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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 29.08.2021 / 10.09.2021
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Nasenpolypen (Definition, Häufigkeit, Ursachen, Symptome, Komplikationen, Therapiemöglichkeiten)

Definition: Gutartige Wucherungen der Nasenschleimhaut, sie wachsen aus den Nasennebenhöhlen in die Nasenhaupthöhle

Häufigkeit: 10 % der Bevölkerung

Ursachen: genetische Ursache, odontoge Ursache, funktionelle Anatomie, chronischer Reizzustand der Schleimhaut (chronische Rhinitis, allergische Rhinitis)

Symptome: behindet die Nasenatmung, oft eitriger Schnupfen und verstärktes Laufen der Nase, näselnde Stimme, Kopfschmerzen

Komplikationen: Nasennebenhöhlenentzündung, verstärkte Mundatmung, durch die verminderte Belüftung des Ohres: Hörprobleme und Ohrentzündungen durch den Druck der Polypen aufgetriebene Nase

Therapie: Dampfbäder, Kortison, operative Entfernung,

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Zahnkaries (Definition, Ursachen, Symtpome)

Definition

Zerstörung von Zahnschmelz und Zahnbein, die mit der Bildung von Löchern beginnt und zur vollständigen Zerstörung der Zähne führen kann

Ursachen

  • schlechte Mundhygiene
  • zuckerhaltige und sauer Nahrung
  • im Kindesalter durch Dauernuckeln an Saugerflaschen mit zuckerhaltigen Getränken

Symtpome

  • weissliche Flecken im Frühstadium (reversibel)
  • braune Flecken am Zahn, oft schlecht sichtbar
  • Zahnschmerzen, Kopfschmerzen bei Kälte oder Zuckergenuss bis anhaltend heftige und pulsierende Schmerzen
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Zungenbrennen

Ursachen

Symptome

Ursachen: psychische Komponente z.B. Stress, Depression, Vitamin B12 Mangel, Eisenmangel, hormonelle Umstellung, Wechseljahre

Bei folgende Zungenformen kommt es zum Zungenbrennen: Faltenzunge, MoellerHunter-Glossitis, Landkartenzunge

Symptome: Zungen- und Schleimhautbrennen ist eine oft sehr ungenehme und belastende Empfindungsstörung. Die betroffenen Areale verändern sich dabei nur teilweise in ihrer Struktur.

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Amalgam (Symptome bei Quecksilbervergiftung, Amalgam und Schwangerschaft)

 

Symptome bei Quecksilbervergiftung

Bei Einlagerung des in den Körper gelangten Hg (z.B. über Schleimhäute und Lunge) in die Niere und dem zentralen Nervenystem, kann es unter anderem zu folgenden  Erscheinungen kommen:

  • Mattigkeit, Kopfschmerzen, Nervenschmerzen
  • Schlaflosigkeit, Übererregbarkeit
  • Gedächtnisschwund
  • Zittern, Schwindel
  • Haarausfall

Amalgam und Schwangerschaft

  • Durch die erhöhte Hgbelastung bei der Ausbohrung ist während der Schwangerschaft und Stillzeit nach Möglichkeit darauf zu verzichten.
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Hyperplasie der Rachenmandeln

  • Pathogenese der Rachenmandel-Hyperplasie
  • Symptome
  • Komplikationen
  • Therapie
  • Prognose

 

Pathogenese der Rachenmandel-Hyperplasie

Grundsätzlich kann die Vermehrung lymphatischen Gewebes in dieser Region im Kindesalter zunächst nicht als pathologisch betrachtet werden, da es praktisch bei allen Kindern im Rahmen der immunologischen Aktivität zu einer Hyperplasie des lymphatischen Gewebes kommt.

Symptome

  • chronisch behinderte Nasenatmung
  • geschlossenes Näseln
  • laufende Nase
  • Appetitlosigkeit

Komplikationen

  • eine längerfristige Schallleitungsschwerhörigkeit führt vor allem in den ersten 3-4 Lebensjahren zu Sprachentwicklungsverzögerungen
  • Schliesslich kann es durch die chronische Mundatmung zu Fehlbildungen des Oberkiefers und Zahnstellungsanomalienkommen
  • gehäufte Otitis media

Therapie

Diese ist vor allem bei Symptomen indiziert. Sie besteht in einer Adenotomie (operative Entfernung der Rachenmandel) kombiniert mit einer Tonsillektomie (operative Entfernung der Gaumenmandeln)

Prognose

bei frühzeitigem Abklären und Therapieren sehr gut.

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Angina tonsillaris

  • Definition
  • Nennung der Erreger
  • Symptome
  • Komplikation
  • Differenzialdiagnose
  • Kenntnis der Abklärung
  • Therapie
  • Prognose einer Angina tonsillaris

Definition

Bei der Angina tonsillaris handelt es sich um eine akute, bakterielle Entzündung der Gaumenmandeln (Tonsillae palatinae)

Nennung der Erreger

Durch Beta-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A in seltenen Fällen auch durch Staphylokokken, Haemophilus influenzae oder Pneumokokken hervorgerufen

Symptome

  • ausgeprägtes Krankheitsgefühl, Fieber, Abgeschlagenheit, Inappetenz, Kopfschmerzen
  • starke Schluckbeschwerden
  • Speichelfluss und Mundgeruch
  • klossige Sprache
  • in 3-6 Tagen klingen Fieber und Schluckbeschwerden ab.

