Klinische

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M. L.
Diese Lernkarten behandeln klinische Psychologie auf Universitätsniveau und konzentrieren sich auf Aussagen, Prozesse und Stress im Zusammenhang mit Patienten, Schmerz, Interventionen und Depressionen. Sie beleuchten die Wirkung von Placebo, kortikaler Aktivität und Zytokinen bei verschiedenen Erkrankungen wie COPD und Essstörungen. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die sich mit den komplexen Zusammenhängen zwischen psychischen und physischen Symptomen sowie deren Behandlung auseinandersetzen möchten.
Karten
300
Lernende
2
Sprache
Deutsch
Kategorie
Psychologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
01.06.2021 / 15.02.2023

Lernkarten

Trifft diese Aussage zu?

Präventive Therapie gegen Essstörungen sollten die Themen gesundes Essenverhalten und Selbstwertsteigerung behandeln, nicht aber körperbetonte Übungen beinhalten.

Trifft diese Aussage zu?

(TEXT) Fokus auf Umweltfaktoren und Zugang zu Nahrungsmitteln (in der Forschungs und Ätiologie)

Trifft diese Aussage zu?

Präventionsmöglichkwiten bei Essstörungen: mehr Selbstbewusstsein, Vermttlung von gesundem Essverhalten & Vermeidung von Aktivitäten mit intensiver Körperwahrnehmung

Trifft diese Aussage zu?

Patienten mit Anorexie schneiden aufgrund neurodegenerativer Veränderungen schlechter in Gedächtnistests ab.

Trifft diese Aussage zu?

Bei der Behandlung von Patienten mit Bulimie stellt eine angepasste Form der dialektisch-behaviouralen Therapie eine sinnvolle Ergänzung dar.

(DBT: Boderline; Dies bedeutet, dass gegensätzliche Problemfelder bzw. Standpunkte erkannt, angenommen und dadurch ein Gleichgewicht zwischen ihnen entwickelt werden soll.)

Trifft diese Aussage zu ?

Die DBT bietet für Bulimiker eine sinnvolle Ergänzung da die Erkrankung mit schlechter Emotionsregulation und hoher Komorbiditöt von Boderline einhergeht.

Trifft diese Aussage zu ?

Körperbezogene interaktionelle Übungen der Körperbildtherapie haben sich als wirksam bei der Behandlung von Binge Eating Disorder erwiesen 

Trifft diese Aussage zu?

Bei der interpersonellen Therapie wird dem Patient ausdrücklich die Krankenrolle zugewiesen

Trifft diese Aussage zu?

Die interpersonelle Therapie stellt in Anbetracht der Gesamtwirksamkeit eine gute Alternative zur KVT dar.

Erläutern Sie die Wirksamkeiten im Vergleich zur KVT.

- Anorexie: kurzfristig weniger, langfristig genauso wirksam

- Bulimie: kurzfristig weniger, langfristig genauso wirksam

- BED: kurz und langfristig gleich effektiv; geringere Abbruchrate

Welchre Problematiken sind dem Transdiagnostischen Modell zu Folge hauptsächlich für die Entstehung einer Essstörung verantwortlich?

1. Überbewertung von Essen / Figur / Gewicht und deren Kontrolle

2. Perfektionismus

3. niedriger Selbstwert

4. Emotionsintoleranz

Trifft diese Aussage zu?

Aus tiefenpsychologischer Perspektive stellen Essstörungen die Folgen konflikthafter Objektbeziehung dar

Trifft diese Aussage zu?

zentrale Sensibilisierung muss immer im Kontext stattfinden.

Trifft diese Aussage zu?

perphere De-afferenzierung verändert den somatosensorischen Kortex

Trifft diese Aussage zu?

Hautleitfähigkeit kann als ein objektives Maß für Schmerzen (Algesimetrie) benutzt werden

Trifft diese Aussage zu?

ACC ist affektive Komponente und 2. Schmerz

Trifft diese Aussage zu?

Analgetika reduzieren Schmerz, aber müssen immer offen gegeben werden

Trifft diese Aussage zu?

