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Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 11.06.2021 / 17.06.2021
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Was beschreibt die Tendinitis von de Quervain? Welches Diagnostik Zeichen ist positiv?

  • Unspezifische Entzündung der Sehnenscheiden des M. abductor pollicis longus und des M. extensor pollicis brevis im ersten Extensorsehnenfach.
  • Urpsrung: vermutlich Überbeanspruchung, rheumatoide Arthritis sowie chronisch degenerative Prozesse
  • Gleitfläche der Sehnen wird beeinträchtigt
  • Finkelstein-Zeichen ist positiv: Ulnarabduktion mit gebeugtem Daumen
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Was passiert bei einem Trigger Finger? Was sind die Symptome?

  • Eine der häufigsten Ursachen für Schmerzen und Behinderungen der Hand
  • Sehnenscheidenentzündung der Beugesehnen der Hand
  • Berührt die Beugesehnen der Finger, die normalerweise auf einen einzelnen Finger beschränkt sind.
  • Entstehung durch chronische Überbelastung der Flexoren der Hand (oft Berufskrankheit)
  • Mehrere Pathologien im Zusammenhang mit einem vorstehenden Finger können hervorgerufen werden, darunter Karpaltunnelsyndrom, Diabetes, rheumatoide Arthritis und mikrokristalline Arthritis.
  • Mechanismus: Entzündungsreaktion (Tenosynovitis?) mit Fibrose und Einschnürung der ersten ringförmigen Scheibe (A1), die das MCP-Gelenk bedeckt. Entwicklung eines Sehnenknötchens, das als tastbare Masse in der Handfläche gefühlt wird und sich beim Beugen und Strecken des Fingers mit der Sehne bewegt.
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Was ist die Dupuytrensche Krankheit?

  • Normalerweise schmerzfrei
  • Sehr häufig (3-5% der europäischen Bevölkerung)
  • Insbesondere Männer über 45
  • Eine überwiegende erbliche Komponente mit dem Einfluss von Faktoren wie Rauchen und Alkoholismus oder bestimmten Krankheiten wie Diabetes.
  • Fibromatose der Palmar-Faszie, die sich deutlich verdickt und oft kleine Beulen oder Knötchen tief in der Haut an der Basis der Finger oder in der Handfläche bildet.
  • Die 4. und 5. sind häufig betroffen.
  • Langsame Entwicklung hin zu einem Flexum von unterschiedlicher Bedeutung.
  • Keine Beteiligung von Sehnen oder Gelenken
  • eine schwerere und aggressivere Form, die als "Dupuytren'sche Diathese" bezeichnet wird, kann andere Körperteile befallen, darunter die PPI-Polster, die Fußsohlen (Lederhose), die Fascia popliteus und den Penis (Peronia-Krankheit)
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Beschreibe kurz den Hammerfinger, den Schwanenhalsdeformität und die Knopflochdeformität?

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Welche Deformationen für den Daumen gibt es?

  • der Daumen in Z durch Beugung des Metakarpophalangeals und Hyperextension des Interphalangeals (IP) (Rhizarthrose: Arthrose im Daumensattelgelenk)
  • adduzierte Daumen durch Hyperextension des MCP und Beugung des PI
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Was sind Gangliozysten und wo tauchen sie auf?

  • Zystische Masse aus einer benachbarten Gelenkkapsel, Sehne oder Sehnenscheide.
    • Schwellung der Rückseite des Handgelenks, in der Regel gut umschrieben und schmerzfrei.
    • Leichte bis mäßige Beschwerden bei Aktivitäten wie Liegestützen oder anderen Bewegungen, bei denen das Handgelenk gestreckt wird.
    • feste oder weiche Masse, abhängig von der Spannung der Zyste während der Untersuchung
  • der häufigste Weichteiltumor in der Hand (50 bis 75 % aller Massen), in der Regel Frauen im Alter von 20 Jahren, der mit Synovialgewebe bedeckt ist und klare, gallertartige Synovialflüssigkeit enthält
  • Rezidivrate von 50%.

  • Behandlung der dorsalen Lymphknoten des Handgelenks beginnt damit, dem Patienten zu versichern, dass die Krankheit nicht behandelt werden muss, es sei denn, sie verursacht erhebliche Schwierigkeiten.
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Welche 3 Schulterschmerzen gibt es und woher kommen diese?

  • Posttraumatischer Schmerz
    • Verstauchung oder akromioklavikuläre Dislokation.

    • Glenohumerale Dislokation.

    • Frakturen des proximalen Humerus, Clavicula, Scapula..

    • Ruptur der Rotatorenmanschette (meist Sehne des M. supraspinatus).

  • Intrinsische Omalgie
    • Pathologie der Rotatorenmanschette.

    • Glenohumerale Pathologien (Omarthrose, retraktile Kapsulitis).

    • Instabile Schulter (Hyperlaxe oder Subluxation).

    • Akromioklavikuläre Pathologien (Dislokation bei alten oder chronischen Traumata, Osteoarthritis, Ausbruch von Chondrocalcinose)

    • Bizeps-Pathologien (Tendinitis oder Ruptur)

  • Extrinsische Omalgie
    • Neurologisch: zervikale Radikulopathie (C4,C5,C6), Bandscheibenvorfall, Spinalkanalläsionen, Kompression des Nervus supraspinatus, Läsionen des Plexus brachialis, Gürtelrose, amyotrophe Neuralgie der Schulter (Parsonage-Turner-Syndrom).

    • Kardiovaskulär: Myokardinfarkt, Axillarvenenthrombose, Thoraxausgangssyndrom, Aortenaneurysma.

    • Lunge: Pneumonie der oberen Lunge, Pleuraerguss, apikaler Tumor, Lungenembolie.

    • Abdominal: hepatobiliäre Pathologie, Eierstockkrankheit, PN, Zwerchfellreizung.

    • Andere: PMR, Metastasen

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Welche Auswirkungen kann eine Omalgie haben?

  • Limitation der aktiven Bewegung: neurologische Paralyse
  • Limitation der aktiven und passiven Bewegung: retraktile Kapsulitis
  • keine Limitation der Mobilität: Tendinopathie, subakromialer Konflikt, extrinsischer Ursprung