Grundwissen Marketing 2

Marketingkonzept / Distribution / Unternehmensanalyse-SWOT / Marketing‐Mix, Submixe, Teilmixe / Budget und Kontrolle

Marketingkonzept / Distribution / Unternehmensanalyse-SWOT / Marketing‐Mix, Submixe, Teilmixe / Budget und Kontrolle


K. G.
Diese Lernkarten vermitteln Grundlagen des Marketings wie den Marketingmix mit den 4 P’s sowie deren Erweiterung um 3 P’s im Dienstleistungsbereich. Sie decken Analyseinstrumente wie SWOT, Ansoff-Matrix und PESTEL ab und erklären Budgets, Distribution und Marktstrategien. Ideal für Studierende und Praktiker, die ihr Marketingwissen strukturiert vertiefen wollen.
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5
Langue
Allemand
Catégorie
Marketing
Niveau
Autres
Créé / Mis à jour
22.02.2021 / 17.05.2026

Flashcards

Welche dieser Inhalte werden beim Konzeptschritt
„Einsatzrichtung Marketing‐Mix“
(Wettbewerbsstrategien) behandelt?

Wie lauten die 8 Konzeptschritte?
(Reihenfolge)

  1. SWOT‐Analyse (Situationsanalyse)
  2. Marktsegmentstrategie (welche Marktsegmente bearbeite ich mit welchen Teilmärkten)
  3. Wettbewerbsstrategien (Bestimmung der Einsatzrichtung des MMix gegenüber der Konkurrenz)
  4. Marktbearbeitungsstrategie (direkt, indirekt, Push/Pull‐Relation)
  5. Massnahmen Marketing‐Mix (Teilmixe)
  6. Massnahmen Infrastruktur (interne Anpassungen)
  7. Budget
  8. Kontrolle

Richtig oder falsch?
Bei der Marktbearbeitungsstrategie planen wir den
Einsatz des Marketing‐Mix, Bestimmung der
Zielgruppe und Produkte sowie der Positionierung.
 

Falsch!
Die Marktbearbeitungsstrategie bestimmt, ob wir den Markt
direkt oder indirekt (Absatzwege) bearbeiten wollen bzw. ob die
Distribution direkt (Hersteller‐Endabnehmer) oder indirekt (Hersteller –
Zwischenhandelsstufen – Endabnehmer) erfolgt.

Ordnen Sie die Begriffe der Planung

  • taktisch
  • operativ
  • strategisch

in der richtigen Reihenfolge von der
längsten zur kürzesten

  • Strategische Planung
  • Operative Planung
  • Taktische Planung

Wenn ein Anbieter sein bestehendes Produkt nun
auch in verschiedenen Farben erhältlich macht, z.B.
iphone, ist das dann eine Produktentwicklungs‐
Strategie?

Nein!
Solch geringfügige Neuerungen entsprechen noch nicht einer
Produktentwicklung

Wie heissen die Achsen bzw. die Gewichtungen im
Dominanz‐Standard‐Modell?

Gestaltungsfreiheit und Absatzbedeutung

Um was geht es bei der Relation von Push und Pull?

  • Hier handelt es sich um die Aufteilung des Budgets bzw. setzen der Schwerpunkte Handel/Produktverwender/Ext. Beeinflusser
  • Es geht um die Mittelverteilung (Budget) auf die einzelnen Teilmixe
  • Die Relation nennt das Verhältnis der Aufteilung zwischen Handel, Produktverwender, Externe Beeinflusser

In welchen Bereich des Marketingkonzeptes wird die
Push‐Pull‐Strategie festgelegt?

Bei der Bestimmung der Marktbearbeitungsstrategie (direkt, indirekt)
erfolgt Folgerichtig die Aufteilung des Budgets.

Richtig oder falsch?
Die Push/Pull Relation wird in der Markt‐/
Teilmarkt/Marktsegmentstrategie festgelegt. 

