Klinische
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Cartes-fiches
Trifft diese Aussage zu?
Präventive Therapie gegen Essstörungen sollten die Themen gesundes Essenverhalten und Selbstwertsteigerung behandeln, nicht aber körperbetonte Übungen beinhalten.
Trifft diese Aussage zu?
(TEXT) Fokus auf Umweltfaktoren und Zugang zu Nahrungsmitteln (in der Forschungs und Ätiologie)
Trifft diese Aussage zu?
Präventionsmöglichkwiten bei Essstörungen: mehr Selbstbewusstsein, Vermttlung von gesundem Essverhalten & Vermeidung von Aktivitäten mit intensiver Körperwahrnehmung
Trifft diese Aussage zu?
Patienten mit Anorexie schneiden aufgrund neurodegenerativer Veränderungen schlechter in Gedächtnistests ab.
Trifft diese Aussage zu?
Bei der Behandlung von Patienten mit Bulimie stellt eine angepasste Form der dialektisch-behaviouralen Therapie eine sinnvolle Ergänzung dar.
(DBT: Boderline; Dies bedeutet, dass gegensätzliche Problemfelder bzw. Standpunkte erkannt, angenommen und dadurch ein Gleichgewicht zwischen ihnen entwickelt werden soll.)
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Die DBT bietet für Bulimiker eine sinnvolle Ergänzung da die Erkrankung mit schlechter Emotionsregulation und hoher Komorbiditöt von Boderline einhergeht.
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Körperbezogene interaktionelle Übungen der Körperbildtherapie haben sich als wirksam bei der Behandlung von Binge Eating Disorder erwiesen
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Bei der interpersonellen Therapie wird dem Patient ausdrücklich die Krankenrolle zugewiesen
Trifft diese Aussage zu?
Die interpersonelle Therapie stellt in Anbetracht der Gesamtwirksamkeit eine gute Alternative zur KVT dar.
Erläutern Sie die Wirksamkeiten im Vergleich zur KVT.
- Anorexie: kurzfristig weniger, langfristig genauso wirksam
- Bulimie: kurzfristig weniger, langfristig genauso wirksam
- BED: kurz und langfristig gleich effektiv; geringere Abbruchrate
Welchre Problematiken sind dem Transdiagnostischen Modell zu Folge hauptsächlich für die Entstehung einer Essstörung verantwortlich?
1. Überbewertung von Essen / Figur / Gewicht und deren Kontrolle
2. Perfektionismus
3. niedriger Selbstwert
4. Emotionsintoleranz
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Aus tiefenpsychologischer Perspektive stellen Essstörungen die Folgen konflikthafter Objektbeziehung dar
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zentrale Sensibilisierung muss immer im Kontext stattfinden.
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perphere De-afferenzierung verändert den somatosensorischen Kortex
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Hautleitfähigkeit kann als ein objektives Maß für Schmerzen (Algesimetrie) benutzt werden
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ACC ist affektive Komponente und 2. Schmerz
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Analgetika reduzieren Schmerz, aber müssen immer offen gegeben werden
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Objektive Algesimetrie kann an den Schlafenden vorgenommen werden
Trifft diese Aussage zu?
- Der somatosensorischer Kortex ist nicht für affektive Schmerzkomponente zuständig.
- Der somatosensorische Kortex codiert, vermittelt die sensorische und nicht die affelktive Komponente.
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Schmerzhemmung bedeutet das ABsenken der Schmerzschwelle
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das System der Nozizeption kann seine Erregbarkeit verändern
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bei Langzeitpotenzierungen steigt die synaptische Effizienz im Hinterhorn durch hochfrequente Reizung
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sekundäre Hyperalgesie betrifft den Verletzungsort und dessen unmittelbate Umgebung
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Die meisten Nozizeptoren sind auf eine Reotart (zB Mechanische Reize) spezielisiert.
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zentrale Sensibilisierung führt zu primärer Hyperalgesie .
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wenn der Patient keinen akuten Schmerz hat, sollte der Therapeut jeden Schmerzausdruck ignorieren und inkompatibles Verhalten verstärken
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um positive Verstärkung des Schmerzes zu meiden, sollten Medis und Ruhe zeit- statt schmerzkontingent gegeben werden
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medialer Thalamus ist an Verarbeitung der afferenten Schmerzkomponente beteiligt, lateraler an Verarbeitung der sensorisch-diskriminativen Komponente
Erläutern Sie Bestandteile der Schmerzmatrix
1. Sensorische Komponente
- Primärer Somatosensorischer Kortex (S1 und S2)
- Laterale Thalamuskerne
2. Affektive Komponente
- Mediale Thalamuskerne
- Amygdala: Integration sensorischer Reize (inklusive nozizeptiver Reize) und affektiver Inhalte
- Cingulärer Kortex (ACC)
- Anteriore Insula
- Hippocampus
- PFC: Langzeiteffekte
Wo verlaufen die aufsteigenden nozizeptiven Bahnen im Rückenmark?
§ Ziehen ins Hinterhorn des Rückenmarks
§ Dort: Umschaltung und Weiterleitung über die Vorderseitenstrangbahn zum Hirnstamm
§ Vereinigung mit den nozizeptiven Nerven aus dem Kopfbereich (N. trigeminus)
§ Weiter zum Thalamus
§ Lateraler Thalamus à S1 und S2
§ Medialer Thalamus à Limbisches System (ACC, Insula); PFC
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S1 verarbeitet Schmerzreize nach dem Alles oder Nichts Prinzip
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Emotionen, Kognitionen, Verhalten und iatrogene Faktoren können die psychosoziale Beeinträchtigung durch Schmerz mediieren.
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Ein zuwendender Partner kann schmerzverstärkend wirken
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der erste Schmerz wird über den lateralen Thalamus und den primären somatosensorischen Kortex übertragen
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die Nozizeptoren reagieren proportional zur Reizstärke
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der S2 reagiert proportional zur wahrgenommenen Schmerzintensität, während der S2 Schmerreize nach einem Alles oder Nichts Prinzip verarbeitet
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bei der Algesimetrie sollte objektiven Messmethoden der Vorzug gegeben werden
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chronische Schmerzen nehmen mit dem Alter grundsätzlich zu
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soziale Unterstützung kann Schmerzäußerung reduzieren, wirkt aber nicht auf kortikaler Ebene
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Der Placeboeffekt wird über den PFC vermittelt und kann durch Naloxon Gabe reduziert werden