Lernkarten

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Lernende 3 Lernende
Sprache Deutsch
Stufe Universität
Erstellt / Aktualisiert 01.05.2021 / 19.05.2021
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Wer lehrt prüft“

->   A:  Führe vier Argumente kurz aus, die diese Setzung untermauern.

->   B: Führe vier Argumente kurz aus, die dieser Setzung weiderspricht.

A:

1) Geprüft wird, was gelehrt wurde -> Validität und Repräsentativität.

2) Geprüft wird, wie gelernt und geübt wurde (Aufgabetypen, Anspruchsniveau)

3) Vertrautheit, allenfalls weniger Stress, allenfalls höhere Leistungsfähigkeit

4) Kennen der Lernenden: abweichendes Verhalten, belastete oder momentan nicht leistungsfähige L

 

B:

1) geprüft wird, was an Kompetenzen vorgegeben ist

2) kein Teaching to the test (ausser bei LP mit Einsicht in die Prüfungen)

3) keine Voreingenommenheiten bei der Prüfungskorrektur und Bewertung

4) Anonymität: alle werden (allenfalls) gleich behandelt

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Benne und beschreibe die Taxonomiestufe K1 und zähle einige Verben auf?

Wissen (K 1)
− Faktenwissen
− Kennen


Die Lernenden geben wieder, was sie vorher gelernt haben. Der Prüfungsstoff musste auswendig gelernt oder geübt werden.


angeben, aufschreiben, aufzählen, aufzeichnen, ausführen, benen-nen, beschreiben, bezeichnen, darstellen, reproduzieren, vervoll-ständigen, zeichnen, zeigen, wiedergeben

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Benne und beschreibe die Taxonomiestufe K2 und zähle einige Verben auf?

Verständnis (K 2)
− Verstehen,
− mit eigenen Worten begründen


Die Lernenden erklären z.B. einen Begriff, eine Formel, einen Sachverhalt oder ein Gerät. Ihr Verständnis zeigt sich darin, dass sie das Gelernte auch in einem Kon-text präsent haben, der sich vom Kontext unterscheidet, in dem gelernt worden ist. So können die Lernenden z.B. einen Sachverhalt auch umgangssprachlich erläu-tern oder den Zusammenhang graphisch darstellen.


begründen, beschreiben, deuten, einordnen, erklären, erläutern, interpretieren, ordnen, präzisieren, schildern, übersetzen, übertra-gen, umschreiben, unterscheiden, verdeutlichen, vergleichen, wie-dergeben

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Benne und beschreibe die Taxonomiestufe K3 und zähle einige Verben auf?

Anwendung (K 3)
− Umsetzung eindimensionaler Lerninhalte
− Beispiele aus eigener Praxis


Die Lernenden wenden etwas Gelerntes in einer neuen Situation an. Diese An-wendungssituation ist bisher nicht vorgekommen.


Abschätzen, anknüpfen, anwenden, aufstellen, ausführen, begrün-den, berechnen, bestimmen, beweisen, durchführen, einordnen, erstellen, entwickeln, interpretieren, formulieren, lösen, modifizieren, quantifizieren, realisieren, übersetzen, unterscheiden, umschreiben, verdeutlichen

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Benne und beschreibe die Taxonomiestufe K4 und zähle einige Verben auf?

Analyse (K 4)
− Zerlegen in Einzelteile
− Fallstudien


Die Lernenden zerlegen Modelle, Verfahren oder anderes in deren Bestandteile. Dabei müssen sie in komplexen Sachverhalten die Aufbauprinzipien oder inneren Strukturen entdecken. Sie erkennen Zusammenhänge.


ableiten, analysieren, auflösen, beschreiben, darlegen, einkreisen, erkennen, gegenüberstellen, gliedern, identifizieren, isolieren, klassi-fizieren, nachweisen, untersuchen, vergleichen, erlegen, zuordnen

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Benne und beschreibe die Taxonomiestufe K5 und zähle einige Verben auf?

Synthese (K 5)
− Vernetzen und optimieren
− fachübergreifend darstellen
− Projektaufgaben


Die Lernenden zeigen eine konstruktive Leistung. Sie müssen verschiedene Teile zusammenfügen, die sie noch nicht zusammen erlebt oder gesehen haben. Aus ihrer Sicht müssen sie eine schöpferische Leistung erbringen. Das Neue ist aber in der bisherigen Erfahrung oder in der Kenntnis der Lernenden noch nicht vorhanden.


