduktion
  • Wartezeiten im Produktionsablauf 
  • Herstellung überflüssiger Produktteile 
  • Erbringung unnötiger DL 
  • Mehrfachtransporte 

 

Alle Abläufe und Strukturen werden untersucht und bei Bedarf verbessert oder gestrichen.

Ziele werden erreicht, wenn Fehleranfälligkeit gering ist 

Optimal wenn MA engagiert und in Gruppenarbeit organisiert 

 

Übergeordnetes Ziel ist Erhöhung der Effizienz. 

Entweder vorgegebenes Ziel - minimaler Einsatz an Personal, Zeit und Geld 

Oder vorgegebenes Personal, Zeit und Geld dafür maximales Ergebnis 

Beides geschieht mithilfe des KVP 

 

Voraussetzungen: 

  • Serienreife Produkte ohne Anpassungsbedarf 
  • Prozesse mit geringer Fehleranfälligkeit
  • Engagierte MA, die optimalerweise in Gruppen zusammenarbeiten 

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