Falsch!
Die Marktsegmentstrategie bestimmt, welche Marktsegmente
(Zielgruppen) wir mit welchen Produkten bearbeiten, z.B. Kinder‐
Schokolade = Kinder, Merci = Erwachsene, usw.

Was versteht man unter Push‐Pull Relation?

Was ist typisch für die me‐too‐Strategie?

  • Man kopiert einen Konkurrenten, i.d.R. Marktleader
  • Der Markt muss preiselastisch sein (den Preisvorteil honorieren)
  • Wir müssen einen Preisvorteil bieten können

Kennen Sie alle Wettbewerbsstrategien nach Kühn?

  • Marktentwicklungsstrategie (Nachfrageausdehnung und Nachfrageintensivierung)
  • Teilmarktentwicklungsstrategie (Substitutionssprodukt besser und/oder günstiger)
  • Konkurrenzstrategie (Profilierung mit USP/UAP), aggressive Preisstrategie, me‐too)

Richtig oder falsch?
Die Teilmarktentwicklungsstrategie ist eine der
Konkurrenzstrategien nach Kühn. 

Falsch!
Die Teilmarktentwicklungsstrategie ist eine eigene Strategie. Die drei
Strategien sind
Marktentwicklung (Nachfrageausdehnung/Nachfrageintensivierung)
Teilmarktentwicklung (besser/günstiger)
Konkurrenzstrategien (me‐too/aggressive Preisstrategie/Profilierung
mit USP/UAP)

Was wird eigentlich bei den Wettbewerbsstrategien
genau behandelt?

Hier geht es um die Einsatzrichtung des Marketing‐Mix gegenüber der
Konkurrenz, abgestimmt auf die aktuelle Marktsituation bzw. Phase
im Produktlebenszyklus um die Zielfestlegung beim Produktverwender

Das Marketingkonzept von Kühn beginnt mit der
Bestimmung der Ziele. Richtig oder falsch?

Falsch!
Es beginnt mit der SWOT‐Analyse

Reihenfolge des Konzepts

  1. Analyse
  2. Zielsetzung
  3. Strategie
  4. Marketingmix
  5. Budget
  6. Realisation
  7. Kontrolle

Bei der zukünftigen langfristigen Marschrichtung
einer Unternehmung handelt es sich um taktische
Massnahmen

Falsch!
Das ist strategisch! Taktische Massnahmen dienen der kurz‐
(evtl. auch mittel‐)fristigen Zielerreichung einer Unternehmung

Wie heissen die Achsen bei McKinsey?

Marktattraktivität und Wettbewerbsvorteil

Bringen Sie die folgenden Schritte eines Konzeptes in
die richtige Reihenfolge (1‐9). Beginnen Sie mit dem
ersten Schritt (1):

  • Zeitraum
  • Massnahmen
  • Budget
  • Kontrolle
  • Strategie
  • Zielgruppe
  • Ziele
  • Ausgangslage
  • Zielgebiet

  1. Ausgangslage
  2. Ziele
  3. Zielgruppe
  4. Zielgebiet
  5. Zeitraum
  6. Strategie
  7. Massnahmen
  8. Budget
  9. Kontrolle

Die 9‐Felder‐Matrix von McKinsey heisst auch BCGMatrix
(Boston‐Consulting‐Group‐Matrix)

Falsch!
Die Boston Consulting‐Group‐Matrix bezieht sich auf die
Portfolio‐Analyse (Sortiments‐Analyse)

Was sind die Strategiearten der Differenzierungsstrategie?

  • Preis‐Mengen‐Strategie
  • Me‐too‐Strategie
  • Präferenzstrategie

Was muss gewährleistet sein, wenn ich eine
aggressive Preisstrategie fahre?

Dauerhaft tiefe Preise müssen gewährleistet sein
Der Konsument muss tiefe Preise auch honorieren (nicht mit
Qualitätsverlust kombinieren)
Wir müssen unsere Kosten im Griff haben

Welche Bedingungen gelten für eine Me‐too‐
Strategie?

