Klinische
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Flashcards
Nennen Sie die Ergebnisse der Pneumologischen Rehabilitation
- gesteigerte körperliche Leistungsfähigkeit
- Abnahme Atemnot
- Abnahme Müdigkeit
- Steigerung Lebensqualität
- verbesserte emotionale Befindlichkeit
- mehr wahrgenommene Kontrolle über die Erkrankung
- Abnahme Angst Depression
- Verringerung der Anzahl Exazerbationen
Trifft diese Aussage zu?
Depressionsdiagnose gilt als schlechte Prognose für COPD
Trifft diese Aussage zu?
bei vielen COPD Patienten hat sich die Lungenfunktion zum Zeitpunkt der Diagnose schon auf 50% reduziert
Trifft diese Aussage zu?
der Verlauf von COPD ist durch stabile Phasen und wiederkehrende Exazerbationen gekennzeichnet
Trifft diese Aussage zu?
Die bedeutensten psych. Komorbiditäten bei COPD Patienten sind Zwangsstörungen
Trifft diese Aussage zu?
der Anteil der COPD Patienten die eine künftige Wiederbelebung verweigern, ist bei Depression doppelt so hoch
Trifft diese Aussage zu?
COPD Patienten mit Angst haben weniger Exazerbationen.
Trifft diese Aussage zu?
COPD Patienten mit Angst; der Großteil psychischer Komorbiditäten bleiben unentdeckt.
Trifft diese Aussage zu?
Mit einem Spirometer werden Vitalkapazität, Einsekundenkapazität und Einmintenkapazität erfasst
Trifft diese Aussage zu?
erste Untersuchungen eines achtsamkeitsbasierten Trainings für ältere COPD Patienten zeigten keine gute Akzeptanz des Verfahrens
Trifft diese Aussage zu?
bei der Angsttherapie von COPD Patienten spielen katastrophisierende Fehlinterpretationen eine wichtige Rolle
Trifft diese Aussage zu?
Zum Umgang mit Schuldgefühlen bei COPD Patienten bezüglich ihres Rauchverhaltens ist Selbstmitgefühl sehr wichtig
Trifft diese Aussage zu?
bei einem Rückfall in der Sichttherapie soll eine internale Attribution des Verhaltens eingenommen werden, um Antizipation weiterer Rückfälle zu erleichtern
Trifft diese Aussage zu?
Bei der Gegensatz-Prozess-Theorie ist der hedonisch positive a-Prozess dafür verantwortlich, dass das Drogenverhalten zunimmt (aus liking wird wanting)
Trifft diese Aussage zu?
In der Gegensatz-Prozess-Theorie der Sucht wird der b-Prozess mit mehrfacher Reizexposition größer
Trifft diese Aussage zu?
bei positiven hedonischen Prozessen sinkt mit der Zeit die Affektivität
Trifft diese Aussage zu?
in der Gegensatz-Prozess-Theorie der Sucht wird ein positiv hedonischer b-Prozess mit mehrfacher Reizexposition größer
Erläutern Sie die Gegensatz Prozess Theorie der Sucht
•Dynamik nicht homöostatischer Triebe
- Reiz hat hedonische Qualität (= Ausmaß an Lust/Unlust, die Reiz auslöst)
- Negatives Feedforward-System soll Intensität affektiver Aktivierung in Grenzen halten
- Jeder affektive Reiz löst verzögert hedonisch gegensätzliche Reaktion aus
- Sucht als Summe zweier gegensätzlicher hedonischer Vorgänge
- Zwei einander hemmende Prozesse kontrollieren Summator
- Summator bestimmt Richtung und Stärke des Affekts, der Motivation oder des Verstärkerwerts
Gegensatz Prozess Therapie
- Prozess a: Affekt,Gefühl, Stimmung (positiv)
- Prozess b: Gegensatzaffekt, Gegensatzgefühl, Gegensatzstimmung (negativ)
- Summationsglied: a + (-b)
Gegensatz Prozess Theorie
•1. Reiz --> Auslösung des a-Prozesses: direkt proportional zu Dauer, Stärke und Qualität des Reizes
•2. Aktivierung des a-Prozesses: --> etwas zeitverzögerte Aktivierung des b- Prozesses: umgekehrte hedonische Qualität; kommt später und dauert länger
- Bei erster Darbietung ist b-Prozess proportional, aber kleiner als a
- Summator-Aktivität à aktueller Verlauf (sprich: was wir tatsächlich merken)
- Zusatzannahme: a Prozess bleibt bei Wiederholung konstant, b Prozess wird durch Wiederholung verstärkt
Gegensatz Prozess Theorie
Bezugnahme zur Drogensucht
- a-Prozess --> „Ich möchte Drogen, weil es mir dann gut geht.“
- Toleranzentwicklung: in der Summe wird a durch Wiederholung kleiner
- b-Prozess: Entzugssymptome --> „Ich möchte Drogen, weil es mir dann nicht mehr schlecht geht.“
- Drogensuchtverhalten nimmt durch den ansteigenden gegensätzlichen b-Prozess zu!
- Entzugsvermeidung: Drogen mit extrem positiver Wirkung bei erster Darbietung haben starke Nachschwankungen --> Reduktion durch Drogeneinnahme --> Toleranz --> weitere Addition der Entzugssymptome --> TEUFELSKREIS aus Toleranz und Entzug
Kritik an hedonistischen Theorien
§Substanzen werden meist nicht während der Entzugssymptome aufgenommen
§ Viele Substanzen produzieren keine starken Entzugserscheinungen
§ Geringe Korrelation zwischen Craving und Entzugserscheinungen
§ Rückfälle können besser durch konditionierte Reize bei neg. Stimmung erklärt werden
à Entzugserscheinungen liefern nur schwache Vorhersage
Trifft diese Aussage zu ?
