Klinische
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Cartes-fiches
Nenne Übungen für den Akutfall
- PMR auch mit Ablenkung
-habit reversal
- Deblockierungsmethoden für Freezing
-Die Entspannung unter Ablenkungsbedingungen stellt einen weiteren wich- tigen Teil des körperbezogenen Moduls dar. So werden von der vierten Stunde an gezielt Distraktoren in die Übungen mit einbezogen. Hierfür eignet sich gut das Musikprogramm eines gängigen Radiosenders. In der nächsten Stufe des Ablenkungsgrades lässt sich die Lautstärke erhöhen und schließlich kann als Hintergrund die Stimme eines Nachrichtensprechers genutzt werden. Im fortgeschrittenen Stadium sollten die Heimübungen vor laufendem Fernseher, am besten im Beisein anderer erfolgen. Alle Maßnah- men dienen dem Ziel, dem*der Patienten*in Formen der Entspannung in den für solche Zustände scheinbar ungeeigneten Alltagssituationen zu ermöglichen.
-Habit reversal: Bewegung nicht unterdrücken, sondern „Umleitung“ in alternative Bewegung. -> Bei Frühwarnsignalen An- und Entspannung der Oberarmmuskulatur
-Deblockierungsmethoden für freezing: z.B. taktmäßiges Schlagen auf Oberschenken, Wegtreten eines Balls, Kommandos („Los“), Zählstrategien
-Aber auch rhythmische Musikstücke werden oft eingesetzt, die, zum Beispiel über einen Walkman dargeboten, die Ab- folge gleichmäßiger Schritte takten können.
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Erläutern Sie das Genusstraining
= Teil der Gesundheitsförderung, durch den Fokus auf das Wohlbefinden und die Ressourcen anstatt auf Einschränkungen gelenkt werden soll, meist in Gruppen
- Findet meist in Gruppen statt
- Ziele: Explorieren des Erlebens, das durch angenehme Tätigkeiten hervorgerufen wird, und Reflektion darüber
•Schritt 1
§ Angenehme Aktivitäten, Dinge, Ereignisse etc. beschreiben
§ Wichtige Merkmale von angenehmen Aktivitäten auf Flip-Chart schreiben
•Schritt 2
§ Angenehmes Objekt mit allen Sinnen explorieren
§ Teilnehmer*innen berichten hervorgerufene Reaktionen
•Schritt 3
§ Gelenkte Diskussion wie angenehme Aktivitäten verstärkt werden können
Erläutere Informationsvermittlung und Modalitäten im Zusammenhang mit Therapiemodulen
•Informationsvermittlung: Fähigkeit, über die Krankheit zu sprechen, wirkt unmittelbar angstreduzierend
•Modalitäten
§ Gruppenansatz à intrinsische Motivation, Übung sozialer Situationen (Mischung verschiedener Störungen empfohlen; aber: Vergleichbarkeit hinsichtlich psychosozialem Hintergrund, kognitivem Status und Lebensalter!)
§ Therapieerfolg hängt vom Alltagsbezug der Interventionen ab
§ Interventionen sollten schnell und kompakt umgesetzt werden
-Nur wenn die Übungen an den konkreten Situationen der persönlichen Umwelt ansetzen, bleibt die Compliance der Teilnehmer erhalten.
-Zeitliche Kürze: Progredienz: nnerhalb des Verlaufes kann es zwischenzeit- lich Phasen relativ schneller Verschlechterung geben. Auch wirken sich Umstellungen der Medikation oder die Besonderheiten des allgemeinen, krankheitsunspezifischen Gesundheitszustandes stets unmittelbar auf das klinische Erscheinungsbild aus. Sollen die in der psychotherapeutischen Intervention gelernten Inhalte jedoch gefestigt werden, muss die Möglich- keit unmittelbarer Verstärkungen bestehen. Das bedeutet, dass der Erfolg einer Verhaltensänderung nicht durch andere mit der Erkrankung im Zu- sammenhang stehenden Faktoren überlagert werden darf. Unserer Erfah- rung nach stellen knapp drei Monate die maximale Zeitspanne dar, die für MP-Patient*innen zur Verfügung steht.