Nur ratsam, wenn ein hoher Distributionsgrad gewährleistet ist
In der Regel wird der Marktleader kopiert
Wir müssen auch einen Preisvorteil bieten können (sonst kauft der
Kunde das Original)

Was versteht man unter Präferenzstrategie
(Profilierungsstrategie mit USP)

Wir müssen auch einen echten Produktvorteil bieten können

Was versteht man unter Präferenzstrategie
(Profilierungsstrategie mit UAP)

Wir haben einen psychologischen, kommunikativen Vorteil. Der Kunde
wird psychologisch mittels Kommunikation zum Kauf stimuliert

Was sind Möglichkeiten für eine Firma zu wachsen?

  • Erschliessung neuer geografischer Märkte
  • Erschliessung neuer Distributionskanäle
  • Erschliessung neuer Teilmärkte
  • Erweiterung der Zielgruppe
  • Zusätzliches Personal rekrutieren (falsch)

Was ist die Wachstumstrategie nach Ansoff für
Knutwilder mit «Knutwiler Rhabarber»?

Was für Diversifikationsarten werden unterschieden?
Kreuzen Sie alle zutreffenden Antworten an. Es können
eine, mehrere oder alle Antworten korrekt sein.

Was sind die Wachstumsstrategien nach Ansoff?
Kreuzen Sie alle zutreffenden Antworten an. Es können
eine, mehrere oder alle Antworten korrekt sein.

Marktpenetration und Diversifikation sind zwei mögliche
Wachstumsstrategien nach Ansoff. Richtig oder falsch?

Richtig

Bei einer intensiven Distribution arbeiten wir mit
allen möglichen Kanälen zusammen? Richtig oder
falsch?

Richtig!
Intensiv heisst, dass wir in sovielen Kanälen wie möglich mit unserem
Produkt/unseren Produkten vertreten sind.

Bei einer selektiven Distribution arbeiten wir nur mit
auserwählten Distributionspartnern zusammen, die
ein Exklusivrecht haben

Nein!
(Exclusivrecht ist falsch!)

Bei einer exklusiven Distribution arbeiten wir mit
auserwählten Distributionspartnern zusammen, die
selektiv ausgewählt wurden

Nein!
(Dann wäre es selektiv)

Sie kennen die Distributionsformen exklusive, selektive
und intensive Distribution! Wie vertreiben (distribuieren)
wir Speciality Goods, Shopping Goods,
Convenience Goods?

  • Speciality Goods = exklusive Distribution
  • Shopping Goods = selektive Distribution
  • Convenience Goods = intensive Distribution

Welche Güter werden intensiv bzw. selektiv vertrieben?

  • Intensiv: Konsumgüter (mehrheitliche Verbrauchsgüter) Massengüter, low‐involvement‐Güter, Convenience Güter.
  • Selektiv: Konsumgüter (mehrheitlich Gebrauchsgüter), highinvolvement‐Produkte, Shopping Goods (oder auch Investitionsgüter und Dienstleistungen).

Wenn eine Unternehmung ein eigenes Outlet
betreibt, gehört das zur indirekten Distribution

Falsch!
Direkt. Indirekt wäre über externe Stellen (nicht
Firmenzugehörig) wie z.B. jegliche Art von Handelskanälen

Bei der Stärken‐Schwächen‐Analyse befassen wir uns
mit der Bevölkerung, der Wirtschaft und
technologischen Einflüssen

Falsch!
(Das sind Chancen/Gefahren: extern)

Andere Bezeichnung für Unternehmensanalyse?

Stärken/Schwächen‐Analyse

Die PESTEL‐Analyse dient der Ausrichtung der
Unternehmen an die relevante Umwelt, wenn diese in
neue Märkte und/oder Länder expandieren wollen.
Richtig oder falsch?

Richtig

Die Unternehmensanalyse untersucht ausschliesslich
die Stärken und Schwächen der eigenen Unternehmung
und die der Mitbewerber. Richtig oder falch?

Falsch

Study