Biologie

Prüfung BKFH

Prüfung BKFH


C. G.
Diese Lernkarten bieten einen umfassenden Überblick über biologische Grundlagen, insbesondere auf zellulärer Ebene. Sie behandeln Themen wie den Aufbau und die Funktion von Zellen, Chromosomen, Genen und DNA, sowie die Rolle von Enzymen und Aminosäuren. Die Karteikarten decken auch die Struktur und Funktion des Blutes, die Mechanismen der Genaktivierung und die Bedeutung von Hormonen ab. Sie sind besonders nützlich für Studierende und Fachleute, die ihr Verständnis der biologischen Prozesse vertiefen möchten, insbesondere in den Bereichen Zellbiologie, Genetik und Physiologie.
Karten
313
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Andere
Erstellt / Aktualisiert
30.04.2021 / 01.04.2022

Lernkarten

Benennen Sie 1 bis 10 und bestimmen sie was das Schaubild darstellt 

TIERISCHE ZELLE 

1 - Nucleolus

2 - Golgi Apparat 

3 - Zellmembran

4- Cytoskelett 

5 - Lysosomen

6 - Ribosomen

7 - Raues ER (=Endoplasmatisches Retiklum)

8 - Zellkern

9 - Mitochondrien

10- Cytoplasma 

Zellkern 

( = Nukleus)

- > größtes Organell der Zelle

Bau: - Kernhülle

↳enthält Kernporen

↳Verbindung zum ER

- Kernplasma

↳ enthält den Nucleolus zur Herstellung von Ribosomen 

↳ enthält das Chromatin (DNA + Protein) 

=> Steuerzentralle für alle Prozesse der Zelle 

Endoplasmatisches Retikulum 

Bau:

 - netzartiges Hohlraumsystem im Cytoplasma mit Verbindung zum Zellkern 

- Bildung von Reaktionsräumen, Abgrenzungen vom Plasma 

=> glattes ER

↳ synthese von Lipiden 

↳synthese von Geschlechtshormonen (Steroide)

↳Entgiftung und Abbau von Arzneimitteln 

 

=> raues ER 

↳ weitertransport von in den Ribosomen hergestellten Proteinen

Ribosomen 

Bau: 

↳ besteht aus rRNA und Proteine

↳ befinden sich frei im Cytoplasma, sind an das ER gebunden 

=> synthese körpereigener Proteine (Proteinbiosynthes) z.B Enzyme 

Golgi-Apparat 

 

= Gesamtheit der Dictyosomen 

Bau:

↳ besteht aus Dictyosomen (= Membranstapeln), die Vesikel (= Transportblässchen) abschnüren können 

=> Produkte des ER´s (z. B. Proteine) werden abgewandelt/ modifiziert, gespeichert, konzentriert und in Vesikel verpackt 

Lysosomen

(= Verdauungsvesikel) 

↳ enthalten Enzyme die Makromoleküle abbauen -> Verdauungsorganellen 

 

=> Autolyse 

↳ programmierter Zelltod; d.h Selbstauflösung der Zelle durch Lysosomen 

Was ist das? Bennene und beschrifte

Mitochondrien 

1 - Cristae (= Einstülpung)

2 - innere Membran 

3 - äußere Membran 

4 - 70s Ribosomen 

5 - Lipidtropfen 

6 - DNA

=> Energiegewinnung (ATP) durch Zellatmung d.h. energiereiche Nährstoffe werden mithilfe des Sauerstoffes abgebaut 

! Häufig an Muskel- und Leberzellen -> hoher Energieverbrauch)

Vakuloe

(= Zellsaftraum)

Bau: 

↳ von einer Membran, dem Tonoplast umgeben 

↳enthält Wasser, gelöste Salze, Zucker, Giftstoffe und Abfälle 

=> Regulation des Wasserhaushaltes, sorgt für Stabilität, (der Druck = Turgor) durch Druck 

Die Zellmembran (Aufbau) 

- Die Phospholipidmoleküle bilden durch ihren hydrophilen Kopf und ihren lipophilen Schwanz eine Lipiddoppelschicht, die zwei wässrige Kompartimente voneinander trennt 

- Proteine: In der Membran befinden sich integrale Proteine, z.T mit Kanälchen (= Tunnelproteine oder Carrier) und aufgelagerte, periphere Proteine 

- Tierische Zellen  besitzen zusätzlich außen Kohlenhydratketten, z. B. zur Zell-Zell-Erkennung oder zu Bindung von Stoffen an der Zellmembran 