Abfassen, aufbauen, aufstellen, ausarbeiten, definieren, entwerfen, entwickeln, erläutern, gestalten, kombinieren, konstruieren, lösen, optimieren, organisieren, planen, verfassen, zusammenstellen

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Benne und beschreibe die Taxonomiestufe K6 und zähle einige Verben auf?

Beurteilung (K 6)
Entspricht K4 mit zusätzlicher Bewertung durch die Lernenden


Die Lernenden beurteilen ein Modell, eine Lösung, einen Ansatz, ein Verfahren oder etwas Ähnliches insgesamt in Hinsicht auf dessen Zweckmässigkeit oder innere Struktur. Sie kennen z.B. das Modell, dessen Bestandteile und darüber hinaus noch die Qualitätsangemessenheit, die innere Stimmigkeit oder Funktions-tüchtigkeit. Darüber müssen sie sich ein Urteil bilden, um die Aufgabe richtig zu lösen.


äussern, auswählen, auswerten, beurteilen, bewerten, differenzieren, entscheiden, folgern, gewichten, messen, prüfen, qualifizieren, urtei-len, vereinfachen, vergleichen, vertreten, werten, widerlegen

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Beleuchte die Einteilung in K-Stufen kritisch!
Entwickle zwei Argumente in Stichworten!

  1. Eine Frage/Aufgabe kann nicht eindeutig einer höheren K-Stufe zugeordnet werden, solange nicht bekannt ist, inwieweit die Frage/Aufgabe bereits im Lernprozess bearbeitet wurde.
     
  2. K1 und K2 Fragen/Aufgaben sind nicht a priori einfacher für Lernschwächere!
     
  3. Der individuelle Lernprozess wie auch das Leben insgesamt ist ein Auf und Ab durch alle Kognitionsstufen.
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Was ist bei der Vorbereitung mündlicher Prüfverfahren allgemein zu beachten?

  1. Themen wählen, welche den Unterrichtstoff mehrheitlich abbilden- > Validität.
     
  2. Vorbereitung der Beurteilungskriterien und Lösungen
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Was ist bei der Vorbereitung mündlicher Prüfverfahren speziell zu beachten?

  1. Vorbereitung präziser Fragestellungen bewusst erstelt mit den Lernzielen und abgestimmt mit den K-Stufen.
     
  2. Mit objetiven Kriterien der Aufbau einer Prüfungsserie mit vergleichbaren Anforderungen, wie zum Unterricht usw...
     
  3. Gestaltung des Prüfungsraumes
     
  4. mögliche & nötige Hilfsmittel vorbereiten
     
  5.  Prüfungszeitpunkt, Zeitdauer, Pausen usw erstellen: Info-Formular hierzu vorbereiten
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Welche Verhaltensgrundsätzen sind bei mündlichen Prüfungen zu beachten. Nenne sechs zentrale Grundsätze!

  1. Haltung: wohlwollend, geduldig, freundlich
     
  2. Sprechen: deutliche, vertraute Fachsprache
     
  3. Non-verbales: häufiger Augenkontakt
     
  4. Bewusst beginnen & abschliessen
     
  5. flexible Gesprächsführung (Rückfragen, Begründungen; weiterführende Fragen, neue Informationen, Perspektivenwechsel usw.)
     
  6. Begrenzung der eigenen Redezeit
     
  7. Fragetechnik: kurz, eindeutig, vollständig; sachlich; Bedenkzeit geben
     
  8. Reaktionen: positive Verstärkung d.h. gute Leistungen sollen auch als solche quittiert werden.
     
  9. Zurückhaltung bei Kennzeichnung falscher Antworten; Hilfestellungen/Impulse geben; unbekannte Gebiet verlassen
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 6x Einteilungen (ehemals Gruppenpräsentationen) wurden von M zur mündlichen Prüfung erstellt. Benne die wichtigsten Aspekte dieser Einteilung.

1) Formen mündlicher Prüfung-> nenne und erkläre die vier Formen?

1) Befragung:

Abfragen von Fachwissen, statt schriftlich jetzt mündlich.

