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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 29.08.2021 / 10.09.2021
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Larynxkarzinom

  • Häufigkeit
  • Ursache

Häufigkeit

Bösartige Tumoren des Kehlkopfes sind mit ca. 40% die häufigsten Kopf-Hals-Malignome, dies entspricht 1 bis 2 % aller bösartigen Tumoren.

Ursache

Eine klare Ursache gibt es bis heute nicht. Mitverantwortlich für die Krebsbildung sind erwiesenermassen folgende Stoffe: Zigarettenrauch, Asbest, Chromate, Benzol, Nickel, aromatische Kohlenwasserstoffe.

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Speicheldrüsenstein

  • Nennung der am häufigsten betroffenen Drüse
  • Ursache
  • Symptome
  • Therapie

Nennung der am häufigsten betroffenen Drüse

  • Speichelsteine finden sich zu 70 – 80 % in der Glandula submandibularis und zu etwa 20 % in der Glandula parotis. Zu einem geringen Prozentsatz finden sich Steine in den kleinen Speicheldrüsen oder der Glandula sublingualis.

Ursache

  • Speichelsteine sind sekundäre Verkalkungen von „Speichelpfropfen“ aus angereicherten organischen Speichelinhalten (Speichelmuzine).

Symptome

  • Die Nahrungsaufnahme führt zu einer oft sehr schmerzhaften Schwellung der betroffenen Drüse („Speichelsteinkolik“).

Therapie

  • Stoffe, die die Speichelproduktion anregen: saure, zuckerfreie Bonbons, Kaugummi und Getränke (Zitrone): Der vermehrt gebildete Speichel reinigt die Drüse und kann einen Stein eventuell nach aussen befördern. Bei Schmerzen oder fehlendem Erfolg werden weitere Manöver versucht.
  • Dilatation des Ausführganges durch Sondierung
  • Entfernung der Steine
  • Eventuell kann der Stein durch Ausmassieren des Gangs entfernt werden. o operativ: aufschlitzen des Ganges (Steine im vorderen Teil des Ganges)
  • Lithotripsie: zertrümmern der Steine
  • bei chron. Entzündung: Entfernung der Drüse

 

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Entzündung der Kopfspeicheldrüsen

  • Ursache
  • Symptome
  • Komplikationen
  • Therapie

Ursache

  • Bakterien (Streptokokken, Staphylokokken) und Viren (im Kindesalter: Mumps),
  • Speichelsteine sind häufige Ursachen der Speicheldrüsenentzündung, dabei kommt es zu einem Speichelrückstau. Im gestauten Sekret vermehren sich Bakterien und führen zur Entzündung. Den gleichen Effekt haben Einengungen, Narben oder Tumoren der Speicheldrüsen.
  • Medikamente, die den Speichelfluss reduzieren. 
  • Eine Bestrahlung im Rahmen einer Tumor-Therapie, kann zu einer vorübergehenden Entzündung und späteren Vernarbung der Speicheldrüsen führen.

Symptome

  • meist plötzlich und meist einseitig (beim Mumps allerdings öfters beidseitig)
  • Die Drüse schwillt dann an, wird hart, schmerzt und ist überwärmt. Fieber kann auftreten.
  • Schwellung und die Schmerzen nehmen beim Essen zu, da vermehrt Speichel gebildet wird, der einen Druck auf das entzündete Gewebe bewirkt.
  • Selten entleert sich Eiter in die Mundhöhle.
  • Das Kauen kann bei einer Ohrspeicheldrüsenentzündung schmerzhaft sein, da Kiefergelenk und Kaumuskulatur in unmittelbarer Nähe liegen.

Komplikationen

  • Abszessausbildung, Durchbruch möglich mit Allgemeininfektion oder Sepsis
  • Chronische Speicheldrüsenentzündungen führen zu einer Vernarbung der Drüse. In der Folge wird kaum noch Speichel produziert und die Drüse ist dann als derber Knoten tastbar.

