APV

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Y. L.
Diese Karteikarten decken fortgeschrittene Themen der Veranstaltungstechnik ab und richten sich an Studierende. Sie konzentrieren sich auf Beschallungsanlagen, Lautsprechertechnik, Scheinwerfer und deren Einsatz, wobei besonders die Unterschiede zwischen aktiven, passiven und gemischten Systemen sowie Moving Heads und deren Varianten wie Spot, Wash und Beam hervorgehoben werden. Veranstaltungstechniker und Künstler profitieren von diesen Karteikarten, da sie detaillierte Einblicke in die technische Umsetzung von Veranstaltungen bieten und helfen, optimale Klangerlebnisse und Lichtgestaltung zu erreichen.
Flashcards
319
Students
3
Language
German
Category
Technology
Level
University
Created / Updated
13.07.2021 / 14.07.2021

Flashcards

  • Unterscheidung Breitband-/Multibandkompressoren

  • Breitband für mehr Präsenz von Einzelsignalen einer Band
  • Multiband ermöglicht Verdichtung komplexer und breitbandiger Mischsignale ohne gegenseitige Beeinflussung versch. Frequenzbänder

19"-Case

ist ein genormtes 19” Case, in dem sich Effektgeräte, Mikrofone, Schubladen oder
Ampings befinden.

Zumbel-Tape

ist ein leichtes PVC-Klebeband zum Befestigen von Kabeln an Traversen oder
Boxenstativen. Der große Vorteil ist, dass sich ein Zumbel-Tape wieder leicht entfernen
lässt und keine Kleberückstände zurückbleiben.

to tip a flightcase

bedeutet, dass Flightcases senkrecht aufgestellt werden und dadurch gegen
Wegrollen gesichert sind.

to stack

Kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt „stapeln”. Wird diese Aussage
benutzt, werden Boxen oder Cases aufeinandergestapelt.

Tigerente

ist ein schwarz-gelbes Gaffa- oder Sicherheitsklebeband zur Kennzeichnung von
Gefahrbereichen.

Technical Rider

Der „Technical Rider” ist der technische Anforderungsplan eines Künstlers. In ihm
stehen alle Anforderungen zu Strom, Bühnengröße, Auf- und Abbauzeiten usw.

Stage

Bühne

Sound-Check

kommt ebenfalls aus dem Englischen und wird nicht übersetzt. Mit „Soundcheck” ist
die Zeit vor einer Darbietung gemeint, bei der alle Instrumentenkanäle auf
Funktionalität geprüft werden sowie Monitore und die gesamte Beschallungsanlage
eingemessen und kalibriert wird. Je nach Größe der Künstler ist diese Zeitspanne
unterschiedlich. Er kann von wenigen Minuten bis zu mehreren Stunden dauern.
Häufig spielen die Künstler dann auch ein bis zwei Lieder an.

SFX

„Special Effects”, Spezialeffekte, z. B. Feuerwerk, Seifenblasen- oder Glitterkanonen

Security

Sicherheitspersonal

PSA

  • Abkürzung für „Persönliche Schutzausrüstung”.
  • dient dem Arbeitsschutz von Bühnenarbeitern
  • Standardbestandteil der „PSA” sind
    • Sicherheitsschuhe
    • Schutzhelm
    • Klettergurt
    • Taschenlampe
    • Klebeband

Preset

  • digital gespeicherte Einstellungen und Parameter einer Show eines Künstlers
  • gibt es in jedem Bereich der Audio-, Ton-, und Lichttechnik.
  • können jedoch nur für typgleiche Mischpulte verwendet werden
  • Vorteil: Soundcheck können schnell abgeschlossen werden

Pegel

ist die Lautstärke in Dezibel (dB)

Packmaß

  • genormte Größe für Flightcases (gleiche Breiten, Längen, und Höhen)
  • Normung vereinfacht das Laden der LKWs
    • LKW-Packmaß
    • Sprinter-Packmaß

Line-Check

  • relativ kurzer Soundcheck kurz vor dem Auftritt einer Musikgruppe oder eines Künstlers
  • Hierbei werden nur die einzelnen Signalwege auf Funktion geprüft
  • häufig bei Festivals, wo es keine Zeit für einen ausgiebigen Soundcheck gibt.

Konsole

oder Pult: umgangssprachlich für Mischpult (Licht-, Ton-, Video- oder auch
Rednerpult)

F.O.H.