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Was versteht man unter Evaluation der Wirksamkeit
•Erfolgreiche Interventionen bei neurologischen Patient*innen
à Verbesserte Wahrnehmung körperlicher Vorgänge
à „Schlechtere“ Ergebnisse in Post-Befragungen
à Alltagsnahe Erfassung konkreter Verhaltensbeispiele
à Erfassung spezifischer Lebensqualität
-„Schlechtere“ Ergebnisse: Progredienz der Erkrankung; Anspannungs- und Belastungsratings auf den höheren Abschnitten der jeweiligen Skalen durch verbesserte Interozeption (Vorgänge aus Körperinnerem) und Propriozeption (Position bzw. den Aktivitätszustand der Gelenke, Muskeln und Sehnen)
-Globale Einschätzungen der Lebensqualität bilden die tatsächlichen Erfolge nur unzureichend ab.
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Wie können Angehörige bei Therapien agieren?
§Rollenwechsel
§ Unterscheidung zwischen notwendiger Hilfe und kontraproduktiver Überversorgung
Bausteine
- Beratung zu Problemverhalten
- Information zu problemverstärkendem Verhalten
- Soziale Unterstützung
- Systematisches Problemlösetraining
- Kommunikationstraining
Aufbau positiver Alltagsaktivitäten
Umgang mit probl. Verhalten des*der Patienten*in, Aufzeigen alternativer Handlungsmöglichkeiten
Angehörige müssen sich Unterstützungssystem aufbauen, um aufgefangen zu werden
Realitätsprüfung nicht gut, um Gefühl von Parkinsonpatient*innen anzugehen, dass Umwelt verzerrtes Bild hat!:
Realitätsprüfung: potentiell helfende Fragen "Was würden andere denken?", "Wie würde jemand anders, z. B. Ihr*e Partner*in, ein*e Freund*in diese Situation bewerten?" --> dyfunktionale Fragen, da genau diese Perspektive verzerrt ist.
Nicht der*die Patient*in hat in diesem Fall ein verzerrtes Bild, sondern die Umwelt.
Deshalb werden oft alltägliche Handlungen von den Nächststehenden über- nommen. So wird dem Betroffenen z. B. ungefragt der Mantel geschlossen, die Besorgung schnell selbst erledigt, der Satz vom Angehörigen/Betreu- enden zu Ende gesprochen oder die Mahlzeit vom Partner selbst dann zer- kleinert, wenn der*die Patient*in hierzu selbst noch in der Lage gewesen wäre. Folglich werden viele MP-Patient*innen unselbstständiger, als es durch den neu- rologischen Beeinträchtigungsgrad der Fall sein müsste. Werden die Alltags- aktivitäten aus der Hand genommen, bleiben auch die Verstärkungen aus. Im Endeffekt flüchten sich viele in die Krankenrolle – und können aus die- ser Position heraus effizient das Verhalten ihrer Angehörigen steuern.
Trifft diese Aussage zu?
Koronar Patienten mit Depressionen haben eine schlechtere Prognose
Trifft diese Aussage zu?
koronale Stenosen können durch einen intensiven Lebenswandel aufgehalten und sogar reduziert werden
Trifft diese Aussage zu?
psychische Störungen und KHK hängen zusammen. Das wird belegt durch korrelative Studien, die zeigen, dass es nach Naturkatastrophen mehr KHK gibt
Trifft diese Aussage zu?
psychische Belastungen führen mehr u Krankheiten, ein Beleg dafür sind mehr Herz Kreislauf Erkrankungen nach Naturkatastrophen
Trifft diese Aussage zu?
wer hohe Interzeption hat, lässt Blutdruck häufiger durch einen Arzt kontrollieren
Trifft diese Aussage zu?