2) Fachgespräch:

Experte hat verschiedene Rollen, zB Mitarbeiter,  Dozent, Fachexperte ...zB eine These zu einem Fallbeispiel wird von unterschiedlicher Seite beleuchtet und besprochen.-> Mitwirken des zu Prüfenden wird stärker verlangt. Prüfling wird auch auch auf seine soziale-kommunitative Kompeztenz geprüft.

3) Verkaufsgespräch:

Ratsuchenden helfen über seine Kaufwünsche klar zu werden. Der Experte ist meist der Kunde

4) Präsentation:

Fachwissen an ein Fachpublikum wie Mitlerneden oder Experten präsentieren. zB Präsentaiton einer Projektarbeit.

 

 

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 6x Einteilungen (ehemals Gruppenpräsentationen) wurden von M zur mündlichen Prüfung erstellt. Benne die wichtigsten Aspekte dieser Einteilung.

2) Nenne zuerst die Chancen und dann die Probleme welche bei einer mündlichen Prüfung bestehen können?

Chancen:

1) Für Lernende die mit schriftl. Prüfungen wegen Angst oder Aufregung eingeschränkt sind, können bei mündl. Prüfungen eine Chancenausgleich erleben.

2) Experte kann flexibel Nachfragen und so dem Prüfling die Gelegenheit geben situativ Wissen und Können zu belegen. Unmitellbare Rückmeldung.

3) Denkprozesse können offengelegt und auch bewertet werden.

4) Weitere Kompetenzen können geprüft werden, zB sozialkompetenz , Haltung, Meta-Überlegungen.

5) Der Lernende kann sich selber gemessen werden, individuelle Bezugsnorm ist bei mündlichen Prüfungen eher möglich.

Probleme

1) Halo-Effekt. L die sich besser ausdrücken können, werden mit vergleichbaren Wissen aber besser bewertet als L die sich nicht so gut ausdrücken können.

2) Logischer Fehler, zB schlechtes Deutsch also Lerneder ist eher weniger Intelligent. (Marusic->  Deutschunterricht)

3) Sympathie-> Geschlech-> antipathie

4) Milde-Effekt : Experte möchte dem Prüfling nicht weh tun. -> Bereitschat wird höher bewertet als Leistung.

5) Erinnerungslücken, Erinnerungsverfälschung der Leistung.

 

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 6x Einteilungen (ehemals Gruppenpräsentationen) wurden von M zur mündlichen Prüfung erstellt. Benne die wichtigsten Aspekte dieser Einteilung.

3) Mündliche Prüfung konstruieren.

1) Logischer Aufbau. Klarer Rahmen, klare Kriterien, zB Zeitrahmen. Anzahl Prüfungsfragen usw Anspruchsniveau klären.

2) Alle Prüfungsthemen/Stoff müssen abgedeckt werden.

3) Die Aufgaben gleichzeitg mit Prüfungskriterien erstellen.

4) Systematische Vorbereitung: Keine geschlossen Fragen erstellen.-> Offene Fragen mit vielfältigen Antworten erstellen. Erwartete Antworten notieren. Anspruchsniveau bestimmen und durchsetzten.

5)  Schwerpunkt sollten Verstädnis und Problemlösefähigkeit sein-> Also Transfehr (K3) oder Denkfragen.

6) in der gegeben Zeit lösbar sein.

7) Aufgaben so formulieren das die Leistung bewertbar ist.

8) Offener Einstieg planen, so dass viele sofort abgeholt werden.

9) Prüfungsdisposition zu jeder Prüdungsserie erstellen.

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 6x Einteilungen (ehemals Gruppenpräsentationen) wurden von M zur mündlichen Prüfung erstellt. Benne die wichtigsten Aspekte dieser Einteilung.

4) Prfüfungsdispo=Protokoll erstellen . Was ist der Inhalt hierbei?

Enhält:

1) Fornales Name, Datum

2) Themen die geprüft werdne soll.

3) Grob: Inhalt , K-Stufe, -> Erinnern, Verstehen, Anweden, Probleme bearbeiten?, praktisches Fallbeipsiel, Hilfsmitel?

4) Aufgaben nur Stichwortartig, damit nicht Frage-Antwortketten enstehen.

5) Flexibilität einplanen-> Im Gespräch felixibel sein , dies visualisieren. -> Pro Thema 1x neues Blatt.

6) Beurteilungskrierien für jede Aufgabe .

