Klinische
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Cartes-fiches
Trifft diese Aussage zu?
Unter harm reduction versteht man die Sicherung des Überlebens und Verhinderung schwerer Folgen, wenn totale Abstinenz nicht möglich ist
Wie lauten die 4Prinzipiem der motivierenden Gesprächsführung nach Miller & Rollnick 1991?
Trifft diese Aussage zu?
Während bei Suchterkrankungen die Stoffe direkt im Belohnungszentrum wirken, sind es bei Essstörungen indirekte Prozesse, die im Endeffekt das Belohnungssystem beeinflussen. Bei 50% der Adipositas Patienten kann man daher von einer Nahrungsmittelabhängigkeit sprechen.
Trifft diese Aussage zu?
Adipositas Patienten wird am häufigsten eine Esssucht diagnostiziert, Bei Adipositas kann man am häufigsten die Diagnose einer Nahrungsmittelabhängigkeit gestellt werden
Trifft diese Aussage zu?
Drogenwirkung wird über zentrale Mechanismen vermittelt, Essen über periphere und zentrale
Trifft diese Aussage zu?
bei Patienten mit Bulimie ist die Responsivität des Dopaminsystems stimmungsabhängig
Trifft diese Aussage zu?
Das Belohnungssystem steht in enger Wchselwirkung mit der Insula,Kernregion der homöostatischen Temperaturreglation.
Trifft diese Aussage zu?
Auf neurobiologischer Ebene erklärt man sich die Einstellung einer anorexia nervosa durch eine verminderte Reaktivität des Belohnungssystems
Trifft diese Aussage zu?
Bei Suchterkrankungen wirken die Stoffe direkt im Belohnungssystem. Im Gegensatz dazu sind es bei Essstörungen indirekte Prozesse, die im Endeffekt das Belohnungssystem beeinflussen.
Erläutern Sie die allgemeinen Prozesse neuronaler Belohnungsverarbeitung.
Drei Komponenten
1. „Wanting“: Verlangen nach einer Belohnung
- Behaviorale Salienz eines Reizes
- Mesolimbischen System (Dopamin)
2. „Liking“: Freude beim Erhalt einer Belohnung
- Durch opioide Projektionen in präfrontalen/orbitofrontalen Hirnregionen moduliert
- Aktivierung der gustatorischen Kortizes im orbitofrontalen Kortex (sekundärer gustatorischer Kortex) und der Inselregion (primärer gustatorischer Kortex)
3.„Belohnungsabhängiges Lernen“
- Vorhersagefehler zwischen Erwartung und Erhalt
- Lernzuwachs bei unerwartet hoher Belohnung
erläuterer das Belohnungsnetzwerk.
- Belohnungsnetzwerk in enger Wechselwirkung mit dem lateralen Hypothalamus (=Kernregion der homlöostatischen Sättigungsregulation)
- Verändertes Belohnungserleben für Nahrungsreize als grundlegender Mechanismus gestörten Essverhaltens
erläutern Sie anorexia nervosa
- Inappetenz = vermindertes Verlangen nach Nahrung und Sexualität
- Anhedonie = Verlust an Lebensfreude
--> Dysfunktion des dopaminergen Belohnungssystems
- Annahme: durch das Untergewicht kommt es zu einer verstärkten Responsivität des Belohnungssystems, die mglw. das Schlankheitsstreben und die Hyperaktivität positiv verstärken (s. „Auto-Addiction-Modell“)
Anorexia Nervosa
•„Reward Contamination Theory“
- § Primär belohnende Reize (z.B. Nahrungsmittel) als aversiv wahrgenommen
- § Bestrafende (aversive) Reize (z. B. Hunger, exzessive körperliche Bewegung, abgemagerte Körperbilder) als belohnend wahrgenommen
- Striatale Ausschüttung von Dopamin: Angst statt Freude
- Belohnung durch Starvation
- Restriktives Essverhalten ≠ Ausdruck von Anhedonie!
Bulimia nervosa
- Unteraktives Belohnungssystem à Aufnahme großer Nahrungsmengen, um vergleichbares Genusserleben zu erreichen
- Tierexperimentell
1.Sensitivierung
2.Toleranzentwicklung, die mit einer Zunahme des Umfangs und der Häufigkeit der »Fressanfälle« einhergeht
3.Akute Abstinenz/Verreichung von Naloxon (Opioid-Antagonist) à typische somatischen und psychologische Entzugssymptomen
--> Bulimisches Essverhalten kann neuroplastischen Veränderungen im BS führen, das Parallelen mit Suchterkrankungen zeigt
- Responsivität des Belohnungssystems abhängig von Stimmung
Binge Eating Störung
- Bisher nur sehr wenige Untersuchungen des Belohnungssystems
- Deuten auf eine Hyperresponsivität des Belohnungssystems auf Nahrungsreize hin
- Häufige Veränderung an Opioid-Rezeptoren à vermehrtes Genusserleben (Hedonie) als mögliche Ursache der Erkrankung
Adipositas
- Sensitivierung im Kortex
- Desensitivierung im dorsalen Striatum
- > „Dynamisches Vulnerabilitätsmodell“: Initiale Hyperresponsivität von somatosensorischen/gustatorischen Regionen + des ventralen Striatums
- > Erhöhte Nahrungsaufnahme + Präferenz für hochkalorisches Essen
- > Überernährung
- > Herabregulation dopaminerger D2-Rezeptoren im ventralen Striatum
- > Abgeschwächte striatale Reaktion auf Essensreize
- > Mehr Nahrungsaufnahme für gleiches Genusserleben notwendig
Adipositas
- Veränderte Konnektivität von Amygdala und dopaminergem System
> Stark hedonisch motivierte Nahrungsaufnahme
- Hunger erhöht selektiv die Aktivierung des Belohnungssystems bei hochkalorischen Reizen
Yale Food Addiction Scale
- 27 Fragen
- 20: können den sieben Abhängigkeitskriterien des DSM-IV-TR zugeordnet werden
- Zwei: klinisch signifikante Beeinträchtigung, die durch das Essverhalten entsteht.