Komplikation

  • Folgeerkrankungen bei einem Infekt mit Streptokokken der Gruppe A: Endo-, Myo-, Perikarditis, rheumatisches Fieber, Nephritis
  • Übergang in chronische Tonsilitis (länger als 3 Monate), geringe Schluckbeschwerden, Mundgeruch, zerklüftete Tonsillen
  • infektiöse Entzündung anderer Organe durch Streuung der Bakterien und Bakterienprodukte bei Mandelentzündung

Differenzialdiagnose

  • Scharlach-Angina
  • Soor
  • Diphterie
  • Pfeiferisches-Drüsenfieber
  • Tonsillenkarzinom
  • Tuberkulose

Kenntnis der Abklärung

  • Inspektion: Es befinden sich beidseits geschwollene und hochrote Tonsillen mit Fibrinbelägen
  • Palpation : geschwollene druckschmerzhafte Kieferwinkellymphknoten
  • Rachenabstrich (Schnelltest auf Streptokokken der Gruppe A)

Therapie

  • Bettuhr
  • Analgetika
  • warme Halswickel, Mundspühlungen mit Kamillentee, Salbei
  • antibiotisch mittels Penicillin
  • fiebersenkende Manöver
  • kommte es zu rezidivierenden Anginen bzw. zu einer symptomatischen chronischen Tonsiliitis ist eine Operation indiziert.

Prognose einer Angina tonsillaris

  • die Mandelgrösse nimmt stetig, mit einem Gipfel um das 3. und 7. LJ zu, um sich mit Beginn der Pubertät wieder zurückzubilden. Danch habe die Tonsillen keine entscheidende Funktion mehr, sodass deren Entfernung meist auch keinerlei Beschwerden nach sich zieht.
  • Bei rezidivierenden Anginen steigt das Risiko für erneute Infektionen und Komplikationen (erneute Agina, Otitis media etc. so dass die Problematik durch eine operative Entfernung der Gaumenmandeln gelöst wird.
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Scharlach

  • Definition
  • Ursache
  • Symptome
  • Komplikationen
  • Abklärung
  • Therapie

Definition

Infektionskrankheit, die mit einer Angina und einem Hautausschlag einhergeht

Ursache

Die Scharlachangina wird ebenso wie die Angina lacunaris durch ß-hämolysierende Streptokokken der Gruppe A ausgelöst.

Symptome

  • Scharlachexanthem, welches am Oberkörper (oft hinter den Ohren) beginnt, perioral bleibt ein Bezirk ausgespart („periorale Blässe“)
  • ,‚Himbeerzunge
  • Die Tonsillen zeigen lokal eitrige Entzündungszeichen, sind dunkelrot und stark ge- schwollen.
  • Mundgeruch, vermehrte Speichelsekretion, Schluckbeschwerden
  • starkes Krankheitsgefühl: Fieber, verminderter Allgemeinzustand

Komplikationen

  • Eine gefürchtete Komplikation ist die nekrotisierende Scharlachangina, die bei unzureichender Behandlung zu ausgedehnten Nekrosen in Rachen und Mundhöhle führt.
  • Gefährliche Spätkomplikationen sind wie bei allen Infektionen durch ß-hämolysierende Streptokokken die Zweiterkrankungen (rheumatisches Fieber, Glomerulonephritis und Endo- , Myokarditis),

Abklärung

  • Anamnese und klinische Untersuchung
  • Nachweis ß-hämolysierender Streptokokken im Rachenabstrich

Therapie

  • symptomatische Therapie
  • Antibiotika: Penicillin
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Diphtherie

  • Definition
  • Häufigkeit
  • Symtpome
  • Komplikationen
  • Abklärungen
  • Therapie
  • Prophylaxe

Definition

Infektion durch Corynebacterium diphtheriae

Häufigkeit

Die Diphtherie ist durch die aktive Immunisierung weitgehend zurückgedrängt worden, ihre Inzidenz steigt in letzter Zeit aber wieder durch nachlassende Impfzahlen.

Symtpome

Die Krankheit beginnt mit mässigem Fieber und nur geringen Schluckbeschwerden. Nach ca. 24 Stunden findet sich das voll ausgebildete Krankheitsbild mit schwerer Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens, Kopfschmerzen und Übelkeit.

  • Die Schleimhaut wird im vergifteten Bezirk abgetötet. Zurück bleiben weissgraue, nicht weg wischbare Beläge im Rachenraum, die bei leichtester Berührung sofort bluten.
  • bei Nasendiphterie: blutiger, eitriger Schnupfen
  • bei Rachendiphterie: Schluckbeschwerden
  • bei Kehlkopfdiphterie; Krupp: Heiserkeit, bellender Husten (Crouphusten), inspiratorischer Stridor (Atemwegsbehinderung) und Erstickungsgefahr
  • Appetitlosigkeit, Übelkeit, hohes Fieber: Die systemischen Symptome manifestieren sich 4 – 5 Tage nach Beginn der lokalen Erkrankung.

Komplikationen

  • Gefährliche Komplikationen, die vor allem in Zusammenhang mit der primär toxischen malignen Diphtherie auftreten, sind die toxische Myokarditis mit z.T. letalem Ausgang zwischen dem 10. – 14. Tag.
  • Polyneuropathie (Nervenerkrankung): Lähmung des Zwerchfells, der Augenmuskeln oder der Extremitäten

Abklärungen

Bei der Spiegeluntersuchung des Pharynx finden sich die typischen, pseudomembranösen fest haftende und bei Entfernung blutende grau-gelben Beläge auf den Tonsillen, dem Gaumen und im Pharynx.

Therapie

sofortiger Beginn (auch bei Verdacht) mit Diphtherieserum und Penicillin

Prophylaxe

Impfung, meist in Kombination mit Tetanus (DiTe-Impfung)