Klinische

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M. L.
Diese Lernkarten behandeln klinische Psychologie auf Universitätsniveau und konzentrieren sich auf Aussagen, Prozesse und Stress im Zusammenhang mit Patienten, Schmerz, Interventionen und Depressionen. Sie beleuchten die Wirkung von Placebo, kortikaler Aktivität und Zytokinen bei verschiedenen Erkrankungen wie COPD und Essstörungen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit den komplexen Zusammenhängen zwischen psychischen und physischen Symptomen sowie deren Behandlung auseinandersetzen möchten.
Cartes-fiches
300
Utilisateurs
2
Langue
Allemand
Catégorie
Psychologie
Niveau
Université
Créé / Mis à jour
01.06.2021 / 15.02.2023

Cartes-fiches

Trifft diese Aussage zu ?

Pro-inflammatorische Zytokine stehen im Zusammenhang mit sickness behaviour und Nebenwirkungen der Chemotherapie 

Trifft diese Aussage zu?

Personen mit feindseligen Partnerschaften haben tendentiell mehr lokale Zytokine

Trifft diese Aussage zu ?

geringe Ärgerkontrolle korreliert mit niedrigem Kortisollevel

trifft diese Aussage zu?

adverse childhood experiences sind mit einem erhöhtem Risiko für Autoimmunerkrankungen assoziiert.

trifft diese Aussage zu 

bei blockierten Chemokin Rezeptoren zeigen bedrohte Ratten keine Immun-, aber eine verstärkte Angstreaktiuon

trifft diese Aussage zu ?

Immunreaktionen auf sozialen Stress verhindert die Entstehung bei Depression.

Trifft diese Aussage zu ?

Zytokine sind immer por-inflammatorisch 

trifft diese Aussage zu ?

bei hoher Immunantwort bei Stress ist die Wahrscheinlichkeit für Depression und Abhängigkeit erhöht 

wie kann man die antizipatorischen Effekte im Kontext der Chemotherapie verhindern?

- latente Inhibition: vermehrte Präsentationen der Chemo Umgebung schon im Vorhinein

- Überschattung: zB Attribution der Übelkeit auf einen anderen salienten Reit, wie zB streng riecheder/schmeckender Saft

Trifft diese Aussage zu?

bei Personen in feindesligen Partnerschaften wurden mehr lokale Zytokine gefunden 

Trifft diese Aussage zu?
Krebs ist eine genetische Erkrankung 

trifft diese Aussage zu?

/vererbare) gene haben insgesamt einen geringen Einfluss, am stärksten jedoch bei Brustkrebs falsch

Trifft diese Aussage zu ?

Stress stärkt den Tumor und schwächt Immunzellen 

trifft diese Aussage zu ?

Interventionen zu primären Präventionen sollten vor allem kognitiv sein zB Bereitstellung von Informationen

Trifft diese Aussage zu ?

das Vorliegen von BRCA (Mama CA genes) erhöht die Wahrscheinlichkeit einer krebserkrankung nur geringfügif 

trifft diese Aussage zu ?

bei Depressiven wirken sich Stresshormone besonders negativ auf die zelluläre DNA Reparatur aus. Daher kommt eszu einer Abschwächung von zellulären DNA Reparaturmechanismen und Apoptose 

Was bedeutet Apoptose ?

Apoptose ist eine Form desprogrammierten Zelltods. Es ist ein Suizidprogramm einzelner, biologischer Zellen. Dieses kann von außen angeregt werden oder aufgrund  von zellinternen Prozessen ausgelöst werden

Erläutern Sie inwiefern pro-inflammatorische Zytokine mit sickness behaviour in Zusammenhang stehen und was die Nebenwirkungen einer Chemotherapie sein können

- die pro-inflammatorischen Zytokine stehen im Zusammenhang mit sickness behaviour, sowohl auch mit Nebenwirkungen einer Chemo

- Stress bewirkt einen TH1/TH2 Shift der HPA und SAM Achse, was zu einer Zunahme der pro-inflammatorischen Zytokine führt

- diese wiederum vermitteln das Krankheitsverhalten 

- es ist eine Unterstützung für die These, dass die unspezifischen Symptome bei Krebs durch ZNS Wirkungen pro-inflammatorischer Zytokine vermittelt werden, die von Krebszellen und oder infolge einer Straheln/Chemo freigesetzt werden

--> pro-inflammatorische Zytokine  sind Mediatoren unspezifischer Symptome 

Trifft diese Aussage zu ?

Tumorzellen haben Rezeptoren für Katecholamine und Glukokortikoide.

Trifft diese Aussage zu?

Eine flache Kortisol-Kurve ist mit höherer Brustkrebs-Überlebensrate assoziiert.

Trifft diese Aussage zu ?

Stress verstärkt die Wirkung von TH1 Tytokinen.

Trifft diese Aussage zu ?

Das Verleugnen und Minimieren der eigenen Krebserkrankung ist prognostisch günstig für deren Verlauf 

Trifft diese Aussage zu?

soziale Unterstützung vermindert die NK-Aktivität.

Falsch, es verbessert/steigert die NK Zellaktivität.

--> Pufferhypothese: puffert die Wirkung von Stress

--> Haupteffektormodell: besitzt positive Effekte unabhöngig von Stress

--> korrelativ verminderte Vaskularisierung der Tumorzellen

Trifft diese Aussage zu ?