7) Prüfungszeit total. Beginn und Endzeit. Unterschrift Experte

8) -> 2x Experten, 1x fragt 1x protokolliert.

 

 

 

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 6x Einteilungen (ehemals Gruppenpräsentationen) wurden von M zur mündlichen Prüfung erstellt. Benne die wichtigsten Aspekte dieser Einteilung.

4) Teil 2: Prüfungsplan erstellen und Prüfungsraum gestalten._> Was gehört dazu?

 

1) Pausen sinnvoll planen

2) Zwischen zwei zu Prüfenden keine Pause, so kann die gleiche Prüfungserie benütz werden.

3) Nicht mehr als 12 mündlich. Prüfungen pro Halbtag.

 

Prüfungsraum:

Prüfling über Ablauf, mitzubringendes Zeit, Hilfsmittel informieren.

1) Frei von Störungen.

2) Diekter Augenkontakt Prüfling und Experte.

3) Kanditakt direkten Zugang zur Tür.

 

 

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 6x Einteilungen (ehemals Gruppenpräsentationen) wurden von M zur mündlichen Prüfung erstellt. Benne die wichtigsten Aspekte dieser Einteilung.

5) Beurteilungskriterien für Präsentation

Inhalt : Sachlich korekt, klar und verständlich. Roter Faden? Sinnvolle Schlussfolgerung?

Sprache : angemessene Fachsprache, korekt?

Auftreten: Augenkontakt., Gestik, Mimik, Körperhaltung

Medieneinsatz: Sinnvoll, Qualität,

Einhalten der Zeitlimite?

Punktevergabe klar darlegen

 

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 6x Einteilungen (ehemals Gruppenpräsentationen) wurden von M zur mündlichen Prüfung erstellt. Benne die wichtigsten Aspekte dieser Einteilung.

6) Verhaltensgrundsätze: Gesprächsführung, Fragetechnik, Reaktion auf Antworten.

A) Erkläre, welche ist die grundsätzlche Haltung bei mündlichen Prüfungen?

B) Was beinhaltet die gesprächführung?

C) Welche Fragetechnik?

D) Wie reagieren auf Antworten?

A) Erkläre, welche ist die grundsätzlche Haltung bei mündlichen Prüfungen?

LP fair verhalten, so wie wenn man wenn man selber der Prüfling ist.
LP muss glaubwürdig sein, wollwollend verhalten.
Auf Augenkontakt schauen., vetraute Fachsprache!

B) Was beinhaltet die Gesprächführung?
Beginn: Alle stellen sich vor. Durchführung, flexibel sein, fliessen lassen, offene Fragen stellen, Denkhilfe bei Stockung.
Redezeit Experte < 25%. Abschluss: Keine Verbale/Nonverbale Gesamtbewertung abgeben.

C) Welche Fragetechnik?
Fragen -> Lernzielorientiert, kurz, Offene -weite Fragen, da Ziel ein Gespräch ist! Ausprechen lassen, nur unterbrechen bei falsch verstandener Frage. Keine verschatelte Doppelfragen. Keine sugestiven Fragen. 3 Sek Bedenkzeit einräumen!

D) Wie reagieren auf Antworten?
Wollwollend. Keine Reaktion auf Antworten. Pos. Vertärkung erlaubt . Kein Spot, od Missbilligung. Die richtige Antwort focussieren und aufbauen. Nicht zu lange auf einer Frage bei Stockung verbleiben. Bei grossen Problemen Thema wünschen lassen. Wenn nötig Hilfeleistung geben, diese aber bei der Notengebung berücksichtigen. Keine Meingungskonfikte erzeugen.

-> Ziel ist alles rausholen, niemanden blockieren.

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 7x Einteilungen (ehemals Gruppenpräsentationen) wurden von M zur mündlichen Prüfung erstellt. Benne die wichtigsten Aspekte dieser Einteilung.

7) Bewertung der mündlichen Prüfung, was ist zu beachten?

-Sofort nach dem Gespräch die Leistung bewerten und benoten!

-Prüfungsbewretzung immer Aufgabenbezogen, also Kriterienorientierte Norm. Nicht Prüflinge vergleichen!
-Note wohlwollend setzten.
-Gruppenvergleich vor Def. Setzung, da Morgens strenger , dann lockerer
-Zuerst setzten beide Note prov. danach Bewertungsgespräch.