Therapie

  • kühlende alkoholische Umschläge, weiche Kost, reichlich Flüssigkeit und eine
  • intensive Mundhygiene
  • schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente
  • bei einer bakteriellen Entzündung: Antibiotika
  • Stoffe, die die Speichelproduktion anregen: saure, zuckerfreie Bonbons, Kaugummi und Getränke (Zitrone): Der vermehrt gebildete Speichel reinigt die Drüse.
  • Liegt ein Stein vor, muss dieser entfernt werden.
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Mumps - Parotitis epidemica - Ziegenpeter

  • Definition
  • Ursache
  • Symptome
  • Komplikationen
  • Therapie

Definition

Akuter Infekt mit dem Mumpsvirus, der sich vorallem in der Ohrspeicheldrüse manifestiert.

Ursache

Häufigster viraler Erreger ist das Mumpsvirus, das verantwortlich ist für die Parotitis epidemica, die vorwiegend, aber nicht ausschliesslich im Kindesalter vorkommt.

Symptome

  • typisch ist eine diffuse, schmerzhafte und akute Schwellung der erkrankten Drüsen mit teigigem Ödem. (Hamsterbacken)
  • Die Gangmündungen sind gerötet und leicht geschwollen, das Sekret ist eitrig.
  • Die Drüse schwillt an, wird hart, schmerzt und ist überwärmt.
  • Schwellungen und Schmerzen nehmen beim Essen zu, da vermehrt Speichel gebildet wird, der einen Druck auf das entzündete Gewebe bewirkt.
  • kauen ist schmerzhaft, da Kiefergelenk und Kaumuskulatur in unmittelbarer Nähe liegen.
  • Im Normalfall heilt die Infektion in 1-2 Wochen ab.

Komplikationen

  • Orichitis, mit Sterilität als Folgeerscheinung beim geschlechtsreifen Mann.
  • Labyrinthitis
  • eine begleitetende seröse Meningitis

Therapie

  • kühlende Umschläge, weiche Kost
  • schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente

Prognose

  • beim Kind in der Regel gut.
  • beim geschlechtsreifen Mann grosse Gefahr der Infertilität.
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Ohrschmalzpfropfen (Zerumen)

  • Pathogenese und Ursachen
  • Komplikationen
  • Therapie

Pathogenese und Ursachen

Zum Zeruminalpfropf kommt es durch Störung der physiologischen Selbstreinigung oder Veränderung der Zeruminalsekretion. Zum Gehörgangverschluss kann es durch das Aufquellen eines Propfes kommen.

Komplikationen

Es kann eine Otitis media entstehen, ingesamt sind Komplikationen aber selten.

Therapie

Bei intaktem Trommelfell kann eine Ohrspühlung mit einer Ohrspritze und körperwarmen Wasser vorgenommen werden.

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Entzündung des äusseren Gehörgangs

  • Ursachen
  • Symptome
  • Abklärung einer Otitis externa

Ursachen

  • chronische Mittelohrenzündung
  • Diabetes mellitus
  • Allergie gegen Kosmetika
  • Gehörsgangsexostosen
  • tägliches Waschen oder Baden

Kenntnis der Symptome

  • zunächst vorwiegend Juckreiz
  • Schmerzen sind beim akuten Infekt vorhanden
  • Krustenbildung und eitriger Ohrfluss ist möglich

Abklärung einer Otitis externa

  • Otoskopie zeigt das Gehörgangsekzem
  • Typischerweise ist ein Tragusdruckschmerz
  • diffuse Schwellung der Gehörgangshaut
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Otitis media

  • Ursachen
  • Symptome
  • Diagnostik
  • Komplikationen
  • Therapie (Ohrentropfen sind nicht wirksam)
  • Prognose

 

Ursachen

Störung der Mittelohrbelüftung

  • Verengung des Lumens der Tuba auditiva
  • Fehlbildung im Kiefer-Gaumen-Bereich
  • Vergrösserung der Rachenmandel
  • Polypen im Nasenrachenraum

Infektiöse Entzündung

  • Bakterien
  • Viren

Symptome

  • klopfen im Ohr und Fieber
  • herabgesetzts Allgemeinbefinden, Kopfschmerzen,
  • stechender Schmerz und Klopfen im Ohr, Hörverminderung, Ohrgeräusch
  • Säuglinge sind unruhig, weinerlich, trinken schlecht und greifen sich oft ans Ohr
  • Schallleitungsschwerhörigkeit

Diagnostik

  • Anamnese: typische Beschwerden
  • Otoskopie: Die Inspektion des Trommelfells zeigt die typischen lokalen Entzündungszeichen, zudem kann hinter dem Trommelfell ein Erguss ersichtlich sein.
  • Schwellung entsprechender Lymphknotenstationen
  • Bei der klinischen Untersuchung ist das Mastoid gelegentlich mässig druckempfindlich, es weist aber keine Schwellung auf.