Zellwand 

Bau: Hauptsächlich aus Zellulosefasern und Pektinen (= Polysaccaride) 

=> Gerüstfunktion, Stabilität 

Bennene den Zelltyp und beschrifte diesen 

1 - Chromoplast 

2 - Ribosomen 

3 - Zellkern

4 - Endoplasmatisches Retikulum

5 - Mitochondrien 

6 - Zellwand

7 - Zellmembran 

8 - Chloroplast

9 - Nukleolus 

10 - Golgi- Apparat 

11 - Vakuole 

12 - Cytoplasma 

Nur in pflanzlichen Zellen enthaltene Organellen 

Plastide, Zellwand, Vakuole 

Funktion der Zellmembran 

a) Abgrenzung der Zelle nach außen, Zusammenhalt der Zelle 

b) Zellerkennung, Kommunikation. Verknüpfung der Zellen ( zellverbindende Proteine).

c) Kompartimentierung = Schaffung von Abgegrenzen Reaktionsräumen im inneren der Zelle 

d) Stofftransport 

- bestimmte Stoffe selektiv durchlassen, andere abhalten (= semipermeabel) 

- bestimmte Stoffe aktiv durchpumpen, d.h. einseitig anreichern 

e) Empfangen von Informationen ( Hormonsystem, Nervensystem) 

 

Diffusion 

=> gleichmäßige Verteilung von Gasen und Flüssigkeiten 

- Gibt man Farbstoff (z.B. Kaliumpermanganat) in eine Schüssel mit Wasser, verteilt sich dieser gleichmäßig 

↳Die Verteilung erfolgt aufgrund von der Brown´schen Molekularbewegung 

-> Die Diffusion tritt überall dort ein, wo zwischen mischbaren Stoffen ein Konzentrartionsgefälle besteht 

-> Angestrebt wird immer ein Konzentrationsausgleich 

 

Diffusionsgeschwindigkeit 

Abhängig von: 

-> Größe und Masse der Teilchen (je kleiner, desto schneller) 

-> Höhe des Konzentrationsgefälles (je größer, desto schneller) 

-> Temperatur ( je höher, desto schneller) 

Osmose 

-> Diffusion durch semipermeable Membran 

-> Die Zellwand ist vollpermeabel 

Passiver Transport 

(= ohne Energie) 

-> nur entlang eines Konzentrationsgradienten möglich 

a) Osmose (-> freie Diffusion) -> semipermeable Membran 

- lipophile Stoffe (Teilchen) diffundieren zwischen den sich bewegenden Membranlipide durch 

- kleine polare Teilchen (H2O) und unpolare Moleküle (CO2) 

 

b) erleichterte Diffusion 

- Mittels Tunnelproteine 

↳ Häufig Ionen- bzw. Molekülspezifisch, d.h. nur in Gegenwart dieser Stoffe öffnet sich der Kanal 

↳ Es gibt spezielle Kanäle für wasser (Aquaporine) 

 

- Mittels Carrier ( Trägerproteine) 

↳ "Drehtürprinzip; Schleuse"

↳spezifisch für bestimmte Stoffe 

↳Substrat (= zu transpotierender Stoff)  bindet sich an Carrier -> Konformationsänderung 

    - Substrat wird durch die Membran geschleust und auf der Membran Innenseite wieder abgegeben 

 

Aktiver Transport 

(= unter Energieeinfluss) 

-> gegen ein Konzentrationsgefälle 

a) Primär 

- ATP als Energiequelle 

↳ z.B. bei Ionenpumpe oder Natrium Kalium Pumpe 

- uniport, symport und antiport 

- Stoff wird direkt Transpotiert 

 

 

b) Sekundär

- Protonenpumpe (H+) bauen zunächst unter Energieaufwand ein Ladungsgefälle. Beim Zurückströmen der Protonen kann Sekundär der zutranspotierende Stoff (z.B. Glukose) transpotiert werden.

 

 

Transport im Vesikel 

-> Endo- und Exocytose 

↳ Aufnahme bzw. Abgabe von Stoffen in die Zelle mithilfe von Transportbläschen / -vesikel) 

Phagocytose 

Substratpartikel wird von der Plasmamembran umschlossen und in ein Vesikel verpackt. An das Vesikel wir ein Lysosom angehängt, welches das Substrat verdaut. Lysosom und Substratpartikel bilden das Verdauungsorganell.