Objektive Algesimetrie kann an den Schlafenden vorgenommen werden 

Trifft diese Aussage zu?

- Der somatosensorischer Kortex ist nicht für affektive Schmerzkomponente zuständig.

- Der somatosensorische Kortex codiert, vermittelt die sensorische und nicht die affelktive Komponente.

Trifft diese Aussage zu?

Schmerzhemmung bedeutet das ABsenken der Schmerzschwelle

Trifft diese Aussage zu?

das System der Nozizeption kann seine Erregbarkeit verändern

Trifft diese Aussage zu?

bei Langzeitpotenzierungen steigt die synaptische Effizienz im Hinterhorn durch hochfrequente Reizung

Trifft diese Aussage zu?

sekundäre Hyperalgesie betrifft den Verletzungsort und dessen unmittelbate Umgebung

Trifft diese Aussage zu?

Die meisten Nozizeptoren sind auf eine Reotart (zB Mechanische Reize) spezielisiert.

Trifft diese Aussage zu?

zentrale Sensibilisierung führt zu primärer Hyperalgesie .

Trifft diese Aussage zu?

wenn der Patient keinen akuten Schmerz hat, sollte der Therapeut jeden Schmerzausdruck ignorieren und inkompatibles Verhalten verstärken

Trifft diese Aussage zu?

um positive Verstärkung des Schmerzes zu meiden, sollten Medis und Ruhe zeit- statt schmerzkontingent gegeben werden

Trifft diese Aussage zu?

medialer Thalamus ist an Verarbeitung der afferenten Schmerzkomponente beteiligt, lateraler an Verarbeitung der sensorisch-diskriminativen Komponente 

Erläutern Sie Bestandteile der Schmerzmatrix

1. Sensorische Komponente

  • Primärer Somatosensorischer Kortex (S1 und S2)
  • Laterale Thalamuskerne

2. Affektive Komponente

  •  Mediale Thalamuskerne
  •  Amygdala: Integration sensorischer Reize (inklusive nozizeptiver Reize) und affektiver Inhalte
  • Cingulärer Kortex (ACC)
  • Anteriore Insula
  • Hippocampus
  • PFC: Langzeiteffekte

Wo verlaufen die aufsteigenden nozizeptiven Bahnen im Rückenmark?

§ Ziehen ins Hinterhorn des Rückenmarks

§ Dort: Umschaltung und Weiterleitung über die Vorderseitenstrangbahn zum Hirnstamm

§  Vereinigung mit den nozizeptiven Nerven aus dem Kopfbereich (N. trigeminus)

§ Weiter zum Thalamus

§ Lateraler Thalamus à S1 und S2

§ Medialer Thalamus à Limbisches System (ACC, Insula); PFC

Trifft diese Aussage zu ?

S1 verarbeitet Schmerzreize nach dem Alles oder Nichts Prinzip

Trifft diese Aussage zu?

Emotionen, Kognitionen, Verhalten und iatrogene Faktoren können die psychosoziale Beeinträchtigung durch Schmerz mediieren.

Trifft diese Aussage zu?

Ein zuwendender Partner kann schmerzverstärkend wirken

Trifft diese Aussage zu?

der erste Schmerz wird über den lateralen Thalamus und den primären somatosensorischen Kortex übertragen

Trifft diese Aussage zu?

die Nozizeptoren reagieren proportional zur Reizstärke 

Trifft diese Aussage zu?

der S2 reagiert proportional zur wahrgenommenen Schmerzintensität, während der S2 Schmerreize nach einem Alles oder Nichts Prinzip verarbeitet

Trifft diese Aussage zu?

bei der Algesimetrie sollte objektiven Messmethoden der Vorzug gegeben werden

Trifft diese Aussage zu?

chronische Schmerzen nehmen mit dem Alter grundsätzlich zu

Trifft diese Aussage zu?

soziale Unterstützung kann Schmerzäußerung reduzieren, wirkt aber nicht auf kortikaler Ebene 

Trifft diese Aussage zu?

Der Placeboeffekt wird über den PFC vermittelt und kann durch Naloxon Gabe reduziert werden

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