Bluthochdruck und Schmerz sind klassich gekoppelt
Erläutere die Theorie des erlernten Blutdrucks
•Baroreceptor Reinforcement Hypothesis (Dworkin, 1988)
§ Blutdruckabhängige Barorezeptoraktivierung: stress- und schmerzlindernd
à Perioden hohen Blutdrucks negativ verstärkt (operante Konditionierung)
à Phasischer Bluthochdruck kann sich als Coping-Strategie entwickeln
à Häufig verstärkte phasische Blutdruckerhöhungen können zu chronischem Hypertonus führen
-Externer Stimulus führt zu Aversivität à hoher Blutdruck wird erlernt, wenn er diese Aversivität vermindert
-Hypertonus = Erhöhung eines Drucks oder einer Gewebespannung über die physiologische Norm hinaus; Ohne weiteren Zusatz verwendet, bezeichnet der Begriff "Hypertonie" im medizinischen Sprachgebrauch meist die Arterielle Hypertonie ("Bluthochdruck“)
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Erläutere die Theorie des erlernten Bluthochdrucks
•Baroreceptor Reinforcement Hypothesis (Dworkin, 1988)
•Interaktion von
1.Fähigkeit zur Inhibition durch Barorezeptoren
2.Level chronischer „Aversivität“ (= chronisches Level noxischer und aversiver Reize; hohes Stress-/Schmerzempfinden)
à Interaktion sagt Effekt voraus
-(Fähigkeit durch die Blutdruckerhöhung die aversiven Wahrnehmungen zu reduzieren, resultierende zentralnervöse Hemmung führt zu Erhöhung der Wahrnehmungsschwellen)
-Effekt = direkte Belohnung, aber auch langfristiger Lernzuwachs
-Interaktion ist in etwa Produkt der beiden Faktoren.
Trifft diese Aussage zu?
Tierstudien konnten zeigen, dass eine Läsion der Amygdala (unter Stress) Arrhythmien reduzieren kann
Trifft diese Aussage zu?
mechanische Manipulationen der Barorezeptoren hat stärkere Effekte auf kortikale Gleichsoannung und Herzfrequenz als eine pharmakologische Intervention
Trifft diese Aussage zu?
Depression ist ein starker unabhängiger Risikofaktor für Mortalität bei Herzpatienten
Nenne Risikofaktoren für erhöhten Blutdruck
Psychosozial
§ Niedriger SÖS
§ Arbeitsstress
§ Chronischer Stress
§ Kritische Lebensereignisse
§ Soziale Isolation
Depression
(Barth et al 2004): prospektive Meta, Depression als starker unabhängiger Risikofaktor
-Psychische Faktoren beeinflussen in jedem Fall kurzfristig den Blutdruck, Rolle für chronischen Bluthochdruck ist weniger klar
-SÖS: vermutlich gekoppelt an Risikoverhalten
-Arbeitsstress: laut prospektiver Metaanalysen ca. 35% erhöhtes Risiko für KHK bei hoher Arbeitsbelastung
-Depressive Symptomatik erhöht Sterbewahrscheinlichkeit bei Koronarpatienten (doppelt so hohe Sterberate) kurz-, mittel- & auch langfristig
-Kognitionen in den ersten Tagen nach einem Infarkt gelten als prognostisch für das spätere Depressionsrisiko
Nenne Risikofaktoren für KHK
•Typ-A-Persönlichkeit (Friedman und Rosenmann, 1974)
§ Typ A-Persönlichkeit: Ungeduld, Ärger, Feindseligkeit
§ Zusammenhänge mit KHK kann man im Allgemeinen als widerlegt ansehen
§ Trotzdem
- Miller et al. (1996): Feindseligkeit korreliert mit KHK (auch nach Kontrolle andrer Risikofaktoren)
- Julius et al. (1986): prospektive Studie zur Wirkung von Ärgerunterdrückung; Mortalitätsrate bei Ärger-Unterdrückern nur dann größer, wenn Bluthochdruck besteht
- Miller: auch nach Kontrolle anderer Risikofaktoren Zusammenhang von r .18
- d.h. Ärgerunterdrückung ----> Mortalität (Mediator: Hypertonie!)
Trifft diese Aussage zu?
Bei Personen mit geringer Stressreaktivität sinkt die Fähigkeit, den Blutdruck mittels Barorezeptoren zu regulieren
Trifft diese Aussage zu?
Da verhaltensmedizinische Interventionen die Herzparameter nicht direkt beeinflussen, haben sie einen Effekt auf die Lebensqualität, jedoch nicht auf die Mortalität
Trifft diese Aussage zu?
der Einfluss von Ärgerunterdrückung auf die Mortalität von Herzpatienten wird durch Bluthochdruck moderiert
Trifft diese Aussage zu?
Laut prospektiver Studie erhöht eine hohe Arbeitsbelastung das Risiko für KHK drastisch
Trifft diese Aussage zu?
experimenteller Stress führt zu einer Natriumretention, die langfristige Folgen für den Bluthochdruck hat
Trifft diese Aussage zu?
experimenteller Stress führt zu einer Natriumretention, die langfristig Folgen für den Bluthochdruck hat
Trifft diese Aussage zu?
