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Sprache Deutsch
Stufe Andere
Erstellt / Aktualisiert 27.02.2021 / 13.03.2021
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Die vier Teilbereiche der Heilpflanzenkunde nennen und unterscheiden

  • Phytochemie: pflanzliche inhaltsstoffe, chemische Zusammensetzungen
  • Phytopharmakologie: Drogen / für Arzneiwirkung notwendige Ausgansprodukte
  • Phytokognosie: Bestimmung der Drogen durch Sinneswahrnehmungen
  • Phytotherapie: Anwendung der Pflanzen zu medizinischen Zwecken
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Dorge definieren

Droge = Arzneistoff pflanzlicher oder tierischer Herkunft

alle Stoffe, die biogenen Ursprungs sind

  • frische, getrocknete oder aufbearbeitete Pflanzen, Tiere und deren Teile

die zur Herstellung von Arzneizubereritungen verwendet werden

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Phytotherapie definieren

  • Lehre von der Anwendung der Pflanzen zu medizinischen Zwecken
  • versucht 100 bis 1'000-jährige Erfahrung über die Anwendungsgebiete mit der modernen, naturwissenschaftlichen Erkenntnis zusammenzubringen
  • wird zu den "alternativen" Therapiearten gezählt, obwohl sie, für ein Teil der heutigen naturwissenschaftlich orientierten Medizin, ihre Wurzel darstellt
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Die Begriffe Phytopharmaka/Phytotherapeutika definieren

  • alle Arzneimittel pflanzlichen Ursprungs in bearbeitetem oder unbearbeitetem Zustand
  • Beispiel: Pflanzenpulver, Pflanzensekrete, ätherische Öle oder Pflanzenextrakte
  • homöopathische oder anthroposofische Stoffgruppen gehören nicht dazu
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Mite- und Forte-Pflanzen vergleichen und Beispiele dafür nennen

Lizenzierung: Keine Angabe
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die aktuell gültige Pharmakopöe nennen und den Unterschied zwischen offiziellen und nicht-offiziellen Drogen aufzeigen

  • 10. Ausgabe der Europäische Pharmakopöe und der 11. Ausgabe der Schweizerischen Pharmakopöe
    • dort werden die heute verwendeten Drogen aufgelistet
  • Offizielle Drogen = die in die Pharmakopöen aufgenommene Drogen und ihre daraus isolieren Reinstoffe
  • nicht offizielle Drogen = keine gesetzlich verbindliche Prüfvorschriften. Meist Drogen mit noch ungenügend bekannten Inhaltsstoffen und Wirkungsweisen
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Aufgaben der Swissmedic und der Kommission E erläutern

Swissmedic:

  • Bewilligung, Zulassung und Überwachung von Arzneimitteln und auch vielen Heilmitteln
    • A: verschreibungspflichtige Medikamente (Antibiotika, Betäubungsmittel, Zytostatika), welche einmalig bezogen werden dürfen
    • B: verschreibungspflichtige Medikamten, welche einmalig oder mehrmals bezogen werden dürfen (Blutdrucksenke, Cholesterinsenke, "Pille danach"
    • D: nicht verschreibungspflichtige Medikamente, welche in Arztpraxen, Apotheke und Drogerien nach Fachberatung abgegeben werden dürfen (Schmerzmittel, Mittel gegen Druchfall)
    • E: nicht verschreibungspflichtig und dürfen in allen Geschäften abgegeben werden (Tee, Hustenbonbons)

Kommission E

  • hat 1978 eine Wirksamkeitsprüfung vieler Arzneipflanzen duchgeführt
  • diese drei Monographien bilden wissenschaftliche Grundlagen für viele Heilpflanzen
    • Negativmonographie - negatives Nutzen-Risiko-Verhältnis
    • Nullmonographie - nicht ausreichender Wirkungsnachweis
    • Positivmonographie - nachweisbare, risikofreie Wirkung
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ganze Einzelblüten oder Blütenstände

Lateinisch und Abkürzung

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