Ziele der Psychotherapie bei Krebspatienten sind unter anderem die Reduktion von Beeinträchtigungen durch die Therapie, die Wiedereingliederung und das Verlängern des Überlebens.

Trifft diese Aussage zu?

CBSM bei Krebspatienten reduziert den Cortisolspiegel und verbessert die Immunparameter.

richtig

--> kognitive Stressbewältigung, Entspannungstechniken, soziales Training, Gruppendiskussionen verbessern die Befindlichkeit, Lebensqualität und das Copingverhalten der Betroffenen; das Grübeln nimmt ab.

Weiterhin gibt es eine Verbesserung endokriner Parameter (Abnahme des Kortisolspiegels, Änderung der Kortisolrhythmik),sowie von Immunparametern

--> Cruess et al 2000: Benefit Finding als Mediator für die Kortisolabnahme 

trifft diese Aussage zu?

Stress bewirkt eine Abschwächung von zellulären DNA Reparaturmechanismen und von Apoptose. Dieser Prozess ist bei Depressiven nicht stärker ausgeprägt als bei nicht depressiven Personen.

Trifft diese Aussage zu ?

der Circulus Vitiosus der behaviouralen Insomnie besteht aus dysfunktionalem Verhalten wie Tagschlaf oder frühes Aufstehen, negative Gedanken übers Wachliegen und nicht schlafen können, kognitiver Erregung und resultierender Müdigkeit und Erschöpfung 

Beschreiben sie bezüglich der Insomnie:

- dysfunktionale Schlafgewohnheiten

- Schlafbehindernde Kognitionen

- Aktivierung (Hyperarousal)

- Konsequenzen

  • dysfunktionale Schlafgewohnheiten: 
    • lange Bettzeiten
    • unregelmäßiger Schlaf Wach Rhythmus
    • Tagschlaf
    • schlafinkompatible Verhaltensweisen
  • schlafbehinderne Kognitionen:
    • Ärger über Schlaflosigkeit
    • Grübelm über Konsequenzen
    • unrealistische Erwartungen
    • Missattribution
  • AKtivierung (Hyperarousal):
    • emotional, kognitiv, physiologisch, motorisch
  • Konsequenzen
    • Müdigkeit, Erschöpfung
    • Stimmunsbeeinträchtigung 

Was besagen der zirkadiane und homöostatische Prozess ?

Es gibt innere Zeitgeber, die unabhängig von Licht und Dunkel funktionieren.

--> Zwei Prozess Modell: interne Dteurung des SchlafWach Rhythmus unabhängig von externen Reizen

C-Prozess: endogener zirkadianer Rhythmus, der über den nucleus suprachiasmaticus reguliert

S-Prozess: homöostatische Regulation, mit fortschreitender Wachheit zunehmender Schlafdruck

--> vereinfacht: Gleichsetzung mit der Intensität der Delta Wellen (Delta Power)

Was ist eine wichtige Methode der Verhaltenstherapiein Schlafstörungen?

Stimuluskontrolle 

--> das Bett als alleinigen Ort für den Schlaf nutzen, somit wird der Stimulus Bett zum Signal für Schlafen gehen

zusätzlich: müde ins Bett gehen, Tagschlaf vermeiden

Trifft diese Aussage zu?

Bei Patienten mit Insomnie sollen lange Liegezeiten vermieden werden, auch wenn sie das Bedürfnis nach Nach-/Vorschlafen haben. Sie sollten nicht mehr als 7h schlafen

Trifft diese Aussage zu?

REM hat bizarre Träume und die höchste Weckschwelle (Freud: Traum = Hüter des Schlafs)

Trifft diese Aussage zu?

ADHS und Schlafstörungen haben oft ähnliche Symptome, daher ist eine gute Diagnostik erforderlich.

Trifft diese Aussage zu?

Bei Patienten mit Insomnie ist die Rate der Depressionserkrankungen über der, der Normalbevölkerung. Im Gegensatz gibt es keine Forschungsergebnisse dafür, dass Insomnie körperliche Erkrankungen verursacht.

Trifft diese Aussage zu?

Es gibt Nachweise, dass Insomnie nicht nur zu psychischen, sondern auch zu physischen Erkrankungen führen kann

Trifft diese Aussage zu?

Bei Insomnie soll man Tagschlafphasen vermeiden und nicht mehr als 7 h schlafen.

Trifft diese Aussage zu?

Trauminhalte sind meist realistisch und es kommen häufig starke Sinneseindrücke vor 

Trifft diese Aussage zu ?

Schlafstörungen hängen nicht selten mit Störungen des Sozialverhaltens, Depression und sozialer Phobie zusammen.

Nennen Sie Konsequenzen / Komorbiditäten eines gestörten Schlafs.

•Tagesschläfrigkeit

•Unfälle (Arbeitsunfälle, Verkehrsunfälle)

•Leistungsminderung bis hin zu Arbeitsunfähigkeit und Lernproblemen

•Angst, Depression

•ADHS

•Alkoholkunsom, Substanzabhängigkeit

•Mehr Aggressivität/weniger Impulskontrolle

Infektanfälligkeit

Trifft diese Aussage zu ?

der langfristige Erfolg einer Psychotherapie bei Schlafstörungen wird durch Medikamentengabe beeinträchtigt 

Étudier