Klinische

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M. L.
Diese Lernkarten behandeln klinische Psychologie auf Universitätsniveau und konzentrieren sich auf Aussagen, Prozesse und Stress im Zusammenhang mit Patienten, Schmerz, Interventionen und Depressionen. Sie beleuchten die Wirkung von Placebo, kortikaler Aktivität und Zytokinen bei verschiedenen Erkrankungen wie COPD und Essstörungen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit den komplexen Zusammenhängen zwischen psychischen und physischen Symptomen sowie deren Behandlung auseinandersetzen möchten.
Cartes-fiches
300
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Psychologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
01.06.2021 / 15.02.2023

Cartes-fiches

Trifft diese Aussage zu?

ADHS und Schlafstörungen haben oft ähnliche Symptome, daher ist eine gute Diagnostik erforderlich.

Trifft diese Aussage zu?

Bei Patienten mit Insomnie ist die Rate der Depressionserkrankungen über der, der Normalbevölkerung. Im Gegensatz gibt es keine Forschungsergebnisse dafür, dass Insomnie körperliche Erkrankungen verursacht.

Trifft diese Aussage zu?

Es gibt Nachweise, dass Insomnie nicht nur zu psychischen, sondern auch zu physischen Erkrankungen führen kann

Trifft diese Aussage zu?

Bei Insomnie soll man Tagschlafphasen vermeiden und nicht mehr als 7 h schlafen.

Trifft diese Aussage zu?

Trauminhalte sind meist realistisch und es kommen häufig starke Sinneseindrücke vor 

Trifft diese Aussage zu ?

Schlafstörungen hängen nicht selten mit Störungen des Sozialverhaltens, Depression und sozialer Phobie zusammen.

Nennen Sie Konsequenzen / Komorbiditäten eines gestörten Schlafs.

•Tagesschläfrigkeit

•Unfälle (Arbeitsunfälle, Verkehrsunfälle)

•Leistungsminderung bis hin zu Arbeitsunfähigkeit und Lernproblemen

•Angst, Depression

•ADHS

•Alkoholkunsom, Substanzabhängigkeit

•Mehr Aggressivität/weniger Impulskontrolle

Infektanfälligkeit

Trifft diese Aussage zu ?

der langfristige Erfolg einer Psychotherapie bei Schlafstörungen wird durch Medikamentengabe beeinträchtigt 

Trifft diese Aussage zu?

Eine Entzugsbehandlung steigert die Schlafstörungsrate bei Alkoholabhängigen 

Trifft diese Aussage zu?

Psychotherapie ist für die Behandlung von Schlafstörungen im Vergleich zu medikamentöser Therapie

  • kurzfristig weniger wirksam 
  • langfristig höher wirksam
  • im follow up ausschließlich wirksam

  • kurzfristig: Medikamente ~ Psychotherapie (nicht weniger, sondern eher gleich)
  • langfristig: Psychotherapie > Medikamente 
  • follow up: nur Psychotherapie wirksam
  • Kombination: bei schwer belasteten Patienten

Trifft diese Aussage zu?

Im Wachzustand hemmt der VLOP die mono-aminergen Wachneurone (formatio reticularis) und das ARAS

Trifft diese Aussage zu?

Der C Prozess ist die Schlafregulation über einen mit fortschreitender Wachheit zunehmender Schlafdruck, der vereinfacht mit der Intensität der Delta Wellen gleichgesetzt und einer Akkumulierung von Adenonsin im basalen Vorderhirn zugeschrieben wird 

Trifft diese Aussage zu?

bei COPD Patienten, die mit Sauerstoffzufuhr / Beatmung gut eingestellt sind, ist eine ausführliche neuropsychologische Diagnostik vor einer Intervention bei Angst / Depression nicht nötig.

Trifft diese Aussage zu?

Exazerbation bei COPD ist eine Verschlimmerung der Atmungssymptome und geht pft mit einer Veränderung der Medikation einher. Deswegen wird (bei reha) auch körperliche Aktivität gefordert / gibt es ein Training zur körperlichen Aktivierung --> Verminderung der Exazerbation

Trifft diese Aussage zu?

Bei COPD: wenn sich unabhängig von der Verschlechterung des Atems Angst entwickelt, wird eine diagnostizierbare Angststörung wahrscheinlicher.

Trifft diese Aussage zu?

Aufgrund der aktuellen Datenlage gilt bei COPD ein pneumologisches Rehabilitationsprogramm als Methode der Wahl, um Krankheitsfolgen zu bewältigen. Dieses wirkt sich auch positiv auf die emotionale Befindlichkeit aus, onwohl diese nicht direkt Verhaltenstherapeutisch behandelt werden.

 

Nennen Sie die Ergebnisse der Pneumologischen Rehabilitation

  • gesteigerte körperliche Leistungsfähigkeit
  • Abnahme Atemnot
  • Abnahme Müdigkeit
  • Steigerung Lebensqualität
  • verbesserte emotionale Befindlichkeit
  • mehr wahrgenommene Kontrolle über die Erkrankung
  • Abnahme Angst Depression
  • Verringerung der Anzahl Exazerbationen

Trifft diese Aussage zu?

Depressionsdiagnose gilt als schlechte Prognose für COPD

Trifft diese Aussage zu?

bei vielen COPD Patienten hat sich die Lungenfunktion zum Zeitpunkt der Diagnose schon auf 50% reduziert

Trifft diese Aussage zu?

der Verlauf von COPD ist durch stabile Phasen und wiederkehrende Exazerbationen gekennzeichnet 

Trifft diese Aussage zu?

