Nerven


N. I.
Diese Lernkarten behandeln die Grundlagen der Neuroanatomie und -physiologie auf Universitätsniveau. Sie konzentrieren sich auf die Struktur und Funktion von Neuronen, Synapsen und Aktionspotentialen, wobei Schlüsselbegriffe wie Zelle, Potential, Natriumkanäle und Transmitter im Mittelpunkt stehen. Die Karteikarten erklären Prozesse wie die Aufrechterhaltung des Ruhemembranpotentials, die Phasen des Aktionspotentials und die Arten von Synapsen. Ideal für Studierende der Biologie oder Medizin, die ihr Verständnis der neuronalen Kommunikation vertiefen möchten.
Karten
7
Lernende
4
Sprache
Deutsch
Kategorie
Biologie
Stufe
Universität
Erstellt / Aktualisiert
12.03.2021 / 08.05.2021

Lernkarten

Welche drei Hauptbestandteile hat das Nervensystem?

  1. Zentrales Nervensystem (ZNS)
  2. vegetatives Nervensystem
    • Steuerung der inneren Organe und Drüsen
  3. peripheres Nervensystem
    • Neuronen zur Skelettmuskulatur
    • vermittelnde Neuronen zwichen den einzelnen Neuronen (Interneurone)

 

Wie ist ein Neuron aufgebaut?

Bestehen aus einem Nervenzellkörper mit Dendriten und einem langen Axon.

Dendriten stellen den Bereich der Informationsaufnahme dar

Axon ist der Bereich der Informationsweiterleitung und Abgabe

Beschreiben Sie das Ruhemembranpotential. Wie groß ist es ? Welche Pumpe ist für die Aufrechterhaltung verantwortlich?

In Zellen ist eine elektrische Potentialdifferenz meßbar. Ursache sind ungleiche Ionenverteilungen. Dabei ist das Zellinnere gegeüber dem Zelläußeren negativ geladen, ca -70 bis -90 mV. Während des Ruhepotential sind hauptsächlich die K+ Kanäle offen, soddass die Zelle Kationen verliert und negativ gelad wird. Der K+ Diffusionsgradient bestimmt das Ruhepotential. Die Na+/K+ Pumpe ist für die Aufrechterhaltung verantwortlich. Sie transportiert gegen den elektrochemischen Gradienten 3 Na+ und 2 K+ ind Zelle, dadurch wird das Ruhepotential stabil gehalten.

Nennen Sie die vier Phasen des Aktionspotentials

  1. Depolarisierung
    • Umpolung des Membranpotentials
    • Überwindung des Schwellenwerts (-55 mV)
  2. Überschusspahse
    • E > 0 mV mit Peak
  3. Repolarisierung
    • Rückkehr zum Ruhepotential
  4. Hyperpolarisierung mit Refraktärperiode
    • In diese Zeit können keine AP ausgelöst werden

Was ist eine Synapse?

Verbindungstelle zwischen Neuronen und Effektoren. Neurotransmitter werden beim Eintreffen eines AP in den synaptischen Spalt abgegebn und lösen an der Zielmembran eine Wirkung aus.

  • Gap Junction (elektronische Synapsen)
  • chemische Synapsen (häufiger verbreitet)

Skizzieren sie eine Exzitatorische Synapse. Erklären Sie das Prinzip der Exzitatorischn Synapse in 5 Schritten.

  1. Ein AP kommt am Axonende an, dadurch öffnen sihc dort die Natriumkanäle und sorgen für eine Depolarisierung
  2. Die spannungsgestuerten Ca2+ Kanäle öffnen sich und Ca2+ Ionen strömen in das Axonende wo sich Vesikel mit Neurotransmittermolekülen befinden (Acetylcholin) befinden ein.
  3. Vesikel diffundieren zum synaptischen Spalt und verschmelzen mit der Axonmembran (Exozytose)
  4. Transmittermoleküle werden in den Spalt entleert und die Moleküle deiffundieren zur postsynaptischen Membran und nehmn kontakt mit den dortigen Natriumkanälen auf
  5. Die Natriumkanäle in der Postssynaptischen Zelle öffnen sich und Na+ diffundiert in die Zelle. Es kommt aslo zu einer Depolarisierung der postsynaptischen Zelle. Man nennt dieses entstandenen Potential auch excitatorisches postsynaptisches Potential (EPSP)

Erklären Sie EPSP und IPSP, was bedeuten Sie, welche Ionen sind beteiligt?

EPSP

Exzitatorisches post-synaptisches Potential nach Reaktion mit dem erregenden Transmitter erfolgt eine Depolarisation durch Na+ Einstrom in das post-synaptische Neuron

IPSP

Inhibitorisches post-synnaptisches Potential nach Reaktion mit dem hemmenden Transmitter erfolgt eine Hyperpolarisation damit ist die Erregbarkeit des subsynaptischen Neuron reduziert.

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