Transportmechanismen

Welche Mechanismen gibt es alles?

Übersicht transportmechanismen 

 

Wie verändert sich die Zellen in verschiedenen Umgebungen?

hypertonische- / isotonische- und hypotonische Umgebung 

Was sind essentielle Aminosäuren?

Eine Aminosäure, die ein Organismus braucht aber nicht selbständig herstellen kann.

Valin; Leucin; Isoleucin; Lysin

polar 

Eine Seite des Moleküls zieht Elektronen (-) stärker an als die Andere

Welche Hauptbestandteile haben eine Aminosäure?

Aminogruppe (NH2)

Carboxylgruppe (COOH2)

Restgruppe (bestimmt die Eigenschaften)

 

Welche Außwirkungen hat die Körpertemperatur auf die Enzymaktivität?

höhere Temperatur -> zunehmende Enzymaktivität

-jedes Enzym hat bei einer bestimmten Temperatur sein Aktivitätsmaximum erreicht  

ab ca 42°C -> zunehmende Inaktivierung (Denatorierung)

Welche Außwirkung hat der pH-Wert auf die Enzymaktivität?

Jedes Enzym hat eine andere pH-Wert Spanne 

- Reaktionsgeschwindigkeit verringert sich, wenn der pH-Wert außerhalb des pH-Optimums liegt.

-Grund: pH-Wert-bedingte Veränderung der Raumstruktur des Enzyms 

Nenne zwei Beispiele für 

Enzyme    

Pepsin: Verdauungsenzym baut Proteine ab 

Amylase: Verdauungsenzym baut Polysaccaridde wie Stärke ab

Abbau-, Aufbau-, Umbau-, von Stoffen 

-> selektive Beschleunigung chemischer Reaktionen 

nenne zwei Beispiele für ein Strukturprotein

Keratin: Baustein für Haare, Fingernägel, Krallen, Klauen, Hörner

Kollagen: Baustein im Bindegewebe, in Knochen, Knorpeln etc. vor 

sind Bausteine unterschiedlicher Stoffe im Körper verleihen Zellen und Gewebe festigkeit 

Nenne zwei Beispiele für Speicherproteine 

Ovalbumin: Energiespeicher ist im Eiklar vom Vogelei

-> als Aminosäure-Quelle vom Embryo

Aleuron: Energiespeicher in Samen und Früchten

-> dienen als Energiespeicher

Myaglobin: Sauerstoffspeicher im Muskel

Nenne zwei Beispiele für Hormone

Insulin: Regt Körperzellen zur Aufnahme von Glucose aus dem Blut an

Thyroxin: Schilddrüsenhormon beeinflusst u.A. den Energiestoffwechsel

-> über Botenfunktion für Regelungsprozesse

->Koordination der Aktivität eines Organismus 

Welche Außwirkungen hat die Substratkonzentration/ Enzymkonzentration auf die Geschwindigkeit des Substratumsatzes?

  • Je höher die Konzentration, desto höher die Geschwindigkeit (Substrat)
  • Je höher die Konzentration, ist egal Enzym hat eine bestimmte Maximalgeschwindigkeit 

-> Brownsche Molekularbewegung 

Laktoseintoleranz

Beschwerden

Behandlung 

Ursache der Beschwerden 

Beschwerden: Durchfall, Krämpfe, Blähungen 

Behandlung: meiden von Laktosereichen Lebensmitteln oder in Maßen genießen; als Tablette das Rnzym zu sich nehmen

Ursache der Beschwerden: 

1) reduzierte Lactasekonzentration im Dünndarm 

2) Lactose kann nur teilweise oder gar nicht verdaut werden und gelangt so unverdaut in den Dickdarm 

3) im Dickdarm wird durch den Konzentrationsunterschied an Lactose, osmoisches wasser hinzugefügt 

4) laktose wird von der bakteriellen Flora zu Gärungsprodukten wie Carbonsäure und Gasen (Methan, Kohlendioxid, wasserstoff) vergärt.