Obwohl gezeigt werden konnte, dass ehemals stark abhängige Trinker auch zu einem normalen Trinkverhalten übergehen können, ist dennoch totale Abstinenz das Ziel therapeutischer Maßnahmen. Dies gitl besonders für Jugendliche in frühen Phasen des Missbrauchs
Trifft diese Aussage zu ?
harm reduction als neuer Ansatz in der Suchttherapie, wenn Abstinenz nicht möglich ist. Es gibt bereits Studien, die zeigen, dass geringerer Tabakkonsum positive gesundheitliche Folgen hat
Trifft diese Aussage zu ?
harm reduction beschreibt die totale Abstinenz und wenn das nicht geht zumindest teilweiser Verzicht auf Suchtmittel
Trifft diese Aussage zu ?
die harm reduction therapy wird dann eingesetzt, wenn Süchtige nicht ganz frei von Substanzen leben können, aber die Menge reduziert wird. Bei rauchern kann eine QoL Steigerung durch weniger Rauchen herbeigeführt werden
Nennen Sie Inhalte der harm reduction
§Verhaltensbezogene Maßnahmen (verhaltenstherapeutischen Selbstkontrolltechniken) + Gabe von Substitutionsmitteln: Abhängigen, die nicht abstinenzwillig/-fähig sind, soll ermöglicht werden, Suchtmittelkonsum zu reduzieren
§ Raucher*innen: zweifelhaft, ob nachhaltige und gravierende gesundheitliche Wirkung aus der Senkung des Tageszigarettenkonsums resultiert
§ Auch: Sicherung des Überlebens und Verhinderung schwerer Folgen, wenn totale Abstinenz nicht möglich ist
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DieAchtsamkeitsbasierte Suchthterapie konzentriert sich bei ALkoholkrankheit auf das Binging, weil die Top Down Kontrolle iengeschränkt ist
Beschreiben Sie das IRISA Modell.
IRISA = impaired response inhibition and salience attribution
•1. Drug Reinforcement (Salience Attribution)
- Drogenwirkung selbst/Dingen, die mit Droge zusammenhängen, wird hoher Anreizwert zugeschrieben
- Belohnungssystem ist überaktiv
•2. Craving
- Durch explizites und implizites Gedächtnis ausgelöst
- Beim Craving ablaufenden Prozesse stehen im Zsh. mit ACC, PFC und OFC
3. Bingeing
- Präfrontale Kontrolle versagt; Belohnungssystem ist überaktiv à Bingeing à weitere Deaktivierung des PFC
4. Withdrawal
- Belohnungssystem ist unteraktiviert
Trifft diese Aussage zu?
Unter incentive salience (Anreizmotiven) versteht man die Wahrnehmung eines Reizes als salient, attraktiv und erwünscht.
Trifft diese Aussage zu?
eine psychotherapeutische Behandlung von Sicht erhibt erst dann Sinn, wenn derKlient klare Veränderungsbereitschaft zeigt.
Welche Bestandteile hat der Teufelskreis der Sucht nach Küfner und Bühringer 1996?
- Alkohol: Enthemmung/Stimulierung, Dämpfung/Beruhigung
- intrapsychischer Teufelskreis: Beeinträchtigte Selbstwahrnehmung, unrealistische Wirkungserwartung, Copingdefizite, suchtbezigene Grundannahmen, Abstinenzverletzungssyndrom
- neurobiologischerTeufelskreis:Toleranzsteigerung, Endorphinmangel, Suchtgedächtnis
- psychosozialer Teufelskreis: gestörte Trinkkultur, veränderte Familieninteraktion, soziale Folgeschäden, Mangel an Alternativressourcen
- --> erhöhter Anreiz und Automatisierung des Alkoholkonsums
- --> alkohol
Trifft diese Aussage zu?
Unter harm reduction versteht man die Sicherung des Überlebens und Verhinderung schwerer Folgen, wenn totale Abstinenz nicht möglich ist
Wie lauten die 4Prinzipiem der motivierenden Gesprächsführung nach Miller & Rollnick 1991?
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Während bei Suchterkrankungen die Stoffe direkt im Belohnungszentrum wirken, sind es bei Essstörungen indirekte Prozesse, die im Endeffekt das Belohnungssystem beeinflussen. Bei 50% der Adipositas Patienten kann man daher von einer Nahrungsmittelabhängigkeit sprechen.
Trifft diese Aussage zu?
Adipositas Patienten wird am häufigsten eine Esssucht diagnostiziert, Bei Adipositas kann man am häufigsten die Diagnose einer Nahrungsmittelabhängigkeit gestellt werden
Trifft diese Aussage zu?
Drogenwirkung wird über zentrale Mechanismen vermittelt, Essen über periphere und zentrale
Trifft diese Aussage zu?
bei Patienten mit Bulimie ist die Responsivität des Dopaminsystems stimmungsabhängig
Trifft diese Aussage zu?
Das Belohnungssystem steht in enger Wchselwirkung mit der Insula,Kernregion der homöostatischen Temperaturreglation.
Trifft diese Aussage zu?
Auf neurobiologischer Ebene erklärt man sich die Einstellung einer anorexia nervosa durch eine verminderte Reaktivität des Belohnungssystems