Prozessmanagement
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Lernkarten
Managementprozess (Führungsprozess)
- Normativer Orientierungsprozess - Vorgaben für Unternehmensgestaltung erarbeiten
- Strategieentwicklungsprozess - BPR
- operative Führungsprozesse - Prozess und Ergebnisqualität sicherstellen und verbessern
Geschäftsprozess (Wertschöpfungsprozess)
- Leistungsinnovation
- Marktentwicklung und Kundenprozesse
- Leistungserstellung
Unterstützungsprozess
- Finanzen, Personalwirtschaft, IT
Prozessreife
- bestens dokumentiert - kann gut kontrolliert und gesteuert werden
Reife Organisation: festgelegte Rollen und Verantwortlichkeiten - Prozessleistung ist hoch
Unreife Organisation: unreife Prozesse, Produktqualität kann nicht vorhergesagt werden
Qualität- und Qualitätsmanagement
Strategien
Rationale Strategie:
Expertengruppen analysieren Ist-Situation und unterbreiten Vorschläge für Optimierungen (top-down)
Bombenwurf, Machtstrategie:
Veränderung wird durch Druck umgesetzt (top-down)
Entwicklungs- bzw. Evolutionsstrategie:
Veränderungen von Innen heraus (bottum-up)
Qualität und Qualitätsmanagement
Q-Planung - Q-Prüfung - Q-Lenkung
Qualitätsziele definieren und berücksichtigen (Q-Planung)
Qualität messen und bewerten (Q-Prüfung)
Qualität sichern und verbessern (Q-Lenkung)
Prozess- und Qualitätsmanagement
Unterschiedliche Aspekte
- Prozessmanagement fokussiert auf Prozesseffizienz: Zeit und Kosten
- QM fokussiert auf Effektivität: vollständige Erfüllung Kundenanforderung
Gemeinsame Aspekte
- Erwartungen wichtiger Kundengruppen
- End-to-End Prozesse, Aufbauorganisation soll Ablauforganisation fördern
- KVP und Qualität wird angestrebt
Instrumente des Prozess- und Qualitätsmanagements
Ansätze der prozessorientierten Reorganisation
GPO (Geschäftsprozess-Optimierung
Ziel: permanente Verbesserung der bestehenden Prozesse
Vorgehen: botton up
BPR (Business Process Reengineering)
Ziel: radikale Veränderung / Neugestaltung der Prozesse
Vorgehen: top down
Business Process Reengineering
Strukture follows process follows strategy
1. Ausganslage Unternehmensstrategie
2. Unternehmensprozesse werden neu gestaltet
3. Strukturen werden auf die neuen Geschäftsprozesse ausgerichtet
Ziel:
- Transformation des Unternehmens von einer funktionalen zu einer prozessorientierten Organisation mit Kundenausrichtung
- Optimierung von Qualität, Kosten, Zeit
- Ablauf in 4 Phasen: Renewing (Erneuerung), Revitalizing (Revitalisierung), Reframing (Einstellungsänderungen), Restructuring (Restrukturierung)
Geschäftsprozess-Optimierung
1. Ausgangslage bestehende Abläufe
2. Untersuchung nach Schwachstellen und schrittweise Optimierung
3. Bestehende Stärken werden genutzt und schrittweise ausgebaut
Voraussetzung: Deffinierte Prozesse im Unternehmen
KAIZEN / kontinuirlicher Verbesserungsprozess
- stetige Optimierung unter Einbindung aller MA (bottom-up Ansatz)
- Ständige Suche nach Verbesserungsmöglichkeiten
- KVP
Merkmale:
- Prozessorientierung
- Einführung des QM
- Betriebliches Vorschlagswesen
- Investition in die Weiterbildung der MA
- Mitarbeiterorientierte Führung
Lean Management
Japanisches Führungskonzept, zeichnet sich durch schlanke Unternehmensführung und flache Hierarchien aus
Strukturen und Prozesse werden so weit als möglich optimiert - MA können sich auf wesentliche Arbeiten konzentrieren
Verschwendung weglassen:
- Überproduktion
- Wartezeiten im Produktionsablauf
- Herstellung überflüssiger Produktteile
- Erbringung unnötiger DL
- Mehrfachtransporte
Alle Abläufe und Strukturen werden untersucht und bei Bedarf verbessert oder gestrichen.
Ziele werden erreicht, wenn Fehleranfälligkeit gering ist
Optimal wenn MA engagiert und in Gruppenarbeit organisiert
Übergeordnetes Ziel ist Erhöhung der Effizienz.
Entweder vorgegebenes Ziel - minimaler Einsatz an Personal, Zeit und Geld
Oder vorgegebenes Personal, Zeit und Geld dafür maximales Ergebnis
Beides geschieht mithilfe des KVP
Voraussetzungen:
- Serienreife Produkte ohne Anpassungsbedarf
- Prozesse mit geringer Fehleranfälligkeit
- Engagierte MA, die optimalerweise in Gruppen zusammenarbeiten