  • steht für „Front of House”
  • eigentlich direkter zugänglicher Bereich für Publikum
  • Gemeint ist aber eine Position im Publikumsbereich, an dem Ton-, Licht- und Videotechniker arbeiten
  • Größe des „F.O.H.“ richtet sich nach der Art und Größe der Veranstaltung sowie dem Technikaufwand
  • Bei Festivals oftmals in Gerüstturm, bei Hallenveranstaltungen eher viel kleiner
  • Sollte mit Absperrgitter gegen unerlaubten Zugriff geschützt sein
  • Der Standort (mittig vor der Bühne) sehr wichtig
    • Veranstalter sollten den Technikern diesen Platz einräumen, um technischen und reibungslosen Showablauf zu gewährleisten.
    • kann oft auch seitlich oder hinter dem Publikum sein
    • erfordert jedoch eine Absprache mit den Ton- und Lichttechnikern und ist nicht immer möglich.

Flightcase

  • auch „Case” genannt
  • spezielle und robuste Kisten zur Aufnahme von Stativen, Mischpulten, Boxen oder Moving Heads
  • besitzen Metallbeschläge, Butterfly-Schlösser und Rollen (Blue Wheels)

Equipment

jegliche Art von Ausrüstung

dB

Dezibel; Ist ein logarithmisches Beschreibungsmaß für Signalpegel, Schalldruck oder
Lautstärke.

Curfew

Sperrstunde oder Veranstaltungsende

Crew

ist der Stab der Techniker, die zu einer Produktion oder Veranstaltung gehören. Die
Größe ist abhängig von der Veranstaltungsgröße (siehe Technisches Personal).

Crash Barrier

sind stabile Absperrgitter, die sich selbst gegen Verschieben sichern.

Catwalk

ist ein Laufsteg.

Bundesnetzagentur

ist für die Vergabe der Frequenzen für Mikrofone oder IEM zuständig.

Backstage

heißt übersetzt „hinter der Bühne” oder „hinter den Kulissen”. Damit ist der Bereich
einer Veranstaltung gemeint, zu dem das Publikum keinen Zutritt hat. Hier befinden
sich Künstlergarderoben, Abstellplätze für Technik etc.

Backline

  • Instrumente, Boxen, Verstärker, Dekorationselemente, die zur Band oder dem Künstler gehören
  • Häufig haben die Technikfirmen dieses Equipment zum Aufbau schon dabei.

Audience

heißt übersetzt Publikum. Damit wird auch der Bereich gemeint, zu dem das Publikum
Zutritt hat.

Ameise

elektrischer Hubwagen

Zuspieler

Ein „Zuspieler“ ist ein externes Gerät z. B. ein Laptop, welches Grafiken, Audio- und
Videodateien verwaltet. Diese können auf Abruf eingespielt werden können.

Videomischer

steht umgangssprachlich für „Bildmischpult“.

Steadycam

  • komplexes Halterungssystem für tragbare Film und Fernsehkameras
  • „freies Schweben“ der Kamera ermöglicht verwacklungsarme Bilder durch freibeweglichen Kameramann

Standbild

ist ein Einzelbild, welches aus einer Filmszene „eingefroren“ wird.

Pixelmesh

Als „Pixelmesh“ bezeichnet man mehrere zusammenhängende Video-Elemente, die
mit einzelnen RGB LEDs bestückt sind und als „Videoeffekt-Hintergrund“ eingesetzt
werden. Ein Pixelmesh kann kein vollwertiges HD oder SD Videobild wiedergeben. Das
Bild ist eher „verpixelt“.

Projektor

ist der Fachbegriff für Beamer.

HD-SDI-Kabel

„High Definition Serial Digital Interface“: Dieses Kabel dient zur Übertragung von nicht
komprimierten Bildsignalen von HD Kameras.

HDMI

„High Definition Multimedia Interface“ ist eine digitale Schnittstelle für Audio- und
Bildübertragungen.

Full-HD

  • bedeutet „hochauflösend“.
  • Eigenschaft eines HD-fähigen Gerätes
  • Bildauflösung von 1920x1080 Pixel
  • entspricht 2.073.600 Pixel.
  • 2K und 4K sind doppelte bzw. die vierfache Auflösung

LED-Videowall

Als LED-Videowall bezeichnet man mehrere zusammenhängende Video-Elemente, die
mit einzelnen RGB LEDs bestückt sind. Desto geringer der LED-Pixel Abstand, desto
hochauflösender die Videowand und desto besser ist das Bild erkennbar.

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