- Zwei: zusätzliche Informationen bezüglich bestimmter Nahrungsmittel, auf die sich das problematische Essverhalten bezieht.
- Drei: Primer für andere Fragen
- §Keine Diagnose im eigentlichen Sinn möglich!
Trifft diese Aussage zu?
Es gibt viel Wechsel zwischen den Diagnosen von Anorexie zu Binge Eating.
Beim Wandel der Essstörungen gibt es viel Wechsel von Anorexie zu Binge Eating, dies untermauert den zwanghaften Charakter der anorexia.
Trifft diese Aussage zu?
Email KOntakt für Essstörungen beim Warten auf Therapie als vorteilhaft
Was prädisponiert der Zwei Faktoren Theorie zufolge die Entwicklung einer Essstörung ?
1. negatives Körperbild, übermäßige Beschäftigung mit dem Gewicht und Diäthalten
2. Störung der Selbstregulation mit affektiver Dysregulation, niedrigem Selbstwertgefühl und Bindungsunsicherheit
Trifft diese Aussage zu?
Verzicht auf exzessive Körpererfahrungen, gesunde Ernährung ...sind Teil der Prävention von Essstörungen
Trifft diese Aussage zu?
Bei Therapie von Essstörungen sollten keine Übungen mit intensiver Körpererfahrung vorkommen
Trifft diese Aussage zu?
Die Wirksamkeit moderner Medien wie SMS und Email Kontakt oder Kommentare auf FB sind noch nicht ausreichend evaluiert. Dennoch können sie die Patienten beim Warten auf eine Therapie unterstützen
Trifft diese Aussage zu?
Präventive Therapie gegen Essstörungen sollten die Themen gesundes Essenverhalten und Selbstwertsteigerung behandeln, nicht aber körperbetonte Übungen beinhalten.
Trifft diese Aussage zu?
(TEXT) Fokus auf Umweltfaktoren und Zugang zu Nahrungsmitteln (in der Forschungs und Ätiologie)
Trifft diese Aussage zu?
Präventionsmöglichkwiten bei Essstörungen: mehr Selbstbewusstsein, Vermttlung von gesundem Essverhalten & Vermeidung von Aktivitäten mit intensiver Körperwahrnehmung
Trifft diese Aussage zu?
Patienten mit Anorexie schneiden aufgrund neurodegenerativer Veränderungen schlechter in Gedächtnistests ab.
Trifft diese Aussage zu?
Bei der Behandlung von Patienten mit Bulimie stellt eine angepasste Form der dialektisch-behaviouralen Therapie eine sinnvolle Ergänzung dar.
(DBT: Boderline; Dies bedeutet, dass gegensätzliche Problemfelder bzw. Standpunkte erkannt, angenommen und dadurch ein Gleichgewicht zwischen ihnen entwickelt werden soll.)
Trifft diese Aussage zu ?
Die DBT bietet für Bulimiker eine sinnvolle Ergänzung da die Erkrankung mit schlechter Emotionsregulation und hoher Komorbiditöt von Boderline einhergeht.
Trifft diese Aussage zu ?
Körperbezogene interaktionelle Übungen der Körperbildtherapie haben sich als wirksam bei der Behandlung von Binge Eating Disorder erwiesen
Trifft diese Aussage zu?
Bei der interpersonellen Therapie wird dem Patient ausdrücklich die Krankenrolle zugewiesen
Trifft diese Aussage zu?
Die interpersonelle Therapie stellt in Anbetracht der Gesamtwirksamkeit eine gute Alternative zur KVT dar.
Erläutern Sie die Wirksamkeiten im Vergleich zur KVT.
- Anorexie: kurzfristig weniger, langfristig genauso wirksam
- Bulimie: kurzfristig weniger, langfristig genauso wirksam
- BED: kurz und langfristig gleich effektiv; geringere Abbruchrate
Welchre Problematiken sind dem Transdiagnostischen Modell zu Folge hauptsächlich für die Entstehung einer Essstörung verantwortlich?
1. Überbewertung von Essen / Figur / Gewicht und deren Kontrolle
2. Perfektionismus
3. niedriger Selbstwert
4. Emotionsintoleranz
Trifft diese Aussage zu?
Aus tiefenpsychologischer Perspektive stellen Essstörungen die Folgen konflikthafter Objektbeziehung dar
Trifft diese Aussage zu?
zentrale Sensibilisierung muss immer im Kontext stattfinden.
Trifft diese Aussage zu?
perphere De-afferenzierung verändert den somatosensorischen Kortex
Trifft diese Aussage zu?
Hautleitfähigkeit kann als ein objektives Maß für Schmerzen (Algesimetrie) benutzt werden
Trifft diese Aussage zu?
ACC ist affektive Komponente und 2. Schmerz