Komplikationen

  • Perforation des Trommelfells
  • Mastoiditis
  • chronische Otitis media
  • Labyrinthitis, Meningitis oder eines Hirnabszesses

Therapie (Ohrentropfen sind nicht wirksam)

  • Schmerzmittel und Wärmebehandlung des Ohres
  • operative Eröffnung des Trommelfells
  • orale Antibiose
  • abschwellende Therapie

Prognose

  • Eine bereits durchgemachte Otitis media oder das Vorliegen einer chronisch serösen Otitis media erhöhen das Risiko erneut an einer akuten Otitis media zu erkranken.
  • Das Rauchen der Eltern ist ein bewiesener Risikofaktor. Andererseits ist das Stillen von Säuglingen über längere Zeit ein erwiesener Schutzfaktor.
  • Bei frühzeitigem Behandlungsbeginn klingen die Beschwerden innerhalb weniger Tage ab und die akute Mittelohrentzündung heilt in den meisten Fällen vollständig aus. Nach zwei Wochen sollte eine akute Mittelohrentzündung vollständig abgeheilt sein. Ist dies nicht der Fall, so besteht der hochgradige Verdacht, dass sich die Entzündung auf den Knochen hinter dem Ohr, den so genannten Warzenfortsatz (Mastoid), ausgebreitet hat.

 

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Sekretorische Otitis media / Tubenmittelohrkatarrh / Serotympanum / Tubenverschluss /Paukenerguss

Definition

Häufigkeit

Ursachen

Häufigkeit

Symptome

Komplikationen

Therapeutisches Konzept

Definition

Die sekretorische Otitis media bezeichnet einen entzündlichen Erguss hinter intaktem Trommelfell ohne akute Ohrsymptome und ohne Allgemeinsymptome.

Ursachen

Beim Kind stehen die Adenoidhyperplasie und die chronische Adenoiditis im Vordergrund. Beim Erwachsenen sind jedoch Ursachen einer gestörten Tubenfunktion zu berücksichtigen, die beim Kind keine Rolle spielen, wie z.B. das Schlaf-Apnoe-Syndrom und Tumoren des Nasopharynx.

Häufigkeit

Die sekretorische Otitis media ist bei Kindern im Vorschulalter die häufigste Ohrerkrankung und eine der häufigsten Erkrankungen überhaupt.

Symptome

  • Beim Kind fehlen meist Symptome der akuten Entzündung.
  • Das Hauptsymptom ist der Hörverlust, der aber vom Kind selbst selten erwähnt wird. Bei Beidseitigkeit kann der Spracherwerb verzögert und die Wahrnehmung behindert sein.
  • Zudem können die Patienten über ein Druck- und Taubheitsgefühl im betroffenen Ohr klagen. Schmerzen sind selten vorhanden. Es kann ein Knacken oder Plätschern auftreten.
  • Im Gegensatz zum Kleinkind sind Erwachsene durch die Hörstörung und das Druckgefühl meist stark irritiert.

Komplikationen

  • Die häufigste Komplikation ist die Otitis media acuta, aus der sich wieder weitere Komplikationen ergeben können.
  • Über das runde oder ovale Fenster kann eine Labyrinthitis entstehen.
  • Hörverminderung mit verzögerter Sprachentwicklung beim Kind

Therapeutisches Konzept

  • konservativ mit Inhalation, abschwellenden Nasentropfen, Wärme
  • Kommt es unter der konservativen Therapie zu keiner Besserung ist eine Paukendrainage indiziert. Hierbei wird ein Röhrchen in das Trommelfell eingesetzt. Dieses wird im weiteren Verlauf in den Gehörgang abgestossen, danach verschliesst sich das Trommelfell eigenständig.
  • Ist die Ursache eine zu grosse Rachenmandel, sollte eine Adenotomie (Entfernung der Rachenmandeln) gemacht werden.