Herzratenvariabilität kann mit EKG gemessen werden, und ist ein Indikator für parasympathische Aktivitäten und hohe HRV ist ein Resilienzfaktor
Trifft diese Aussage zu?
je höher die Herzratenvariabilität, desto besser die selbstregulatorischen Fähigkeiten. Eine höhere HRV ist mit besserem allgemeinen Gesundheitsstatus assoziiert
Trifft diese Aussage zu?
Resilienz geht mit einer hohen Hervariabilitätsrate einher
Trifft diese Aussage zu?
Frank Sterling Mechanismus, Bayliss Effekt und Herzklappenstenose = Mechanismen körpereigener Blutdruckregulation
Erläutern Sie Herzinsuffizienz
•Formen der Herzinsuffizienz
§ Muskelinsuffizienz
§ Herzklappeninsuffizienz
§ Herzklappenstenose
Behandlung durch Pharmaka: Modulation der CA2+-Konzentration
§ Steigerung à Verstärkung der Kontraktion bei Herzinsuffizienz
§ Reduktion à Abschwächung der Konzentration bei Bluthochdruck
•Formen der Herzinsuffizienz
§ Muskelinsuffizienz
§ Herzklappeninsuffizienz
§ Herzklappenstenose
Behandlung durch Pharmaka: Modulation der CA2+-Konzentration
§ Steigerung à Verstärkung der Kontraktion bei Herzinsuffizienz
§ Reduktion à Abschwächung der Konzentration bei Bluthochdruck
-Herzklappeninsuffizienz: Herzklappen schließen nicht richtig à Blut fließt zurück à mehr Blut muss gepumpt werden, damit trotzdem genug Blut in Kreisläufen
-Herzklappenstenose: Klappen öffnen nicht richtig à mehr Druck notwendig
-Muskelinsuffizienz: mehr oder weniger ausgeprägte Herzmuskelschwächen; Häufige Ursachen sind lange bestehende Klappeninsuffizienzen oder -stenosen und chronischer Bluthochdruck; Zunächst fällt diese Herzmuskelschwäche oder Herzmuskelinsuffizienz nur bei Anstrengungen auf. Schließlich ist das Herz schon bei leichter Arbeit nicht mehr in der Lage, genügend Blut in die Arterien zu pumpen: Aus einer kompensierten Herzmus- kelinsuffizienz wird eine dekompensierte mit deutlicher Einschränkung der körperlichen Leistungsfähigkeit
-Systole: Kontraktionsphase des Herzmuskels
-Diastole: Dilatationsphase des Herzmuskels
-Herzinsuffizienz: liegt vor, wenn das Herz unfähig ist, das vom Organismus benötigte Herzzeitvolumen bei normalem enddiastolischen Ventrikeldruck bereit zu stellen.
Trifft diese Aussage zu?
verhindert Amygdalaläsion, dass durch Sress Arrhythmie entsteht ?
Trifft diese Aussage zu?
ANgehöroge von Schlaganfallpatienten denken häufig, dass diese sich zu wenig anstrengen. Das verschlimmert die Problembereiche nich weiter.
Trifft diese Aussage zu?
kogntive Einschränlungen nach einem Schlaganfall werden oftmals nicht entdeckt oder untersucht, was zu sozialer Isolation führen kann, da sie Gesprächen nicht merh folgen können und sich dadurch ihr Verhalten verstärkt.
Trifft diese Aussage zu?
Schlaganfallpatienten haben oft höhere kognitive Defizite als sie es berichten. Wenn diese Defizite undiagnostiziert oder unbehandelt bleiben, kommt es als Langzeitfolge zu sozialer Isolation, weil die Patienten Gesellschaften meiden, da sie die Gespräche nicht mehr erinnern können.
Trifft diese Aussage zu?
Biofeedbackstudie von Nattia: Übereinstimmung von Gedächtnisverbesserungen, psychischer Verbesserung und höhere Konnektivität, Effizienz im Gehirn: Immer Voraussetzung damit das ganz Valide ist?
Trifft diese Aussage zu?
Deafferenzierung und periphere Stimulation können zu einer Veränderung der Ausbreitung kortikaler Projektionsareale / zu kortikaler Reorganisation beitragen / verändern den somatosensorischen Kortex.
Trifft diese Aussage zu?
periphere Stimulierung und Deafferenzierung können zu kortikasler Reorganisation fürhen