Ursache des Lactosemangels:

-primär adulter Mangel: eine normale Entwicklung Lactosetoleranz lässt nach der Geburt langsam immer mehr nach 

- sekundär: durch Reihe von erkrankungen ausgelöst, beschädigung der Dünndarmschleimhaut (Chemo oder Trauma) 

- vererbter Lactasemangel: völlig fehlende Enzymaktivität, bei dieser Form treten bereits beim ersten Stillen Durchfälle auf 

Auslöser: 

- laktosehaltige Lebensmittel 

- Menge der Laktose ist unterschiedlich, die zu Symptomen führen 

- in vielen Produkten ist Laktose ´versteckt´als Zusatzstoff (Brot, Süßigkeiten, Frühstücksflocken)

 

Komplikationen:

- Verlust der Knochendichte, durch Calciummangel

- erhöhtes Risiko auf Osteoporose

Beschwerden: Durchfall, Krämpfe, Blähungen 

Behandlung: meiden von Laktosereichen Lebensmitteln oder in Maßen genießen; als Tablette das Rnzym zu sich nehmen

Ursache der Beschwerden: 

1) reduzierte Lactosekonzentration im Dünndarm 

2) Lactose kann nur teilweise oder gar nicht verdaut werden und gelangt so unverdaut in den Dickdarm 

3) im Dickdarm wird durch den Konzentrationsunterschied an Lactose, osmoisches wasser hinzugefügt 

4) laktose wird von der bakteriellen Flora zu Gärungsprodukten wie Carbonsäure und Gasen (Methan, Kohlendioxid, wasserstoff) vergärt.

 

Ursache des Lactosemangels:

-primär adulter Mangel: eine normale Entwicklung Lactosetoleranz lässt nach der Geburt langsam immer mehr nach 

- sekundär: durch Reihe von erkrankungen ausgelöst, beschädigung der Dünndarmschleimhaut (Chemo oder Trauma) 

- vererbter Lactasemangel: völlig fehlende Enzymaktivität, bei dieser Form treten bereits beim ersten Stillen Durchfälle auf 

 

Lactoseintoleranz 

-Ursache des Lactasemangels

-Auslöser 

-Komplikationen 

Ursache des Lactosemangels:

-primär adulter Mangel: eine normale Entwicklung Lactosetoleranz lässt nach der Geburt langsam immer mehr nach 

- sekundär: durch Reihe von erkrankungen ausgelöst, beschädigung der Dünndarmschleimhaut (Chemo oder Trauma) 

- vererbter Lactasemangel: völlig fehlende Enzymaktivität, bei dieser Form treten bereits beim ersten Stillen Durchfälle auf 

Auslöser: 

-lactosehaltige Nahrungsmittel 

- Menge der Laktose ist unterschiedlich 

-in vielen Produkten ist LAktose ´versteckt´ als Zusatzstoff ( Brot, Süßigkeiten, Frühstücksflocken)

Komplikationen:

- Verlust der Knochendichte, durch Calciummangel

- erhöhtes Risiko auf Osteoporose

Eigenschaften von Enzymen 

Biokatalysatoren 

Substratspezifisch 

Wirkungsspezifisch 

Schlüssel-Schloss-Prinzip

-Abhängikeit von der Temperatur

-Abhänigkeit vom pH-wert 

Biokatalysator

Enzyme ermöglichen oder beschleunigen chemische Reaktionen, die sonst nur bei höheren Temperaturen ablaufen könnten. Die Enzyme werden dabei selbst nicht verändert.

-> zersetzt Stärke bei Körpertemperatur ohne sich dabei zuverändern 

Substratspezifisch 

= wirken nur auf einen Stoff/ Stoffgruppe 

Enzyme können ihre Aufgabe nur erfüllen, wenn ihre Struktur zu der des Stoffes passt, der verändert werden soll.

Beispiel: 

Amylase kann nur Stärkke spalten.

Maltase kann nur Maltose spalten.

Wirkungsspezifisch 

Enzyme sind auf eine einzige Wirkung speziallisiert. 

Beispiel: 

Amylase kann Stärke NUR in Maltose spalten, NICHT aber in Glucose.

Schlüssel-Schloss-Prinzip

Vergleichbar ist die Wirkungsweise von Enzymen mit einem Schlüssel, der nur in ein ganz bestimmtes Schloss passt.

-> Passgenauigkeit wird vorrausgesetzt 

Beispiel:

Jedes Enzym kann nur eine bestimmte Kette teilen. Amylase kann nur Stärke zu Maltose spalten. Maltase kann nur Maltose zu Glucose spalten.

Denatorierung 

Strukturelle Veränderung des Moleküls ( meist irrevasibel) 

-> durch Hitze, änderung pH-Wert, Strahlung, extrem hoher Druck, schwer Metall 

Lernen