Die bedeutensten psych. Komorbiditäten bei COPD Patienten sind Zwangsstörungen

Trifft diese Aussage zu?

der Anteil der COPD Patienten die eine künftige Wiederbelebung verweigern, ist bei Depression doppelt so hoch

Trifft diese Aussage zu?

COPD Patienten mit Angst haben weniger Exazerbationen.

Trifft diese Aussage zu?

COPD Patienten mit Angst; der Großteil psychischer Komorbiditäten bleiben unentdeckt.

Trifft diese Aussage zu?

Mit einem Spirometer werden Vitalkapazität, Einsekundenkapazität und Einmintenkapazität erfasst

Trifft diese Aussage zu?

erste Untersuchungen eines achtsamkeitsbasierten Trainings für ältere COPD Patienten zeigten keine gute Akzeptanz des Verfahrens 

Trifft diese Aussage zu?

bei der Angsttherapie von COPD Patienten spielen katastrophisierende Fehlinterpretationen eine wichtige Rolle 

Trifft diese Aussage zu?

Zum Umgang mit Schuldgefühlen bei COPD Patienten bezüglich ihres Rauchverhaltens ist Selbstmitgefühl sehr wichtig 

Trifft diese Aussage zu?

bei einem Rückfall in der Sichttherapie soll eine internale Attribution des Verhaltens eingenommen werden, um Antizipation weiterer Rückfälle zu erleichtern

Trifft diese Aussage zu?

Bei der Gegensatz-Prozess-Theorie ist der hedonisch positive a-Prozess dafür verantwortlich, dass das Drogenverhalten zunimmt (aus liking wird wanting)

Trifft diese Aussage zu?

In der Gegensatz-Prozess-Theorie der Sucht wird der b-Prozess mit mehrfacher Reizexposition größer

Trifft diese Aussage zu?

bei positiven hedonischen Prozessen sinkt mit der Zeit die Affektivität 

Trifft diese Aussage zu?

in der Gegensatz-Prozess-Theorie der Sucht wird ein positiv hedonischer b-Prozess mit mehrfacher Reizexposition größer

 

Erläutern Sie die Gegensatz Prozess Theorie der Sucht 

•Dynamik nicht homöostatischer Triebe

-  Reiz hat hedonische Qualität (= Ausmaß an Lust/Unlust, die Reiz auslöst)

-  Negatives Feedforward-System soll Intensität affektiver Aktivierung in Grenzen halten

-  Jeder affektive Reiz löst verzögert hedonisch gegensätzliche Reaktion aus

- Sucht als Summe zweier gegensätzlicher hedonischer Vorgänge

- Zwei einander hemmende Prozesse kontrollieren Summator

- Summator bestimmt Richtung und Stärke des Affekts, der Motivation oder des Verstärkerwerts

Gegensatz Prozess Therapie

- Prozess a: Affekt,Gefühl, Stimmung (positiv)

- Prozess b: Gegensatzaffekt, Gegensatzgefühl, Gegensatzstimmung (negativ)

- Summationsglied: a + (-b)

Gegensatz Prozess Theorie 

•1. Reiz --> Auslösung des a-Prozesses: direkt proportional zu Dauer, Stärke und Qualität des Reizes

•2. Aktivierung des a-Prozesses: --> etwas zeitverzögerte Aktivierung des b- Prozesses: umgekehrte hedonische Qualität; kommt später und dauert länger

- Bei erster Darbietung ist b-Prozess proportional, aber kleiner als a

- Summator-Aktivität à aktueller Verlauf (sprich: was wir tatsächlich merken)

- Zusatzannahme: a Prozess bleibt bei Wiederholung konstant, b Prozess wird durch Wiederholung verstärkt

Gegensatz Prozess Theorie 

Bezugnahme zur Drogensucht

- a-Prozess --> „Ich möchte Drogen, weil es mir dann gut geht.“

- Toleranzentwicklung: in der Summe wird a durch Wiederholung kleiner

- b-Prozess: Entzugssymptome --> „Ich möchte Drogen, weil es mir dann nicht mehr schlecht geht.“

- Drogensuchtverhalten nimmt durch den ansteigenden gegensätzlichen b-Prozess zu!

- Entzugsvermeidung: Drogen mit extrem positiver Wirkung bei erster Darbietung haben starke Nachschwankungen --> Reduktion durch Drogeneinnahme --> Toleranz --> weitere Addition der Entzugssymptome --> TEUFELSKREIS aus Toleranz und Entzug

Kritik an hedonistischen Theorien

§Substanzen werden meist nicht während der Entzugssymptome aufgenommen

§ Viele Substanzen produzieren keine starken Entzugserscheinungen

§ Geringe Korrelation zwischen Craving und Entzugserscheinungen

§ Rückfälle können besser durch konditionierte Reize bei neg. Stimmung erklärt werden

à Entzugserscheinungen liefern nur schwache Vorhersage

Trifft diese Aussage zu ?

Obwohl gezeigt werden konnte, dass ehemals stark abhängige Trinker auch zu einem normalen Trinkverhalten übergehen können, ist dennoch totale Abstinenz das Ziel therapeutischer Maßnahmen. Dies gitl besonders für Jugendliche in frühen Phasen des Missbrauchs

Trifft diese Aussage zu ?

harm reduction als neuer Ansatz in der Suchttherapie, wenn Abstinenz nicht möglich ist. Es gibt bereits Studien, die zeigen, dass geringerer Tabakkonsum positive gesundheitliche Folgen hat

 

Étudier