Anatomie II

Wachstum

Wachstum


N. I.
Diese Lernkarten decken fortgeschrittene Themen der Zellbiologie ab, die für Universitätsstudenten relevant sind. Sie behandeln die verschiedenen Phasen der Zellteilung, die Rolle von Wachstumsfaktoren und Signalwegen, sowie Prozesse wie Apoptose und Differenzierung. Die Karteikarten sind besonders nützlich für Biologiestudenten, die sich auf Prüfungen im Bereich der Zellbiologie vorbereiten, da sie komplexe Konzepte wie die Wirkung von Wachstumshormonen und die Mechanismen der Mitose verständlich erklären.
Flashcards
7
Students
3
Language
German
Category
Biology
Level
University
Created / Updated
11.03.2021 / 16.03.2021

Flashcards

Was können extrazelluläre Signale in Zellen bewirken? Welche Rolle nehmen dabei die Wachstumsfaktoren ein?

Extrazellulläre Signale, können Zellteilung (Mitose, Meiose), Differenzierung (z.B aus einer Stammzelle in einen der ca. 200 verschiedenen Zelltypen), aber auch Apoptose (Zelltod) bewirken. Sowohl Zellteilung als auch Differenzierung können von Wachstumsfaktoren hervorgerufen werden. Hierbei bindet ein Wachstumsfaktor an einen Rezeptor an der Zellmembran und ruft dadurch eine Signalkaskade hervor welche ein inaktives regulatorisches Protein aktiviert. Daraufhin wird z. B ein Gen aktiviert welches die Zellteilung hervorruft.

Auf welche vier Verschiedenen Arten können Wachstumsfaktoren wirken bzw. zu den Zellen gelangen?

  1. Endokrin, d.h homonal über das Blut (global)
  2. Neuronal über einen Neurotransmitter (global)
  3. Parakrin, d.h über eine Signalzelle welche lokal den Fakto sekretiert (lokal)
  4. Über direkten Kontak mit einr Signalzelle, bei der das Molekül auf der Membran sitzt (lokal)

Wie funktioniert die mitotische Zellteilung?

G0: Teilungfähige Zellen liegen vor Beginn der Teilungsaktivität in der Ruhephase vor. In dieser Phase übernimmt die Zelle spezifische Zellfunktionen

G0->G1: Der Übergang in die G1 Phase wird durch Kompetenzfaktoren ausgelöst und zusätzlich am V-Punkt durch Progressionsfaktoren (beides Wachstumsfaktoren).

G1: In der präsynthetischen Phase erfolgt eine massive Proteinsynthese u.a werden auch Enzyme die nachfolgende S Phase gebildet.

G1->S: Proteinsynthese läuft ab bis Restriktionspunkt erreicht ist. Um in die S Phase zu gelangen ist eine weitere Stimulation durch Progressionsfaktoren erforlderlich. Bleibt der Stimulus aus so bleibt die Zelle in einer Arte Warteposition (W-Punkt).

S: Synthesephase, hier erfolgt die Verdopplung der DNA

G2->M: Der Übergang von der G2-Phase zur Mitose wird durch autokrine Mechanismen gestseuert

M: eigentliche Zellteilung bzw. Mitose

Beschreiben sie den Ablauf der Apoptose

 Die Apoptose wird durch ein Todessignal eingeleitet. Dieses Signal kann unterschiedlich sein unter anderem sind oxidativer Stress, Pharmaka, Bestrahlung aber auch Nekrosefaktoren wie TNF möglich. Dieses Signal löst die Caspase Kaskade aus  welche zur Apoptose führt. Die eigentliche Apoptose beginnt mit dem Schrumpfen der Zelle un der Kondensation des Chromatins. Anschließend kommt es zum Blebbing der Zellmembran. Die DNA fragmentiert und die Zelle zerfällt in membranjumschlossene apoptotischen Körpern. Diese werden phagozytiert.

Was sind die Effekte von Wachstumshormonen auf die verschiedenen Gewebe und physiologische System

  • Fettgewebe
  • Proteingewebe
  • Bindegewebe
  • Zellstoffwechsel
  • Mineralien

Fettgewebe

  • Gesteigerte Lipolyse
  • Vermehrte beta-oxidation
  • Zunahme der freien Fettsäuren im Plasma

Proteingewebe

  • Stimulation der Proteinsynthese
  • Verringerte Stickstoffauscheidung
  • Verrringerte Stickstoff in Blut und Harnstoff

Bindegewebe

  • gesteigerte Kollagen Synthese

Zellstoffwechsel

  • Stimulation der Nukleinsäuresynthese
  • Hemmung der Glukoseaufnahme

Mineralien

  • gesteigerte Calciumabsorption
  • vermehrt anorganische Phosphate im Serum

Was versteht man unter allometrischem Wachstum?

Bezeichnung dafür dass verschiedene Körperteile verschieden schnell wachsen und sich dadurch die Körperproportionen ändern.

Definieren Sie Wachstum.

Wachstum ist die Differenz aus anbolischem Ansatz und katabolischem Abbau. Zellwachstum speziell lässt sich in drei Unterpunkte unterteilen:

  • Hyperplasie = Zunahme der Zellzahl
  • Hypertrophie = Zunahme de Zelldurchmesser und Zelllängen
  • Bildung extrazellulärer Matrix (ECM)

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